Illustration zum Gesundheitssystem

Illustration: Eure Fragen zum Gesundheitssystem

Bleibt das Gesundheitssystem bezahlbar? Eure Fragen zum Sozialstaat

Stand:

Deutschland hat das teuerste Gesundheitssystem Europas. Seit Jahren sind die Kosten höher als die Einnahmen, deshalb will die Bundesregierung gegensteuern. Vorschläge für Reformen gibt es einige: Von lockereren Regeln für Krankmeldungen, über höhere Zuzahlungen für Versicherte bis hin zu einer Wiedereinführung der Praxisgebühr.

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Den gesetzlichen Krankenkassen fehlen laut Einschätzung des Bundesgesundheitsministeriums im kommenden Jahr rund zwei Milliarden Euro. Mit einem "kleinen Sparpaket" will Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) die Finanzierungslücke zumindest für das kommende Jahr überbrücken. Das Bundeskabinett hat die Sparmaßnahmen mittlerweile auf den Weg gebracht. Parallel laufen Planungen für eine große Reform des Gesundheitssystems.

Die gesetzlichen Krankenversicherungen gaben jedoch an, dass dieses Sparpaket nicht ausreichen werde. Sie warnen vor steigenden Zusatzbeiträgen für das kommende Jahr. In den nächsten Wochen müssen die Kassen diese festlegen.

Im vergangenen Jahr hatten wir euch gebeten, uns Fragen zur Finanzierung des Gesundheitssystems zu schicken. Die häufigsten eurer Fragen beantworten wir in diesem Beitrag.

Wie haben sich die Krankenkassenbeiträge zuletzt entwickelt?

Der allgemeine Beitragssatz liegt derzeit bei 14,6 Prozent des Einkommens. Er ist bei allen gesetzlichen Krankenkassen gleich hoch und seit 2015 konstant. Zusätzlich verlangen die Krankenkassen aber noch Zusatzbeiträge. Die hatte die Große Koalition 2015 eingeführt, um den Wettbewerb unter den Krankenkassen zu fördern. Seitdem sind die Zusatzbeiträge kräftig gestiegen.

Aktuell liegt der durchschnittliche Zusatzbeitrag bei 2,5 Prozent. Doch Fachleute gehen davon aus, dass Versicherte und Arbeitgeber auch im kommenden Jahr noch einmal höhere Beiträge zahlen müssen. Eine Studie der Unternehmensberatung Deloitte kam kürzlich zu dem Ergebnis, dass der Beitrag wegen der gestiegen Kosten im nächsten Jahr auf 2,9 Prozent steigen müsste.

Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen sagt jedoch: "Insgesamt ist davon auszugehen, dass die tatsächlich erhobenen Zusatzbeitragssätze der Krankenkassen zu Jahresbeginn 2026 im Durchschnitt 3 Prozent überschreiten werden." Das Sparpaket der Bundesregierung sei zwar ein erster wichtiger Schritt, aber nicht ausreichend. Für die "weitere Auffüllung der Reserven" würden zusätzlich "mindestens 0,1 Beitragssatzpunkte" benötigt, so heißt es in einer Stellungnahme des GKV-Spitzenverbandes.

Es kann also erneut mit höheren Zusatzbeiträgen im nächsten Jahr gerechnet werden. Für Versicherte gibt es dann jedoch ein Sonderkündigungsrecht.

Wer entscheidet, wie hoch der Zusatzbeitrag ausfällt?

Das ist allein Sache der Krankenkassen. Der so genannte Schätzerkreis, ein Gremium mit Vertretern der Krankenkassen, des Gesundheitsministeriums und anderen Sachverständigen bewertet einmal im Jahr die Lage der gesetzlichen Krankenversicherungen.

Auf Grundlage dieser Einschätzung wird dann der durchschnittliche Zusatzbeitrag ermittelt. Die Krankenkassen sind daran jedoch nicht gebunden.

Wo will die Bundesregierung im Gesundheitssektor sparen?

Mit einem "kleinen Sparpaket" möchte die Bundesregierung im kommenden Jahr rund zwei Milliarden Euro sparen. Der Großteil betrifft den Krankenhaussektor. Durch Kürzungen bei Budgets und Arzthonoraren sollen 1,8 Milliarden Euro eingespart werden. Dies trifft jedoch auf Kritik der Arbeitgeber und Kassen. Laut AOK könnten schätzungsweise lediglich 1,3 Milliarden Euro eingespart werden.

