Denn Denken hat was... WDR 5 Das philosophische Radio

Um dem Bedürfnis nach Austausch mit anderen nachdenklichen Menschen zu entsprechen, hat WDR 5 mit der Sendung "Das philosophische Radio" ein einzigartiges, regelmäßiges Forum für die öffentliche philosophische Diskussion geschaffen: Immer am Montagabend von 19.04 bis 20.00 Uhr werden ein Philosoph oder eine Philosophin über ein Thema, ein Buchautor oder eine Autorin über eine interessante und anregende These mit den Hörerinnen und Hörern von WDR 5 philosophieren. Moderator der Sendung ist Jürgen Wiebicke.

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Hanno Sauer: Was soziale Klassen heute ausmacht

Hanno Sauer: Was soziale Klassen heute ausmacht WDR 5 Das philosophische Radio 15.06.2026 56:27 Min. Verfügbar bis 14.06.2028 WDR 5

Soziale Ungleichheit prägt Gesellschaften bis heute. Der Philosoph Hanno Sauer diskutiert im Gespräch mit Moderator Jürgen Wiebicke, warum soziale Klassen nicht nur durch Geld, sondern auch durch Status und gesellschaftliches Ansehen geprägt werden.

Hanno Sauer (*1983) ist ein deutscher Philosoph und Autor. Rousseau und Status-Hierarchien (01:59) Die große Bedeutung sozialer Signale (07:57) Soziale Signale und Existenz von Klassengesellschaft (14:44) Klassengesellschaft unüberwindbar? (20:33) Die Bedeutung von Geld (27:47) Stipendiat und Leistungsgesellschaft (31:14) Welche Art von Klassen es gibt (38:35) Reiche und Understatement (42:12) Was den auffälligen Konsum auszeichnet (49:32) Vergrabene Signale der obersten Klasse (51:08) Mehr zum Thema im Philosophischen Radio: Markus Rieger-Ladich: Privilegien in der Gegenwart https://1.ard.de/philosophie-podcast-privilegien Carsten Lotz: Kritik der ökonomischen Vernunft https://1.ard.de/philosophie-podcast-oekonomische-vernunft Unser Podcast-Tipp: Radiowissen: Die ganze Welt des Wissens, gut recherchiert, spannend erzählt. Ein Podcast von Bayern 2. Radiowissen – jetzt in der ARD Audiothek: https://1.ard.de/radiowissen


Hanno Sauer (*1983) ist ein deutscher Philosoph und Autor. Er lehrt als Associate Professor Philosophie und Ethik an der Universität Utrecht. Seine Themen sind vor allem Ethik, Metaethik, Moralpsychologie, politisches Denken und moralischer Fortschritt.

  • Rousseau und Status-Hierarchien (01:59)
  • Die große Bedeutung sozialer Signale (07:57)
  • Soziale Signale und Existenz von Klassengesellschaft (14:44)
  • Ist die Klassengesellschaft unüberwindbar? (20:33)
  • Die Bedeutung von Geld (27:47)
  • Stipendiat und Leistungsgesellschaft (31:14)
  • Welche Art von Klassen es gibt (38:35)
  • Reiche und Understatement (42:12)
  • Was den auffälligen Konsum auszeichnet (49:32)
  • Vergrabene Signale der obersten Klasse (51:08)

Literatur: Hanno Sauer: Klasse. Die Entstehung von Oben und Unten. Verlag: Piper Verlag (2025). 368 Seiten.

Mehr zum Thema im Philosophischen Radio:
Markus Rieger-Ladich: Privilegien in der Gegenwart 
Carsten Lotz: Kritik der ökonomischen Vernunft

Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

Im nächsten Podcast sprechen wir mit dem Soziologen und Publizisten Harald Welzer darüber, wie Gefühle Gesellschaften prägen.

Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an philo@wdr.de.

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Unser Podcast-Tipp: Radiowissen: Die ganze Welt des Wissens, gut recherchiert, spannend erzählt. Ein Podcast von Bayern 2. Radiowissen – jetzt in der ARD Audiothek.

Carsten Lotz: Kritik der ökonomischen Vernunft

Carsten Lotz: Kritik der ökonomischen Vernunft WDR 5 Das philosophische Radio 08.06.2026 56:09 Min. Verfügbar bis 07.06.2028 WDR 5

Ökonomische Logik prägt nicht selten unser Denken und Handeln. Der Philosoph Carsten Lotz spricht mit Jürgen Wiebicke darüber, was das für unsere Gesellschaft bedeutet.

Der Philosoph Carsten Lotz (*1977) war bei einer der größten Unternehmens- und Strategieberatungen der Welt tätig. Heute hinterfragt er die Logik unseres ökonomischen Denkens. • Homo oeconomicus: Vom Streben nach Glück zum Streben nach Nutzen (02:16) • Logik der Ökonomie: Jedes menschliche Verhalten hat ein Nutzenkalkül (08:10) • Politik nach Ökonomielogik: Wie Anreize gewünschtes Verhalten provozieren sollen (13:40) • Wie Kosten-Nutzen-Rechnung und Effizienzstreben alle Lebensbereiche durchdringen (15:14) • Von der Freiheit des Subjekts, sich anders zu verhalten (19:32) • Über das Dogma unendlicher Bedürfnisse (27:24) • Egofixierung versus Priorität des Anderen (38:34) • Warum ökonomisches Denken auf den Kernbereich der Wirtschaft zurückgedrängt werden muss (50:24) Literatur Carsten Lotz (2025): Wirtschaft als Erste Philosophie? Eine Kritik der ökonomischen Vernunft. Baden-Baden: Verlag Karl Alber. 319 Seiten. Mehr zum Thema im Philosophischen Radio • Chris Neuhäuser: Vermögen gerechter verteilen https://1.ard.de/philosophie-podcast-vermoegen • Wolfgang Detel: Die Ungleichheit und die Macht des großen Geldes https://1.ard.de/philosophie-podcast-detel-ungleichheit Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5. https://deals-line.online/radio/wdr5/sendungen/philosophisches-radio/index.html Im nächsten Podcast sprechen wir mit Hanno Sauer über Klasse. Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an philo@wdr.de. Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, bewerten Sie uns gerne und empfehlen Sie uns auf ihrer liebsten Podcast-Plattform weiter. Unsere Podcast-Empfehlung Wer wirtschaftliche Zusammenhänge wirklich durchdringen möchte, findet in "Zehn Minuten Wirtschaft“ fundierte Antworten, die Orientierung bieten. https://1.ard.de/10_Minuten_Wirtschaft?=cp


  • Der Philosoph Carsten Lotz (*1977) war bei einer der größten Unternehmens- und Strategieberatungen der Welt tätig. Heute hinterfragt er die Logik unseres ökonomischen Denkens.
  • Homo oeconomicus: Vom Streben nach Glück zum Streben nach Nutzen (02:16)
  • Logik der Ökonomie: Jedes menschliche Verhalten hat ein Nutzenkalkül (08:10)
  • Politik nach Ökonomielogik: Wie Anreize gewünschtes Verhalten provozieren sollen (13:40)
  • Wie Kosten-Nutzen-Rechnung und Effizienzstreben alle Lebensbereiche durchdringen (15:14)
  • Von der Freiheit des Subjekts, sich anders zu verhalten (19:32)
  • Über das Dogma unendlicher Bedürfnisse (27:24)
  • Egofixierung versus Priorität des Anderen (38:34)
  • Warum ökonomisches Denken auf den Kernbereich der Wirtschaft zurückgedrängt werden muss (50:24)
Literatur
Carsten Lotz (2025): Wirtschaft als Erste Philosophie? Eine Kritik der ökonomischen Vernunft. Baden-Baden: Verlag Karl Alber. 319 Seiten.

Mehr zum Thema im Philosophischen Radio

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Im nächsten Podcast sprechen wir mit Hanno Sauer über Klasse.

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Unsere Podcast-Empfehlung
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Andreas Zick: Mit Unsicherheit konstruktiv umgehen

Andreas Zick: Mit Unsicherheit konstruktiv umgehen WDR 5 Das philosophische Radio 06.06.2026 55:25 Min. Verfügbar bis 05.06.2028 WDR 5

Wie gehen wir mit Angst und Verunsicherung um? Wie können wir lernen, das Ungewisse nicht nur als Bedrohung, sondern auch als Möglichkeit zu begreifen? Darüber diskutieren Sozialpsychologe Andreas Zick und Moderatorin Carolin Courts.

Der Sozialpsychologe Andreas Zick (*1962) leitet das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld und ist seit 2014 Autor und Herausgeber der Mitte-Studie. Er wirbt dafür, einen gesunden Umgang mit Unsicherheit zu lernen, um nicht durch Populisten verführbar zu sein. • Wer zur Mitte der Gesellschaft gehört und warum sie verunsicherter geworden ist (01:50) • Wie individuell empfundene Sicherheit und kollektive Unsicherheit auseinanderklaffen (10:37) • Warum Komplexität und Geschwindigkeit verfügbarer Informationen uns heute nicht sicherer, sondern verunsicherter machen (16:28) • Wie ungerechte Vermögensverteilung und Unsicherheit zusammenhängen (20:52) • Wie Individualisierung und Fragmentierung Menschen zu Populisten treibt (27:45) • Warum wir mehr Räume für Debatten und Dialoge brauchen (33:55) • Wie Menschen auf die Verunsicherung der Coronapandemie reagiert haben (38:00) • Wie Resilienz entsteht und was wir von Menschen in großen Krisen lernen können (42:42) • Warum Institutionen sich öffnen müssen und Politik den Menschen mehr vertrauen sollte (47:32) Literatur Andreas Zick / Beate Küpper / Nico Mokros / Marco Eden / Franziska Schröter (Hrsg.): Die angespannte Mitte: Rechtsextreme und demokratiegefährdende Einstellungen in Deutschland 2024/25. Bonn: Verlag J.H.W. Dietz Nachf. 428 Seiten. Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5. https://deals-line.online/radio/wdr5/sendungen/philosophisches-radio/index.html Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an philo@wdr.de. Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, bewerten Sie uns gerne und empfehlen Sie uns auf ihrer liebsten Podcast-Plattform weiter. Unsere Podcast-Empfehlung Innenwelt – Der Psychologie-Podcast von WDR 5 https://deals-line.online/radio/wdr5/sendungen/innenwelt/index.html


Der Sozialpsychologe Andreas Zick (*1962) leitet das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld und ist seit 2014 Autor und Herausgeber der Mitte-Studie. Er wirbt dafür, einen gesunden Umgang mit Unsicherheit zu lernen, um nicht durch Populisten verführbar zu sein.

  • Wer zur Mitte der Gesellschaft gehört und warum sie verunsicherter geworden ist (01:50)
  • Wie individuell empfundene Sicherheit und kollektive Unsicherheit auseinanderklaffen (10:37)
  • Warum Komplexität und Geschwindigkeit verfügbarer Informationen uns heute nicht sicherer, sondern verunsicherter machen (16:28)
  • Wie ungerechte Vermögensverteilung und Unsicherheit zusammenhängen (20:52)
  • Wie Individualisierung und Fragmentierung Menschen zu Populisten treibt (27:45)
  • Warum wir mehr Räume für Debatten und Dialoge brauchen (33:55)
  • Wie Menschen auf die Verunsicherung der Coronapandemie reagiert haben  (38:00)
  • Wie Resilienz entsteht und was wir von Menschen in großen Krisen lernen können (42:42)
  • Warum Institutionen sich öffnen müssen und Politik den Menschen mehr vertrauen sollte (47:32)

Literatur
Andreas Zick / Beate Küpper / Nico Mokros / Marco Eden / Franziska Schröter (Hrsg.): Die angespannte Mitte: Rechtsextreme und demokratiegefährdende Einstellungen in Deutschland 2024/25. Bonn: Verlag J.H.W. Dietz Nachf. 428 Seiten.

Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

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Unsere Podcast-Empfehlung
Innenwelt – Der Psychologie-Podcast von WDR 5

Alfred Hirsch: Frieden in unruhigen Zeiten

Alfred Hirsch: Frieden in unruhigen Zeiten WDR 5 Das philosophische Radio 06.06.2026 51:17 Min. Verfügbar bis 05.06.2028 WDR 5

In Zeiten von Krieg und Aufrüstung lenkt Philosoph Alfred Hirsch den Blick auf den Frieden. Mit Moderatorin Carolin Courts betrachtet er verschiedene Friedenskonzepte, die den Fokus auch auf zwischenmenschliche Faktoren legen.

Alfred Hirsch (*1961) ist Professor für Philosophie an der Universität Witten/Herdecke. Er hat sich mit Friedenstheorien auseinandergesetzt und beleuchtet die Frage, was wir für eine friedliche Welt tun können. • Das Gesellschaftsbild von Rousseau: Am Anfang war der Frieden (01:46) • Warum Menschen einander vertrauen, aber systemische Bedingungen den Umgang beeinflussen (07:16) • Kants Text zum ewigen Frieden und sein Einfluss auf Politik und Gesellschaft (10:33) • Welcher Vorkehrungen Frieden bedarf und warum er beim Einzelnen beginnt (25:25) • Wie Liebe, Vertrauen und Verbindung Frieden fördert, derzeit aber Misstrauen, Verfeindung und Vereinzelung geschürt werden (32:21) • Was Russland, Europa und die NATO in den letzten 30 Jahren versäumt haben (42:06) • Warum Frieden aktiv gestiftet werden muss und was ein Friedensklima begünstigt (44:25) • Warum Vertrauen in unsere politische Ordnung entscheidend ist (47:37) Literatur Alfred Hirsch und Pascal Delhom (Hrsg.): Friedensgesellschaften: Zwischen Verantwortung und Vertrauen. Baden-Baden: Verlag Karl Alber. 263 Seiten. Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5. https://deals-line.online/radio/wdr5/sendungen/philosophisches-radio/index.html Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an philo@wdr.de. Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, bewerten Sie uns gerne und empfehlen Sie uns auf ihrer liebsten Podcast-Plattform weiter. Unsere Podcast-Empfehlung Zeitzeichen - jeden Tag ein Stück Geschichte https://deals-line.online/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/index.html


Alfred Hirsch (*1961) ist Professor für Philosophie an der Universität Witten/Herdecke. Er hat sich mit Friedenstheorien auseinandergesetzt und beleuchtet die Frage, was wir für eine friedliche Welt tun können.  

  • Das Gesellschaftsbild von Rousseau: Am Anfang war der Frieden  (01:46)
  • Warum Menschen einander vertrauen, aber systemische Bedingungen den Umgang beeinflussen (07:16)
  • Kants Text zum ewigen Frieden und sein Einfluss auf Politik und Gesellschaft (10:33)
  • Welcher Vorkehrungen Frieden bedarf und warum er beim Einzelnen beginnt (25:25)
  • Wie Liebe, Vertrauen und Verbindung Frieden fördert, derzeit aber Misstrauen, Verfeindung und Vereinzelung geschürt werden (32:21)
  • Was Russland, Europa und die NATO in den letzten 30 Jahren versäumt haben (42:06)
  • Warum Frieden aktiv gestiftet werden muss und was ein Friedensklima begünstigt (44:25)
  • Warum Vertrauen in unsere politische Ordnung entscheidend ist (47:37)

Literatur
Alfred Hirsch und Pascal Delhom (Hrsg.): Friedensgesellschaften: Zwischen Verantwortung und Vertrauen. Baden-Baden: Verlag Karl Alber. 263 Seiten.

