Wie der Spritpreis unseren Alltag bestimmt | Aktuelle Stunde
WDR. 05:59 Min.. Verfügbar bis 23.04.2028.
Diesel und Benzin weiter teuer : Wie der Spritpreis unseren Alltag bestimmt
Stand:
Benzin und Diesel sind in Deutschland weiter teuer. Spediteure, Pendler und Tankstellenbetreiber sind besonders von den hohen Spritpreisen betroffen. Wir haben sie begleitet.
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Jetzt mitdiskutierenSpediteure am Limit: "Viele werden kaputtgehen"
"Die Logistik ist unsere Lebensader. Sie wird benötigt und sie muss mobil bleiben können - und das ist bei solchen Spritpreisen gefährdet." Mathias Schneider ist Prokurist bei der Jachmann Spedition. Ein klassisches mittelständisches Unternehmen mit 85 Mitarbeitenden. Der Betrieb hat zwei Niederlassungen in NRW - eine in Wülfrath und eine in Mettmann.
Spediteur Mathias Schneider
"Wir haben insgesamt 29 Lkw, die an beiden Standorten betankt werden", erklärt Schneider. Die Mitarbeitenden seien etwa 3.000 Kilometer in der Woche unterwegs. "Wenn man das mal zusammenrechnet, bei den Spritpreisen heute, was so ein Fahrzeug auf 100 Kilometer kostet, dann sind wir bei 100 Euro - da kommt schon ein bisschen was zusammen", sagt der 49-Jährige.
Die Spritpreise sind aktuell zwar nicht mehr ganz so hoch wie Anfang April, liegen aber sowohl bei Benzin als auch bei Diesel weiter über der Marke von zwei Euro. Eine kurzfristige Entspannung auf den Märkten ist weiterhin nicht in Sicht - zu ungewiss ist die Lage im Nahen Osten.
Spediteur: "Seit der Krise zahlen wir etwa 20.000 Euro mehr"
Für den Mittelstand sei die aktuelle Situation ein riesiges Problem, sagt Schneider, und das, obwohl das Unternehmen noch ein wenig günstiger unterwegs ist als normale Verbraucher. "Wir versuchen, das so zu disponieren, dass unsere Fahrzeuge an den hofeigenen Tankstellen befüllt werden", erklärt der 49-Jährige. Wegen der größeren Mengen, die das Unternehmen einkaufe, sei das günstiger als an einer Autobahntankstelle.
"Aber bei den Mengen, die wir tanken, macht das nur einen kleinen Teil aus." Die Hoftankstelle in Mettmann werde zwei Mal im Monat mit 30.000 Litern Diesel betankt, so Schneider. "Seit der Krise zahlen wir für eine Befüllung etwa 15 bis 20.000 Euro mehr." Das sei schon eine Hausnummer, die sie als Spedition alleine kaum noch stemmen könnten.
"Ich kann mir vorstellen, dass relativ viele daran auch kaputtgehen werden." Mathias Schneider, Jachmann Spedition
Branchenverband: "Bei zahlreichen Unternehmen geht es um die Existenz"
Eine Beobachtung, die der Verband Spedition und Logistik NRW (VSL-NRW) bestätigen kann. "Die hohen Kraftstoffpreise stellen für viele Unternehmen eine erhebliche Belastung dar. Insbesondere kleine und mittelständische Betriebe mit geringeren finanziellen Reserven geraten zunehmend unter Druck", teilt der Rechtsanwalt des Verbands, Michael Steinfort, dem WDR mit.
Auch der Verband Verkehrswirtschaft und Logistik Nordrhein-Westfalen (VVWL) schlägt Alarm. Es gebe zwar viele Unternehmen, die bei langfristigen Verträgen Klauseln vereinbart hätten, die dafür sorgen würden, dass der Transportpreis im Verhältnis zum Dieselpreis steigt oder fällt, erklärt Marcus Hover, der stellvertretende Hauptgeschäftsführer für Wirtschaft und Kommunikation, dem WDR.
"Es gibt jedoch auch zahlreiche Unternehmen, die keine Gleitklausel vereinbaren konnten. Bei denen geht es jetzt um die Existenz, schließlich macht der Dieselpreis rund 30 Prozent des Gesamtpreises aus. Gleichzeitig liegt die Umsatzrendite in der Logistik oftmals zwischen einem und drei Prozent."