Abstriche soll es außerdem bei den Verwaltungsausgaben der Krankenkassen geben. Und der so genannte Innovationsfonds soll auf 100 Millionen Euro gedeckelt werden. Mit Geldern aus diesem Topf werden neue Ideen im Gesundheitssystem unterstützt - zum Beispiel, wie Patienten besser behandelt werden können oder Abläufe in Kliniken verbessert werden können.

Die Gewerkschaft ver.di kritisiert die Pläne des Gesundheitsministeriums: "Sie gefährden die Gesundheitsversorgung und verschärfen die wirtschaftliche Notlage der Krankenhäuser." Man riskiere so beispielsweise Personalabbau in den Kliniken, um die gestiegenen Kosten auszugleichen.

Mit den Sparmaßnahmen möchte die Bundesregierung das kommende Jahr überbrücken. Parallel arbeitet eine Expertenkommission an Reformvorschlägen für das Gesundheitssystem. Die ersten Ideen will die Kommission im Frühjahr vorstellen.

Was würde es bringen, die Regeln für Krankschreibungen zu lockern?

Andreas Gassen, Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung will die Regeln für Krankschreibungen lockern und so Arztpraxen entlasten. Bisher müssen Beschäftigte in der Regel erst nach dem dritten Tag der Krankmeldung eine Bescheinigung des Arztes vorlegen. Einige Arbeitgeber verlangen diese aber schon ab dem ersten Krankheitstag.

Würde diese Ausnahmeregelung wegfallen, könnten die Arztpraxen jährlich 1,4 Millionen Arbeitsstunden beziehungsweise Kosten in Höhe von 100 Millionen Euro sparen, so Gassen im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Die Arbeitgeber sind skeptisch. Steffen Kampeter, Geschäftsführer der Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände sagte, eine pauschale Verlängerung der Karenzzeit würde Arbeitgeber zusätzlich belasten.

Gesundheitsökonom Prof. Dr. Nicolas Ziebarth ist ebenfalls nicht überzeugt von der Idee. Er sagte im Gespräch mit dem WDR, lockerere Regeln für Krankschreibungen würden dazu führen, dass die Krankentage in Deutschland weiter steigen. Aktuell bleiben Beschäftigte in Deutschland im Schnitt knapp 15 Tage im Jahr wegen Krankheit zu Hause.

Müssen Patienten bei Medikamenten bald mehr zuzahlen?

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) kann sich vorstellen, Versicherte stärker zur Kasse zu bitten. Hintergrund: Bei einigen rezeptpflichtigen Medikamenten müssen Versicherte einen Teil der Kosten selbst übernehmen. Bei Medikamenten sind das aktuell zehn Prozent des Verkaufspreises in der Apotheke - mindestens aber fünf Euro und höchstens zehn Euro. Für einen Tag im Krankenhaus werden ebenfalls zehn Euro fällig.

Jährlich kommen so rund fünf Milliarden Euro an Zuzahlungen zusammen. Doch die Zuzahlungsgrenzen wurden seit mehr als 20 Jahren nicht erhöht. Gesundheitsministerin Warken kann sich deshalb vorstellen, die Grenzen um 50 Prozent anzuheben.

Welche Vorschläge zur Reform des Gesundheitssystems liegen sonst noch auf dem Tisch?

Die Bundesregierung plant eine umfassende Reform des Gesundheitssystems, mit effizienteren Strukturen sollen auch Kosten gesenkt werden. Eine Idee ist das Primärarztsystem, dabei übernehmen die Hausärzte eine Art Lotsenfunktion und entscheiden, welche Patienten einen Termin beim Facharzt bekommen. Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) hat sich für eine Kontaktgebühr ausgesprochen, die Patienten in Arztpraxen zahlen müssten. Das solle unnötige Arztbesuche vermeiden und damit Kosten senken.

Die Arbeitgeber haben mittlerweile noch weitere Vorschläge vorgelegt. Der BDA fordert unter anderem ein Ende der Beitragsfreiheit für mitversicherte Ehepartner, die keine oder nur geringe Einkommen erzielen. Sie sollten künftig den Mindestbeitrag von rund 220 Euro im Monat für die gesetzliche Krankenversicherung selbst aufbringen. Allein dadurch erwarten die Arbeitgeber Mehreinnahmen der Krankenkassen von 2,8 Milliarden Euro im Jahr. Der CDU-Sozialflügel lehnt den Vorschlag allerdings ab.

Außerdem sollte laut BDA die Mehrwertsteuer auf Arznei- und Hilfsmittel auf sieben Prozent gesenkt werden. Dadurch könnten 5,3 Milliarden Euro im Jahr frei würden. Es sei nicht begründbar, warum Medikamente höher besteuert würden als Süßigkeiten, Katzenfutter oder Tiermedikamente, zitiert die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" aus den Vorschlägen der Arbeitgeber.

