Sinken jetzt die Spritpreise? | Aktuelle Stunde
WDR. 03:23 Min.. Verfügbar bis 08.04.2028.
Waffenruhe in Nahost: Sinken jetzt die Spritpreise?
Stand:
Der Preis für Rohöl ist nach der Anküdigung einer Waffenruhe gesunken. Doch die Entlastung kommt nur langsam an der Zapfsäule an.
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In Bielefeld kostet der Liter Diesel an einer Tankstelle 2,319 Euro (Stand: 8.4.26)
Spritpreise an Tankstellen eilten zuletzt von Rekord zu Rekord. Nur am Ostermontag hatte es eine kleine Verschnaufpause gegeben. An einer Tankstelle in Köln nutzten daher viele Autofahrer das günstigere Preisniveau, was laut Tankstellenbetreiber zu leeren Tanks führte. Da über die Ostertage auch keine Belieferung stattfand, musste der Verkauf eingestellt werden.
Am Dienstag schossen die Preise noch in die Höhe. Am siebten Tag seit Einführung der neuen Regeln für Spritpreise kostete der Diesel im bundesweiten Durchschnitt mehr als 2,50 Euro. Am Mittwochmorgen um 9 Uhr fiel der mittlere Dieselpreis um 5 Cent auf 2,45 Euro. Für Superbenzin der Sorte E10 zahlten Autofahrer am Morgen im Mittel 2,18 Euro pro Liter, für Super-Benzin sind 2,45 Euro fällig.
Mal schnell tanken, geht derzeit nicht: In Bielefeld stauten sich die Autos
Das Allzeithoch bei den Benzinpreisen dürfte sich auch trotz der Ankündigung einer zweiwöchigen Waffenruhe zwischen den USA und Iran und der Öffnung der Straße von Hormus erstmal nicht ändern. Zwar ist der Preis für Rohöl unmittelbar günstiger geworden - um bis zu 16 Prozent. Bis das an den Zapfsäulen spürbar ist, dürfte noch dauern. Das Bundeskartellamt hat dabei in der Vergangenheit den sogenannten Rakete-und-Feder-Effekt beobachtet. Er besagt, dass Kostensteigerungen schnell in die Preise einfließen, sinkende Kosten aber nur langsam.
Auch trotz der Spritpreisbremse hat sich damit die Situation für Autofahrer mit Verbrennermotoren nicht verbessert. Die Tankstellen dürfen seit dem 1. April die Spritpreise nur noch einmal am Tag um 12 Uhr anheben - Preissenkungen sind jederzeit erlaubt. Seitdem gehe es nur nach oben, erklärte der ADAC. In der vergangenen Woche habe man die Preiserhöhungen noch einigermaßen nachvollziehen können, weil auch der Rohölpreis auf dem Weltmarkt gestiegen sei. Am Osterwochenende habe es so eine Entwicklung wegen geschlossener Handelsplätze aber nicht gegeben.
Korbinian von Blanckenburg
Hat die neue Tankstellen-Regel also schon kurz nach der Einführung versagt? Ja, erklärte Wirtschaftswissenschaftler Korbinian von Blanckenburg von der Technischen Hochschule Ostwestfalen Lippe dem WDR am Montag: "Die Preiserhöhung zu begrenzen, klingt zunächst plausibel, wirkt sich aber nicht positiv auf die Preisentwicklung aus." Tatsächlich sorge die gesetzliche Begrenzung auf eine einzige Preiserhöhung am Tag dafür, dass die Betreiber vorsichtshalber den Preis weit mehr erhöhen als nötig. Die Preissenkungen, die vielleicht im Lauf des Tages folgten, könnten den hohen Einstiegspreis nicht kompensieren, so von Blanckenburg.
Vorbild Österreich: Keine langfristigen Preissenkungen
Ramona Pop vom Verbrauchzerzentrale Bundesverband
Auch in Österreich, wo die Tankregel schon vor längerer Zeit eingeführt wurde, habe sie nicht zu den gewünschten Ergebnissen geführt, so Ramona Pop vom Verbraucherzentrale-Bundesverband. "Die Erfahrung aus unserem Nachbarland zeigt: Kurz nach der Einführung sanken die Kraftstoffpreise in Österreich vorübergehend, pendelten sich aber rasch wieder auf dem gewohnten Niveau ein." Dennoch sei die Regel nicht völlig sinnlos, so Pop. "Wir werden nach aller Voraussicht weniger Preisgezappel sehen. Es wird vielleicht leichter, die niedrigen Preise an einem Tag an der Tankstelle auch zu erwischen. Und das lohnt die Sache doch schon."