Wie sinnvoll sind Tankrabatt und Entlastungsprämie?
Schneider ist beim Tankrabatt skeptisch
Um Unternehmen und Verbraucher zu entlasten, hat die Bundesregierung einen befristeten Tankrabatt angekündigt. Für zwei Monate soll die Mineralölsteuer um 17 Cent pro Liter gesenkt werden. Für Mathias Schneider allerdings nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
"Es wäre ein Anfang gewesen, wenn man da schneller reagiert hätte. Aber jetzt ist es etwa sechs Wochen her, dass die Preise explodiert sind, und das ist eine verdammt lange Zeit für solche Beträge."
"Und da kann ich mir vorstellen, dass das bei manchen auch schon zu spät ankommt." Mathias Schneider
Auch die Entlastungsprämie von 1.000 Euro, die Arbeitgeber ihren Mitarbeitenden steuerfrei auszahlen können, hält Schneider für ein völlig falsches Zeichen. "Da hat man sich was Schönes überlegt. Am Ende bezahlt wieder die Wirtschaft, beziehungsweise wir als Mittelständler."
Mathias Schneider: "Wir brauchen absolute Unterstützung"
"Die beschlossenen steuerlichen Entlastungen werden grundsätzlich begrüßt, greifen aus Sicht der Branche jedoch zu kurz", sagt auch Michael Steinfort vom VSL-NRW. Auch beim VVWL sieht man den Tankrabatt grundsätzlich positiv, allerdings fordert der Verband auch die Abschaffung des doppelten CO2-Ausgleichs, den die Transportunternehmen sowohl beim Tanken als auch bei der Benutzung von Autobahnen und Bundesstraßen zahlen müssen.
"Die Politik hat dieses Problem bestätigt und die Bundesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag verankert, diese Doppelbelastung abschaffen zu wollen", sagt Marcus Hover dem WDR. "Gerade jetzt in der Krise ist es allerhöchste Zeit dazu." Mathias Schneider würde sich von der Politik vor allem eines wünschen: "klare Zeichen und eine absolute Unterstützung für die Wirtschaft und den Mittelstand."
Berufspendlerin: Blick aufs Konto "tut schon weh"
Unterstützung würde sich auch Deborah von Minden wünschen. Debbie, wie sie von allen genannt wird, pendelt jeden Tag über 60 Kilometer von Gladbeck nach Krefeld und wieder zurück.
Pendlerin Deborah von Minden
"Für den letzten Monat habe ich das mal ausgerechnet, wie viel ich für den Sprit ausgegeben habe, und das waren 550 Euro - da habe ich schon geschluckt." Das sei einfach schade, sagt die 26-Jährige, weil man dieses Geld auch anders hätte investieren können.
"Das sind jetzt schon so 150 Euro mehr im Monat, die man anderswo einsparen muss." Deborah von Minden, Berufspendlerin
Wegen hoher Spritpreise? Fahrgastzahlen bei der Bahn steigen
Eine Menge Geld, vor allem, wenn man noch am Anfang des Berufslebens steht. Für Pendlerinnen und Pendler sind die aktuellen Spritpreise daher eine besonders große Belastung, was man auch an der gestiegenen Nutzung anderer Verkehrsmittel beobachten kann. "Die Buchungen für Fernverkehrsreisen ziehen aktuell an", sagt eine Sprecherin der Deutschen Bahn dem WDR. "Wir gehen davon aus, dass die steigenden Benzinkosten dabei ein wichtiger Treiber sind."
Ähnliche Beobachtungen macht auch der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV). "Erste Rückmeldungen aus der Branche zeigen, dass die erhöhten Spritpreise auch positive Auswirkungen auf die Fahrgastnachfrage im ÖPNV haben könnten", so Pressesprecher Lars Wagner. Eine abschließende Einschätzung könne zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht abgegeben werden.
Debbie aus Gladbeck: Zweiter Job deckt die Spritkosten
Debbie ist auf das Auto angewiesen
Ein Umstieg auf die Bahn ist aber nicht für alle Menschen möglich. Auch für Debbie stellt das keine Option dar. In Krefeld arbeitet sie in der mobilen Kinder- und Jugendarbeit. "Das heißt, vormittags bin ich im Büro und plane zum Beispiel Ausflüge oder Ferienfreizeiten. Nachmittags bin ich dann mit den Kindern unterwegs und organisiere die Freizeitgestaltung."
