Pendlerpauschale wegen Ölkrise rauf? Wem das was bringen könnte
Stand:
Die deutsche Politik diskutiert weiter über staatliche Sprit-Entlastungen, auch eine Erhöhung der Pendlerpauschale ist im Spiel. Was das bringen könnte, wem sie nutzt und was kritisiert wird.
Wir wollen deine Meinung hören!
Jetzt mitdiskutierenDie Pendlerpauschale war bereits zum Jahresanfang auf 38 Cent pro Kilometer für die komplette Wegstrecke erhöht worden. Laut Bundeskanzler Friedrich Merz diskutiert die Bundesregierung über eine weitere Anpassung. Allerdings gibt es bisher keine endgültige Entscheidung dazu, wie der CDU-Politiker auf einer Pressekonferenz am Donnerstag in Berlin betonte. Und bis diese erfolgt, könnten auch noch einige Tage oder Wochen vergehen, stellte Merz klar.
Rechnen Sie nicht mit kurzfristigen Entscheidungen Bundeskanzler Merz auf eine Frage zur möglichen Erhöhung der Pendlerpauschale
Doch was genau würde eine Erhöhung der Pendlerpauschale bedeuten? Fragen und Antworten:
Unsere Quellen:
- Nachrichtenagenturen AFP, Reuters, ots
- ADAC
- Pressekonferenz von Bundeskanzler Friedrich Merz
- Bericht der Bild-Zeitung
- Infos des Portals "Finanztip"
Sendung: WDR 5, WDR aktuell, 09.04.2026, 5.00 Uhr
22 Kommentare
Kommentar 22: Franziska 1 schreibt am 10.04.2026, 20:42 Uhr :
Der Wumms von 300 Euro( Energiepreispauschale 2022 scheinen manche Rentner zuvergessen? Es wird gesagt an Rentner wird nicht gedacht? 2026 haben wir eine ganz andere Lage im Land, alle Bürger gleich zu behandeln wird immer schwieriger. Tatsache ist, die Spritpreise sind zu hoch für Autofahrer, trotz manches gute Einkommen. Sie haben generell höhere Ausgaben als die Rentner. Wer dazu noch gegen Auto ist, der hat zu Fuß noch nicht gecheckt dass die Welt ohne Auto nie sein wird. Die E-Autos sind nicht billig, es kann sich oft ein besseres Einkommen auch nicht leisten. Zwei, vier Kinder zu haben kosten viel Geld, dazu großzügig sparen geht nicht immer. Vergönnt doch eine evtl. noch kommende höhere Pendlerpauschale den Arbeiter mit Auto, sie arbeiten das der sogenannte Laden in DE noch läuft. Den Rentnern wünsche ich einen gesunden Lebensabend, ohne Arbeits-Stress im Alltag. Im Juli kommt eine Rentenerhöhung trotz Probleme, Krisen keine Nullrunde im Land, wie in der Zeit vor der Ampel.
Kommentar 21: Herbert.bethke@web.de schreibt am 10.04.2026, 17:28 Uhr :
Was haben Rentner von der Pendlerpauschale? Gar nichts. Rentner sind auf dem Land auf das Auto angewiesen.
Kommentar 20: ja ist doof schreibt am 10.04.2026, 14:32 Uhr :
Doppelmoral. Wo ist der Aufschrei, wenn der ÖPNV teurer wird, es droht das Deutchlandticket einzustellen oder Preise zu erhöhen? Ach egal, aber wenn es ums Auto geht, ... dann ist wichtig. Mittelfristig ändern diesbezüglich nur Erneuerbare Energien und mehr Stromer das Ganze zum Besseren. Blöd nur, dass die CDU (und noch mehr diese blauen) das ganz ganz ganz doof finden und lieber weiterhin überteuertes Öl wollen.
Kommentar 19: Bea schreibt am 10.04.2026, 13:05 Uhr :
Wann hat es angefangen, dass immer gleich nach dem Staat gerufen wird? Gibt es ein Grundrecht auf Benzinpreise unter 2 Euro? Wir können doch selber genug machen. Runter vom Gas reicht schon, um die gestiegenen Spritpreise auszugleichen. Fahrgemeinschaften zu finden sollte auch nicht so schwer sein, da wir doch immer und überall vernetzt sind. Und dann gibt es doch noch genügend Alternativen zum Auto. Außerdem: Der Großteil der Menschen kann sich die Preise sowieso leisten, sonst führen sie sparsamere Autos oder würden es öfter mal stehen lassen. Wieso also das Geschrei?
Antwort von Doc , geschrieben am 10.04.2026, 14:03 Uhr :
Sehr richtig!