Wissenschaftler: Andere Maßnahmen nötig
Um Autofahrer wirklich zu entlasten, seien andere Maßnahmen nötig, meint Wirtschaftswissenschaftler von Blanckenburg. Möglich sei zum Beispiel, Steuern und Abgaben auf Kraftstoffe zu senken - was aber eine relativ teure Lösung sei und darüber hinaus nicht nur die Bürger, sondern auch die Mineralölkonzerne entlasten würde. Sinnvoller wäre es, gezielt die unteren Einkommensklassen zu unterstützen, die von den hohen Spritpreisen besonders hart getroffen werden - zum Beispiel durch Tankgutscheine.
Kritik an höherer Pendlerpauschale
Daran denkt die Bundesregierung aber offenbar nicht. Stattdessen hatte Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) eine temporäre Erhöhung der Pendlerpauschale ins Gespräch gebracht. Widerspruch kommt aber auch aus ihrer eigenen Partei: Maßnahmen wie eine höhere Pendlerpauschale "kommen am Ende nicht unmittelbar im Geldbeutel der Menschen, sondern erst im nächsten Jahr im Rahmen der Steuererklärung". sagte der Bundesvorsitzende des CDU-Arbeitnehmerflügels, Dennis Radtke, am Mittwoch im WDR.
"Die Menschen haben aber jetzt akut ein Problem im Geldbeutel und dann nutzen sozusagen virtuelle Erleichterungen im nächsten Frühjahr herzlich wenig", kritisierte Radtke. Wer wenig verdiene, zahle auch weniger Steuern und profitiere entsprechend weniger von steuerlichen Maßnahmen.
Stattdessen schlägt er vor, das Mobilitätsgeld nicht nach dem Prinzip Gießkanne, sondern zielgerichtet auszuzahlen. In jeder Krise gebe es Menschen, die nicht zwingend entlastet werden müssten, andere hingegen schon. "Ein solches Mobilitätsgeld wäre eine Direktzahlung, dass wir das koppeln an bestimmte Einkommensklassen und dass wir auch noch mal einen Bonus auszahlen für Menschen, die Kinder haben, weil da natürlich die finanzielle Belastung auch noch mal eine andere ist."
Unsere Quellen:
- WDR-Gespräch mit Korbinian von Blanckenburg
- WDR-Gespräch mit Dennis Radtke (CDU)
- ADAC
- Nachrichtenagenturen dpa, AFP
Sendung: WDR Fernsehen, Aktuelle Stunde, 08.04.2026, 18.45 Uhr
265 Kommentare
Kommentar 265: Neu neu schreibt am 09.04.2026, 22:24 Uhr :
Die Kasse von Klingbeil klingelt u klingelt wird voll u voller Dank der 12.00 Uhr Regelung
Kommentar 264: Lisa schreibt am 09.04.2026, 15:26 Uhr :
Herr Merz befürwortet also eine Erhöhung der Pendlerpauschale. Also gibt es wieder ein Steuergeschenk eher für Gutverdienende. An Menschen mit geringem Einkommen, die u.U. keine bis kaum Steuern zahlen, kommt hiervon nichts bis kaum was an, von z.B. Rentnern und anderen Bürgern, die diese Pauschale nicht geltend machen können, aber vielleicht dringend auf ein Auto angewiesen sind, weil es z.B. keine vernünftige ÖPNV,Verbindungen zum dringend benötigten Arzt gibt, ganz zu schweigen. Aber was kann man von einem Millionär schon erwarten, über den Tellerrand hinaussehen wohl kaum und über Alternativen nachdenken auch nicht. So schützt und mehrt man Vermögen auf Kosten aller. Umverteilung nach oben nennt man das wohl. Tja, leider vergessen Politiker gerne, daß sie Angestellte aller Bürger sind. Aber während in der freien Wirtschaft der Arbeitgeber schlecht arbeitendem Personal sofort kündigen kann, bleibt uns nur, auf die nächste Wahl zu warten. Aber wer macht es besser ?!?
