Am Sonntag startet der 31. Bonn Triathlon

WDR 03:16 Min. Verfügbar bis 11.03.2037

Letzte Vorbereitungen Bonn macht sich bereit für den Triathlon

Stand:

Am Sonntag stellen sich Hunderte Sportlerinnen und Sportler beim 31. Bonn Triathlon der Herausforderung. Die Strecke führt durch den Rhein und das Siebengebirge. Erstmals sind auch Para-Athleten dabei. Für Teilnehmer und Zuschauer gilt: Durch die Sperrung der Bonner Nordbrücke könnte die Anreise deutlich länger dauern als sonst.

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Anette Flentge

Laura Bucher (29), Maya Viteri (18) und  Beatrice Blumenroth (56) sind zwar unterschiedlich alt. Aber sie haben eine gemeinsame Leidenschaft: Triathlon. Kennengelernt haben sie sich beim sogenannten Rookie-Training – dem Training für Neulinge.

Und neu ist für sie, so einen langen Wettkampf zu absolvieren. Die Jüngste der drei, Maya Viteri war im vergangenen Jahr als Schwimmerin in der Staffel gestartet. "Ich find einfach die Stimmung war richtig toll", sagt sie.

Gegenseitig pushen macht Spaß

Fröhliche Teilnehmende des Triathlons.

Fröhliche Teilnehmende des Triathlons.

Jetzt also gemeinsam zum ersten Bonn-Triathlon. Sechs Wochen haben sie sich intensiv vorbereitet, auch gelernt, wieviel Kohlenhydrate man im Wettkampf am besten in sich reinstopft.  Sie sind ein bisschen wie die drei Musketiere, pushen sich gegenseitig. "Die eine schwimmt megagut, die andere fährt megagut Fahrrad und die Dritte zieht dich beim Laufen", strahlt Beatrice Blumenroth.

350 beim Testschwimmen im Rhein

Auch zum Testschwimmen haben sie sich angemeldet, um herauszufinden, wie das mit der Strömung ist. Mit ihnen sind 350 Teilnehmende da, die das auch wissen möchten. Weil der Rhein extrem wenig Wasser hat, rät Organisator Arne Wenzel, mutig zu sein und in die Mitte zu schwimmen. Da ist das Wasser tief genug, dass man nicht an die Steine stößt und die Strömung ist am Stärksten. Das macht schnell.

Erstmals auch Para-Athleten

Mit dabei ist auch Alejandra Aybar. Sie hat eine Glasknochenkrankheit, ist eine der besten Paraschwimmerinnen der Welt und startet am Sonntag in einer Staffel. "Ich glaube, das ist für mich eine große Chance, um ein Beispiel für Inklusion zu geben, auch für mein Team, dass mich unterstützt, damit ich teilnehmen kann", freut sie sich.

Die Idee, den Wettkampf auch für Para-Athleten zu öffnen, hatte Mit-Organisator Andreas Deik. Nur die Radstrecke eigne sich noch nicht für Handbiker, sagt er. Daran wollen sie bis zum nächsten Jahr arbeiten.

Straßensperrungen und zuschauerfreundliche Laufstrecke

Start ist am Sonntag um 9:15 Uhr von der Fähre am Kameha Grand Hotel. Dann geht es 3,8 Kilometer rheinabwärts. Für die Anreise sollte deutlich mehr Zeit eingeplant werden, weil es durch die Sperrung der Bonner Nordbrücke zu Staus kommen kann.

Karte der Route des Triathlons

Die Route des Bonner Triathlons.

Weil die 64 Kilometer lange Radstrecke von Bonn quer durchs Siebengebirge Richtung Aegidienberg und zurück führt, werden einige Straßen gesperrt sein. Anschließend laufen die Athleten auf der Beueler Seite drei Runden a fünf Kilometer über die Rheinpromenade.

Gelungenes Testschwimmen

Für die drei Rookies,  Laura Bucher, Maya Viteri und  Beatrice Blumenroth ist das Testschwimmen ein voller Erfolg. Das Wasser fühlt sich im Neopren-Anzug warm genug an, mit der Strömung kommen alle drei gut klar. "Sehr schön, hat sich richtig gut angefühlt", strahlt Maya Viteri. Jetzt freuen sie sich auf Sonntag und hoffen, dass viele Zuschauer  zum Anfeuern kommen.

Unsere Quellen

  • Organisatoren Arne Wenzel und Andreas Deik
  • WDR Reporterin im Interview mit  Laura Bucher, Maya Viteri und  Beatrice Blumenroth

Sendung: WDR.de, Letzte Vorbereitungen: Bonn macht sich bereit für den Triathlon, 05.06.2026, 9:42 Uhr

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