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Unsere Podcast-Empfehlung
Zeitzeichen - jeden Tag ein Stück Geschichte. Der tägliche Geschichtspodcast überall im Netz und immer um 9:45 Uhr auf WDR 5 und 17:45 Uhr auf WDR 3.

Kirsten Meyer: Besser über den Klimawandel debattieren

Kirsten Meyer: Besser über den Klimawandel debattieren WDR 5 Das philosophische Radio 06.06.2026 50:11 Min. Verfügbar bis 05.06.2028 WDR 5

Philosophin Kirsten Meyer plädiert für eine neue Streitkultur zum Thema Klimawandel: genauer im Denken, klarer im Argumentieren und offener für gemeinsame Lösungen. Was das für die Debatte bedeutet, bespricht sie mit Moderatorin Anja Backhaus.

Philosophin Kirsten Meyer (*1974) forscht unter anderem zu Zukunfts- und Klimaethik. Sie meint: Wir müssen die Sprachlosigkeit zum Thema Klimawandel überwinden, um konstruktiv handeln zu können. • Argumente beleuchten und einander verstehen als erster Schritt aus der Sackgasse (02:18) • Wie klimaschädliches Verhalten die Freiheit anderer einschränkt – schon heute und in zukünftigen Generationen (07:08) • Warum Fatalismus verständlich, aber nicht zielführend ist (20:18) • Warum das Handeln jedes einzelnen Menschen wichtig ist (24:39) • Über die Bedeutung von Klimaaktivismus und zivilem Ungehorsam (30:02) • Warum Sozialpolitik und Klimapolitik Hand in Hand gehen müssen (39:02) • Wie der Fokus auf Gerechtigkeit die Debatte verändern könnte (45:51) Literatur Barbara Bleisch / Kirsten Meyer / Stefan Riedener / Dominic Roser / Christian Seidel (2026): Besser um die Zukunft streiten. München: Carl Hanser Verlag. 136 Seiten. Mehr zum Thema im Philosophischen Radio Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5. https://deals-line.online/radio/wdr5/sendungen/philosophisches-radio/index.html Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an philo@wdr.de. Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, bewerten Sie uns gerne und empfehlen Sie uns auf ihrer liebsten Podcast-Plattform weiter. Unsere Podcast-Empfehlung Für alle, die Diskussionen mit guten Argumenten schätzen: Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5. http://www.wdr.de/k/Politikum-Podcast-Picker.


Kirsten Meyer (*1974) ist Professorin für Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem auf der Zukunfts- und der Klimaethik. Sie meint: Wir müssen die Sprachlosigkeit zum Thema Klimawandel überwinden, um konstruktiv handeln zu können.

  • Argumente beleuchten und einander verstehen als erster Schritt aus der Sackgasse (02:18)
  • Wie klimaschädliches Verhalten die Freiheit anderer einschränkt – schon heute und in zukünftigen Generationen (07:08)
  • Warum Fatalismus verständlich, aber nicht zielführend ist (20:18)
  • Warum das Handeln jedes einzelnen Menschen wichtig ist (24:39)
  • Über die Bedeutung von Klimaaktivismus und zivilem Ungehorsam (30:02)
  • Warum Sozialpolitik und Klimapolitik Hand in Hand gehen müssen (39:02)
  • Wie der Fokus auf Gerechtigkeit die Debatte verändern könnte (45:51)

Literatur
Barbara Bleisch / Kirsten Meyer / Stefan Riedener / Dominic Roser / Christian Seidel (2026): Besser um die Zukunft streiten. München: Carl Hanser Verlag. 136 Seiten.

Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5. https://deals-line.online/radio/wdr5/sendungen/philosophisches-radio/index.html%3Cbr/%3E%3Cbr/%3E%3Cstrong%3ESie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an philo@wdr.de.

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Unsere Podcast-Empfehlung
Für alle, die Diskussionen mit guten Argumenten schätzen: Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5.

Aladin El-Mafaalani: Die Macht des Misstrauens

Aladin El-Mafaalani: Die Macht des Misstrauens WDR 5 Das philosophische Radio 06.06.2026 52:49 Min. Verfügbar bis 05.06.2028 WDR 5

Was hält eine Gesellschaft noch zusammen, wenn Vertrauen in Institutionen, Politik und Öffentlichkeit schwindet? Soziologe Aladin El-Mafaalani sucht im Gespräch mit Moderatorin Anja Backhaus Antworten.

Der Soziologe Aladin El-Mafaalani (* 1978) hat sich mit der Frage beschäftigt, warum wir in Deutschland einen Vertrauensverlust in unsere Systeme erleben, wie sich Misstrauensgemeinschaften bilden und was wir dem entgegenhalten können. • Warum Vertrauen die Grundlage funktionierender Systeme ist, die für Wohlstand und Struktur sorgen (01:54) • Wie Systemkontrolle funktioniert und warum Vertrauen bei Überregulation schwindet (08:04) • Wann Misstrauen nicht mehr kontrollierend, sondern zerstörerisch wirkt (15:34) • Wie sich im digitalen Raum destabilisierende Misstrauensgemeinschaften bilden (20:38) • Vertrauensverlust in Deutschland: Warum man nicht Misstrauen bekämpfen, sondern Vertrauen stärken muss (28:11) • Mehr Spielräume statt Überregulierung: Warum der Staat sich auf seine Kernaufgaben konzentrieren und den Menschen mehr Vertrauen schenken soll (37:36) Literatur Aladin El-Mafaalani (2025): Misstrauensgemeinschaften: Zur Anziehungskraft von Populismus und Verschwörungsideologien. Köln: Kiepenheuer&Witsch. 128 Seiten. Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5. https://deals-line.online/radio/wdr5/sendungen/philosophisches-radio/index.html Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an philo@wdr.de. Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, bewerten Sie uns gerne und empfehlen Sie uns auf ihrer liebsten Podcast-Plattform weiter. Unsere Podcast-Empfehlung: Innenwelt – Der Psychologie-Podcast von WDR 5 https://deals-line.online/radio/wdr5/sendungen/innenwelt/index.html


Der Soziologe Aladin El-Mafaalani (* 1978) hat sich mit der Frage beschäftigt, warum wir in Deutschland einen Vertrauensverlust in unsere Systeme erleben, wie sich Misstrauensgemeinschaften bilden und was wir dem entgegenhalten können.

  • Warum Vertrauen die Grundlage funktionierender Systeme ist, die für Wohlstand und Struktur sorgen (01:54)
  • Wie Systemkontrolle funktioniert und warum Vertrauen bei Überregulation schwindet (08:04)
  • Wann Misstrauen nicht mehr kontrollierend, sondern zerstörerisch wirkt (15:34)
  • Wie sich im digitalen Raum destabilisierende Misstrauensgemeinschaften bilden (20:38)
  • Vertrauensverlust in Deutschland: Warum man nicht Misstrauen bekämpfen, sondern Vertrauen stärken muss  (28:11)
  • Mehr Spielräume statt Überregulierung: Warum der Staat sich auf seine Kernaufgaben konzentrieren und den Menschen mehr Vertrauen schenken soll (37:36)

Literatur
Aladin El-Mafaalani (2025): Misstrauensgemeinschaften: Zur Anziehungskraft von Populismus und Verschwörungsideologien. Köln: Kiepenheuer & Witsch. 128 Seiten.

Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

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Unsere Podcast-Empfehlung:
Für alle, die faszinierende Einblicke in unsere psychologische Innenwelt und alltägliche Phänomene bekommen möchten: Innenwelt – Der Psychologie-Podcast von WDR 5

Melanie Raabe: Die Kunst des guten Lebens

Melanie Raabe: Die Kunst des guten Lebens WDR 5 Das philosophische Radio 06.06.2026 46:37 Min. Verfügbar bis 05.06.2028 WDR 5

Wie können wir Ohnmachtsgefühlen begegnen? Mit kleinen Dingen, die ein gutes Leben ausmachen, sagt Autorin Melanie Raabe. Wie sich Selbstwirksamkeit und Kreativität im Alltag stärken lassen, zeigt sie Moderatorin Julia Schöning.

Melanie Raabe (*1981) ist Schriftstellerin und Journalistin. Kreativität als Werkzeug nutzen (03:47) Plädoyer für die Selbstwirksamkeit (06:57) These: Freundlichkeit eine unterschätzte Tugend (17:50) Musik zur Verschönerung des Alltags (20:55) Plädoyer fürs Improvisationstheater (28:56) Warum Achtsamkeit und Dankbarkeit wichtig sind (34:34) Reise nach Rom: Neue Welten entdecken (41:35)


Melanie Raabe (*1981) ist Schriftstellerin und Journalistin. Bekannt wurde sie vor allem mit ihren psychologischen Spannungsromanen wie "Die Falle", "Die Wahrheit" und "Der Schatten", die international erfolgreich waren und in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden. Neben Romanen veröffentlicht Raabe auch Sachbücher zu Kreativität und Kulturthemen.

  • Kreativität als Werkzeug nutzen (03:47)
  • Plädoyer für die Selbstwirksamkeit (06:57)
  • These: Freundlichkeit eine unterschätzte Tugend (17:50)
  • Musik zur Verschönerung des Alltags (20:55)
  • Plädoyer fürs Improvisationstheater (28:56)
  • Warum Achtsamkeit und Dankbarkeit wichtig sind (34:34)
  • Reise nach Rom: Neue Welten entdecken (41:35)

Literatur: Melanie Raabe: Das Jahr der Wunder. 365 schöne, kreative und inspirierende Ideen für mehr Freude und Leichtigkeit. btb Verlag (2025). 416 Seiten.

Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

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Rainer Mühlhoff: Die KI und wir

Rainer Mühlhoff: Die KI und wir WDR 5 Das philosophische Radio 06.06.2026 47:25 Min. Verfügbar bis 05.06.2028 WDR 5

Sprachmodelle als Heilsbringer, künstliche Intelligenz in unserem Alltag: Was verändert sich, was verlieren wir vielleicht? Philosoph und Mathematiker Rainer Mühlhoff diskutiert mit Moderator Ralph Erdenberger über die Macht der Daten.

Rainer Mühlhoff (*1982) ist Philosoph, Mathematiker und Professor für Ethik der Künstlichen Intelligenz an der Universität Osnabrück. Kritik an den Verheißungen der KI (01:31) KI in sozialen Medien und Privatsphäre (04:53) Einfluss der KI-Unternehmen auf die US-Politik (08:51) KI als Projektionsfläche für menschliche Bedürfnisse (16:07) KI und fehlendes Bewusstsein (27:00) KI, Radikalisierung und Faschismus (30:40) Regulierung durch den Staat (39:55) Plädoyer für den Rechtsstaat (43:56)


Rainer Mühlhoff (*1982) ist Philosoph, Mathematiker und Professor für Ethik der Künstlichen Intelligenz an der Universität Osnabrück. Bekannt ist Mühlhoff vor allem für seine Forschung zu KI-Ethik, Datenschutz, Big Data sowie den gesellschaftlichen Auswirkungen digitaler Technologien. In seiner Arbeit verbindet er Philosophie, Medienwissenschaft und Informatik und untersucht das Zusammenspiel von Technologie, Macht und Demokratie.

  • Kritik an den Verheißungen der KI (01:31)
  • KI in sozialen Medien und Privatsphäre (04:53)
  • Einfluss der KI-Unternehmen auf die US-Politik (08:51)
  • KI als Projektionsfläche für menschliche Bedürfnisse (16:07)
  • KI und fehlendes Bewusstsein (27:00)
  • KI, Radikalisierung und Faschismus (30:40)
  • Regulierung durch den Staat (39:55)
  • Plädoyer für den Rechtsstaat (43:56)

Literatur: Rainer Mühlhoff: Künstliche Intelligenz und der neue Faschismus. Philipp Reclam jun. Verlag (2025). 128 Seiten.

Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

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Michael Zichy: Wie wir den Menschen betrachten

Michael Zichy: Wie wir den Menschen betrachten WDR 5 Das philosophische Radio 06.06.2026 48:27 Min. Verfügbar bis 05.06.2028 WDR 5

Philosoph Michael Zichy fragt, wie wir auf den Menschen blicken. Vorannahmen, was und wie ein Mensch zu sein hat, beeinflussen unser Denken und Verhalten. Wer wir sind, wie wir uns formen – das klärt er mit Moderator Jürgen Wiebicke.

Michael Zichy (*1975) ist Professor für Philosophische Grundfragen der Theologie und Sozialphilosophie an der Universität Bonn. Gedankenspiel: Gemeinsam auf einer einsamen Insel (02:36) Menschenbilder als selbsterfüllende Prophezeiung (05:38) Dominante Leitmodelle des Menschenbildes (09:06) Der Mensch als entwicklungsoffenes Wesen (14:45) Idealbild des Menschen in der Gesellschaft (25:30) Individualistisches versus kollektivistisches Menschenbild (30:14) Was Jean-Jacques Rousseau dachte (36:04) Diskriminierende Menschenbilder (41:35) Unterschied zwischen Mensch und Tier (46:17)


Michael Zichy (*1975) ist Professor für Philosophische Grundfragen der Theologie und Sozialphilosophie an der Universität Bonn. Seine Arbeit umfasst Themen wie Menschenbilder, Menschenrechte, Menschenwürde und den Sinn des Lebens.

  • Gedankenspiel: Gemeinsam auf einer einsamen Insel (02:36)
  • Menschenbilder als selbsterfüllende Prophezeiung (05:38)
  • Dominante Leitmodelle des Menschenbildes (09:06)
  • Der Mensch als entwicklungsoffenes Wesen (14:45)
  • Idealbild des Menschen in der Gesellschaft (25:30)
  • Individualistisches versus kollektivistisches Menschenbild (30:14)
  • Was Jean-Jacques Rousseau dachte (36:04)
  • Diskriminierende Menschenbilder (41:35)
  • Unterschied zwischen Mensch und Tier (46:17)

Literatur: Micheal Zichy: Anderen wichtig sein – eine Philosophie des Lebenssinns. Suhrkamp Verlag (2025). 346 Seiten.

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Wolfram Eilenberger: Was vermag Philosophie?

Wolfram Eilenberger: Was vermag Philosophie? WDR 5 Das philosophische Radio 06.06.2026 51:26 Min. Verfügbar bis 05.06.2028 WDR 5

Kann uns Philosophie helfen, sogar trösten? Philosoph und Schriftsteller Wolfram Eilenberger spricht mit Moderator Jürgen Wiebicke über die "Liebe zur Weisheit". Und darüber, wie Philosophie in unruhigen Zeiten Orientierung geben kann.

Wolfram Eilenberger (*1972) ist Philosoph, Publizist und Autor. Rolle der Mündigkeit in der Philosophie (03:42) Trauer, Tod und Philosophie (08:46) Philosophie im Alltag (16:51) Wozu Philosophie? (24:30) Logik, Argumente und Metaphern in der Philosophie (33:00) Lebensalter und Zugang zur Philosophie (38:25) Analogie zwischen Sport und Philosophie (42:06) Die wichtige Rolle des Sokrates (43:24) Die zwei großen Schulen der Philosophie (46:28)


Wolfram Eilenberger (*1972) ist Philosoph, Publizist und Autor. Bekannt ist er vor allem für seine Bücher zur Geschichte der Philosophie, in denen er komplexe Ideen einem breiten Publikum zugänglich macht. Zudem war Eilenberger Chefredakteur des Philosophie Magazins und tritt regelmäßig als Kommentator gesellschaftlicher und kultureller Debatten auf.