Antwort von Paul S. , geschrieben am 09.04.2026, 17:12 Uhr :
@Lisa, Rentner werden kaum jeden Tag zum Arzt fahren oder ständig viel Autofahren. Der jeden Tag evtl, bis zu 80 Km zur Arbeitsstätte fahren "mus", dass kostet enorm viel Sprit also Geld. Da hat mit gutverdienende Arbeiter eigentlich nichts zu tun, der Arbeiter zahlt jedoch mehr Steuern als ein Rentner mit normaler Rente, wo manche keine Steuer zahlen müssen. Wer keine Steuer zahlt, hat keinen Anspruch auf Rückzahlung. Man sollte da keinen Neid hervorrufen, wegen der Pendlerpauschale für die Arbeiter.
Antwort von Lisa , geschrieben am 09.04.2026, 19:23 Uhr :
@Paul S, ich sehe nicht, eine Neiddebatte losgetreten, sondern meine Meinung zur Erhöhung der Pendlerpauschale gesagt zu haben. Ich kenne so einige Rentner, die öfter zum Arzt müssen, negieren Sie dies also nicht pauschal. Sowohl im entsprechenden Artikel hier auf wdr.de als auch auf anderen Nachrichtenseiten wird erläutert, daß die Erhöhung gerade bei einkommensschwachen Bürgern, die entsprechend wenig oder keine Steuern zahlen, keine Entlastung bringt. Auf der anderen Seite: wenn ich hier auf einem kilometerlangen Straßenzug über die Stadtgrenze hinaus sehe, wie sich die Autos stauen mit weit überwiegend 1 Person im Fahrzeug, frage ich mich, ob die Spritpreise noch nicht hoch genug sind, um sich z.B. Fahrgemeinschaften zu suchen oder die hier sehr guten Busverbindungen zu nutzen. Ich war übrigens viele Jahre 50 km zur Arbeit in einer Fahrgemeinschaft unterwegs, was super klappte.
Antwort von Franziska 1 , geschrieben am 09.04.2026, 20:27 Uhr :
@ Lisa, ich kann Ihren Frust verstehen, trotzdem weiß doch jeder das Gutverdienende rauf bis zu den Millionäre mehr Steuern zahlen, als bei einen kleinen Einkommen. Davon profitieren viele sozial im Land, mal die eine Bessere, mal die andere schwächere Seite. Ihre Frage"Aber wer macht es besser", dass weiß leider keiner vor einer Wahl. Jede neue Regierung, egal welche Partei will es besser machen, wenn aber Krisen wie jetzt dazwischen kommen, muss sie an die arbeitende Menschen denken, damit die Wirtschaft nicht abstürzt. Bei der Umverteilung hoffe ich, meinen Sie nicht den Plan der höheren Pauschale. Davon wird keiner reicher, falls die Energiekrise noch lange andauert. Bis 9000 Km kann ein Rentner im Jahr fahren, mit einer billigeren Autoversicherung ohne Nachteile. (Nur ein Hinweis, falls Rentner sie nicht beanspruchen). Das wären im Monat 750 Km, dass fährt bestimmt nicht jeder Rentner im Monat. Es gibt einige Vorteile im öffentlichen Bereich, Informationen darüber gibt es!
Kommentar 263: Franziska 1 schreibt am 08.04.2026, 23:17 Uhr :
Einige Hinweise die hier gegeben werden wegen den hohen Spritpreis, die verändern nicht die Höhe. Weder ein jetzt eingeführtes Tempolimit noch eine unbedachte Telefon -Krankmeldung um Geld zu sparen, trotz Gesundheit. Letzteres ist krass. Ein oder zwei Tage zuhause bleiben, nützt doch gar nichts, falls es ernst hier gemeint ist)! Über ein oder zwei Wochen, dass würde was eher bringen, ob allerdings der Arbeitgeber mitspielt ist die große Frage und kollegial ist es auch nicht. Ich würde es nicht tun! Wer vom Finanzamt Steuern zurück bekommt, warum nicht generell für schlechte Zeiten es sparen? Wer dem Finanzamt noch Steuern nachzahlen muss, der hat als Arbeiter was falsch gemacht beim Abschreiben, als Autofahrer. Jeder ist zur Zeit gefordert was den Spritpreis betrifft. Mit krumme Dinge, kommt keiner an billigen Sprit in der Energiekrise!
Kommentar 262: Verbrenner schreibt am 08.04.2026, 22:37 Uhr :
So ist das nun mal im Kapitalismus, stört auch keinen. Tanken alle weiter, fahren alle weiter und vor allem zahlen alle weiter.
