Das Jahr 2026 hat begonnen. Überall in NRW sind Bauarbeiten geplant, ob im Schienenverkehr, auf Autobahnen oder auf Bundesstraßen. Das wirkt sich unmittelbar auf den Alltag von vielen Menschen aus. In mancher Hinsicht gibt es mehr Geld - anderes wird teurer. Was im neuen Jahr auf euch zukommt - ein Überblick von A wie Abwassergebühren über L wie Lachgas bis Z wie Zusatzbeitrag.
Überblick:
- A - wie Abwasser- und Abfallgebühren
- B - wie Bahn-Baustellen
- C - wie CO₂-Steuer
- D - wie Deutschlandticket
- E - wie Ehrenamt
- F - wie Fleisch
- G - wie Ganztagsbetreuung
- I - wie Industriestrompreis
- K - wie Kindergeld und Kfz-Steuer
- L - wie Lachgas
- M - wie Mindestlohn
- N - wie Neubauförderung
- O - wie Olympia
- P - wie Pendlerpauschale
- R - wie Rentenerhöhung und Aktivrente
- S - wie Straßenprojekte und Steuerfreibetrag
- T - wie Technik: Recht auf Reparatur, digitaler Ausweis
- U - wie Umsatzsteuer in der Gastronomie
- W - wie Wohnraumförderung
- Z - wie Zusatzbeitrag
Abwasser- und Abfallgebühren 2026: Was sich für NRW ändert
Die Gebühren in vielen Kommunen könnten im kommenden Jahr deutlich hochgehen. Wie eine stichprobenartige Erhebung des Bundes der Steuerzahler NRW ergab, wollen die Städte und Gemeinden spürbar mehr Geld für die Wasseraufbereitung haben. In Münster steigen die Abwassergebühren um 6,9 Prozent. Ähnlich steil nach oben soll es hierbei in Mülheim an der Ruhr gehen, und auch in Gütersloh, Bottrop, Essen, Siegen, Hallenberg im Hochsauerland und Dahlem (Kreis Euskirchen) sollen die Bürger laut Steuerzahlerbund tiefer in die Tasche greifen.
Auch die Müllgebühren werden vielerorts steigen - entweder haben die Kommunen das bereits beschlossen oder sie sind kurz davor, entsprechende Pläne zu bestätigen. Der Steuerzahlerbund kritisiert hierbei die Stadt Düsseldorf, wo ein Anstieg der Abfallgebühren um 3,5 Prozent anvisiert werde.
Bahn-Baustellen 2025: Wichtige Änderungen im Bahnverkehr in NRW
Wer mit der Bahn unterwegs ist, muss sich 2026 auf Einschränkungen durch mehrere Großbaustellen im Schienennetz einstellen. Eine Sperrung fällt allerdings weg: Der Kölner Hauptbahnhof soll nun doch erst 2027 gesperrt werden, damit dort das neue elektronische Stellwerk in Betrieb gehen kann.
- Duisburg - Essen: Insgesamt sieben Wochen lang wird die für Fern- und Regionalzüge wichtige Verbindung zwischen Duisburg und Essen gesperrt - das erste Mal am 9. Januar. Der Grund dafür sind Arbeiten am Autobahnkreuz Kaiserberg, das in Duisburg über acht Bahngleise führt.
- Köln - Wuppertal - Hagen: Ab dem 6. Februar 2026 wird die stark befahrene Strecke von Köln über Wuppertal nach Hagen für gut fünf Monate gesperrt. Reisende im Fernverkehr müssen sich bis zum 10. Juli 2026 auf Umleitungen und Ausfälle einstellen. Für Pendler in der Region sollen Ersatzbusse fahren. Die Arbeiten sind Teil der bundesweiten Generalsanierung des Schienennetzes. Ziel ist es, dass Züge nach Abschluss der Bauarbeiten pünktlicher und zuverlässiger fahren.
- Troisdorf - Bonn: Ab Juli 2026 gibt es umfangreiche Arbeiten an der rechtsrheinischen Strecke von Troisdorf über Bonn und Koblenz bis nach Wiesbaden. Bis Dezember 2026 müssen auch dort zahlreiche Züge umgeleitet werden.