Wie teuer ist das deutsche Gesundheitssystem?

Rund 500 Milliarden Euro fließen jedes Jahr in des deutsche Gesundheitssystem - das ist mehr als in jedem anderen Land in Europa. Pro Kopf ergeben sich so Kosten von mehr als 5.900 Euro.

Ein Großteil der Ausgaben fließt in Krankenhaus-Behandlungen, sie machen rund ein Drittel des Budgets aus (1.262 Euro pro Person). Danach folgen Ausgaben für Arzneimittel (674 Euro) und ärztliche Behandlungen (634 Euro).

Gesundheitsministerin Warken gegen höhere Krankenkassenbeiträge

WDR Studios NRW 15.10.2025 02:03 Min. Verfügbar bis 15.10.2027 WDR Online

Unsere Quellen:

Kommentare zum Thema

26 Kommentare

  • 26 Hans-Gerd Verbeeten 01.11.2025, 08:23 Uhr

    ...... und jetzt soll auch noch das Ende der Familienversicherung kommen. Was ist nur aus unserem Land geworden.

  • 25 Gesundheit 31.10.2025, 08:18 Uhr

    Der Staat ist der Verursacher der hohen Gesundheit Beiträge und nicht die Migranten, denn er zahlt an allen Stellen zu wenig Beiträge, ob Bürgergeld, Asylanten, Migranten usw. (.....), zusätzlich werden ständig neue Leistungen von der GKV verlangt, was auch die Beiträge treibt, aber in den Talk Shows ist der Patient der Verursacher, geht zu oft zum Arzt, hat zu oft einen Krankenschein und legt sich zu oft ins Krankenhaus (wer legt sich gerne ins KH.?) mit diesen Aussagen kann keine Änderung eintreten,es werden nur Menschen gegeneinander ausgespielt, das System ist einfach zu teuer und ineffizient,da sollte der Staat anfangen und nicht nur dem Bürger die Kosten auflegen.

  • 24 Bernd1 16.10.2025, 22:11 Uhr

    Der Bund zahlt seine Schulden an die Krankenkassen nicht, jährlich ca. 10 Milliarden €. Pro Bürgergeldempfänger zahlt er lediglich 133 €. Wer auf seine Abrechnung schaut, sieht sein eigenes Sponsoring fürs Gesundheitssystem und wodurch sich daraus die ständigen Beitragssteigerungen und Zusatzbeiträge erklären. Danach wird aber bei Miosga, Lanz und Maischberger nicht gefragt, käme eh keiner. Bei Illner sitzen die gleichen Kandidaten, geben zu allen ihren Senf, nur nicht zum eigenen Ressort… außer vielleicht Lauterbach, der allerdings den Ampeltod starb.

  • 23 Franziska 1 16.10.2025, 17:24 Uhr

    Pauschal kann keiner sagen, die Patienten gehen wegen jeder Kleinigkeit zum Arzt. Rentner, ältere Leute sitzen zu oft im Wartezimmer? Ältere Leute haben überwiegend andere Probleme mit den Körper als die jüngeren Menschen. Cholesterin, Diabetes, Rheuma, Asthma und vieles mehr, verlangt auf Grund ihrer Beschwerden öfter einen Hausarzt. Zusätzlich noch die geforderten Blutuntersuchung meistens alle drei Monate. Will die Regierung sie zuhause lassen mit ihren Beschwerden? Ich würde mich schämen, diese Patienten als Arzthocker zu bezeichnen, was ich bei einem Kommentar im Internet zufällig gelesen habe. Quelle leider im Verlauf gelöscht.

  • 22 Anonym 2 16.10.2025, 16:44 Uhr

    Die Zahl der Kassen drastisch reduzieren und mit den völlig überhöhten Gehältern runter. Der riesige Verwaltungsapparat ist nicht tragbar. Mehr Kostenbewusstsein vermitteln, man muss nicht wegen jeder Kleinigkeit zum Arzt gehen.

  • 21 Neumann 16.10.2025, 16:33 Uhr

    Es gibt zu viele Krankenkassen , folglich sehr hohe Verwaltungskosten und weitere " Vergütungen" des umfangreichen Verwaltungsapparates. Im Zuge der Digitalisierung muss hier dringend gespart werden. Die fetten Zeiten für die vielen Vorstände sind hoffentlich vorbei.