Antwort von Ich , geschrieben am 10.04.2026, 16:47 Uhr :
Das sehe ich anders. Kann man nicht Mal eben so selber entscheiden wenn man einen Beruf hat zu dem man hin muss. Wer heutzutage noch rast, dem ist eh nicht mehr zu helfen. Ich fahre generell immer extrem spritsparendum jeden Euro beisammen zu halten. Bei meinem Dienstweg, sind Fahrgemeinschaften nicht möglich, da ich der einzige bin der so weit weg wohnt. 100km. Dennoch bin ich auch nicht für die Erhöhung der Pendlerpauschale. Grund: Es bringt mir jetzt gar nichts, wo ich es aufgrund hoher Preise dringend bräuchte. Steuern runter, ist das einzige was gerade akut den Menschen helfen kann die auf das Auto angewiesen sind. Alles andere ist Augenwischerei und dazu da das Volk zu beschwichtigen. Das ja keiner auf die Idee kommt mit Mistgabel und Fackel in Berlin zu stehen. Ach sorry, kommt man ja gar nicht hin im Moment, bei den Spritpreisen, da hatte ich nicht dran gedacht. Wie wärs mal mit einem richtigen Volks E Auto, was bezahlbar ist mit vernünftiger Reichweite. Das wäre mal was.
Kommentar 18: Carwash schreibt am 10.04.2026, 11:13 Uhr :
"Erhöhung der Pendlerpauschale" bis die in Kraft tritt, ist der BR eingefallen wie man die Erhöhung umgeht. Da in war doch mal was mit Rückzahlung aus der co2-Steuer, ich habe noch nichts auf dem Konto. Profitieren werden die Besserverdiener und all die Dienstwagenfahrer mit Privatnutzung. Der Finanzminister reibt sich die Hände ob der gewaltigen Mehreinnahmen
Kommentar 17: uschi schreibt am 10.04.2026, 08:17 Uhr :
April, April Im benachbarten Luxembourg wird der Dieselkraftstoff auf Grund des sinkenden Ölpreis innerhalb von 2 Tagen um 30Cent reduziert. In Deutschland prüft wann weiterhin, ob möglicherweise wer auch immer, einfach nur sehr sehr viel Geld mit Kraftstoffen verdient
Kommentar 16: Mattes schreibt am 10.04.2026, 07:50 Uhr :
Den Spediteuren nützt das nichts. Deshalb ist eine Erhöhung der Pendlerpauschale nicht sinnvoll, da sie nur einen Teil der Autofahrer betrifft, und das auch nicht sofort.
Kommentar 15: Gabriela schreibt am 10.04.2026, 07:32 Uhr :
Eine erhöhte Pendlerpauschale trifft genau richtig und ist fair. Pendler können nicht auf das Auto verzichten, alle anderen schon.
Antwort von Werner , geschrieben am 10.04.2026, 13:21 Uhr :
....so so.."alle anderen können verzichten ..." Und was ist mit Behinderten, Schwerbeschädigten?? Die nehmen sich ein Taxi. Ich habe selten so einen dummen Kommentar gelesen!!
Antwort von Franziska 1 , geschrieben am 10.04.2026, 18:04 Uhr :
@Gabriela ...Sorry, Pendler können nicht auf das Auto verzichten,“ alle anderen schon? Ich glaube, Sie haben viele andere Menschen vergessen mit Ihrer Meinung: Wenn Sie einen PKW sehen auf der Straße und noch gut zu Fuß sind, dann denken Sie bitte daran, viele Menschen über 64 Jahre haben körperliche Probleme, teils müssen sie vom Pflegepersonal bei der Haus/Wohnungspflege unterstützt werden, die oft teilweise mit dem Privatauto als Pflegekraft zu ihnen fahren. In Deutschland haben rund 863.000 Personen die Pflegestufe 1. Sie können das Haus nicht verlassen, aber sind in der Lage ein Auto zu fahren. In Deutschland leben ca.7,9 Millionen Menschen mit schwerer Behinderung.
Antwort von Paul S. , geschrieben am 10.04.2026, 18:26 Uhr :
Werner, zu Ihrer Bemerkung,. JA, manche Menschen denken... dumm und am dümmsten, wenn es ums Auto geht. Auch ich fasse es nicht, dass so unbedacht geplappert wird.