  • Rolle der Mündigkeit in der Philosophie (03:42)
  • Trauer, Tod und Philosophie (08:46)
  • Philosophie im Alltag (16:51)
  • Wozu Philosophie? (24:30)
  • Logik, Argumente und Metaphern in der Philosophie (33:00)
  • Lebensalter und Zugang zur Philosophie (38:25)
  • Analogie zwischen Sport und Philosophie (42:06)
  • Die wichtige Rolle des Sokrates (43:24)
  • Die zwei großen Schulen der Philosophie (46:28)

Literatur: Wolfram Eilenberger: Die Gegenwart der Philosophie. Ein Wegweiser. Klett-Cotta Verlag (2026). 128 Seiten

Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an philo@wdr.de.

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Florian Butollo: Wie KI die Arbeitswelt verändert

Florian Butollo: Wie KI die Arbeitswelt verändert WDR 5 Das philosophische Radio 01.06.2026 54:46 Min. Verfügbar bis 31.05.2028 WDR 5

Die KI ersetzt Arbeitsplätze und schürt Ängste. Wird es künftig noch genug Arbeit geben? Der Soziologe Florian Butollo sagt im Gespräch mit Moderator Jürgen Wiebicke, der Bedarf an Arbeitskräften werde sogar steigen.

Florian Butollo (*1976) ist Professor für Soziologie mit dem Schwerpunkt "Digitale Transformation und Arbeit" an der Goethe-Universität Frankfurt. Was KI für die Arbeitswelt bedeutet (02:32) Was John Maynard Keynes über die Automatisierung dachte (05:06) Work-Life-Balance und Arbeitszufriedenheit (09:32) Wie KI die Medizin verändern könnte (17:17) These: KI vernichtet aktuell keine Jobs (24:55) Warum Prompten so wichtig sein wird (37:18) Was der Arbeitskräftemangel bedeutet (43:46) KI, Kapitalismus und Verteilungsfragen (49:06) Mehr zum Thema im Philosophischen Radio: Jula Wildberger: Gelassenheit als Lebenshaltung https://1.ard.de/philosophie-podcast-gelassenheit Michael Zichy: Der Sinn des Lebens https://1.ard.de/philosophie-podcast-sinn-des-lebens Unser Podcast-Tipp: Über unsere Zeit – Ein Tag der Philosophie auf WDR 5. In unruhigen Zeiten stellt sich die Frage nach der Richtung: Wo stehen wir eigentlich? Und wohin gehen wir? Was trägt uns Menschen in dieser Zeit, in der Gewissheiten an Halt verlieren? Unser Tag der Philosophie lädt zur Reflexion ein: mit Philosoph:innen, Vordenker:innen – und Ihnen. https://1.ard.de/philosophie-podcast-spezial


Florian Butollo (*1976) ist Soziologe und Professor für Soziologie mit dem Schwerpunkt "Digitale Transformation und Arbeit" an der Goethe-Universität Frankfurt. Bekannt ist Butollo vor allem für seine Forschung zu Automatisierung, KI, Industriearbeit und Fachkräftemangel.

  • Was KI für die Arbeitswelt bedeutet (02:32)
  • Was Keynes über die Automatisierung dachte (05:06)
  • Work-Life-Balance und Arbeitszufriedenheit (09:32)
  • Wie KI die apparative Medizin verändern könnte (17:17)
  • KI vernichtet aktuell keine Jobs (24:55)
  • Warum Prompten so wichtig sein wird (37:18)
  • Was der Arbeitskräftemangel bedeutet (43:46)
  • KI, Kapitalismus und Verteilungsfragen (49:06)

Literatur: Florian Butollo: Das knappe Gut Arbeit. Automatisierung, Arbeitskräftemangel und sozialer Konflikt. Verlag: Suhrkamp Verlag (2026). 347 Seiten. ISBN: 978-3-518-12815-2.

Mehr zum Thema im Philosophischen Radio:
Jula Wildberger: Gelassenheit als Lebenshaltung
Michael Zichy: Der Sinn des Lebens

Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

Im nächsten Podcast sprechen wir mit dem Theologen und Philosophen Carsten Lotz über die Kritik der ökonomischen Vernunft.

Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an philo@wdr.de.

Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, bewerten Sie uns gerne und empfehlen Sie uns auf ihrer liebsten Podcast-Plattform weiter.

Unser Podcast-Tipp: Über unsere Zeit – Ein Tag der Philosophie auf WDR 5. In unruhigen Zeiten stellt sich die Frage nach der Richtung: Wo stehen wir eigentlich? Und wohin gehen wir? Was trägt uns Menschen in dieser Zeit, in der Gewissheiten an Halt verlieren? Unser Philosophie-Tag lädt zur Reflexion ein: mit Philosoph:innen, Vordenker:innen – und Ihnen.

Christoph Kolbe: Leben in Krisenzeiten

Christoph Kolbe: Leben in Krisenzeiten WDR 5 Das philosophische Radio 18.05.2026 56:01 Min. Verfügbar bis 17.05.2028 WDR 5

Mittlerweile ist der Krisenmodus zum Dauerzustand geworden: Inflations-, Energie-, Klima- und Sicherheitskrisen bestimmen unser Leben. Wie man damit umgehen kann, diskutiert Moderator Jürgen Wiebicke mit dem Existenzanalytiker Christoph Kolbe.

Christoph Kolbe (*1955) ist ein Erziehungswissenschaftler und psychologischer Psychotherapeut, der vor allem in der Existenzanalyse und Logotherapie tätig ist. Warum Krisen zum Menschsein gehören (02:16) Was es mit der Existenzanalyse auf sich hat (06:25) Desorientierung als Chance begreifen (13:30) Krisen: Ohnmachtserfahrung des Menschen (22:04) Warum Verzweiflung und Angst dazugehören (33:37) Strategien zur Bewältigung von Krisen (41:32) Der Mensch als Dialog-Wesen (47:05) Das Andersartige der Corona-Krise (49:26) Mehr zum Thema im Philosophischen Radio: Markus Rieger-Ladich: Privilegien in der Gegenwart https://1.ard.de/philosophie-podcast-privilegien Alfred Hirsch: Heimatweh https://1.ard.de/philosophie-podcast-heimat Unser Podcast-Tipp: Freiheit Deluxe: Wer über Freiheit reden will, muss Freiräume schaffen. Jagoda Marinić trifft alle zwei Wochen Menschen, die mit ihren Worten und ihrem Wirken Debatten auslösen und sortieren. https://1.ard.de/Freiheit_deluxe


Christoph Kolbe (*1955) ist ein Erziehungswissenschaftler und psychologischer Psychotherapeut, der vor allem in der Existenzanalyse und Logotherapie tätig ist. Er leitet das Norddeutsche Institut für Existenzanalyse und arbeitet als Ausbilder und Trainer für Führungskräfte.

  • Warum Krisen zum Menschsein gehören (02:16)
  • Was es mit der Existenzanalyse auf sich hat (06:25)
  • Desorientierung als Chance begreifen (13:30)
  • Krisen: Ohnmachtserfahrung des Menschen (22:04)
  • Warum Verzweiflung und Angst dazugehören (33:37)
  • Strategien zur Bewältigung von Krisen (41:32)
  • Der Mensch als Dialog-Wesen (47:05)
  • Das Andersartige der Corona-Krise (49:26)

Literatur:
Christoph Kolbe (mit Helmut Dorra): Selbstsein und Mitsein. Existenzanalytische Grundlagen für Psychotherapie und Beratung. Psychosozial‑Verlag (2020).

Mehr zum Thema im Philosophischen Radio:
Markus Rieger-Ladich: Privilegien in der Gegenwart
Alfred Hirsch: Heimatweh

Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

Im nächsten Podcast sprechen wir mit dem Soziologen Florian Butollo über das knappe Gut Arbeit.

Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an philo@wdr.de.

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Unser Podcast-Tipp: Freiheit Deluxe: Wer über Freiheit reden will, muss Freiräume schaffen. Jagoda Marinić trifft alle zwei Wochen Menschen, die mit ihren Worten und ihrem Wirken Debatten auslösen und sortieren.

Benjamin Kiesewetter: Moralische Pflicht

Benjamin Kiesewetter: Moralische Pflicht WDR 5 Das philosophische Radio 11.05.2026 55:48 Min. Verfügbar bis 10.05.2028 WDR 5

Moralische Gebote sind Leitplanken unseres Zusammenlebens. Was wir tun oder lassen sollen, ist aber nicht per Gesetz definierbar, sagt der Philosoph Benjamin Kiesewetter. Mit Jürgen Wiebicke spricht er über die Grundlage moralischer Pflichten.

Der Philosoph Benjamin Kiesewetter (*1979) ist ein deutscher Philosoph und Professor für Praktische Philosophie an der Universität Bielefeld. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Moralphilosophie, der Metaethik und der Rationalitätstheorie. • Wie sich moralische Pflichten von juristischen unterscheiden (02:15) • Gründetheorie: Moralische Pflicht bedeutet, einen guten Grund für oder gegen eine Handlung zu haben (07:38) • Warum moralische Konflikte entstehen und wir abwägen und entscheiden müssen (13:32) • Erwartungstheorie: Unser Handeln kann von anderen gut oder schlecht begründet erwartet werden und starke Emotionen auslösen (29:10) • Warum es keine allgemeingültigen moralischen Pflichten oder gute Gründe für Erwartungen geben kann (46:33) Mehr zum Thema im Philosophischen Radio • Heinz-Michael Bartling: Weisheit und Wandel https://1.ard.de/philosophie-podcast-weisheit • Gudrun Mittelstedt: Wie wir Fahrlässigkeit vermeiden können https://1.ard.de/philosophie-podcast-fahrlaessigkeit Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5. https://deals-line.online/radio/wdr5/sendungen/philosophisches-radio/index.html Im nächsten Podcast sprechen wir mit Christoph Kolbe über Freiheit. Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an philo@wdr.de. Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, bewerten Sie uns gerne und empfehlen Sie uns auf ihrer liebsten Podcast-Plattform weiter. Unsere Podcast-Empfehlung: Wie wir ticken – Euer Psychologie Podcast https://1.ard.de/wie-wir-ticken


Der Philosoph Benjamin Kiesewetter (*1979) ist ein deutscher Philosoph und Professor für Praktische Philosophie an der Universität Bielefeld. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Moralphilosophie, der Metaethik und der Rationalitätstheorie.
 
  • Wie sich moralische Pflichten von juristischen unterscheiden (02:15)
  • Gründetheorie: Moralische Pflicht bedeutet, einen guten Grund für oder gegen eine Handlung zu haben (07:38)
  • Warum moralische Konflikte entstehen und wir abwägen und entscheiden müssen (13:32)
  • Erwartungstheorie: Unser Handeln kann von anderen gut oder schlecht begründet erwartet werden und starke Emotionen auslösen (29:10)
  • Warum es keine allgemeingültigen moralischen Pflichten oder gute Gründe für Erwartungen geben kann (46:33)

Mehr zum Thema im Philosophischen Radio


Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5. https://deals-line.online/radio/wdr5/sendungen/philosophisches-radio/index.html%3Cbr/%3E%3Cbr/%3E%3Cstrong%3EIm nächsten Podcast sprechen wir mit Christoph Kolbe über Freiheit.

Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an philo@wdr.de.

Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, bewerten Sie uns gerne und empfehlen Sie uns auf ihrer liebsten Podcast-Plattform weiter.

Unsere Podcast-Empfehlung:
Wie wir ticken – Euer Psychologie Podcast

Hans-Günter Wagner: Buddhismus und abendländische Kultur

Hans-Günter Wagner: Buddhismus und abendländische Kultur WDR 5 Das philosophische Radio 04.05.2026 56:46 Min. Verfügbar bis 03.05.2028 WDR 5

Der Buddhismus entstand vor etwa 2.500 Jahren in Indien, verbreitete sich in Asien und gilt als Weltreligion – ohne Gott. Heute ist er auch im Westen präsent. Jürgen Wiebicke spricht mit Hans-Günter Wagner, Autor und Übersetzer, über den Einfluss des Buddhismus auf unsere Kultur.

Hans-Günter Wagner (*1957) ist ein deutscher Autor, Übersetzer und Buddhismus-Experte. Worum es im Buddhismus geht (02:12) Woher der Begriff Buddhismus kommt (09:06) Der Glaube im Buddhismus (19:36) Was Hegel mit Buddha verband (25:00) Was die Erleuchtung im Buddhismus ausmacht (33:47) Der westliche Buddhismus (37:20) Wie der Buddhismus mit Anderssein umgeht (44:12) Blumen-Demonstration: ein zentraler Gründungsmythos (47:30) Problem: Authentizitätsanspruch im Buddhismus (51:40) Mehr zum Thema im Philosophischen Radio: Sebastian Ostritsch: Die heutige Sicht auf Gottesbeweise https://1.ard.de/philosophie-podcast-gottesbeweise Stefan Weidner: Die Bedeutung von Yoga https://1.ard.de/philosophie-podcast-yoga Unser Podcast-Tipp: "Heilsverbrechen – Der Fall Rupnik" erzählt von einem der prominentesten Missbrauchsskandale im Vatikan, von mangelnder Aufarbeitung und davon, wie die Betroffenen kämpfen: für Gerechtigkeit, Anerkennung und Heilung. https://1.ard.de/dlf-heilsverbrechen


Hans-Günter Wagner (*1957) ist ein deutscher Autor, Übersetzer und Buddhismus-Experte, der vor allem zu Buddhismus, Daoismus sowie zu Bildung und alternativer Ökonomie veröffentlicht hat.

  • Worum es im Buddhismus geht (02:12)
  • Woher der Begriff Buddhismus kommt (09:06)
  • Der Glaube im Buddhismus (19:36)
  • Was Hegel mit Buddha verband (25:00)
  • Was die Erleuchtung im Buddhismus ausmacht (33:47)
  • Der westliche Buddhismus (37:20)
  • Wie der Buddhismus mit Anderssein umgeht (44:12)
  • Blumen-Demonstration: ein zentraler Gründungsmythos (47:30)
  • Problem: Authentizitätsanspruch im Buddhismus (51:40)

Literatur: Hans Günter Wagner: Morgenlicht über dem Abendland. Der Buddhismus im Westen zwischen Vernunftreligion, Wellnesslehre und Guru-Kult. Verlag: Matthes & Seitz Berlin (2026). 490 Seiten.

Mehr zum Thema im Philosophischen Radio:
Sebastian Ostritsch: Die heutige Sicht auf Gottesbeweise
Stefan Weidner: Die Bedeutung von Yoga

Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

Im nächsten Podcast sprechen wir mit dem Philosophen Benjamin Kiesewetter über moralische Pflicht.

Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an philo@wdr.de.

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Unser Podcast-Tipp: "Heilsverbrechen – Der Fall Rupnik" erzählt von einem der prominentesten Missbrauchsskandale im Vatikan, von mangelnder Aufarbeitung und davon, wie die Betroffenen kämpfen: für Gerechtigkeit, Anerkennung und Heilung.

Lorina Buhr: Mensch und Umwelt

Lorina Buhr: Mensch und Umwelt WDR 5 Das philosophische Radio 27.04.2026 55:37 Min. Verfügbar bis 26.04.2028 WDR 5

Die Natur ist ein komplexes Netzwerk, das auch durch menschliche Eingriffe geprägt wird. Dabei geht manches unwiederbringlich verloren. Was das für unser Verhältnis zur Umwelt bedeutet, bespricht Moderator Jürgen Wiebicke mit der Philosophin Lorina Buhr.

