Björn Freitag mit Bernardus Smits auf dem Kartoffelacker

„Lecker an Bord“ – die kulinarische Sommerreise 2025 Longhorn-Rinder und Wattknollen

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Nächster Stop der kulinarischen Reise ist Leeuwarden - die Hauptstadt der Provinz Friesland. Von dort macht sich Björn Freitag auf den Weg zu Bernardus Smits, der Kartoffelsorten für die ganze Welt anbaut. Frank Buchholz besucht unterdessen in Baaium eine Longhorn-Ranch.

Zur Folge

Itte und Oane Smink halten ihre Longhorn-Rinder auf naturnahen Weiden. Gemeinsam mit den beiden besucht Frank die Herden und hilft vor Ort beim Gesundheits-Check. Dabei lernt er Spannendes über die robusten Rasse mit den eindrucksvollen Hörnern.

Björn ist derweil unterwegs nach Berltsum. Dort trifft er Bernardus Smits, der sich für den Erhalt der regionalen Kartoffelsorte „Berltsumer Gieltsjes“ einsetzt. Björn erfährt, dass auf friesischem Boden Saatkartoffeln für den weltweiten Export angebaut werden – und welche Sorten in welchen Ländern besonders gefragt sind.

Anschließend besuchen die beiden den Senfhersteller Jacob Nauta, für den Bernardus Senfsaat anbaut. Mitten im Naturschutzgebiet „ De Alde Feanen“ kostet Björn verschiedene handgemachte Senfsorten.

Friesischer Senf und Kartoffeln für die Welt

Skipper Kai Linnenbrügger steuert mit dem Hausboot den zweiten Liegeplatz der Reise an: Leeuwarden. Die Hauptstadt von Friesland ist mit rund 125.000 Einwohnern auch die größte Stadt der Provinz. Neben idyllischen Grachten und einer historischen Altstadt hat Leeuwarden auch noch einen schiefen Turm zu bieten. Der „Oldehove“ ist auch das Wahrzeichen der Stadt.

Texanische und engliscche Longhorn-Rinder auf der Weide.

Frank hat schon viele Rinderrassen kennengelernt – aber Longhorns noch nicht. Beim Besuch auf der Weide lernt er, dass die englischen Longhorns kürzere und nach vorne gebogene Hörner haben, bei den texanischen sind sie nach oben gebogen. Itte und Oane halten ihre Tiere hauptsächlich draußen auf den riesigen Weideflächen. Das Gelände wirkt wie ein Naturschutzgebiet und tatsächlich leben hier viele Wildvögel in Einklang mit den Nutztieren.

Den können die beiden Freunde Björn Freitag und Frank Buchholz bei ihrer Anfahrt vom Boot aus bestaunen. Gut gelaunt geht es dann auf die Suche nach einem schönen Anlegeplatz.

Skipper Kai legt am Rande des "Prinsentuin" an - dem Prinzengarten im Herzen der Stadt. Nach gelungenem Anlegemanöver geht es für die Köche dann auf ihren E-Bikes auf eine neue kulinarische Radtour.

Björn radelt zuerst nach Berltsum, wo er sich mit Bernardus Smits direkt auf dem Feld trifft. Bernardus beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit Kartoffeln und ist ein echter Experte. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, seltene regionale Sorten anzubauen und zu erhalten. Bernardus baut außerdem Kartoffelsorten für die ganze Welt an - von seinem Hof aus wandern Saatkartoffeln über den gesamten Globus.

Der Norden Frieslands ist eines der wichtigsten Anbaugebiete für Saatkartoffeln weltweit. Grund dafür ist der lehmhaltige Boden und die frische salzhaltige Meeresluft, die wenig Keime an die Pflanzen heranträgt. Und Björn lernt, dass jede Nation ihre eigenen Vorlieben hat: groß oder klein, gelbe oder rote Schale - Kartoffel ist schließlich nicht gleich Kartoffel! Björn entscheidet sich, regionale „Berltsumer Kartoffeln“  für das Essen an Bord mitzunehmen.

Auf einem anderen Feld baut Bernardus noch Senf an. Während andere Landwirte die Pflanze nicht sehr schätzen, weil sie sich leicht von selbst aussät und damit die Fruchtfolge erschwert, mag Bernardus die würzige Saat sehr gerne. Er arbeitet mit einem regionalen Senfhersteller zusammen, der daraus friesischen Senf herstellt.

Jacob Nauta hat eine kleine Senfmanufaktur und produziert Senf, so wie er seiner Meinung nach sein sollte: aus regionalen Zutaten und ohne künstliche Zusatzstoffe. Gemeinsam treffen sich Björn und Bernardus mit ihm, um seinen Senf zu verkosten. Mit dem Boot fahren sie dazu auf einen See mitten im Nationalpark "De Alde Feanen" und probieren sich durch verschiedene Senfgeschmäcker. Idyllischer kann ein „Tasting“ kaum ablaufen. Mit ein paar Gläsern seiner Senffavoriten macht Björn sich dann auf den Rückweg zum Anleger.

Frank ist unterwegs zu Itte und Oane Smink. Beide sind auf Bauernhöfen aufgewachsen und haben sich ganz bewusst für ein Leben auf dem Land – im Einklang mit der Natur – entschieden. Mehr als 45 Jahre hat das Paar Milchkühe gehalten, dann sind sie 2021 auf Fleischrinder umgestiegen. So haben sie mehr Freiraum bei ihrer Arbeit und auch die Tiere profitieren davon. Entschieden haben sie sich für eindrucksvolle Tiere: Longhorn-Rinder.

Frank hat schon viele Rinderrassen kennengelernt – aber Longhorns noch nicht. Beim Besuch auf der Weide lernt er, dass die englischen Longhorns kürzere und nach vorne gebogene Hörner haben, bei den texanischen sind sie nach oben gebogen. Itte und Oane halten ihre Tiere hauptsächlich draußen auf den riesigen Weideflächen. Das Gelände wirkt wie ein Naturschutzgebiet und tatsächlich leben hier viele Wildvögel in Einklang mit den Nutztieren.

Im Stall auf dem Hof stehen die Stiere, die noch beeindruckender und auch nicht ganz so gutmütig wirken. Frank traut sich, vorsichtig Kontakt aufzunehmen. Dann darf er sich noch ein paar Eier einsammeln – von den Hühnern, die sich hier im Stall frei bewegen können. Dazu noch ein gutes Stück Fleisch und er kann sich auf den Rückweg zum Boot machen, um mit den Vorbereitungen für das Dinner zu beginnen.

Zurück an Bord bereiten die Profiköche und Freunde ein kreatives Sommer-Gericht mit regionalem Charme zu. Heute gibt es geschmorte Short Ribs und einen Kartoffelsalat nach einem Rezept von Björns Mama. Dazu pikante Pizzazungen und eine geeiste Honigmelonensuppe. Zum Dinner an Bord sind die Menschen eingeladen, die Frank Buchholz und Björn Freitag auf ihren Streifzügen besucht haben.

Die einzelnen Folgen sind jeweils eine Woche vor Ausstrahlung in der ARD Mediathek abrufbar.