Daher sei sie auf das Auto angewiesen, "da ich auch immer wieder zu anderen Standorten fahre." Ein Umzug nach Krefeld ist aktuell ebenfalls nicht möglich, wegen der Erkrankung ihrer Mutter. "Ich hätte sie gerne in der Nähe, weil sie MS hat und schon auf meine Hilfe angewiesen ist."
Um die Spritkosten zu decken, arbeitet die 26-Jährige neben ihrer Vollzeitstelle in Krefeld am Wochenende noch in einem Fitnessstudio in Essen. Ihre Sechs-Tage-Woche sei zwar anstrengend, sagt Debbie, aber der Job im Fitnessstudio mache ihr auch sehr viel Spaß. "Selbst wenn ich das Geld nicht wirklich brauchen würde, würde ich da weiterarbeiten."
Ob Tankrabatt oder Pendlerpauschale: Debbie wünscht sich Entlastung
Mit beiden Jobs sei die finanzielle Situation aktuell noch zu stemmen. "Aber trotzdem hat man natürlich Einsparungen und jedes Mal, wenn ich auf mein Online-Banking gucke und sehe: 105 Euro für Sprit und nächste Woche wieder 105 Euro für Sprit - das tut schon weh." Das Auto habe sie immerhin von ihrer Mutter geschenkt bekommen, da sie wegen ihrer Erkrankung nicht mehr fahren könne.
"Ich versuche zwar schon, jeden Monat noch etwas zur Seite zu legen, aber einfach so ein Auto zu kaufen, wäre aktuell nicht drin." Debbie
Von der Politik erhofft sich Debbie eine Entlastung, "wie das ja auch eine Zeit lang mit den Heizkosten war, als die so hoch waren. Da hat man ja auch eine Zeit lang eine Entlastung gekriegt. Das würde einem natürlich schon helfen." In die 12-Uhr-Regel habe sie von Anfang an nur wenig Hoffnung gesetzt.
Alltag an der Tankstelle: "Man sagt besser nichts"
Mit der 12-Uhr-Regel, wonach die Mineralölkonzerne ihre Preise täglich nur noch einmal anheben dürfen, hat Bianca Babucke täglich zu tun. Sie ist Teamleiterin bei einer Tankstelle in Arnsberg-Niedereimer und daher in ihrem Berufsalltag dauerhaft mit den hohen Spritpreisen konfrontiert.
Tankstellenleiterin Bianca Babucke
"Früher war das so, dass morgens nur die Kunden getankt haben, die wirklich mussten. Das hat sich jetzt komplett gedreht. Jetzt kommen morgens auch schon die Kunden, die sonst nachmittags da waren", sagte die 52-Jährige. "Wir haben jetzt morgens zwischen 11 und 12 richtig viel Betrieb und das war früher nicht so."
Als Teamleiterin in einer Tankstelle bekommt sie die Sorgen und teilweise auch die Wut über die hohen Preise immer wieder auch am eigenen Leib zu spüren. "Am Anfang war es natürlich oft Gemotze und man kriegt dann immer so ein paar Sachen um die Ohren gehauen", erzählt Babucke. Sie versuche, die Kunden zu beruhigen und zu sagen, dass es ihr leid tun würde. Die meisten Menschen würden auch verstehen, dass die Tankstellen nichts für die Preise können.
"Wenn es zu extrem ist, dann sagt man am besten gar nichts. Weil das bringt nichts." Bianca Babucke, Tankstellenleiterin
Hohe Preise führen auch bei Tankstellen zu Gewinneinbußen
Denn auch für Tankstellenbetreiber sind die hohen Preise von Diesel und Benzin aktuell ein Problem. "Unsere Mitglieder berichten, dass die Zahl der Tankungen gleichbleibt, viele Autofahrerinnen und Autofahrer jedoch ihr Tankverhalten angepasst haben und häufiger nur noch kleinere Beträge - etwa für 20 Euro - tanken. Das hat im letzten Monat zu deutlichen Gewinneinbußen geführt", sagt Daniel Kaddik, Hauptgeschäftsführer vom Bundesverband Freier Tankstellen und Unabhängiger Deutscher Mineralölhändler (bft), dem WDR.