Lorina Buhr (*1987) ist eine Philosophin, Ethikerin und politische Theoretikerin. Trauer über den Zustand der Natur (02:48) Umwelt- und Naturschutzthemen in der aktuellen Politik (09:51) Menschliche Aktivität transformiert die Erdoberfläche (16:14) Beherrschung der Natur durch Technik (24:21) These: Beziehungsstörung zur Natur (37:58) Was es mit der "Reparaturgesellschaft" auf sich hat (44:30) Kritik am "Nachhaltigkeit"-Begriff (48:30) Mehr zum Thema im Philosophischen Radio: Frauke Rostalski: Klimawandel und Verantwortung https://1.ard.de/philosophie-podcast-klimaschutz Im nächsten Podcast sprechen wir mit dem Autor und Übersetzer Hans-Günter Wagner über Buddhismus im Westen. Unser Podcast-Tipp: Das "ARD Klima Update" ordnet die aktuellen Debatten ein, liefert fundierte Recherchen und wissenschaftliche Analysen - und zeigt Perspektiven und Lösungen für die Zukunft. https://1.ard.de/ARD_Klima_Update?cp=philo


Lorina Buhr (*1987) ist eine Philosophin, Ethikerin und politische Theoretikerin. Sie forscht vor allem zu Umwelt- und Klimaethik, Technikphilosophie sowie zur Ethik der Digitalisierung im Gesundheitswesen und in der Gesellschaft.

  • Trauer über den Zustand der Natur (02:48)
  • Umwelt- und Naturschutzthemen in der aktuellen Politik (09:51)
  • Menschliche Aktivität transformiert die Erdoberfläche (16:14)
  • Beherrschung der Natur durch Technik (24:21)
  • These: Beziehungsstörung zur Natur (37:58)
  • Was es mit der "Reparaturgesellschaft" auf sich hat (44:30)
  • Kritik am "Nachhaltigkeit"-Begriff (48:30)

Literatur: Lorina Buhr: Die Tiefe des Eingriffs. Wie wir Menschen unsere Umwelt unumkehrbar verändern, Reclam Verlag (2026). 160 Seiten. ISBN (Printausgabe): 9783150144985.

Mehr zum Thema im Philosophischen Radio:
Frauke Rostalski: Klimawandel und Verantwortung 

Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

Im nächsten Podcast sprechen wir mit dem Autor und Übersetzer Hans-Günter Wagner über Buddhismus im Westen.

Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an philo@wdr.de.

Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, bewerten Sie uns gerne und empfehlen Sie uns auf ihrer liebsten Podcast-Plattform weiter.

Unser Podcast-Tipp: Das "ARD Klima Update" ordnet die aktuellen Debatten ein, liefert fundierte Recherchen und wissenschaftliche Analysen - und zeigt Perspektiven und Lösungen für die Zukunft.

Sebastian Ostritsch: Die heutige Sicht auf Gottesbeweise

Sebastian Ostritsch: Die heutige Sicht auf Gottesbeweise WDR 5 Das philosophische Radio 20.04.2026 55:43 Min. Verfügbar bis 19.04.2028 WDR 5

Philosophische Gottesbeweise gibt es seit der Antike. Im Mittelalter erlebten sie ihre Blüte, etwa bei Thomas von Aquin. Der Philosoph Sebastian Ostritsch spricht mit Jürgen Wiebicke darüber, welche Bedeutung dessen Gottesbeweise heute haben.

Der Philosoph Sebastian Ostritsch (*1983) ist römisch-katholisch und fragt, welche Bedeutung die Gottesbeweise von Thomas von Aquin in der heutigen Zeit haben. • Thomas von Aquin: Wie Vernunft und Glauben zusammenpassen (01:52) • Worin Thomas von Aquin mit Kant übereinstimmt: Gottes Existenz lässt sich nicht ohne Bezug auf die Phänomene dieser Welt beweisen (09:14) • Über die Ursachen-Wirkungskette im Hier-und-Jetzt (13:16) • Wie sich der Glaube an viele Götter von dem an einen allguten, allmächtigen Gott unterscheidet (27:51) • Das Theodizeeproblem: Wie der gütige Gott und das Schlechte in der Welt zusammenpassen (31:58) • Gott als Quelle von Information und Ordnung (36:25) • Über die Beschränktheit der Sprache und die Bedeutung der Mystik (41:27) • Warum die Gottesbeweise von Thomas von Aquin auch ohne Urknalltheorie funktionieren (51:44) Literatur Sebastian Ostritsch (2025): Serpentinen: Die Gottesbeweise des Thomas von Aquin nach dem Zeitalter der Aufklärung. Matthes & Seitz Berlin. Mehr zum Thema im Philosophischen Radio • Gerhard Streminger: Theodizee https://1.ard.de/PhiloRadio_Streminger_Theodizee • Gregor Taxacher: Ist der Tod das Ende? https://1.ard.de/philosophie-podcast-taxacher-tod Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5. https://deals-line.online/radio/wdr5/sendungen/philosophisches-radio/index.html Im nächsten Podcast sprechen wir mit Lorina Buhr über Mensch und Umwelt Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an philo@wdr.de. Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, bewerten Sie uns gerne und empfehlen Sie uns auf ihrer liebsten Podcast-Plattform weiter. Unsere Podcast-Empfehlung: Buchgefühl – reden und lesen https://1.ard.de/buchgefuehl


Der Philosoph Sebastian Ostritsch (*1983) gehört der römisch-katholischen Kirche an. Er hat sich mit der Frage beschäftigt, welche Bedeutung die Gottesbeweise von Thomas von Aquin in der heutigen Zeit haben.   
 
  • Thomas von Aquin: Wie Vernunft und Glauben zusammenpassen (01:52)
  • Worin Thomas von Aquin mit Kant übereinstimmt: Gottes Existenz lässt sich nicht ohne Bezug auf die Phänomene dieser Welt beweisen  (09:14)
  • Über die Ursachen-Wirkungskette im Hier-und-Jetzt (13:16)
  • Wie sich der Glaube an viele Götter von dem an einen allguten, allmächtigen Gott unterscheidet (27:51)
  • Das Theodizeeproblem: Wie der gütige Gott und das Schlechte in der Welt zusammenpassen (31:58)
  • Gott als Quelle von Information und Ordnung (36:25)
  • Über die Beschränktheit der Sprache und die Bedeutung der Mystik (41:27)
  • Warum die Gottesbeweise von Thomas von Aquin auch ohne Urknalltheorie funktionieren (51:44)

Literatur
Sebastian Ostritsch (2025): Serpentinen: Die Gottesbeweise des Thomas von Aquin nach dem Zeitalter der Aufklärung. Matthes & Seitz Berlin. 220 Seiten. ISBN 978-3751865142.

Mehr zum Thema im Philosophischen Radio

Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

Im nächsten Podcast sprechen wir mit Lorina Buhr über Mensch und Umwelt.

Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an philo@wdr.de.

Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, bewerten Sie uns gerne und empfehlen Sie uns auf ihrer liebsten Podcast-Plattform weiter.

Unsere Podcast-Empfehlung
In "Buchgefühl" gibt es immer ein Gespräch mit der Autorin, dem Autor – und dazu ein sorgfältig inszeniertes Stück Lesung. "Buchgefühl – reden und lesen" – jeden Freitag neu in ARD Sounds.

Michael Zichy: Der Sinn des Lebens

Michael Zichy: Der Sinn des Lebens WDR 5 Das philosophische Radio 13.04.2026 55:16 Min. Verfügbar bis 12.04.2028 WDR 5

Die Frage nach dem Sinn des Lebens zählt seit jeher zu den zentralen Themen der Philosophie. In jüngster Zeit gewinnt sie sogar noch mehr an Relevanz. Jürgen Wiebicke spricht mit dem Philosophen Michael Zichy darüber, was den Sinn des Lebens eigentlich ausmacht.

Michael Zichy (*1975) ist Professor für Philosophische Grundfragen der Theologie und Sozialphilosophie an der Universität Bonn. Frage nach Sinn des Lebens: "Schmuddelkind" in der Philosophie (01:36) Wie Schopenhauer und Nietzsche darüber dachten (07:40) These: Für andere wichtig sein, um seiner selbst willen (11:40) Die Rolle des existentiellen Sinns des Lebens (18:30) Einsamkeit und Sinnlosigkeit (26:40) These: Sich frei von Zwängen machen und authentisch sein (32:30) Die vier Theorien zum Sinn des Lebens (41:44) Freiheit und Überforderung (47:42) Gefahr der Manipulation (52:00) Mehr zum Thema im Philosophischen Radio: Christoph Quarch: Über den Lebenssinn https://1.ard.de/philosophie-podcast-lebenssinn Martin Breul: Die Suche nach dem guten Leben https://1.ard.de/PhiloRadio_Breul_Gutes-Leben Unser Podcast-Tipp: Die Lösung - der Psychologie-Podcast https://1.ard.de/die-loesung?at


Michael Zichy (*1975) ist Professor für Philosophische Grundfragen der Theologie und Sozialphilosophie an der Universität Bonn. Seine Arbeit umfasst Themen wie Menschenbilder, Menschenrechte, Menschenwürde und den Sinn des Lebens.

  • Frage nach Sinn des Lebens: "Schmuddelkind" in der Philosophie (01:36)
  • Wie Schopenhauer und Nietzsche darüber dachten (07:40)
  • These: Für andere wichtig sein, um seiner selbst willen (11:40)
  • Die Rolle des existentiellen Sinns des Lebens (18:30)
  • Einsamkeit und Sinnlosigkeit (26:40)
  • These: Sich frei von Zwängen machen und authentisch sein (32:30)
  • Die vier Theorien zum Sinn des Lebens (41:44)
  • Freiheit und Überforderung (47:42)
  • Gefahr der Manipulation (52:00)

Literatur: Micheal Zichy: Anderen wichtig sein – eine Philosophie des Lebenssinns. Suhrkamp Verlag (2025). 346 Seiten. ISBN (Printausgabe): 9783518588352. Preis: 21,99 Euro.

Mehr zum Thema im Philosophischen Radio:
Christoph Quarch: Über den Lebenssinn   
Martin Breul: Die Suche nach dem guten Leben  

Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

Im nächsten Podcast sprechen wir mit dem Philosophen Sebastian Ostritsch über Gottesbeweise.

Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an philo@wdr.de.

Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, bewerten Sie uns gerne und empfehlen Sie uns auf ihrer liebsten Podcast-Plattform weiter.

Unser Podcast-Tipp: In "Die Lösung - der Psychologie-Podcast" sortieren Moderatorinnen Verena "Fiebi" Fiebiger und Sophia Sailer gemeinsam mit Expertinnen Nike Hilber und Sina Haghiri das tägliche Gefühlschaos und beleuchten Themen der mentalen Gesundheit.

Jula Wildberger: Gelassenheit als Lebenshaltung

Jula Wildberger: Gelassenheit als Lebenshaltung WDR 5 Das philosophische Radio 06.04.2026 51:52 Min. Verfügbar bis 06.04.2028 WDR 5

Wer sich in schwierigen Situation nicht aufgeregt, sondern stoisch agiert, bleibt gelassen und unerschütterlich. Jula Wildberger spricht mit Jürgen Wiebicke darüber, was die Philosophie der Stoa ausmacht und warum diese Haltung das Leben leichter und tugendhafter machen kann.

Wiederholung vom 06.10.2025 Jula Wildberger (*1962) ist Klassische Philologin und Philosophiehistorikerin. Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Ideen der Stoa und deren Übertragbarkeit auf unser heutiges Denken. • Die Stoa: eine Haltung, die das Leben leichter macht (01:54) • Warum Wut normal ist, aber die Interpretation eines Unrecht zu falschen Reaktionen führt (07:36) • Über die Anfänge des Stoizimus und Schmerz als Lehrmeister (14:05) • Warum es im Einklang mit der Welt kein Scheitern gibt (18:55) • Impulskontrolle: Worin sich Stoiker von Aristoteles unterscheiden (26:28) • Warum nicht die Dinge entscheidend sind, sondern unsere Sicht der Dinge (30:11) • Falscher Ruf: Stoiker lassen nicht alles geschehen, sondern handeln mit klarem Kopf (35:10) • Warum nicht das Ergebnis einer Handlung entscheidend ist, sondern die Tugend (38:58) • Wie die Zustimmung zu einer perfekt eingerichteten Welt Leid ertragen lässt (46:23) Literatur • Jula Wildberger (2025): Die Philosophie der Stoa. München: C.H. Beck. 128 Seiten. 12 Euro ISBN 978-3406836800. Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5. https://deals-line.online/radio/wdr5/sendungen/philosophisches-radio/index.html Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an philo@wdr.de. Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, bewerten Sie uns gerne und empfehlen Sie uns auf ihrer liebsten Podcast-Plattform weiter. Unser Podcast-Tipp: WDR 5 Zeitzeichen – die Folge über Marc Aurel, römischer Kaiser und Stoiker, berichtet über den Einfluss, den der Stoizismus Aurels bis heute hat. https://1.ard.de/zeitzeichen-marc-aurel


Wiederholung vom 06.10.2025

Jula Wildberger (*1962) ist eine deutsche Klassische Philologin und Philosophiehistorikerin. Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Stoa und versucht herauszufinden, wie die Philosophen der Antike gedacht haben und wie sich die Ideen auf unser heutiges Denken übertragen lassen.  

  • Die Stoa: eine Haltung, die das Leben leichter macht (01:54)
  • Warum Wut normal ist, aber die Interpretation eines Unrecht zu falschen Reaktionen führt (07:36)
  • Über die Anfänge des Stoizimus und Schmerz als Lehrmeister (14:05)
  • Warum es im Einklang mit der Welt kein Scheitern gibt (18:55)
  • Impulskontrolle: Worin sich Stoiker von Aristoteles unterscheiden (26:28)
  • Warum nicht die Dinge entscheidend sind, sondern unsere Sicht der Dinge (30:11)
  • Falscher Ruf: Stoiker lassen nicht alles geschehen, sondern handeln mit klarem Kopf (35:10)
  • Warum nicht das Ergebnis einer Handlung entscheidend ist, sondern die Tugend (38:58)
  • Wie die Zustimmung zu einer perfekt eingerichteten Welt Leid ertragen lässt (46:23)

Literatur
Jula Wildberger (2025): Die Philosophie der Stoa. München: C.H. Beck. 128 Seiten. 12 Euro ISBN 978-3406836800.

Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an philo@wdr.de.

Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, bewerten Sie uns gerne und empfehlen Sie uns auf ihrer liebsten Podcast-Plattform weiter.

Unser Podcast-Tipp:
WDR 5 Zeitzeichen – der tägliche Podcast über Geschichte von der Antike bis zur Gegenwart. Die Zeitzeichen-Folge über Marc Aurel, römischer Kaiser und Stoiker, berichtet über den Einfluss, den der Stoizismus Aurels bis heute hat.

Stefan Weidner: Die Bedeutung von Yoga

Stefan Weidner: Die Bedeutung von Yoga WDR 5 Das philosophische Radio 30.03.2026 55:20 Min. Verfügbar bis 29.03.2028 WDR 5

Die Yoga-Praktiken sind Jahrtausende alt und stammen aus Indien. Im Westen ist Yoga zum Massenphänomen geworden, oft mit dem Fokus auf Körper und Selbstoptimierung. Hat das Sinn? Darüber spricht Moderator Jürgen Wiebicke mit dem Philosophen Stefan Weidner.