- Hannover - Berlin: Auch eine Großbaustelle außerhalb von NRW wird im Herbst 2026 spürbare Auswirkungen auf die Reisenden hierzulande haben: Ab dem 2. Oktober 2026 wird an der Strecke zwischen Hannover und Berlin gebaut. Züge werden dann umgeleitet und fallen teilweise auch aus.
CO₂-Steuer 2025: So ändern sich die Preise fürs Heizen mit Gas und Öl
Der CO₂-Preis fürs Heizen mit Gas und Öl steigt 2026: Aktuell liegt er bei 55 Euro pro Tonne Kohlendioxid. Künftig ist der Preis dann nicht mehr festgelegt, sondern soll durch die Versteigerung von Zertifikaten auf dem freien Markt gebildet werden - im nächsten Jahr ist nur der Korridor festgelegt, in dem der Preis liegen soll: 55 bis 65 Euro pro Tonne.
Bei einem Gasverbrauch von 20.000 kWh in einem wenig sanierten Einfamilienhaus rechnet die Verbraucherzentrale damit, dass aktuell rund 263 Euro für die CO₂-Steuer anfallen. Im kommenden Jahr wären es dann bis zu 311 Euro im Jahr. Bei 2.000 Litern Heizöl-Verbrauch wären es aktuell 349 Euro, kommendes Jahr dann bis zu 412 Euro.
Die Einnahmen aus der CO₂-Abgabe fließen in den Klima- und Transformationsfonds. Damit finanziert der Bund klimafreundliche Technologien und Entlastungsmaßnahmen für Haushalte. In NRW heizen Millionen Haushalte mit Gas.
Deutschlandticket 2026: So teuer wird es
Ein Jahr nach der ersten Preiserhöhung wird das Deutschlandticket nochmal teurer: Ab Januar steigt der Preis von 58 auf 63 Euro pro Monat. Allein in NRW nutzen Millionen von Menschen das Deutschlandticket, das bundesweit Fahrten im Regional- und Nahverkehr ermöglicht.
Ehrenamt in NRW 2026: Höhere Pauschale, weniger Haftungsrisiken
Viele Menschen in NRW engagieren sich freiwillig - zum Beispiel in Sportvereinen oder bei kirchlichen Organisationen. Wer für solche Tätigkeiten Geld bekommt, zum Beispiel als Aufwandsentschädigung, muss auf einen Teil davon keine Steuern zahlen. Dieser Freibetrag heißt Ehrenamtspauschale und steigt 2026 von 840 auf 960 Euro im Jahr.
Einen noch höheren Freibetrag gibt es für ausgewählte Tätigkeiten wie Trainer im Sportverein oder auch Chorleiter. Diese sogenannte Übungsleiterpauschale soll von 3.000 auf 3.300 Euro angehoben werden.
Außerdem sollen Haftungsrisiken für Ehrenamtler verringert werden. Bislang gilt schon, dass sie für von ihnen verursachte Schäden nur haftbar sind, wenn diese vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurden. Allerdings gilt diese Regel nur für Ehrenamtler, die höchstens 840 Euro im Jahr für ihre Tätigkeit bekommen, also soviel wie die Ehrenamtspauschale. Diese Grenze soll sich in Zukunft an der Übungsleiterpauschale orientieren und dann bei 3.300 Euro liegen.
Fleischkauf-Hilfe: Staatliches Tierhaltungslogo soll im März starten
Eigentlich hätte das staatliche Tierhaltungslogo schon im August starten sollen, nun soll die Kennzeichnungspflicht am 1. März kommen - zunächst für Schweinefleisch im Supermarkt. Das Siegel soll beim Fleischkauf mehr Klarheit über die Bedingungen in den Ställen bringen. Kundinnen und Kunden erfahren so auf einen Blick, wie die Tiere gehalten wurden.