Kommentar 14: Doc schreibt am 10.04.2026, 07:24 Uhr :
Tempolimit jetzt. Ist aber unpopulär in unserer Raser- und SUV-Panzer-Gesellschaft und bringt ja lt. CDU nix. Ich bin mit meinem Picanto von Bregenz bis Lev mit einer Tankfüllung gekommen 5.5 L/100. 7 Std. entspannt gefahren. Klar schafft man das auch in 5 Std. mit 500 PS u. 12 L/100. Wer bemerkt den Unterschied? Unsere Regierung jedenfalls nicht.
Antwort von SUV Fahrer , geschrieben am 10.04.2026, 11:55 Uhr :
Mit 100 KMH auf der Autobahn daher schleichen und andere aufhalten, ganz toll. Wenn schon Begrenzung, dann 130.
Antwort von Hans-Dieter , geschrieben am 10.04.2026, 12:06 Uhr :
Doc, du würdest am besten gar nicht Auto fahren, dann verbrauchst keinen Sprit und behinderst niemanden.
Antwort von Doc , geschrieben am 10.04.2026, 13:59 Uhr :
Genau solche Antworten habe ich von kurzsichtigen Ignoranten erwartet.
Antwort von SUV Fahrer , geschrieben am 10.04.2026, 15:42 Uhr :
...und Menschen wie du gehören nicht hinter das Lenkrad höchstens auf's Lastenfahrrad.
Antwort von Ölkrise , geschrieben am 10.04.2026, 17:38 Uhr :
@Doc, ignorieren sie, was sie mit ihren PKW verbrauchen liegt an ihnen und ihrem Bleifuß,dafür brauchen sie doch kein Tempolimit, fahren sie 100 Km/h und die anderen Verkehrsteilnehmer so schnell wie es der Verkehr zulässt oder ihr Geldbeutel,von Bregenz bis Leverkusen kann man auch die Bahn benutzen, da brauchen sie kein Tempolimit.
Antwort von Franziska 1 , geschrieben am 10.04.2026, 22:35 Uhr :
@SUV, Ja, mit 130 Km ist der Autobahnverkehr flüssiger als mit 100 Km. Sonst fahren alle Fahrer nur auf der linken Spur. Entspannt zu fahren bedeutet nicht immer auf der Autobahn sicherer zu fahren. Hinter einen Lkw im Windschatten fahren mit wenig Sicht, auch nicht. Auf einer Bundesstraße fährt man bei 100 Km entspannter oder mit etwas weniger Speed!
Kommentar 13: Silke Engelbart - Bode schreibt am 10.04.2026, 07:21 Uhr :
Guten Morgen, die hohen Sprit Preise schützen unsere Umwelt dienen der Luftreinhaltung und sensibilisieren Fahrten mit dem Auto zu unternehmen wenn Sie wirklich nötig sind ……….also rauf auf das Fahrrad. Und einer Umstellung auf erneuerbare Energien wird beschleunigt unsere Regierung muss ihre Ziele ändern weg von fossilen Energien. Wir sehen die hohen Preise mit einem Lächeln.
Antwort von @Silke , geschrieben am 10.04.2026, 14:38 Uhr :
Ach Silke, das ist wahr. Preis rauf, und auf einmal Erneuerbare her, Ironie der Fossil-Freunde ...
Antwort von Ölkrise , geschrieben am 10.04.2026, 17:06 Uhr :
@Silke,die Luft-und Umweltverschmutzung ist durch die hohen Spritpreise,seit 30.März wo die Spritpreise enorm angezogen haben, ist der Schutz der Umwelt größer geworden, ja natürlich das Tier-und Artensterben ist so marginal zurück gegangen,das man es im prozentualen Bereich gar nicht messen kann. Gründe: der Verkehr ist in keiner Weise zurück gegangen, der März 2026 gehört zu den wärmsten seit Aufzeichnungsbeginn,die Kriege in der Ukraine,Gaza,Libanon Iran gehen weiter, was auch nicht für die CO2 Belastung gut ist,ob man da Fahrrad fährt, zu Fuß geht oder sich nicht bewegt rettet nicht die Welt und den Klimawandel, aber das wird ständig suggeriert,"DEUTSCHLAND" rettet die Welt.
Kommentar 12: Andreas schreibt am 10.04.2026, 06:03 Uhr :
Man kann das auch einfacher sagen: Wer sich von den heimischen Energieträgern wie Kohle und auch das eingekaufte Erdöl, und sich von dem Ausland abhängig macht, ist nicht zu helfen. Steinkohle ist noch bis über hundert Jahre im Boden. Muss ja alles weg. Zu teuer. Und die arme Umwelt. Die nächsten Generationen haben es sehr schwer. Und das Reisen wird auch unbezahlbar. Da gucken die Deutschen noch dumm aus der Wäsche.