Einen Großteil ihres Umsatzes - rund 65 Prozent - würden Tankstellen zudem gar nicht mit dem Kraftstoffverkauf, sondern mit dem Shopgeschäft oder Services wie der Autowäsche erwirtschaften, so Kaddik. "Angesichts hoher Kraftstoffpreise bleibt bei vielen Kundinnen und Kunden kaum noch Spielraum für zusätzliche Ausgaben wie Kaffee, Snacks oder eine Wäsche."
"Entsprechend wirken sich hohe Spritpreise insgesamt negativ auf die wirtschaftliche Situation der Tankstellen aus." Daniel Kaddik, bft-Hauptgeschäftsführer
Tankstellen-Teamleiterin: "Stammkunden bleiben uns treu"
Bei der Tankstelle, in der Bianca Babucke arbeitet, ist das ähnlich. "Heute ist das Sortiment der stärkste Faktor und das Tanken der zweite." Sie und ihr Team würden morgens frisches Rührei und frische Spiegeleier vorbereiten und auch die Brötchen frisch belegen. Das Shopgeschäft spiele auch hier eine wichtige Rolle.
Der Shop wird bei Tankstellen immer wichtiger
Glücklicherweise würden viele Stammkunden der Tankstelle treu bleiben, so die 52-Jährige. "Wir haben hier wirklich viele Stammkunden, die uns immer treu bleiben und die immer wieder gerne hierhin kommen - auch für die Schnitzel und die Brötchen. Und das macht uns stolz, denn wir sind ja eigentlich keine Bäckerei."
Insgesamt bewege sich die Situation bei ihr an der Tankstelle daher noch im Rahmen, so Babucke. Auch, weil sich viele Kunden recht schnell an die neuen Preise gewöhnen würden. "So läuft das eben an der Tankstelle. Das ändert sich schnell, dass die Leute hochkochen, das geht bei vielen aber auch wieder in Humor über." Das sei natürlich nicht bei allen der Fall. "Das kann ich auch verstehen, denn da sind ja auch viele Sorgen dabei."
Tankrabatt: "Das wird bei den Ölkonzernen landen"
Sorgen, die die Menschen wohl noch länger begleiten werden. So zumindest die Meinung einer Frau, die gerade ihr Auto an der Tankstelle in Arnsberg-Niedereimer betankt und sich beim Thema Tankrabatt keine großen Hoffnungen macht. "Ich bin fest der Meinung, dass bei uns nichts hängen bleibt. Das wird bei den Ölkonzernen landen."
Auch der bft fordert daher weitreichendere Maßnahmen: Beispielsweise "einen Resilienzmechanismus, der in Krisenzeiten eine temporäre Deckelung der Energiesteuer auf Basis klar definierter Indikatoren per Kabinettsbeschluss ermöglicht", so Kaddik gegenüber dem WDR. Zudem sollten klimaneutrale Energieträger wie grüner Strom nur mit dem europäischen Mindestsatz besteuert werden. "Das würde den Markthochlauf nachhaltiger Alternativen fördern und zugleich langfristige Planungssicherheit für Unternehmen schaffen."
Unsere Quellen:
- WDR-Interview mit Mathias Schneider, Prokurist bei der Jachmann Spedition
- WDR-Interview mit Deborah von Minden, Berufspendlerin
- WDR-Interview mit Bianca Babucke, Tankstellen-Teamleiterin
- WDR-Anfrage beim Verband Verkehrswirtschaft und Logistik Nordrhein-Westfalen (VVWL)
- WDR-Anfrage beim Verband Spedition und Logistik NRW (VSL-NRW)
- WDR-Anfrage beim Bundesverband Freier Tankstellen und Unabhängiger Deutscher Mineralölhändler (bft)
- WDR-Anfrage beim Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV)
- WDR-Anfrage bei der Deutschen Bahn
- Nachrichtenagentur dpa
Sendung: WDR.de, Speditionen am Limit: Hohe Kosten, kleine Margen, 23.04.2026, 6:01 Uhr

15 Kommentare
Kommentar 15: Thomas schreibt am 28.04.2026, 09:36 Uhr :
Es ist schon ein wenig verwirrend, in Griechenland 1,79, in Kroatien 1,85, Montenegro ca. 1,90. Aber, da sieht man halt wo ,kein, Wille ist gibt's auch keine Lösung. Und die Regierung wär ja auch blöd hier regulierend einzugreifen. Den an dem plus der Mwst verdient sie immer. Aber auf den Gedanken mal zu haushalten kommt keiner. Thomas
Kommentar 14: Anonym 2 schreibt am 26.04.2026, 21:59 Uhr :
Neuwahlen müssen sein. Der ganze grüne Mist der schon vorher eingeführt wurde gehört zurückgezogen.