Vorgesehen sind fünf Kategorien, von der Stufe "Stall" mit den gesetzlichen Mindestanforderungen bis hin zu "Bio". Seit 2019 gibt es bereits eine freiwillige Kennzeichnung für Schwein, Rind und Geflügel mit dem Aufdruck "Haltungsform".
Ganztagsbetreuung 2026: Rechtsanspruch für Erstklässler in NRW
Ab dem Schuljahr 2026/2027 sollen zunächst alle Erstklässlerinnen und Erstklässler einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in den Schulen haben. Dieser Anspruch wird in den kommenden Jahren um je eine Klassenstufe pro Jahr ausgeweitet.
Mehrere Städte in NRW wollen mit Klagen bei den Verwaltungsgerichten des Landes Klarheit zur Finanzierung des Rechtsanspruchs auf einen Ganztagsplatz (OGS) an Grundschulen schaffen. Die Oberbürgermeister der Städte Düsseldorf, Krefeld und Hamm kündigten sogenannte Feststellungsklagen an, die rechtliche Klarheit bringen sollen, ob das Land künftig mehr bezahlen muss. Weitere fünf Städte - Aachen, Bochum, Bielefeld, Düren und Dormagen - reichten beispielhaft auch für andere Kommunen in NRW Klagen ein.
Industriestrompreis 2026: Wie sich der Strompreis für Unternehmen verändert
Ab 2026 will der Gesetzgeber energieintensive Unternehmen mit einem subventionierten Industriestrompreis entlasten. Dafür fehlen laut Wirtschaftsministerin Reiche noch letzte Abstimmungen mit der EU-Kommission, grundsätzlich hat Brüssel so einem Strompreis-Rabatt aber zugestimmt - Reiche geht vom Start zum 1.1.2026 aus.
In Deutschland dürften dann bestimmte Unternehmen maximal die Hälfte ihres Stroms zu einem vergünstigten Preis bekommen, offenbar etwa fünf Cent pro Kilowattstunde - aktuell zahlen Unternehmen mindestens 12 Cent pro Kilowattstunde, wenn sie alle Förderungsmöglichkeiten ausnutzen können.
Die Unternehmen, die den Industriestrompreis nutzen dürfen, müssen auf einer Liste der EU stehen, auf der energieintensive Unternehmen stehen, die ihre Produktion wegen hoher Kosten und Wettbewerb ins Ausland verlagern könnten. Der Mittelstand soll hingegen nicht profitieren. Auch in NRW gibt es viele energieintensive Unternehmen, etwa in der Chemie- und Stahlbranche.
Kindergelderhöhung und keine Kfz-Steuer für E-Autos
Das Kindergeld wird zum 1. Januar um vier Euro auf 259 Euro pro Monat erhöht. Der steuerliche Kinderfreibetrag soll 2026 auf 3.414 Euro, bei verheirateten Arbeitnehmern 6.828 Euro steigen.
Zudem soll die Kfz-Steuerbefreiung für reine Elektrofahrzeuge verlängert werden. Die Steuerbefreiung gilt bislang für reine Elektrofahrzeuge, die bis zum Stichtag 31. Dezember 2025 erstmalig zugelassen bzw. komplett auf Elektroantrieb umgerüstet werden. Der Gesetzentwurf verlängert diese steuerliche Begünstigung um fünf Jahre – neuer Stichtag: 31. Dezember 2030. Der Bundesrat muss noch zustimmen.
Lachgas: Verbot ab 2026
Das als Partydroge populäre Lachgas soll für Kinder und Jugendliche künftig verboten werden. Das heißt, die Abgabe an Kinder ist nicht erlaubt, auch der Online-Handel und der Kauf an Selbstbedienungsautomaten soll untersagt werden. Der entsprechende Gesetzentwurf muss noch durch den Bundesrat. In einigen NRW-Städten gibt es schon jetzt ein Verkaufsverbot von Lachgas an Minderjährige.
