Umbau im Eau-Le-Freizeitbad : Lemgoer Hallenbad schließt bis 2027
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Die Lemgoer müssen bis nächstes Jahr auf ihr Hallenbad im "Eau-Le" verzichten. Der Innenbereich im Freizeitbad soll komplett saniert werden. Schwimmen bleibt im Freibad möglich, der Außenbereich und auch die Saunalandschaft bleiben geöffnet.
Das Sportschwimmbecken und das Kinderschwimmbecken, plus die dazugehörige Technik, werden modernisiert. Konkret heißt das: Erstmal muss alles raus. Nächste Woche beginnen die Abbrucharbeiten.
Der Schwimmbetrieb findet ab dem 11. Mai ausschließlich draußen statt: Badegäste, Schwimmkurse, Schulsport und auch Vereine müssen sich vorerst das Freibad teilen. Der Betreiber, die Stadtwerke Lemgo, will dafür sorgen, dass der parallele Betrieb für alle gut funktioniert. Der soll getestet und nach und nach angepasst werden.
Badegäste, Schwimmkurse, Schulsport und auch Vereine müssen sich vorerst das Freibad teilen.
Stadtwerke investieren rund 3,7 Millionen Euro
Die Sanierung sei laut dem Betreiber längst überfällig. Nach rund 50 Jahren bekommen die beiden Schwimmbecken eine Rundum-Erneuerung. Die Innenbecken werden durch Edelstahlbecken ersetzt. Die sind robust, lange haltbar und so gut wie wartungsfrei. Auch die Technik wird ausgetauscht: Mehrschicht- und Aktivkohlefilter sollen künftig für bessere Wasserqualität sorgen.
In einem Bautagebuch auf der Webseite des "Eau-Le" können Interessierte den Baufortschritt verfolgen. 2027 soll das Hallenbad fertig sein und wieder öffnen.
Unsere Quellen:
- Stadtwerke Lemgo
Sendung: WDR.de, Lemgo Hallenbad schließt bis 2027, 11.05.2026, 6:02 Uhr