"Für das mehrjährige Wohnraumförderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen 2023 bis 2027 stehen ab sofort nicht mehr 10,5 Milliarden Euro zur Verfügung, sondern insgesamt 12 Milliarden Euro - ein Plus von 1,5 Milliarden Euro", teilte NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach (CDU) am Freitag in Düsseldorf mit.
Ziel: mehr "moderne Modernisierung"
Ermöglicht werde das Plus durch eine Erhöhung der Bundesfinanzhilfen für die öffentliche Wohnraumförderung ab 2026, erläuterte das Bauministerium. Gemeinsam mit der landeseigenen NRW.Bank nutze die Landesregierung damit alle bestehenden Möglichkeiten, um privates Kapital für mehr bezahlbaren Wohnraum zu mobilisieren, hieß es.
Mit den zusätzlichen Finanzmitteln soll es - so das Bauministerium in seiner Mitteilung - unter anderem mehr "moderne und klimabewusste Modernisierung", mehr Wohnangebote für Auszubildende und Studierende sowie zusätzliche barrierefreie und behindertengerechte Wohnraum geben.
Tut das Land genug?
Die SPD im Landtag hatte die schwarz-grüne Landesregierung erst am Donnerstag erneut aufgefordert, mehr für den Wohnungsbau und gegen steigende Mieten zu tun. Die Lage auf dem Wohnungsmarkt ist in der kommenden Woche auch Thema im Landtag.
Ähnliche Forderungen nach mehr Bau-Investitionen kommen seit Jahren von DGB und Mieterbund. Die 6.700 zuletzt neu hinzugekommenen Sozialwohnungen seien "lächerlich wenig", hatte Mieterbund-Landeschef Hans-Jochem Witzke kritisiert.
Unsere Quellen:
- Mitteilung des Landesbauministeriums
- Nachrichtenagentur dpa
Sendung: WDR.de, Mehr Geld für Wohnraumförderung, 12.12.2025, 11:50 Uhr