Mindestlohn: Diese Steigerung gibt es 2026
Der Mindestlohn steigt zum 1. Januar auf 13,90 Euro pro Stunde. Hier könnt ihr nachlesen, wer in welchen Branchen in NRW von der Erhöhung profitiert:
Neubauförderung für energieeffiziente Bauprojekte
Junge Familie steht vor neugebautem Haus
Die zeitlich befristete Effizienzhaus 55-Plus-Förderung mit 100 Prozent erneuerbaren Energien startet am 16. Dezember 2025. Damit werden baureife Vorhaben mit bis zu 100.000 Euro zinsverbilligter KfW-Kredite pro Wohneinheit gefördert. 800 Millionen Euro sind in dem Fördertopf. Sind die Mittel aufgebraucht, endet die Förderung.
Olympia-Bewerbung: Bürgerentscheide in NRW-Kommunen im April 2026
Deutschland plant eine neue Bewerbung für Olympische Sommerspiele - in einem der Jahre 2036, 2040 oder 2044. In Deutschland gibt es Interesse aus Hamburg, München und Berlin - und aus NRW: Die Stadt Köln und die Region Rhein-Ruhr wollen sich ebenfalls bewerben. Dabei sollen auch die Menschen gefragt werden, die in den betroffenen Kommunen leben. Am 19. April 2026 soll es Bürgerentscheide geben - in allen 17 Kommunen in NRW, in denen olympische Wettbewerbe stattfinden könnten. Bei einem positiven Votum würde das Land offiziell seine Bewerbung beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) einreichen.
Pendlerpauschale soll 2026 steigen
Die Pendlerpauschale, also der Betrag, den Pendler für den Weg zur Arbeit von der Steuer absetzen können, wird dauerhaft auf 38 Cent ab dem ersten Kilometer erhöht. Das entsprechende Gesetz verabschiedete der Bundesrat in seiner letzten Sitzung des Jahres 2025. Bislang lag die Pendlerpauschale für die ersten 20 Kilometer Wegstrecke bei 30 Cent pro Kilometer, erst ab dem 21. Kilometer konnte man 38 Cent ansetzen.
Rente 2026: Das ändert sich bei Rentenhöhe und Aktivrente
Ein älteres Paar auf einer Parkbank.
Die Renten sollen zum 1. Juli angehoben werden. Die Erhöhung könnte sich um die 3,7 Prozent bewegen, wie aus einem Entwurf für den jährlichen Rentenversicherungsbericht hervorgeht. Der Wert ist aber nur eine Schätzung. Wie stark die Rente steigt, legt das Bundeskabinett immer erst im Frühjahr je nach aktueller Konjunkturlage und Lohnentwicklung fest.
Zum 1. Januar 2026 soll die die Aktivrente eingeführt werden. Hierbei geht es darum, Rentnern einen monatlichen steuerfreien Hinzuverdienst von bis zu 2.000 Euro monatlich zu ermöglichen, wenn sie über die Regelaltersgrenze hinaus sozialversicherungspflichtig arbeiten. Ausgeschlossen von der Aktivrente sind nach derzeitigem Stand Selbstständige, Freiberufler, Minijobber, Land- und Forstwirte sowie Beamte.
Straßenbau in NRW 2026: Baustellen und Großprojekte
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) hat unlängst die Freigabe für die folgenden Bundesstraßen- und Autobahn-Neubauprojekte in NRW gegeben:
- B64 - Höxter / Godelheim - Höxter einschließlich Anschluss B83
- B83 - Beverungen / Wehrden - Höxter / Godelheim
- A43 - AS Bochum-Gerthe - AS Bochum-Riemke
- A57 - AS Krefeld-Oppum - AS Krefeld-Gartenstadt
- A44 - Autobahnkreuz Ratingen-Ost - Heiligenhaus (Fortsetzung des Projekts)
Wann die Bauarbeiten konkret beginnen, ist bei diesen Projekten noch nicht bekannt.
Zu den laufenden Autobahn-Neubauprojekten, die nun in der aktuellen Investitionsprogrammplanung berücksichtigt und damit zeitlich nahtlos fortgesetzt werden, gehören der Abschnitt Autobahnkreuz (AK) Ratingen-Ost - Heiligenhaus der A44 in NRW.