Stefan Weidner (*1967) ist ein Islamwissenschaftler, Philosoph, Germanist, Übersetzer und Autor. Warum Yoga eine Methode des Weltzugangs ist (03:08) Die Rolle des indischen Mönchs Swami Vivekananda (05:20) Was die Yoga-Technik auszeichnet (11:34) Yoga: Sport oder Lebenskonzept? (15:50) Gurus – die spirituellen Lehrer im Yoga (23:30) Yoga, Schopenhauer und die Distanz zur Welt (29:41) Wie Yoga philosophisch zu deuten ist (39:15) Yoga und Geschichtlichkeit (46:54) Martin Bubers Verbindung zum Yoga (51:52) Mehr zum Thema im Philosophischen Radio: Gert Scobel: Selbsterkenntnis und Meditation https://1.ard.de/philosophie-podcast-scobel-meditation Michael Quante: Altern in Würde https://1.ard.de/philosophie-podcast-quante-altern Unsere Podcast-Empfehlung: WDR 2 Frag dich Fit – Tipps für ein besseres und gesünderes Leben: http://www.wdr.de/k/podcast-fragdichfit


Stefan Weidner (*1967) ist ein Islamwissenschaftler, Philosoph, Germanist, Übersetzer und Autor. Zu seinen Schwerpunkten gehören Übersetzungen arabischer Lyrik, darunter Adonis und Mahmud Darwisch. Außerdem veröffentlichte er kultur- und religionsgeschichtliche Bücher. Seit 2012 ist er Gründungsmitglied der Akademie der Künste der Welt in Köln.

  • Warum Yoga eine Methode des Weltzugangs ist (03:08)
  • Die Rolle des indischen Mönchs Swami Vivekananda (05:20)
  • Was die Yoga-Technik auszeichnet (11:34)
  • Yoga: Sport oder Lebenskonzept? (15:50)
  • Gurus – die spirituellen Lehrer im Yoga (23:30)
  • Yoga, Schopenhauer und die Distanz zur Welt (29:41)
  • Wie Yoga philosophisch zu deuten ist (39:15)
  • Yoga und Geschichtlichkeit (46:54)
  • Martin Bubers Verbindung zum Yoga (51:52)

Literatur
Stefan Weidner: Yoga oder Die sanfte Eroberung des Westens durch den Osten. München: Hanser Verlag, 2025. 416 Seiten. ISBN 978-3-446-27614-7

Mehr zum Thema im Philosophischen Radio:
Gert Scobel: Selbsterkenntnis und Meditation
Michael Quante: Altern in Würde

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Unsere Podcast-Empfehlung: WDR 2 Frag dich Fit – Tipps für ein besseres und gesünderes Leben

Maria-Sibylla Lotter: Wie wir Opfer sehen und mit Verletzlichkeit umgehen

Maria-Sibylla Lotter: Wie wir Opfer sehen und mit Verletzlichkeit umgehen WDR 5 Das philosophische Radio 23.03.2026 53:57 Min. Verfügbar bis 22.03.2028 WDR 5

Die Gesellschaft ändert sich mit Blick auf Opfer und Täter. Verletzlichkeit steht zunehmend im Zentrum des Interesses und damit Schutzbedürftigkeit. Selbstverantwortung und Autonomie rücken dafür allerdings in den Hintergrund. Was bedeutet diese Entwicklung für unser Zusammenleben? Studiogast: Maria-Sybilla Lotter, Philosophin Moderation: Jürgen Wiebicke

Die Philosophin Maria-Sibylla Lotter (*1961) lehrt Ethik und Ästhetik an der Ruhr-Universität Bochum. In ihrem neuen Buch beschäftigt sie sich mit unsererm Bild von Opfern und unseren Umgang mit Verletzlichkeit. • Kultur der Würde versus Opferkultur: Gisèle Pelicot als Beispiel für Selbstermächtigung statt stereotyper Opferrolle (02:02) • Der Fall George Lloyd: Die Verkörperung der passiven Opferrolle (09:35) • Wie die Erweiterung psychiatrischer Kategorien unseren Umgang mit Hindernissen verändert (13:47) • Wie die Erweiterung des Gewaltbegriffs um strukturelle Gewalt die Handlungsfähigkeit des Subjekts begrenzt (27:20) • Zwischen Jammern und Handeln: Die eigene Verwundbarkeit wahrnehmen und aus eigener Kraft das Leben bewältigen (34:18) • Wie Schutz der Verletzlichkeit heute über andere Grundwerte dominiert (41:05) • Warum Problembewusstsein gut ist, wir uns aber über die Ambivalenz des Umgangs mit Verletzlichkeit klarwerden müssen (50:05) Literatur Maria-Sibylla Lotter (2026): Opfer: Über Verwundbarkeit als Selbstbild. München: Hanser Verlag. 288 Seiten. ISBN 978-3-446-28227-8 Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5. https://deals-line.online/radio/wdr5/sendungen/philosophisches-radio/index.html Im nächsten Podcast sprechen wir mit Stefan Weidner über Yoga. Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an philo@wdr.de. Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, bewerten Sie uns gerne und empfehlen Sie uns auf ihrer liebsten Podcast-Plattform weiter. Unsere Podcast-Empfehlung: WDR Zeitzeichen – kompakte 15 Minuten für eine Reise in die Geschichte. https://1.ard.de/zeitzeichen


Die Philosophin Maria-Sibylla Lotter (*1961) lehrt Ethik und Ästhetik an der Ruhr-Universität Bochum. In ihrem neuen Buch beschäftigt sie sich mit unsererm Bild vom Opfer als passives, hilfloses und psychisch beschädigtes Wesen und plädiert für einen bewussteren Umgang mit Verletzlichkeit.

  • Kultur der Würde versus Opferkultur: Gisèle Pelicot als Beispiel für Selbstermächtigung statt stereotyper Opferrolle (02:02)
  • Der Fall George Lloyd: Die Verkörperung der passiven Opferrolle (09:35)
  • Wie die Erweiterung psychiatrischer Kategorien unseren Umgang mit Hindernissen verändert (13:47)
  • Wie die Erweiterung des Gewaltbegriffs um strukturelle Gewalt die Handlungsfähigkeit des Subjekts begrenzt (27:20)
  • Zwischen Jammern und Handeln: Die eigene Verwundbarkeit wahrnehmen und aus eigener Kraft das Leben bewältigen (34:18)
  • Wie Schutz der Verletzlichkeit heute über andere Grundwerte dominiert (41:05)
  • Warum Problembewusstsein gut ist, wir uns aber über die Ambivalenz des Umgangs mit Verletzlichkeit klarwerden müssen (50:05)

Literatur
Maria-Sibylla Lotter (2026): Opfer: Über Verwundbarkeit als Selbstbild. München: Hanser Verlag. 288 Seiten. ISBN 978-3-446-28227-8

Mehr zum Thema im Philosophischen Radio

Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5. https://deals-line.online/radio/wdr5/sendungen/philosophisches-radio/index.html%3Cbr/%3E%3Cbr/%3E%3Cstrong%3EIm nächsten Podcast sprechen wir mit Stefan Weidner über Yoga.

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Unsere Podcast-Empfehlung:
WDR Zeitzeichen – kompakte 15 Minuten für eine Reise in die Geschichte. https://1.ard.de/zeitzeichen

Martin Breul: Zum Tod von Jürgen Habermas

Martin Breul: Zum Tod von Jürgen Habermas WDR 5 Das philosophische Radio 16.03.2026 55:51 Min. Verfügbar bis 15.03.2028 WDR 5

Der Soziologe und Philosoph Jürgen Habermas galt als einer der wichtigsten Denker weltweit. Er war aber auch "öffentlicher Intellektueller" und engagierter Demokrat. Der Philosoph Martin Breul spricht mit Jürgen Wiebicke darüber, was sein Erbe ausmacht.

Der Theologe und Philosoph Martin Breul (*1986) ist Professor für Systematische Theologie an der TU Dortmund. Er hat sich in verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen mit dem Denken von Jürgen Habermas auseinandergesetzt. • Kommunikative Vernunft: Warum menschliches Zusammenleben das Interesse am Austausch von Argumenten braucht (02:07) • Habermas als unermüdlicher Kämpfer für die Demokratie (10:16) • Warum das vehemente Vertreten verschiedener Eigeninteressen zu Machtkämpfen und nicht zu echter Demokratie führt (17:33) • Warum die derzeitige Debattenkultur aber nicht gegen das Ideal spricht (24:16) • Wie Digitalisierung die Öffentlichkeit zersplittert und den Raum für gemeinsame Kommunikation nimmt (29:39) • Warum Emotionen eine große Rolle spielen, aber gezügelt werden müssen (37:06) • Wie Habermas der Systemtheorie von Niklas Luhmann eine kritische Gesellschaftstheorie entgegenhält (43:40) • Historikerstreit: Warum der Holocaust nicht relativiert werden darf (49:07) Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5. https://deals-line.online/radio/wdr5/sendungen/philosophisches-radio/index.html Im nächsten Podcast sprechen wir über Opfer. Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an philo@wdr.de. Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, bewerten Sie uns gerne und empfehlen Sie uns auf ihrer liebsten Podcast-Plattform weiter. Unsere Podcast-Empfehlung: Deutschlandfunk - Aus Religion und Gesellschaft: https://1.ard.de/religion_und_gesellschaft


Der Theologe und Philosoph Martin Breul (*1986) ist Professor für Systematische Theologie an der TU Dortmund. Er hat sich in verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen mit dem Denken von Jürgen Habermas auseinandergesetzt.

• Kommunikative Vernunft: Warum menschliches Zusammenleben das Interesse am Austausch von Argumenten braucht (02:07)
• Habermas als unermüdlicher Kämpfer für die Demokratie (10:16)
• Warum das vehemente Vertreten verschiedener Eigeninteressen zu Machtkämpfen und nicht zu echter Demokratie führt (17:33)
• Warum die derzeitige Debattenkultur aber nicht gegen das Ideal spricht (24:16)
• Wie Digitalisierung die Öffentlichkeit zersplittert und den Raum für gemeinsame Kommunikation nimmt (29:39)
• Warum Emotionen eine große Rolle spielen, aber gezügelt werden müssen (37:06)
• Wie Habermas der Systemtheorie von Niklas Luhmann eine kritische Gesellschaftstheorie entgegenhält (43:40)
• Historikerstreit: Warum der Holocaust nicht relativiert werden darf (49:07)

Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5. https://deals-line.online/radio/wdr5/sendungen/philosophisches-radio/index.html%3Cbr/%3E%3Cbr/%3E%3Cstrong%3EIm nächsten Podcast sprechen wir über Opfer.

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Unsere Podcast-Empfehlung:
In der Deutschlandfunk-Sendung "Aus Religion und Gesellschaft" geht es darum, wie Religionen die Welt prägen. In der Folge "Haarpracht in den Religionen: Alles nur Haarspalterei?" geht es zum Beispiel um jüdische Schläfenlocken und muslimische Bärte, um die Tonsur der Mönche – und um die Frage, ob Jesus eigentlich lange oder kurze Haare hatte.
https://1.ard.de/religion_und_gesellschaft

Markus Rieger-Ladich: Privilegien in der Gegenwart

Markus Rieger-Ladich: Privilegien in der Gegenwart WDR 5 Das philosophische Radio 09.03.2026 54:03 Min. Verfügbar bis 08.03.2028 WDR 5

Manche leben privilegiert, andere weniger – und einige wirken, als stünden sie über allem. Historisch wie heute gibt es viele Beispiele. Doch was macht den Kern von Privilegien aus? Darüber spricht Moderator Jürgen Wiebicke mit dem Erziehungswissenschaftler Markus Rieger-Ladich.

Markus Rieger-Ladich (*1963) ist Professor für Allgemeine Erziehungswissenschaft an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Privilegiert sein in der Gegenwart (02:02) Die Rolle der Leistungsgesellschaft (09:11) Debatte über Klassen in den 70-iger Jahren (13:45) Privileg als Willkürakt (20:55) Privilegien und Gerechtigkeit (30:05) Ökonomischer Reichtum und Einflussnahme (37:03) Epstein-Files und die Macht der Eliten (44:25) Unterschied zwischen Privileg und Glück (49:38) Mehr zum Thema im Philosophischen Radio: Heinz-Michael Bartling: Weisheit und Wandel https://1.ard.de/philosophie-podcast-weisheit Wolfgang Detel: Die Ungleichheit und die Macht des großen Geldes https://1.ard.de/philosophie-podcast-detel-ungleichheit Unser Podcast-Tipp: In "Die Lösung - der Psychologie-Podcast" geht es um Gefühle und mentale Gesundheit.


Markus Rieger-Ladich (*1963) ist Professor für Allgemeine Erziehungswissenschaft an der Eberhard Karls Universität Tübingen. In Forschung und Öffentlichkeit beschäftigt er sich insbesondere mit Privilegien wie Bildung, Klasse, Geschlecht, Weißsein, Heteronormativität sowie pädagogischer Semantik und Fragen der politischen Identitätspolitik.

  • Privilegiert sein in der Gegenwart (02:02)
  • Die Rolle der Leistungsgesellschaft (09:11)
  • Debatte über Klassen in den 70-iger Jahren (13:45)
  • Privileg als Willkürakt (20:55)
  • Privilegien und Gerechtigkeit (30:05)
  • Ökonomischer Reichtum und Einflussnahme (37:03)
  • Epstein-Files und die Macht der Eliten (44:25)
  • Unterschied zwischen Privileg und Glück (49:38)

Literatur: Markus Rieger-Ladich: Das Privileg. Kampfvokabel und Erkenntnisinstrument. Reclam, Stuttgart 2022. Umfang 192 S., kart., ISBN 978-3-15-011409-4. Preis ca. 16 Euro.

Mehr zum Thema im Philosophischen Radio:
Heinz-Michael Bartling: Weisheit und Wandel
Wolfgang Detel: Die Ungleichheit und die Macht des großen Geldes


Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

Im nächsten Podcast sprechen wir mit dem Theologen und Philosophen Martin Breul darüber, ob Religion Privatsache ist.

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Unser Podcast-Tipp: In "Die Lösung - der Psychologie-Podcast" geht es um Gefühle und mentale Gesundheit.

Markus Gabriel: Ethik der KI

Markus Gabriel: Ethik der KI WDR 5 Das philosophische Radio 02.03.2026 54:46 Min. Verfügbar bis 01.03.2028 WDR 5

"KI-Systeme durchdringen längst alle Lebensbereiche", sagt der Philosoph Markus Gabriel. Und dabei stehen wir erst am Anfang dieses neuen Zeitalters. Was das für Moral und Ethik bedeutet, erörtert er mit Moderator Jürgen Wiebicke.