  • 20 Brigitta S. 16.10.2025, 14:07 Uhr

    „Deutsche Arbeitgeberverbände hat sich für eine Kontaktgebühr ausgesprochen, die Patienten in Arztpraxen zahlen müssten. Das solle unnötige Arztbesuche vermeiden und damit Kosten senken? So was ähnliches hatten wir schon mal. Die Salto- Rückwärtsrolle in die Vergangenheit würde weder Bürokratie beim Arzt, noch Kosten oder sonst was einsparen, wenn angeblich Mal der Patient die Praxisgebühr nicht bezahlt hatte. Ich rate jeden, falls eine Praxis-Kontaktgebühr eingeführt werden sollte, verlangt immer eine Bescheinigung darüber fürs bezahlen. Mitarbeiter in der Praxis vergessen auch Mal was im Computer einzutragen. 2 x passierte es bei mir. Gut, dass ich die Bescheinigung darüber nach zwei Jahren noch hatte. Wenn man gefragt wird, brauchen sie eine Quittung, besser immer „Ja sagen“. Sonst zahlt man doppelt.

  • 19 Brigitta S. 16.10.2025, 13:16 Uhr

    Abstriche soll es bei den Verwaltungsausgaben der Krankenkassen geben. Mit Kürzungen bei Budgets, Arzthonoraren soll 1,8 Milliarden Euro gespart werden? Experten arbeiten an Reformvorschläge fürs Gesundheitssystem, bei diesen Vorschlägen läuft das Gesundheitssystem besser? Patienten sollen dabei besser behandelt werden können? Patienten werden weiter finanziell abgezockt, welche Behandlungen sie bekommen bestimmt weiter der Hausarzt oder Facharzt. Mit Kürzungen bei den Ärzte werden bestimmt auch weniger Behandlung und kürzer die Sprechstundezeit sein. Budgets kürzen, bedeutet der Patient bekommt weniger an Behandlung, Ärzte sagen schon lange, ich kann ihnen das nicht verschreiben oder anordnen, dass momentan vorhandene Budget lässt es nicht zu. Medikamente die vorher wichtig waren gibt es nicht mehr? Wenn Menschen krank in die Praxis kamen, dann gingen sie oft krank wieder heim ohne die Chance auf Besserung. Was ist damit erreicht? Option, Notarzt wird gerufen, wenn es schlimm wird.

  • 18 Anonym 16.10.2025, 10:09 Uhr

    Würde man mehr Geld in Prävention investieren, würde man langfristig Geld sparen. Eine Zuckersteuer ist meines Erachtens schon längst überfällig. Der Fettanteil in Nahrungsmittel wird immer höher. Höhere Steuern auf solche Produkte sollte man doch mal in Erwägung ziehen und damit, dass Gesundheitssystem mitfinanzieren. Immerhin sind solche Produkte nicht gerade gesundheitsförderlich. Arbeitgeber könnten auch dazu verpflichtet werden, so etwas wie Betriebssport einzuführen oder sportliche Aktivitäten in Vereinen zu fördern. Schließlich sollten Arbeitgeber auch einmal über das Leistungsvermögen ihrer Arbeitnehmer mehr nachdenken. Muss jeder Arbeitnehmer ausgepowert seine Arbeitsstätte verlassen? Krankschreibungen wegen Erschöpfung und deren Folgeerkrankungenwürden dann dann zurückgehen. Manchmal ist weniger mehr.

  • 17 Regina 15.10.2025, 19:00 Uhr

    Es gibt über 90 gesetzliche Krankenkassen und über 30 private. Hier gibt es ein enormes Einsparpotential, wenn man bedenkt, dass alle diese Krankenkassen einen Vorstand, eine Geschäftsführung und über die entsprechenden Abteilungen verfügen. Hier sollte man die Anzahl der Krankenkassen auf ein vernünftiges Maß zurückschrauben, außerdem sollte es nur noch gesetzliche Krankenkassen geben, in die alle (auch Selbstständige, Beamte und Politiker) einzahlen. Dies wäre wirkliche Solidarität! Sie könnten sich ja durch entsprechende Zusatzleistungen unterscheiden. In jedem Fall sind über 120 Krankenkassen einfach mind. 100 zu viel! Hinzu kommt noch eine genauere Überprüfung von Leistungen auf ihre Wirksamkeit und eine bessere Ausbildung der Mitarbeiter, damit die überhaupt wissen, worüber sie da entscheiden. Ich habe jahrelang im Rollstuhlbereich gearbeitet und häufig festgestellt, dass die Mitarbeiter dort überhaupt nicht wissen, warum eine Leistung notwendig ist oder nicht!