Steuerfreibetrag und Kinderfreibetrag 2026
Der steuerliche Grundfreibetrag, also das Einkommen, bis zu dem keine Steuer gezahlt werden muss, steigt im neuen Jahr. 2026 liegt er dann bei 12.348 Euro. Der Kinderfreibetrag wird auf 9.756 Euro angehoben.
Tech-Änderungen: Recht auf Reparatur, digitaler Ausweis, KI-Kennzeichnung
Recht auf Reparatur für Smartphones und Tablets: Hersteller müssen Ersatzteile wie Akkus und Displays bis zu sieben Jahre verfügbar halten und mindestens fünf Jahre Sicherheitsupdates liefern. Zudem dürfen Reparaturen nicht künstlich erschwert werden.
EU Digital Identity Wallet: Bis Ende 2026 müssen alle EU-Staaten eine digitale Ausweis-App bereitstellen, in der Bürger Dokumente wie Personalausweis, Führerschein oder Versicherungsnachweise sicher speichern können. Die Nutzung ist freiwillig, und die Daten bleiben lokal auf dem Gerät.
Transparenzpflicht für KI: Der AI Act der EU schreibt vor, dass KI-generierte Inhalte wie Texte, Bilder oder Videos klar gekennzeichnet werden müssen. Chatbots müssen sich als KI ausweisen, und Verstöße können hohe Strafen nach sich ziehen. Die Regelung tritt im Lauf des Jahres gestaffelt in Kraft.
Details zu den Tech-Änderungen gibt es hier:
Umsatzsteuer 2026: Mehrwertsteuer-Änderung für die Gastronomie in NRW
Restaurantbesuch - zwei stoßen mit einem Weinglas an
Die Umsatzsteuer für Speisen in der Gastronomie wird dauerhaft von 19 auf 7 Prozent reduziert werden. Das galt auch schon während der Corona-Pandemie. Der Bundesrat gab ab 19.12. grünes Licht für die Änderung.
Wohnraumförderung 2026: Neue Programme für Mieter, Familien und Kommunen in NRW
Es gibt mehr Geld für die öffentliche Wohnraumförderung: Für 2023 bis 2027 hat NRW nun 1,5 Milliarden Euro mehr als ursprünglich kalkuliert. Insgesamt stünden somit 12 Milliarden Euro dafür zur Verfügung, teilte NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach (CDU) unlängst mit.
Damit soll es laut Mitteilung des Bauministeriums mehr "moderne und klimabewusste Modernisierung", mehr Wohnangebote für Auszubildende und Studierende sowie zusätzlichen barrierefreien und behindertengerechten Wohnraum geben.
Zusatzbeitrag: Große Krankenkassen heben Beiträge an
Zwei Krankenkassen heben bundesweit den Zusatzbeitrag an. Bei der Techniker Krankenkasse (TK), der größten gesetzlichen Kasse, steigt er von 2,45 auf 2,69 Prozent. Bei der DAK-Gesundheit, der drittgrößten Versicherung, hingegen von 2,8 auf 3,2 Prozent. Laut DAK-Vorstandschef Andreas Strom reiche das "kleine Sparpaket" der Bundesregierung nicht aus, um "das Versprechen stabiler Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung halten zu können".
Kurz vor Weihnachten hatten Bundestag und Bundesrat ein Sparpaket von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) gebilligt. Dieses soll den Druck für erneute Anhebungen zum 1. Januar vermindern. Den durchschnittlichen Zusatzbeitrag als Orientierungsmarke für 2026 hatte das Ministerium auf dem aktuellen Niveau von 2,9 Prozent festgelegt.
Unsere Quellen:
- Nachrichtenagentur dpa
- WDR-Verkehrsstudio
- tagesschau.de zu Tierwohl-Labels
- tagesschau.de zu Industriestrom
- tagesschau.de zu Bundesratsbeschlüssen
- Verbraucherzentrale zu CO2-Bepreisung
Sendung: WDR.de, Was 2026 auf NRW zukommt: Gesetze, Steuern, Olympia, Bahn-Baustellen, 20.12.2025, 6.03 Uhr