Markus Gabriel (*1980) wurde mit 29 Jahren zum jüngsten Philosophieprofessor Deutschlands an der Universität Bonn berufen, wo er den Lehrstuhl für Erkenntnistheorie und Philosophie der Neuzeit innehat. Rolle der KI in der Philosophie (01:47) Gefährlichkeit von Chat-Bots (08:04) Wie uns die KI den Spiegel vorhält (16:19) Mündiger Umgang mit der KI (21:50) Koexistenz von Mensch und KI (30:50) KI mit besten ethischen Ideen füttern (36:38) Kritik am Simulationsbegriff (42:55) Debatte über agentischen KI-Durchbruch (48:55) Mehr zum Thema im Philosophischen Radio: Rainer Mühlhoff: KI und Faschismus https://1.ard.de/PhiloRadio_Muehlhoff_KI Claudia Paganini: Parallelen zwischen KI und Gott https://1.ard.de/PhiloRadio_Paganini_KI Unser Podcast-Tipp: "Der KI-Podcast" will dabei helfen, die Forschung und die Entwicklungen einzuordnen und aufzuklären. https://www.ardsounds.de/sendung/der-ki-podcast/94632864/


Markus Gabriel (*1980) wurde mit 29 Jahren zum jüngsten Philosophieprofessor Deutschlands an der Universität Bonn berufen, wo er den Lehrstuhl für Erkenntnistheorie und Philosophie der Neuzeit innehat. Aktuell thematisiert er KI-Ethik, Moralrealismus und Digitalisierung.

  • Rolle der KI in der Philosophie (01:47)
  • Gefährlichkeit von Chat-Bots (08:04)
  • Wie uns die KI den Spiegel vorhält (16:19)
  • Mündiger Umgang mit der KI (21:50)
  • Koexistenz von Mensch und KI (30:50)
  • KI mit besten ethischen Ideen füttern (36:38)
  • Kritik am Simulationsbegriff (42:55)
  • Debatte über agentischen KI-Durchbruch (48:55)

Literatur: Markus Gabriel: Ethische Intelligenz. Wie KI uns moralisch weiterbringen kann. Ullstein, Berlin 2026. Umfang 192 S., geb., ISBN 978-3-550-20461-6. Preis ca. 23 Euro.

Mehr zum Thema im Philosophischen Radio:
Rainer Mühlhoff: KI und Faschismus
Claudia Paganini: Parallelen zwischen KI und Gott

Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

Im nächsten Podcast sprechen wir mit dem Erziehungswissenschaftler Markus Rieger-Ladich über Unmenschlichkeit.

Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an philo@wdr.de.

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Unser Podcast-Tipp: "Der KI-Podcast" will dabei helfen, die Forschung und die Entwicklungen einzuordnen und aufzuklären.

Alfred Hirsch: Heimatweh

Alfred Hirsch: Heimatweh WDR 5 Das philosophische Radio 23.02.2026 53:03 Min. Verfügbar bis 23.02.2028 WDR 5

Heimat ist ein hochgeschätztes Gut, die Sehnsucht danach ein Kennzeichen des Denkens der Moderne. Der Philosoph Alfred Hirsch spricht mit Jürgen Wiebicke darüber, was wir mit Heimat meinen, wann wir sie vermissen und wie wir damit umgehen.

Alfred Hirsch (*1961) ist Professor für Philosophie an der Universität Witten/Herdecke. Er hat sich damit beschäftigt, was der Begriff Heimat bedeutet und welche Rolle er in unserem Leben spielt. • Heimatverständnis und -sehnsucht als Phänomen der Moderne (02:05) • Heimatweh als Sehnen nach unwiederbringlichen Orten und Zeiten (06:10) • Warum wir Raum und Zeit nur mit uns selbst im Mittelpunkt empfinden können (11:32) • Warum Heimatgefühl erst im Nachhinein nach Orts- und Blickwechsel entsteht (15:32) • Was Heimatweh von Heimweh unterscheidet (24:46) • Warum Heimat einen Ort braucht und digital nicht herstellbar ist (24:46) • Wie Migration Heimatsehnsucht erzeugt und wie Menschen damit umgehen (30:50) • Wie Kindheitserfahrung und Heimat zusammenhängen und warum Neubeheimatung möglich, aber nicht planbar ist (43:30) • Heimat als politisch missbrauchter Begriff (49:21) Literatur Alfred Hirsch (2025): Heimatweh: Eine philosophische Erzählung. Baden-Baden: Verlag Karl Alber. Mehr zum Thema im Philosophischen Radio • Katja Crone: Die Mechanismen des Erinnerns https://1.ard.de/philosophie-podcast-erinnerung • Nady Mirian: Leid https://1.ard.de/philosophie-podcast-mirian-leid Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5. https://deals-line.online/radio/wdr5/sendungen/philosophisches-radio/index.html Im nächsten Podcast sprechen wir mit Markus Gabriel über Ethik der KI. Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an philo@wdr.de. Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, bewerten Sie uns gerne und empfehlen Sie uns auf ihrer liebsten Podcast-Plattform weiter. Unsere Podcast-Empfehlung: Radiowissen: Die ganze Welt des Wissens, gut recherchiert, spannend erzählt. Ein Podcast von Bayern 2. Radiowissen. https://1.ard.de/radiowissen


Alfred Hirsch (*1961) ist Professor für Philosophie an der Universität Witten/Herdecke. Er hat sich damit beschäftigt, was der Begriff Heimat bedeutet und welche Rolle er in unserem Leben spielt.
 
  • Heimatverständnis und -sehnsucht als Phänomen der Moderne (02:05)
  • Heimatweh als Sehnen nach unwiederbringlichen Orten und Zeiten (06:10)
  • Warum wir Raum und Zeit nur mit uns selbst im Mittelpunkt empfinden können (11:32)
  • Warum Heimatgefühl erst im Nachhinein nach Orts- und Blickwechsel entsteht (15:32)
  • Was Heimatweh von Heimweh unterscheidet (24:46)
  • Warum Heimat einen Ort braucht und digital nicht herstellbar ist (24:46)
  • Wie Migration Heimatsehnsucht erzeugt und wie Menschen damit umgehen (30:50)
  • Wie Kindheitserfahrung und Heimat zusammenhängen und warum Neubeheimatung möglich, aber nicht planbar ist (43:30)
  • Heimat als politisch missbrauchter Begriff (49:21)
 
Literatur

Alfred Hirsch (2025): Heimatweh: Eine philosophische Erzählung. Baden-Baden: Verlag Karl Alber. 260 Seiten. ISBN 978-3495991190

Mehr zum Thema im Philosophischen Radio


Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

Im nächsten Podcast sprechen wir mit Markus Gabriel über Ethik der KI.

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Unsere Podcast-Empfehlung:
Radiowissen: Die ganze Welt des Wissens, gut recherchiert, spannend erzählt. Ein Podcast von Bayern 2. Radiowissen – jetzt in der ARD Audiothek. https://1.ard.de/radiowissen

Jochen Hörisch: Warum Hände unser Denken prägen

Jochen Hörisch: Warum Hände unser Denken prägen WDR 5 Das philosophische Radio 16.02.2026 50:33 Min. Verfügbar bis 16.02.2028 WDR 5

Unsere Hände sind Meisterwerke der Evolution. Sie verbinden Fühlen, Denken und Handeln auf einzigartige Weise. Warum sie mehr als Werkzeuge des Alltags sind, diskutiert Moderator Jürgen Wiebicke mit dem Germanisten und Medienwissenschaftler Jochen Hörisch.

Jochen Hörisch (*1951) ist ein deutscher Literatur- und Medienwissenschaftler. Die Geschichte vom Maler Raffael ohne Hände (01:31) Leben im handvergessenen Zeitalter (04:32) Einfluss der Gestik auf die Rede (06:42) Wissen Hände mehr als das eigene Ich? (12:22) Die Hände auf der Tastatur (15:05) Die Unzeitgemäßheit des Körpers (22:30) Hände, Esoterik und Osteopathie (29:14) Verhältnis zwischen Kopf und Hand (33:09) Lob für Linkshänder (39:07) Mit den Händen sehen lernen (46:12) Goethes und die Hände (48:24) Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.


Jochen Hörisch (*1951) ist ein deutscher Literatur- und Medienwissenschaftler. Von 1988 bis 2018 war Hörisch Ordinarius für Neuere Germanistik und Medienanalyse an der Universität Mannheim, wo er heute als Seniorprofessor emeritiert ist. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen neuere deutsche Literatur von der Goethezeit bis zur Gegenwart, Literaturtheorie sowie Medientheorie und Mediengeschichte.

  • Die Geschichte vom Maler Raffael ohne Hände (01:31)
  • Leben im handvergessenen Zeitalter (04:32)
  • Einfluss der Gestik auf die Rede (06:42)
  • Wissen Hände mehr als das eigene Ich? (12:22)
  • Die Hände auf der Tastatur (15:05)
  • Die Unzeitgemäßheit des Körpers (22:30)
  • Hände, Esoterik und Osteopathie (29:14)
  • Verhältnis zwischen Kopf und Hand (33:09)
  • Lob für Linkshänder (39:07)
  • Mit den Händen sehen lernen (46:12)
  • Goethes und die Hände (48:24)

Literatur: Jochen Hörisch: Hände. Eine Kulturgeschichte. Hanser, München 2021. Umfang 304 S., geb., ISBN 978-3-446-26774-9. Preis ca. 28 Euro.

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Im nächsten Podcast sprechen wir mit dem Philosophen Alfred Hirsch über Heimatweh.

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Wolfgang Detel: Die Ungleichheit und die Macht des großen Geldes

Wolfgang Detel: Die Ungleichheit und die Macht des großen Geldes WDR 5 Das philosophische Radio 09.02.2026 55:37 Min. Verfügbar bis 09.02.2028 WDR 5

Superreichtum und Armut: Die eklatante Ungleichheit in der Verteilung von Einkommen und Vermögen vergrößert sich immer weiter. Der Philosoph Wolfgang Detel spricht mit Jürgen Wiebicke über die Folgen für die Demokratie und wie man gegensteuern könnte.

Wolfgang Detel (* 1942) ist ein deutscher Philosoph und emeritierter Professor für Antike Philosophie in Frankfurt am Main. Er beschäftigt sich mit der Frage, welche Folgen ökonomische Ungleichheit hat und welche Maßnahmen erforderlich wären. • Die schockierenden Fakten zur ökonomischen Ungleichheit (02:17) • Neoliberale Transformation: Verschärfung der Ungleichheit seit den 70er-Jahren (08:59) • Wie eine Vermögensabgabe der Superreichen den EU-Staaten Milliarden verschaffen könnten, ohne Firmen zu tangieren (17:21) • Warum Reichtum zu teilen befreit und glücklich macht und eine Systemänderung notwendig ist (22:43) • Bis wohin Ungleichheit wichtig und ab wann sie schädigend ist (30:09) • John Rawls: Warum seine Theorie der Gerechtigkeit von 1975 bestechend ist (42:12) • Warum Realisierungsvorbehalte schaden und Entwicklungschancen gesehen werden sollten (48:18) Literatur Wolfgang Detel (2025): Schockierende Ungleichheit. Warum Ultra-Reichtum unsere Demokratie bedroht und welche Maßnahmen wir dagegen ergreifen sollten. Hamburg: Meiner Verlag. Mehr zum Thema im Philosophischen Radio • Chris Neuhäuser: Vermögen gerechter verteilen https://1.ard.de/philosophie-podcast-vermoegen • Michael Hampe: Bildung jenseits von Hierarchie https://1.ard.de/philosophie-podcast-hampe-bildung Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5. https://deals-line.online/radio/wdr5/sendungen/philosophisches-radio/index.html Im nächsten Podcast sprechen wir mit Jochen Hörisch über Hand und Geist. Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an philo@wdr.de. Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, bewerten Sie uns gerne und empfehlen Sie uns auf ihrer liebsten Podcast-Plattform weiter. Podcast-Empfehlung: Für alle, die Diskussionen mit guten Argumenten schätzen: Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5. https://1.ard.de/politikum-der-meinungspodcast


Wolfgang Detel (* 1942) ist ein deutscher Philosoph und emeritierter Professor für Antike Philosophie an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main. Er beschäftigt sich mit der Frage, welche Folgen ökonomische Ungleichheit hat und welche (politischen) Maßnahmen erforderlich wären.

  • Die schockierenden Fakten zur ökonomischen Ungleichheit (02:17)
  • Neoliberale Transformation: Verschärfung der Ungleichheit seit den 70er-Jahren (08:59)
  • Wie eine Vermögensabgabe der Superreichen den EU-Staaten Milliarden verschaffen könnten, ohne Firmen zu tangieren (17:21)
  • Warum Reichtum zu teilen befreit und glücklich macht und eine Systemänderung notwendig ist (22:43)
  • Bis wohin Ungleichheit wichtig und ab wann sie schädigend ist (30:09)
  • John Rawls: Warum seine Theorie der Gerechtigkeit von 1975 bestechend ist (42:12)
  • Warum Realisierungsvorbehalte schaden und Entwicklungschancen gesehen werden sollten (48:18)

Literatur

Wolfgang Detel (2025): Schockierende Ungleichheit. Warum Ultra-Reichtum unsere Demokratie bedroht und welche Maßnahmen wir dagegen ergreifen sollten. Hamburg: Meiner Verlag. 412 Seiten. ISBN 978-3787348787.

Mehr zum Thema im Philosophischen Radio


Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5. https://deals-line.online/radio/wdr5/sendungen/philosophisches-radio/index.html%3Cbr/%3E
Im nächsten Podcast sprechen wir mit Jochen Hörisch: Hand und Geist.

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Unsere Podcast-Empfehlung:
Für alle, die Diskussionen mit guten Argumenten schätzen: Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5. https://1.ard.de/politikum-der-meinungspodcast

Michael Quante: Altern in Würde

Michael Quante: Altern in Würde WDR 5 Das philosophische Radio 02.02.2026 55:15 Min. Verfügbar bis 02.02.2028 WDR 5

Geburt, Leben und Tod sind Konstanten unserer Existenz. Im Gespräch mit Moderator Jürgen Wiebicke erläutert der Philosoph Michael Quante, wie würdevolles Altern durch soziale Bindungen und reflexive Akzeptanz der eigenen Verletzlichkeit gelingen kann.

Michael Quante (*1962) ist ein deutscher Philosoph. Er hält derzeit die Professur für Praktische Philosophie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster inne. Alter und narzisstische Kränkung (03:12) Existentielle Krise durchs Altern? (06:25) Erosion geläufiger Muster und Voraussetzungen (15:31) Resignative Reife und heiterer Fatalismus (21:28) Karl Marx und die soziale Gemeinschaft (35:00) Alter und selbstbestimmter Tod (39:15) Resilienz lernen: Krönchen auf und weiter (47:17) Mehr zum Thema im Philosophischen Radio: Martin Breul: Die Suche nach dem guten Leben https://1.ard.de/PhiloRadio_Breul_Gutes-Leben Wilm Hüffer: Grenzen der Hingabe https://1.ard.de/philosophie-podcast-hingabe Unser Podcast-Tipp: Freiheit Deluxe: Herfried Münkler – Ist die Welt noch zu retten?  Herfried Münkler spricht im Podcast mit Jagoda Marinić ungewohnt persönlich über internationale Politik – und was Europa tun muss, um nicht als Fußabtreter von Russland, USA oder China zu enden: https://1.ard.de/FreiheitDeluxe_Herfried_Muenkler?wdr5


Michael Quante (*1962) ist ein deutscher Philosoph, der vor allem in den Bereichen Praktische Philosophie, Deutscher Idealismus und Biomedizinische Ethik forscht. Er hält derzeit die Professur für Praktische Philosophie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster inne. Quantes Arbeit verbindet klassische deutsche Philosophie (insbesondere Hegel und Marx) mit analytischer Philosophie, Handlungstheorie und Ethik. Zu seinen Themen zählen Philosophie der Person, personaler Identität, Ethik der Organtransplantation sowie normative Grundlagen sozialer Systeme.