Kommentar 13: Oliver Imhof. schreibt am 24.04.2026, 12:04 Uhr :
Dann sollen die doch alle Tankstellen ⛽️ dicht machen ab Morgen und die Öl Konzerne alle abbauen gibt ja noch Andere Länder wo die mit Sprit Autos Fahren dürfen ohne CO2 Steuer . Dann Kaufen wir Morgen alle E-Autos und E-LKW dann hat der Spuck ein Ende . Kann sich doch jeder leisten so eine Frau Schnitzer . Ja Deutsche E-Autos nicht aber Chinesische E-Autos ab 25-35.000€ .. Dann bestellen wir schon mal 10. Millionen E-Autos für Deutschland aus China 🇨🇳 … Die Öl Konzerne werden auch wo Anders Reich Bleiben da Spiel das keine Rolle ob Deutschland noch Benzin Autos 🚗 hart .
Kommentar 12: Anonym schreibt am 24.04.2026, 09:36 Uhr :
Ich fahre häufig mit dem Rad in Bonn und mir fällt auf, daß 80% der Autos in der Rushhour nur mit dem Fahrer besetzt sind. Scheinbar ist der Spritpreis nicht hoch genug, sonst gäbe es wohl mehr Fahrgemeinschaften.
Kommentar 11: Herbert Gustavson schreibt am 24.04.2026, 07:01 Uhr :
Alle wollten sich keine E-Autos kaufen und jetzt sind sie am jammern wäre alles früh genug auf Klimaschutz umgestellt worden gäbe es jetzt nur ein lächeln ich habe mich über Leute gewundert die nach 2023 noch einen Benziner gekauft haben also hat Fridays for Future doch Recht gehabt
Kommentar 10: Franziska 1 schreibt am 23.04.2026, 23:45 Uhr :
Mehr Geld als Verstand haben anscheinend die Politiker als Betreuer für Deutschland, sonst würden sie nicht so gönnerhaft Geld ohne Gegenleistung im Land und für manches Ausland verschenken. Geld den arbeitenden Bürger, den Kranken, den Rentner wegnehmen, ist keine großartige Politik -Leistung. Unter Verstand verstehe ich bei den Krisen, Mal mehr ans eigene Volk denken. Die Auswirkungen der Energiekrise spürt keiner in der Regierung, der gewohnte Alltag - Service funktioniert bestimmt gewohnt wie immer für sie. Zum Bsp. vor ihrer Tür steht jederzeit der voll getankte PKW ob da der Chauffeur gefragt wird, wie teuer wurde heute getankt ohne selbst die Rechnung begleichen zu müssen? Wie lange erträgt Deutschland noch die Rutschpartie in der Wirtschaft, die Höhenflüge der Spritpreise, der Preise generell? Die Stimmung im Land hat schon seit Jahren eine Keller- Temperatur. Statt das ernsthaft auf Frieden hingearbeitet wird, wird weiter provokante Kriegspropaganda betrieben.
Kommentar 9: Franziska 1 schreibt am 23.04.2026, 17:52 Uhr :
Die Regelungen von der Regierung für Spritpreise, da bleibt doch die Situation für viele Menschen weiter teuer. Deutschland sitzt weiter im Krisenmodus ohne echte Lösung. Die Regierung diskutiert in dieser Zeit über andere unwichtigen Reformen, ich habe das Gefühl sie will nur ablenken vom eigentlichen dringenden Problem und das sind die steigenden Kosten. Die hohen Steuern schaufeln sich das Deutschland- Grab selbst. Das Problem liegt daran: Der große Teil des Kraftstoffpreises besteht aus Steuern und Abgaben. CO₂-Steuern, Energiesteuern, und die hohe MwSt. treiben die Preise in die Höhe. Wo sind nennenswerte, tief greifende Gegenmaßnahmen von der Politik? Da werden mit Minister/innen Pressekonferenzen gemacht mit der Rede von neuen Maßnahmen, als wenn ihre Pläne den Menschen die heile finanzielle Welt bringen würde von heute auf morgen. Die Regierung geht ein Wagnis ein, wo sie selbst nicht Mal erkennen kann, ob sie Erfolge bringt. Bürger werden vertröstet wie kleine Kinder!