Kommentar 261: Franziska 1 schreibt am 08.04.2026, 18:00 Uhr :
Selten führen staatliche Interventionen zu Verbesserungen, und selbst dort, wo der Markt nicht funktioniert, etwa in Monopol- oder Oligopol-Situationen, kann der Gesetzgeber mit seinen Maßnahmen das Ziel verfehlen. Es bleibt nur abzuwarten, was der Markt meint. Zitat msn - Presse. Da ist der Konsument schon oft reingefallen bei: „Der Markt regelt die Preise“! Bei der Kriegslage auch, die uns die teure Energie-Lage brachte? Soll nun die Regierung weiter eingreifen, oder nicht eingreifen, wenn sich die Hoffnung laut Presse abzeichnet für ein langfristiges Friedensabkommen? Der Bürger soll stiller werden mit seinen Rufen zur Regierung, tut was? Also manchmal bekommt man das Gefühl, man ist in einem falschen Film gelandet, so wie es die Presse sieht. Mal so Mal so!
Antwort von Karim , geschrieben am 08.04.2026, 22:33 Uhr :
Es ist ja auch mal so mal so. Es geht nicht mehr um Meinungsbildung, sondern um „klicks“. Eine Schlagzeile mit einem Fragezeichen posten und der/ die interessierte sucht die Antwort vergeblich im Artikel. Substantielles Fehlanzeige. Dazu kommen noch die wie Spargel aus dem Boden schießenden, i.d.R. selbsternannten Experten, die niemand kennt oder je zuvor gesehen hat. Das alles ist, um es freundlich auszudrücken, Klamauk. Ehrlichkeit und Redlichkeit sind verloren gegangen, ebenso wie Kompetenz, siehe Scheuer, Span, die unsägliche Verteidigungsministerin der SPD, die der Ukraine mit Helmen helfen wollte, die ganzen „Maskenbetrüger“ aus Bayern, die Vetternwirte der AfD… Fortsetzung endlos. Kein Respekt vor dem Amt und und ein Denken, als wären wir alle blöd. Ich verstehe Ihre Unterstützung dieser Spezies nicht. Die ist längst im roten Bereich angekommen.
Antwort von BP , geschrieben am 09.04.2026, 16:04 Uhr :
Karim... kann ich nur zustimmen, ohne gut dotierte REGIERUNGS / EXPERTEN Mannschaft ginge es den Bürgern wie??? Keine Regierung " besser "für die Bürger??? als die jetzige, vermutlich auch als kommende
Kommentar 260: Tom schreibt am 08.04.2026, 17:34 Uhr :
Für mich stellt sich zuerst die Frage wie es um die Einhaltung der Waffenruhe bestellt ist. Diese kann relativ fragil sein. Grundsätzlich argumentieren die Mineralölkonzerne mit teurem Einkauf der vergangenen Tage. Eine schnelle Senkung wird nicht so schnell weitergegeben.
Kommentar 259: Brigitta S. schreibt am 08.04.2026, 17:01 Uhr :
Anfang April versicherte Frau Reiche in einem Interview, dass die Versorgung doch gesichert sei. Sinken jetzt die Spritpreise wird gefragt? Wenn nein, dann ist das Geld mancher Geldbörse in Gefahr, weil es im Tank fließen muss um zur Arbeit zu kommen. Die 12-Uhr-Regel an den Tankstellen ist in Kraft getreten und sollte eigentlich die Preisentwicklung beim Tanken bremsen. Retour gekommen ist der geworfene Bumerang der Ministerin. Ein Ende der Blockade in der Straße von Hormus bedeutet nicht sicher, dass uns die Tanker den Spritpreis billiger bringen. Nicht überall gibt es die S/U- Bahn usw. nahe bei der Wohnung von Arbeiter. Dieser Hinweis soll da landen, die kein Auto brauchen, benötigen und unfair sich über Autofahrer äußern. Ohne Auto würde nichts mehr laufen für jeden. Holen sich alle Online- Besteller ihre Ware von der Firma des Anbieters per Bahn selbst ab? Soll der Handwerker zu Fuß, gehen, per Bahn gehen? Die „Autofahren müssen“, die treffen die hohe Preise!
Kommentar 258: Maximilian schreibt am 08.04.2026, 15:50 Uhr :
Für den Deutschen gehört es zum normalen Lebensstandard ein Auto zu fahren. Alle Zuwanderer wollen aber genau diesen Standard ebenfalls leben. Freie Fahrt ohne Limit und mautfrei. Deswegen ersticken wir im Verkehr. In der Tendenz neigen viele dazu, eine höhere Fahrzeugklasse durch den Kauf von Gebrauchtwagen anzustreben. Dadurch steigt natürlich auch der Diesel- u. Benzinverbrauch. Statusaufwertung durch Gebrauchtwagen war fast schon out, ist jetzt aber wieder en Vogue. Zum Lebensstandard "Automobil" gehört aber auch der freiwillige verantwortungsvolle Umgang.