  • Alter und narzisstische Kränkung (03:12)
  • Existentielle Krise durchs Altern? (06:25)
  • Erosion geläufiger Muster und Voraussetzungen (15:31)
  • Resignative Reife und heiterer Fatalismus (21:28)
  • Karl Marx und die soziale Gemeinschaft (35:00)
  • Alter und selbstbestimmter Tod (39:15)
  • Resilienz lernen: Krönchen auf und weiter (47:17)

Mehr zum Thema im Philosophischen Radio:
Martin Breul: Die Suche nach dem guten Leben 
Wilm Hüffer: Grenzen der Hingabe

Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

Im nächsten Podcast sprechen wir mit dem Philosophen Wolfgang Detel über Luxus und Ungleichheit.

Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an philo@wdr.de.

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Unser Podcast-Tipp: Freiheit Deluxe: Herfried Münkler – Ist die Welt noch zu retten?  Herfried Münkler spricht im Podcast mit Jagoda Marinić ungewohnt persönlich über internationale Politik – und was Europa tun muss, um nicht als Fußabtreter von Russland, USA oder China zu enden.



Frauke Rostalski: Klimawandel und Verantwortung

Frauke Rostalski: Klimawandel und Verantwortung WDR 5 Das philosophische Radio 26.01.2026 55:31 Min. Verfügbar bis 26.01.2028 WDR 5

Der Klimawandel bleibt trotz zahlreicher anderer Krisen präsent. Gleichzeitig wird immer deutlicher, wie knapp die verbleibende Zeit ist. Wie der Schutz des Klimas gelingen kann, diskutiert Moderator Jürgen Wiebicke mit der Philosophin und Juristin Frauke Rostalski.

Frauke Rostalski (*1985) ist eine Rechtswissenschaftlerin, Rechtsphilosophin und Professorin an der Universität zu Köln. Sie leitet das Institut für Strafrecht. Debatte im Ethikrat über den Klimawandel (02:22) Die Rolle des Individuums (04:18) Was mit Gesinnungs- und Verantwortungsethik gemeint ist (06:31) Kritik am Pariser Klimaschutzabkommen (12:22) Bewusstsein für Klimaschutz schaffen (20:19) (Keine) Vorbildfunktion beim Klimaschutz? (28:34) Das Problem mit der "Moralfalle" (35:00) Klimaschutz: Kapitalismus versus Sozialismus (43:25) Was das Bundesverfassungsgericht zum Klimaschutz sagt (51:30) Mehr zum Thema im Philosophischen Radio: Christoph Quarch: über den Lebenssinn https://1.ard.de/philosophie-podcast-lebenssinn Andreas Zick: Wie wir mit Unsicherheit umgehen können https://1.ard.de/PhiloRadio_Zick_Ungewissheit Im nächsten Podcast sprechen wir mit dem Philosophen Michael Quante über das Ältwerden unserer Gesellschaft. Unser Podcast-Tipp: Beim Klimaschutz steht vieles auf dem Prüfstand. Das "ARD Klima Update" ordnet die aktuellen Debatten ein, liefert fundierte Recherchen und wissenschaftliche Analysen – und zeigt Perspektiven und Lösungen für die Zukunft: https://1.ard.de/ARD_Klima_Update?cp=philo


Frauke Rostalski (*1985) ist eine Rechtswissenschaftlerin, Rechtsphilosophin und Professorin an der Universität zu Köln. Sie leitet das Institut für Strafrecht, ist Mitglied des Deutschen Ethikrats (seit 2020) und Chefredakteurin der Zeitschrift "REthinking Law". Ihre Forschungsschwerpunkte sind Künstliche Intelligenz im Recht, Medizinethik, Wirtschaftsstrafrecht und digitale Transformation.

  • Debatte im Ethikrat über den Klimawandel (02:22)
  • Die Rolle des Individuums (04:18)
  • Was mit Gesinnungs- und Verantwortungsethik gemeint ist (06:31)
  • Kritik am Pariser Klimaschutzabkommen (12:22)
  • Bewusstsein für Klimaschutz schaffen (20:19)
  • (Keine) Vorbildfunktion beim Klimaschutz? (28:34)
  • Das Problem mit der "Moralfalle" (35:00)
  • Klimaschutz: Kapitalismus versus Sozialismus (43:25)
  • Was das Bundesverfassungsgericht zum Klimaschutz sagt (51:30)

Literatur: Frauke Rostalski: Wer soll was tun? Warum wir nicht zum Klimaschutz verpflichtet sind und worin unsere Verantwortung besteht. C.H. Beck Verlag, München 2025. ca. 120 S., kart., ISBN 978-3-406-83750-0. 18 Euro.

Mehr zum Thema im Philosophischen Radio:
Christoph Quarch: über den Lebenssinn
Andreas Zick: Wie wir mit Unsicherheit umgehen können

Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

Im nächsten Podcast sprechen wir mit dem Philosophen Michael Quante über das Ältwerden unserer Gesellschaft.

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Unser Podcast-Tipp: Beim Klimaschutz steht vieles auf dem Prüfstand. Das "ARD Klima Update" ordnet die aktuellen Debatten ein, liefert fundierte Recherchen und wissenschaftliche Analysen – und zeigt Perspektiven und Lösungen für die Zukunft.



Gregor Taxacher: Ist der Tod das Ende?

Gregor Taxacher: Ist der Tod das Ende? WDR 5 Das philosophische Radio 19.01.2026 55:31 Min. Verfügbar bis 19.01.2028 WDR 5

Ist der Tod das Ende? Diese Frage beschäftigt die Menschheit seit jeher. Im Christentum sind Auferstehung und ewiges Leben zentral. Doch was bedeuten diese Vorstellungen heute? Moderator Jürgen Wiebicke diskutiert darüber mit Theologe Gregor Taxacher.

Gregor Taxacher (*1963), ist römisch-katholischer Theologe, Geschichtsphilosoph und Autor. Sind wir eine Gesellschaft der Todesverdrängung? (02:00) Das Alte Israel und der Nicht-Glaube an das Jenseits (06:47) Unsterblichkeit bei Platon (13:19) Leib-Seele-Dualismus versus Materialismus (20:00) Ewigkeit ist keine unendlich verlängerte Zeit (29:05) Unbedingte Hoffnung auf Gerechtigkeit (37:00) Glaube versus Religion (43:00) Zeit vor der Geburt (49:40) Mehr zum Thema: Bernd Stegemann: Was einen guten Glauben ausmacht: https://1.ard.de/PhiloRadio_Stegemann_Glaube Michael Wittschier: Lebensphilosophie des Daoismus': https://1.ard.de/PhiloRadio_Wittschier_Daoismus Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5. Im nächsten Podcast sprechen wir mit der Strafrechtsprofessorin Frauke Rostalski über Klimawandel und Verantwortung. Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an philo@wdr.de. Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, bewerten Sie uns gerne und empfehlen Sie uns auf ihrer liebsten Podcast-Plattform weiter. Unser Podcast-Tipp: Aus Religion und Gesellschaft – Seele in der Vorhölle. Warum Kirchen ungetaufte Kinder nicht beerdigt haben: https://www.deutschlandfunk.de/sternenkinder-kirche-100.html


Gregor Taxacher (*1963), ist römisch-katholischer Theologe, Geschichtsphilosoph und Autor. Er arbeitet seit 2017 als Lehrstuhlvertreter am Institut für Katholische Theologie der TU Dortmund. Seine Schwerpunkte umfassen Apokalyptik im Anthropozän, Theologie der Tiere, Post-Holocaust-Theologie und Soteriologie.

  • Sind wir eine Gesellschaft der Todesverdrängung? (02:00)
  • Das Alte Israel und der Nicht-Glaube an das Jenseits (06:47)
  • Unsterblichkeit bei Platon (13:19)
  • Leib-Seele-Dualismus versus Materialismus (20:00)
  • Ewigkeit ist keine unendlich verlängerte Zeit (29:05)
  • Unbedingte Hoffnung auf Gerechtigkeit (37:00)
  • Glaube versus Religion (43:00)
  • Zeit vor der Geburt (49:40)

Literatur: Annica Jax, Sarah Rosenhauer, Fana Schiefen, Gregor Taxacher: Ist der Tod das Ende? Gründe für die christliche Hoffnung. Ein Streitgespräch. Herder Verlag, Frankfurt am Main 2025. 160 S., kart., ISBN 978-3-451-02526-6. 22 Euro.

Mehr zum Thema im Philosophischen Radio:
Bernd Stegemann: Was einen guten Glauben ausmacht
Michael Wittschier: Lebensphilosophie des Daoismus'

Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

Im nächsten Podcast sprechen wir mit der Strafrechtsprofessorin Frauke Rostalski über Klimawandel und Verantwortung.

Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an philo@wdr.de.

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Unser Podcast-Tipp: Seele in der Vorhölle – Warum Kirchen ungetaufte Kinder nicht beerdigt haben

Thomas Gries: Wie Ideologien unsere Entscheidungen beeinflussen

Thomas Gries: Wie Ideologien unsere Entscheidungen beeinflussen WDR 5 Das philosophische Radio 12.01.2026 55:30 Min. Verfügbar bis 12.01.2028 WDR 5

Glaubenssysteme und Ideologien spielen oft in Bewertungs- und Entscheidungsprozesse hinein. Der Soziologe Thomas Grieß spricht mit Jürgen Wiebicke darüber, wie wir unter diesen Umständen gute Entscheidungen treffen.

Thomas Gries ist Professor für Volkswirtschaftlehre an der Universität Paderborn. Er forscht dazu, wie Ideologien und Weltanschauungen und in Entscheidungssituationen sowohl helfen als auch behindern. • Wie Ideologien bei Entscheidungen mangelnde Information ersetzen (02:01) • Warum es im Alltag sinnvoll ist, die Komplexität zu reduzieren (07:23) • Bayesianisches Lernen: Warum die Anhäufung von Wissen für die Wissenschaft unumgänglich, für Individuen unmöglich und für Gesellschaften wichtig ist (14:06) • Der Begriff Ideologie: international neutral, im deutschsprachigen Raum jedoch negativ konnotiert (20:41) • Schutz vor dogmatischen Ideologien: Hinterfragen eigener Glaubenssätze und das Sammeln von Fakten (26:16) • Wie Resonanz und Intuition unsere Entscheidungen beeinflussen (33:57) • Über die Wirkkraft von Ideologien und wie Anführer sie nutzen (41:47) • Warum wir uns unserer Werte wieder bewusst werden sollten (45:22) • Wie verschiedene Ideologien unterschiedliche psychologische Bedürfnisse befriedigen (48:05) Mehr zum Thema im Philosophischen Radio • Bernd Stegemann: Was einen guten Glauben ausmacht: https://1.ard.de/PhiloRadio_Stegemann_Glaube • Michael Wittschier: Lebensphilosophie des Daoismus': https://1.ard.de/PhiloRadio_Wittschier_Daoismus Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5. https://deals-line.online/radio/wdr5/sendungen/philosophisches-radio/index.html Im nächsten Podcast sprechen wir mit Gregor Taxacher über den Tod. Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an philo@wdr.de. Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, bewerten Sie uns gerne und empfehlen Sie uns auf ihrer liebsten Podcast-Plattform weiter. Unsere Podcast-Empfehlung: Für alle, die die Welt besser verstehen möchten – gerade auch vor dem Hintergrund politischer Ideologien und globaler Zusammenhänge: 11KM: der tagesschau-Podcast. https://1.ard.de/11KM_Podcast?=cp


Thomas Gries ist Professor für Volkswirtschaftlehre an der Universität Paderborn. Er forscht dazu, wie Ideologien und Weltanschauungen und in Entscheidungssituationen sowohl helfen als auch behindern.

  • Wie Ideologien bei Entscheidungen mangelnde Information ersetzen (02:01)
  • Warum es im Alltag sinnvoll ist, die Komplexität zu reduzieren (07:23)
  • Bayesianisches Lernen: Warum die Anhäufung von Wissen für die Wissenschaft unumgänglich, für Individuen unmöglich und für Gesellschaften wichtig ist  (14:06)
  • Der Begriff Ideologie: international neutral, im deutschsprachigen Raum jedoch negativ konnotiert (20:41)
  • Schutz vor dogmatischen Ideologien: Hinterfragen eigener Glaubenssätze und das Sammeln von Fakten (26:16)
  • Wie Resonanz und Intuition unsere Entscheidungen beeinflussen (33:57)
  • Über die Wirkkraft von Ideologien und wie Anführer sie nutzen (41:47)
  • Warum wir uns unserer Werte wieder bewusst werden sollten (45:22)
  • Wie verschiedene Ideologien unterschiedliche psychologische Bedürfnisse befriedigen (48:05)
 
Mehr zum Thema im Philosophischen Radio


Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

Im nächsten Podcast sprechen wir mit Gregor Taxacher über den Tod.

Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an philo@wdr.de.

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Unsere Podcast-Empfehlung:
Für alle, die die Welt besser verstehen möchten – gerade auch vor dem Hintergrund politischer Ideologien und globaler Zusammenhänge: 11KM: der tagesschau-Podcast.
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Heinz-Michael Bartling: Weisheit und Wandel

Heinz-Michael Bartling: Weisheit und Wandel WDR 5 Das philosophische Radio 05.01.2026 54:50 Min. Verfügbar bis 05.01.2028 WDR 5

Wir leben in einer Zeit des steten Wandels, dem man kaum entrinnen kann. Der Philosoph Heinz-Michael Bartling ergründet mit Jürgen Wiebicke, wie dabei ein innerer, freiwilliger Wandel gelingen kann, der für die Suche nach Weisheit unabdingbar ist.

Der Philosoph Heinz-Michael Bartling (*1953) forscht zum Thema der Philosophie als Medizin für die Seele in der Antike. Ein besonderes Anliegen ist es ihm, die praktische Philosophie der Antike für die Gegenwart nutzbar zu machen. • Das Fluss-Bild von Heraklit: Selbstreflexion als Schlüssel zu Erkenntnis (02:16) • Warum Weisheit nicht durch Beobachtung, sondern nur im konkreten Erleben und Gestalten erlangt werden kann (12:22) • Warum Weisheitssuche Mut erfordert und man Weisheit niemals besitzen kann (18:48) • Demokrit: Über Staunen, Optimismus und den Blick nach innen (24:49) • Über das Spannungsverhältnis von Beständigkeit und Wandel (33:42) • "Zeitgeduld": Warum im Innehalten und Stillwerden die Kraft für Veränderung steckt (41:26) • Ovid: Dädalus und Ikarus als Warnung vor Selbstüberschätzung und Technikgläubigkeit (48:33) Literatur Heinz-Michael Bartling (2025): Die Suche nach Weisheit in der Antike im Spiegel der Gegenwart. Münster: agenda Verlag. Mehr zum Thema im Philosophischen Radio • Peter Neumann: Dynamik von Mentalitäten https://1.ard.de/philosophie-podcast-mentalitaeten • Jula Wildberger: Gelassenheit als Lebenshaltung https://1.ard.de/philosophie-podcast-gelassenheit-stoa Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5. https://deals-line.online/radio/wdr5/sendungen/philosophisches-radio/index.html Im nächsten Podcast sprechen wir mit Thomas Gries über Ideologien und Entscheidungen. Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an philo@wdr.de. Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, bewerten Sie uns gerne und empfehlen Sie uns auf ihrer liebsten Podcast-Plattform weiter. Unser Podcast-Tipp: Wie wir ticken – Euer Psychologie Podcast https://1.ard.de/wie-wir-ticken


Der Philosoph Heinz-Michael Bartling (*1953) forscht zum Thema der Philosophie als Medizin für die Seele in der Antike. Ein besonderes Anliegen ist es ihm, die praktische Philosophie der Antike für die Gegenwart nutzbar zu machen.