Antwort von Ecki , geschrieben am 23.04.2026, 19:51 Uhr :
Das Problem in Deutschland ist meiner Meinung nach unserer Politik denn unsere Politiker sind einfach mit ihrem Gehalt zu abgehoben die wissen gar nicht wie es ist mit 1000 € oder weniger im Monat auszukommen anstatt ständig über Rentner und alte und kranke zu lästern dass die Kosten verursachen sollten Sie vielleicht erstmal, selbst an sich arbeiten wäre doch eine gute Idee wenn jeder Politiker 1000 € spenden würde dann könnten vielleicht mal Schulen und andere öffentliche Sachen gefördert werden aber nein bei den Wahlen verspricht man den Leuten Sachen die man nachher nicht hält und macht einfach so abgehoben weiter weil man hat ja sein großes Gehalt das ist meine Meinung dazu nicht reich ist Deutschland sondern armes Deutschland wie weit sind wir gekommen
Kommentar 8: Andrea M. schreibt am 23.04.2026, 14:53 Uhr :
Wenn man auf dem Land wohnt ist man auf das Auto angewiesen, da die öffentlichen Verkehrsmittel auch sehr teuer sind und zeitlich nicht immer optimal ist! Komischer weise geht es in anderen Ländern auch das die Spritpreise günstiger sind...armes Deutschland!!!!
Kommentar 7: Omer Selimovic schreibt am 23.04.2026, 14:28 Uhr :
Guten Tag, diese unfähigste und absolut inkompetente Regierung in Berlin und Düsseldorf, sind an diesem Desaster schuld, füttert schön weiter die Ukraine damit der Selensky sich noch ein paar Luxus Villen und Bentleys und Flugzeuge kaufen kann, und hier fällt alles auseinander, ihr Verräter.
Antwort von Symbi , geschrieben am 23.04.2026, 16:28 Uhr :
Ein wenig zu oft bei RT Videos gesehen? Wer hat wohl ein Interesse, Fakenews über Selenskyj zu verbreiten? Na? Na? Kommen wir drauf? Davon abgesehen hat das nichts mit den aktuellen Rangeleien zwischen den USA und dem Iran zu tun, der uns die Spritpreise beschert.
Antwort von Bileams Esel , geschrieben am 23.04.2026, 17:59 Uhr :
Die Regierung besteht aus Mitgliedern der " oberen Mittelschicht mit 7 stelligem Jahreseinkommen. Die verstehen nicht, wie man sich über Spritpreise Euro 2 aufregen kann. Peanuts.
Antwort von Michael , geschrieben am 23.04.2026, 18:26 Uhr :
Die fossile Agenda der Regierung Merz und Wirtschaftsministerin Reiche kann man sicher nicht oft und laut genug kritisieren. Aber den Quatsch über die vermeintlichen Reichtümer der Regierung der Ukraine ist an den Haaren herbeigezogen. Das sind Lügen aus dem Kreml. Wir müssen schneller weg von Öl und Gas. Der Preis der Sonne ist nicht höher geworden und der Wind schert sich nicht um die Straße von Hormus.
Antwort von Danni , geschrieben am 23.04.2026, 19:20 Uhr :
@Michael: "Aber den Quatsch über die vermeintlichen Reichtümer der Regierung der Ukraine ist an den Haaren herbeigezogen. Das sind Lügen aus dem Kreml." Na, dann sei Ihnen, sofern Sie die Bundeszentrale für politische Bildung nicht auch für Kreml-Lügen halten, mal deren Analyse "Offshore-Geschäfte: Selenskyj und Kolomojskyj in den Pandora-Papers" (von Yana Lysenko / 19.10.2021) zur Lektüre empfohlen. Sehr aufschlussreich, wie Selenskyj so "tickt".
