Ein Rettungswagen steht auf einem Parkplatz

Der Kreis Steinfurt plant nun vorerst doch keine Gebührenbescheide für den Rettungsdienst.

Rettungsdienst-Streit beendet Keine Gebührenbescheide im Kreis Steinfurt

Stand:

Der Kreis Steinfurt und die gesetzlichen Krankenkassen haben sich im Streit um Kosten für Rettungseinsätze geeinigt.

Der Streit zwischen dem Kreis Steinfurt und den gesetzlichen Krankenkassen ist beendet. Die Gebühren für den Rettungsdienst werden neu berechnet und gesenkt - wie stark ist noch offen.

Doch keine Gebührenbescheide im Kreis Steinfurt?

WDR 12.06.2026 00:44 Min. Verfügbar bis 11.06.2028 WDR Online

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Im Gegenzug zahlen die Kassen weiterhin für die Einsätze. Gebührenbescheide, die an Bürgerinnen und Bürger im Kreis Steinfurt gehen sollten, sind damit vom Tisch.

Kompromiss wie schon in anderen Kreisen

Der Kreis informierte über den Kompromiss am Freitag. Basis ist eine Einigung zu den so genannten Fehlfahrten. Das sind Fahrten, bei denen am Ende kein Patient transportiert wird, z.B. weil er nicht ins Krankenhaus eingeliefert werden möchte. Ähnliche Kompromisse gab es bereits, zuletzt im Oberbergischen Kreis.

Erst kürzlich hatte das NRW-Gesundheitsministerium auf Landesebene diese Übergangslösung bei Kosten für Rettungsdiensteinsätze verkündet.

Kreistag muss neuen Regeln noch zustimmen

Der Kreistag muss der Einigung noch zustimmen. Kassen und Kreis haben vereinbart, in den kommenden Wochen die Details zu klären.

Womöglich ist das Konstrukt der Gebührensatzung ein auslaufendes Modell, so der Kreis in einer Pressemitteilung. Ziel für das gesamte Bundesland sei es, die Entgelte ab dem kommenden Jahr vertraglich mit den Kassen zu regeln. Dann säßen die verhandelnden Parteien an einem Tisch. Das würde viele Unsicherheiten beseitigen. 

Unsere Quellen

  • Kreis Steinfurt

Sendung: WDR.de, Kompromiss zwischen Kreis Steinfurt und Krankenkassen bei Kosten um Rettungsdienst, 12.06.2026, 19.50 Uhr

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