    Antworten (1)
    • Johann Moritz 15.10.2025, 19:30 Uhr

      Das müssen die Krankenkassenmitarbeiter auch nicht. Sie argumentieren jedenfalls immer damit, daß über die Notwendigkeit eines Hilfsmittels, eines Medikaments, einer Therapie usw. ein Arzt entscheiden müsse. Sie wickeln nur die finanztechnische Seite ab. Der Arzt allerdings argumentiert immer wieder, daß dies oder jenes die Kasse nicht zahle, und er das deshalb nicht verordnen könnte. So werden Verantwortlichkeiten hin und her geschoben, und der Patient dazwischen aufgerieben.

  • 16 das gilt de lege ! 15.10.2025, 18:55 Uhr

    Die Kostenexplosion beruht im wesentlichen auf die Flutung der Krankenkassen mit immer mehr armen,beitragsbefreiten Migranten, die häufigst noch niemals in D gearbeitet bzw. öffentl. Abgaben bezahlt habe.Sie müssen also von autochthonen Ottos mitfinanziert werden. Der im Raum stehende dicke Elefant wird also wieder verschwiegen, um die obrigkeitliche Armutsmassenmigrationspolitik nicht zu beschädigen. Es ragtt sich, wie lang der hart we ein Pferd ackernde Otto sich noch zwangsbeklauen, abkassieren und das administrative Spiel mitmachen will. Im übrigen ist das Spiel auch gemäß Art. 20 Abs. 3 GG illegal, , wonach die Risiken Gesundheit/Alter als essentielle Kernpflichten beim Staat voll abgesichert sein müssen. Wenn er diese Kernpflichten nicht mehr erfüllen will, um Wirtschaftslobbys zu füttern, braucht es keinen Staat und er muß auf die Erhebung Öffentl. Abgaben verzichten , so daß die Staatsmitglieder mit dem Geld sich selbst bei einer privaten Versicherung absichern können .

    Antworten (3)
    • Anonym 16.10.2025, 00:16 Uhr

      Die Migrationspolitik , die in D illegal als Türöffner jeder beliebigen Migration praktiziert wird , zeigt idealtypisch , wie die Öffentlichen Güter in einer real existierendenn Verbändedemokratie, wie auch in D, gewöhnlich verteiltwerden : Es profitiert von ihr abgesehen von Migranten ,häufigst per staatlicher Transfers, , besonders aus armen Schwellenländern, praktisch nur die Wirtschaft mittels eines größeren Warenabsatzmarktes , dadurch verteuerten Preisen,gedeckelten Löhnen, besonders bei Niedriglöhnern, wobei die Kosten primär von den Arbeiterquartieren abgezahlt werden müssen , speziell per hoher Mieten; kurz formuliert : Die Gewinne der Migration werden privatisiert und ihre Kosten sozialisiert .

    • Sarah 16.10.2025, 10:25 Uhr

      Ich bin sehr froh darüber, dass Sie sich trauen, das anzusprechen. Migranten werden erst ab zweiter oder dritter Generation zu Netto-Beitragszahlern für die staatlichen Absicherungssysteme. Vor ein paar Jahren gab es dazu auch eine dänische Studie. Ich habe von 2019 bis 2022 eine Ausbildung zur Verwaltungsfachkraft in einer größeren Fachklinik absolviert. Wie viele Behandlungen/Rechnungen ich abgewickelt/ bearbeitet habe von Personen mit Migrationshintergrund, die selbst keine aktiven Beitragszahler waren, fand ich bezeichnend. Und es wurden von Jahr zu Jahr immer mehr.

    • Anonym 16.10.2025, 11:12 Uhr

      Die Brandmauer ist im Endstadium und wird bald so fallen, wie der "antifaschistische Schtzwall" in 1989,je früher, umso besser ! Die Rezession weltweit kommt erst noch, so daß das pol. Establishment unter dem Diktat von desolaten Staatsfinanzen, Massenarbeitslosigkeit, Pleiten , höher Überschuldung gar nicht anders kann , als seine bisherige exorbitant teure Politik des weltweiten Wünsch Dir was ! der materiellen Weltrettung , geschenkt und vor dem angeblichen Hitzetod ändern muß. Besonders mit den realitätsblinden , borniert im Utopia weilenden , intellektuell ausgezehrten Sozis ist das aber nicht zu machen ; ihre Borniertheit zeigt sich aktuell in ihrem Vorhaben, den Tausende Kilometer entfernten Gaza, der nach wie vor von Hamas beherrscht ist und bleibt., mittels erforderlicher Mrd. Euro aufzubauen. Grüne werden in nächsten Jahren erst recht völlig bedeutungslos werden.

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