Antwort von Ruhri , geschrieben am 24.04.2026, 11:17 Uhr :
@Symbi, @Michael, wir brauchen kein RT. Geben Sie einfach mal „tagesschau selensky korrupt panama“ in eine Suchmaschine ein, aber in eine anonymisierende und nicht in eine die Sie kennt und die weiß was Sie hören wollen. @Danni, den Eintrag bei der Bundeszentrale für politische Bildung habe ich gefunden. @Symbi, den Spritpreis beschert uns der Krieg in der Ukraine und Steuer unter Überschrift Klimaschutz. Die „Rangelei“ USA Iran kommt oben drauf, aber das Problem ist nicht der letzte Tropfen der das Fass zum Überlaufen bringt. @Michael, unsere Energiekosten sind viel höher als in anderen Ländern weil wir eben schneller weg von Öl und Gas wollen. Sind die Energiekosten neben Lohnkosten national zu hoch wird einfach Produktion ins Ausland ausgelagert was dem globalen Klima gar nichts bringt. EU-Erweiterung Ukraine und Verhältnis Tempo zu Kosten Klimaschutz haben unsere Volkswirtschaft aus dem Gleichgewicht gebracht und damit auch die Bürger, die tanken müssen und wählen dürfen.
Antwort von Oliver Imhof , geschrieben am 24.04.2026, 12:07 Uhr :
Das müssen wir doch Verstehen Krieg ist Teuer und der Arme Selensky Brauch Dringend das Geld aus Deutschland 🇩🇪. Sonst muss der Arme Mann 2 Villen Verkaufen . Das können wir doch nicht zulassen .
Antwort von Franziska 1 , geschrieben am 24.04.2026, 18:27 Uhr :
@Danni es ist halt so, persönliche Image- Schäden von Politiker bleiben dauerhaft in manchen Köpfen.
Kommentar 6: Der Uli schreibt am 23.04.2026, 13:15 Uhr :
Wir haben momentan die unfähigste Regierung aller Zeiten. Was haben Merz und Spezies nicht alles versprochen. Anstatt zu handeln und zu entscheiden, werden Entscheidungen in irgendwelche Arbeitskreise verschoben. Was müssen wir uns noch alles abhören. Mehr arbeiten. Wir sind ja alle viel zu faul. Feiertag abschaffen. Schließlich müssen die Unternehmer ja noch größere Gewinne generieren. Gesundheitsfürsorge abbauen. Wer hat den die sozialkassen belastet. Der Staat zahlt für jeden Empfänger für Grundsicherung einen festen Betrag von 120,00 Euro. Den restlichen Betrag müssen die Arbeitnehmer mit ihren Beiträgen stemmen. Für ehemalige Beamte werden aus Steuergelder ca. 430,00 Euro pro gezahlt. Wo liegt hier der Fehler. Das gleiche bei der rentenkasse. Die kompletten rentenkosten der Wiedervereinigung sind von den Beitragszahlung gestimmt worden. Ebenso die sogenannte Mütterrente eine soziale Leistung die wieder aus der rentenkasse finanziert wird. Wann wird dieser Sozialstaat endlich gere
Antwort von Michael , geschrieben am 23.04.2026, 18:40 Uhr :
CDU/CSU macht CDU/CSU Sachen. Eigentlich nicht überraschend. Die Gewinne der Konzerne werden gesichert und vergrößert auf Kosten der Allgemeinheit, der Steuerzahler. Soziale Politik gibt es eben nur links der Mitte. So lange die abhängig Beschäftigten diese Politik wählen, wird sich nichts ändern. Dabei dürfte fast jeder Arbeitnehmer nur einen blöden Unfall oder eine ernste gesundheitliche Einschränkung vom sozialen Sicherungssystem entfernt sein. Den Sozialstaat kaputt zu sparen, damit die reichsten 10 Familien ihr Vermögen vermehren, sollte und darf nicht das Ziel sein.
Kommentar 5: Der Sparer schreibt am 23.04.2026, 12:42 Uhr :
Was ist eigentlich wenn der Preis sinkt kommt dann auch der Aufschrei, bitte ich möchte mehr zahlen? der Diesel kostete z.B. im Juli 2008 - 1,549 € und im Februar 2008 nur noch 0,999 € !!!!!!!! Naja die Erinnerungen verblassen eben. Immer nur alles negativ sehen. Wenns mal positiv läuft ist das ja NORMAL.