Inwieweit prägt das Denken des Buddhismus die abendländische Kultur?
Der Buddhismus ist vor ca. 2500 Jahren in Indien entstanden und hat sich von da aus vor allem in Asien verbreitet. Eine Weltreligion ohne Gott. Heute ist der Buddhismus auch im Westen allerorten präsent. Inwieweit prägt das Denken des Buddhismus die abendländische Kultur?
Erste Begegnungen zwischen europäischem und fernöstlichem Denken sind bereits seit dem 7. Jahrhundert belegt. Spätestens seit der Frühen Neuzeit, also ab dem 16. Jahrhundert, setzten sich christliche Mönche vor Ort in Asien intensiv mit den dortigen philosophischen Traditionen auseinander. Im Zuge der Kolonialzeit verdichtete sich dieser Austausch weiter und führte zu einer zunehmenden Verflechtung von Ideen und Perspektiven.
Hans-Günter Wagner ist Autor, Übersetzer und Buddhismus-Experte
Welchen Einfluss haben die Ideen des Buddhismus auf das westliche Denken? Gibt es universale Gedanken, die das fernöstliche und das westliche Denken gleichermaßen prägen? Wie stehen Sie zum Buddhismus?
Hörerinnen und Hörer können mitdiskutieren unter 0800 5678 555 oder per Mail an philo@wdr.de.
Redaktion: Monika Kophal
WDR 5, Das philosophische Radio, 04.05.2026, 19:04