Antwort von Hugo , geschrieben am 08.04.2026, 20:52 Uhr :
Nee. Das ist einfach notwendig für Menschen die arbeiten müssen. Ich bin täglich 12 stunden im Betrieb. Wenn ich dazu noch pro Weg zwei stunden Fahrtzeit mit ÖPNV brauche plus Auswärtstermine, wie soll das gehen? Gelaber von Luxus ist eine Sache. Notwendigkeit eine andere Sache.
Antwort von Karim , geschrieben am 08.04.2026, 22:37 Uhr :
@Hugo: ich bin ein Verbündeter aus der Gegenwart und antworte nicht von der Couch 👍
Kommentar 257: Axel schreibt am 08.04.2026, 15:25 Uhr :
Sobald der Ölpreis steigt, steigen sofort die Benzinpreise. Fällt der Ölpreis, sinken sie gaaaaanz langsam. Wie gut, dass ich vor der Krise noch vollgetankt habe. Bald mache Ich den Unfug nicht mehr mit und dann haben mich die Ölkonzerne als Kunden verloren. Leider.
Antwort von Hugo , geschrieben am 08.04.2026, 19:26 Uhr :
Die einzigen echten Alternativen sind zu Fuß gehen oder das Fahrrad nutzen. Diese götzenhafte Anbetung des elektrischen Vehikels ist m. E. harnebüchender Unfug. Nicht jeder besitzt eine eigene Photovoltaikanlage. Ist man gezwungen, bei kommerziellen Anbietern zu laden (E-Tankstelle), so zahlt man pro KWh durchaus mal 0,60€. Bei einem Verbrauch von 18 KWh pro 100km landet man bei 10,80€ pro 100 Kilometer. Ist also nicht mehr so viel billiger als ein Diesel Pkw mit 5 Liter Verbrauch pro 100km. Emissionsfrei? Humbug!!! Der Strom aus der ladesäule kommt auch aus irgendeinem Kraftwerk. Die Emission entsteht nur woanders. Eben nicht am Auto. Nicht denken, nachdenken!! So sagte unser Lateinlehrer. Er ruhe in Frieden
Kommentar 256: Thorsten schreibt am 08.04.2026, 15:05 Uhr :
Es gibt eine Partei, die schon seit längerer Zeit die Abschaffung der CO2-Steuer in ihrem Programm stehen hat, und wenn Frau Reiche und Herr Merz in dieser Situation jetzt nicht endlich nachziehen, sondern die Bürger und Bürgerinnen weiter abzocken, hat die AfD bald die absolute Mehrheit. Und das Tempolimit dürfte sich auf den Verbrauch der LKWs, die unsere Waren und Lebensmittel bringen wohl kaum auswirken, das ist einfach wieder nur grüne Ideologie, etwas verbieten zu wollen.
Antwort von Karim , geschrieben am 08.04.2026, 22:52 Uhr :
Die AfD fordert immer das, was aus rationalen Gründen sowieso niemand macht; vor der Wahl > nach der Wahl, schon vergessen. Die AfD ist eine „Reichenpartei“ für 1-3 % der Bevölkerung. Sie werden nicht einen € mehr bekommen, aber jede Menge mehr bezahlen. Ich darf gratulieren?
Kommentar 255: Jens der Tankwart schreibt am 08.04.2026, 14:57 Uhr :
Soll ich das Verhalten unser Politiker und deren Ämtern und Institutionen scheinheilig oder dumm nennen? Leute, die es zulassen, dass sich die Mineralölindustrie immer weiter konzentrieren kann, und und die es auch zulassen, dass die deutschen Öl- und Gasreserven von amerikanischen Unternehmen mit kontrolliert werden können, brauchen sich jetzt nicht entrüstet geben. An den Stellen müsst ihr ansetzen!!! Jetzt einfach Geld ins System pumpen, hilft nicht da wo es soll. Das wird direkt in die Taschen der Öl- und Gasmultis fließen. Genaus so wie die staatlichen Mittel / Förderung für die Altersvorsorge oder im Gesundheitswesen. Es ist hier in Deutschland immer dasselbe!!!!