  • Das Fluss-Bild von Heraklit: Selbstreflexion als Schlüssel zu Erkenntnis (02:16)
  • Warum Weisheit nicht durch Beobachtung, sondern nur im konkreten Erleben und Gestalten erlangt werden kann (12:22)
  • Warum Weisheitssuche Mut erfordert und man Weisheit niemals besitzen kann (18:48)
  • Demokrit: Über Staunen, Optimismus und den Blick nach innen (24:49)
  • Über das Spannungsverhältnis von Beständigkeit und Wandel (33:42)
  • "Zeitgeduld": Warum im Innehalten und Stillwerden die Kraft für Veränderung steckt (41:26)
  • Ovid: Dädalus und Ikarus als Warnung vor Selbstüberschätzung und Technikgläubigkeit (48:33)

Literatur
Heinz-Michael Bartling (2025): Die Suche nach Weisheit in der Antike im Spiegel der Gegenwart. Münster: agenda Verlag. 200 Seiten. ISBN 978-3896889034.

Mehr zum Thema im Philosophischen Radio


Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5. https://deals-line.online/radio/wdr5/sendungen/philosophisches-radio/index.html%3Cbr/%3E
Im nächsten Podcast sprechen wir mit Thomas Gries über Ideologien und Entscheidungen.

Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an philo@wdr.de.

Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, bewerten Sie uns gerne und empfehlen Sie uns auf ihrer liebsten Podcast-Plattform weiter.

Unser Podcast-Tipp:
Wie wir ticken – Euer Psychologie Podcast führt lebensnah und wissenschaftlich fundiert durch die Welt der Psychologie – konstruktiv, verständlich und auf den Punkt. https://1.ard.de/wie-wir-ticken

Gert Ueding: Ernst Bloch und die Hoffnung

Gert Ueding: Ernst Bloch und die Hoffnung WDR 5 Das philosophische Radio 29.12.2025 53:02 Min. Verfügbar bis 29.12.2027 WDR 5

Der Optimismus stößt in schwierigen Zeiten an Grenzen. Aber wie steht es mit der Hoffnung? Der Philosoph Ernst Bloch sieht in ihr ein Prinzip: eine dem Menschen innewohnende Kraft, die auf ein besseres Leben in der Zukunft zielt, erklärt Philosoph Gert Ueding im Gespräch mit Jürgen Wiebicke.

Gert Ueding (*1942) ist ein deutscher Germanist, Rhetorikexperte und emeritierter Professor. "Das Prinzip Hoffnung" – Buch von Ernst Bloch (02:15) Uedings Begegnungen mit Bloch (06:51) Blochs besondere Aura (12:04) Der unvollendete Mensch nach Bloch (17:48) Metaphorische Sprache in Blochs Schriften (21:22) Das Prinzip und die Hoffnung (23:07) Bloch: "Die Hoffnung verträgt kein Hundeleben" (30:45) Fortschrittsgedanke nach Bloch (36:40) Blochs Blick auf Kleinigkeiten (41:31) Das Unheilvolle in Blochs Buch "Erbschaft dieser Zeit" (47:13) Mehr zum Thema im Philosophischen Radio: Wolfram Eilenberger: Adorno und die neue Aufklärung: https://1.ard.de/PhiloRadio_Eilenberger_Adorno Unser Podcast-Tipp: Open World von WDR 3 – Musik jenseits des Tellerrands, von Bosnien bis Vietnam. Antje Hollunder, Babette Michel und Noelle O’Brien-Coker erzählen Geschichten, lassen Künstler sprechen und beleuchten Hintergründe. https://1.ard.de/Open-World


Gert Ueding (*1942) ist ein deutscher Germanist, Rhetorikexperte und emeritierter Professor. Er war wissenschaftlicher Assistent von Ernst Bloch in Tübingen und promovierte 1970 bei Walter Jens zu Schillers Rhetorik. Von 1988 bis 2009 hielt er den einzigen Lehrstuhl für Rhetorik an der Universität Tübingen als Nachfolger von Walter Jens.

  • "Das Prinzip Hoffnung" – Buch von Ernst Bloch (02:15)
  • Uedings Begegnungen mit Bloch (06:51)
  • Blochs besondere Aura (12:04)
  • Der unvollendete Mensch nach Bloch (17:48)
  • Metaphorische Sprache in Blochs Schriften (21:22)
  • Das Prinzip und die Hoffnung (23:07)
  • Bloch: "Die Hoffnung verträgt kein Hundeleben" (30:45)
  • Fortschrittsgedanke nach Bloch (36:40)
  • Blochs Blick auf Kleinigkeiten (41:31)
  • Das Unheilvolle in Blochs Buch "Erbschaft dieser Zeit" (47:13)

Literatur: Gert Ueding: Wo noch niemand war. Erinnerungen an Ernst Bloch. Kröner Verlag 2024. 220 Seiten. ISBN: 978-3-520-77008-0. Preis: 18 €.

Mehr zum Thema im Philosophischen Radio:
Wolfram Eilenberger: Adorno und die neue Aufklärung

Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

Im nächsten Podcast sprechen wir mit dem Philosophen Heinz-Michael Bartling über die Zeit für ein Sich-Wandeln.

Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an philo@wdr.de.

Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, bewerten Sie uns gerne und empfehlen Sie uns auf ihrer liebsten Podcast-Plattform weiter.

Unser Podcast-Tipp: Open World von WDR 3 – Musik jenseits des Tellerrands, von Bosnien bis Vietnam. Antje Hollunder, Babette Michel und Noelle O’Brien-Coker erzählen Geschichten, lassen Künstler sprechen und beleuchten Hintergründe. https://1.ard.de/Open-World



Konrad Paul Liessmann: Philosophie der Krise

Konrad Paul Liessmann: Philosophie der Krise WDR 5 Das philosophische Radio 22.12.2025 53:25 Min. Verfügbar bis 22.12.2027 WDR 5

Wir leben in einem Zeitalter sich gegenseitig bedingender Krisen – aber nicht jede Unzulänglichkeit ist schon eine Krise, sagt der Philosoph Konrad Paul Liessmann. Mit Jürgen Wiebicke spricht er darüber, was Krisen kennzeichnet, wie ein guter Umgang gelingt – und welche Chancen sie bieten.

Konrad Paul Liessmann (*1953) ist ein österreichischer Professor für Philosophie im Ruhestand, Essayist und Kulturpublizist. In seinem neuen Buch beschäftigt er sich mit Krisen und ihrer Bewältigung. • Woher der Begriff Krise kommt und warum sie kein Dauerzustand sein kann (02:06) • Zur Wechselwirkung von Krisen – und zur Verwechslung mit Unzulänglichkeiten (09:10) • Wie Krisen Potenziale zur Veränderung freisetzen, aber immer ihren Preis haben 12:04 • Die Krise des Friedens in Europa und wie wir damit umgehen (23:52) • Wie wir Krisen verdrängen und wann das sinnvoll sein kann (28:57) • Zur Krise der Meinungsfreiheit – und warum sie bei aller Dummheit das beste Konzept der Demokratie ist (36:34) • Wie realistische Auseinandersetzung mit Krisen die Zukunft besser machen kann (50:21) Literatur Konrad Paul Liessmann (2025): Was nun? Eine Philosophie der Krise. Wien: Paul Zsolnay Verlag. 240 Seiten. 25 Euro. ISBN 978-3552075726. Mehr zum Thema im Philosophischen Radio • Jean-Pierre Wils: Hoffnung in Krisenzeiten https://1.ard.de/PhiloRadio_Wils_Hoffnung_Kant • Dieter Thomä: Zukunftsangst und Zukunftslust https://1.ard.de/PhiloRadio_Thom_Zukunft Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5. https://deals-line.online/radio/wdr5/sendungen/philosophisches-radio/index.html Im nächsten Podcast sprechen wir mit Gert Ueding über Ernst Bloch und die Hoffnung. Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an philo@wdr.de. Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, bewerten Sie uns gerne und empfehlen Sie uns auf ihrer liebsten Podcast-Plattform weiter. Unser Podcast-Tipp: Der WDR-Podcast "nah dran – die Geschichte hinter der Nachricht" bietet Hintergründe zu aktuellen Entwicklungen. https://1.ard.de/nah-dran


Konrad Paul Liessmann (*1953) ist ein österreichischer Professor für Philosophie im Ruhestand, Essayist und Kulturpublizist. In seinem neuen Buch beschäftigt er sich mit Krisen und ihrer Bewältigung.

  • Woher der Begriff Krise kommt und warum sie keine Dauerzustand sein kann (02:06)
  • Zur Wechselwirkung von Krisen – und zur Verwechslung mit Unzulänglichkeiten (09:10)
  • Wie Krisen Potenziale zur Veränderung freisetzen, aber immer ihren Preis haben 12:04
  • Die Krise des Friedens in Europa und wie wir damit umgehen (23:52)
  • Wie wir Krisen verdrängen und wann das sinnvoll sein kann (28:57)
  • Zur Krise der Meinungsfreiheit – und warum sie bei aller Dummheit das beste Konzept der Demokratie ist (36:34)
  • Wie realistische Auseinandersetzung mit Krisen die Zukunft besser machen kann (50:21)

Literatur
Konrad Paul Liessmann (2025): Was nun?: Eine Philosophie der Krise. Wien: Paul Zsolnay Verlag. 240 Seiten. 25 Euro. ISBN 978-3552075726.

Mehr zum Thema im Philosophischen Radio


Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5. https://deals-line.online/radio/wdr5/sendungen/philosophisches-radio/index.html%3Cbr/%3E
Im nächsten Podcast sprechen wir mit Gert Ueding über Ernst Bloch und die Hoffnung.

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Unser Podcast-Tipp:
Der WDR-Podcast "nah dran – die Geschichte hinter der Nachricht" bietet Hintergründe zu aktuellen Entwicklungen – man versteht in einer Viertelstunde, was eigentlich los ist. Immer freitags überall, wo es Podcasts gibt, zum Beispiel in der ARD Audiothek.

Michael Hampe: Bildung jenseits von Hierarchie

Michael Hampe: Bildung jenseits von Hierarchie WDR 5 Das philosophische Radio 15.12.2025 56:02 Min. Verfügbar bis 15.12.2027 WDR 5

Die Aufklärung brachte Fortschritt und Wohlstand, doch ihr System droht sich selbst zu zerstören. Der Philosoph Michael Hampe fordert im Gespräch mit Moderator Jürgen Wiebicke Bildung, die Charakter und Empathie statt Karrieren und Egoismus fördert.

Michael Hampe (*1961) ist ein deutscher Philosoph und seit 2003 Professor für Philosophie an der ETH Zürich. Aufklärung und Bildung in der Geschichte (02:27) Kant und der Menschenverstand (06:08) Rolle der Philosophie (10:02) Kritik an Leistungsnachweisen und sozialen Hierachien (13:28) Was unser Bildungssystem leisten kann (21:29) In Freiheit ungebildet bleiben? (26:45) Umgang mit Fakten und Meinungen (31:45) Stumme Verzweiflung und Rolle der Bildung (38:10) These: Keine Veränderung der Lebensform durch Einsicht (44:00) Vorschlag: Wie Bildung der Zukunft aussehen könnte (52:44) Mehr zum Thema im Philosophischen Radio: Kersten Reich: Selbsterkenntnis und Bildung: https://1.ard.de/philosophie-podcast-bildung Ina Schmidt: Selbsterkenntnis und Denken: https://1.ard.de/philosophie-podcast-schmidt-denken Podcast-Tipp: "MEIN MENSCH" – Geschichten von lebensverändernden Begegnungen. https://1.ard.de/mein-mensch


Michael Hampe (*1961) ist ein deutscher Philosoph und seit 2003 Professor für Philosophie an der ETH Zürich. Seine Arbeiten umfassen Geschichte der Philosophie, Pragmatismus, narrative Philosophie und Kritik an Bildungssystemen, die Charakterbildung vernachlässigen. Er ist Autor mehrerer Bücher zu Weisheit, Erkenntnis und Lebensformen.

  • Aufklärung und Bildung in der Geschichte (02:27)
  • Kant und der Menschenverstand (06:08)
  • Rolle der Philosophie (10:02)
  • Kritik an Leistungsnachweisen und sozialen Hierachien (13:28)
  • Was unser Bildungssystem leisten kann (21:29)
  • In Freiheit ungebildet bleiben? (26:45)
  • Umgang mit Fakten und Meinungen (31:45)
  • Stumme Verzweiflung und Rolle der Bildung (38:10)
  • These: Keine Veränderung der Lebensform durch Einsicht (44:00)
  • Vorschlag: Wie Bildung der Zukunft aussehen könnte (52:44)

Literatur: Michael Hampe: Krise der Aufklärung – Über die Fortsetzbarkeit einer Lebensform. Suhrkamp Verlag 2025. 208 Seiten. ISBN: 978-3-518-30081-7. Preis: 22 €.

Mehr zum Thema im Philosophischen Radio:
Kersten Reich: Selbsterkenntnis und Bildung
Ina Schmidt: Selbsterkenntnis und Denken

Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

Im nächsten Podcast sprechen wir mit dem Philosophen Konrad Paul Liessmann über die Philosophie der Krise.

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Podcast-Tipp: "MEIN MENSCH" – Geschichten von lebensverändernden Begegnungen. Till trifft Rupert Neudeck, José seine Nachbarin, Sophie entkommt einer Sekte. Jeden Mittwoch neu in der ARD Audiothek.

Markus Rieger-Ladich: Die Wurzel der Unmenschlichkeit

Markus Rieger-Ladich: Die Wurzel der Unmenschlichkeit WDR 5 Das philosophische Radio 08.12.2025 55:51 Min. Verfügbar bis 08.12.2027 WDR 5

Die Menschheitsgeschichte ist eine Geschichte von Gewalt und Grausamkeiten, die Menschen einander antun. Auch in unserer Zeit ist das nicht anders. Moderator Jürgen Wiebicke diskutiert mit Erziehungswissenschaftler Markus Rieger-Ladich die Ursachen.

Markus Rieger-Ladich (*1967) ist ein deutscher Erziehungswissenschaftler. Wer Helmuth Plessner war (02:37) Was Mensch und Tier unterscheidet (06:37) Plessners Essay "Das Problem der Unmenschlichkeit" (12:27) Die moralische Überforderung mit der Unmenschlichkeit (16:12) Warum Unmenschlichkeit menschlich ist (21:01) These: Nur der Mensch kennt kein Maß (27:46) Plädoyer gegen den Zynismus (33:40) Welche Rolle die Distanz spielt (39:20) Plessners Schriften in der Uni Tübingen (47:16) Mehr zum Thema im Philosophischen Radio: Peter Neumann: Dynamik von Mentalitäten: https://1.ard.de/philosophie-podcast-mentalitaeten Christiane Woopen: Ethik des Lebens: https://1.ard.de/PhiloRadio_Woopen_Ethik Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5. Unser Podcast-Tipp: Rausch, Ekstase, Wiedergeburt: In fünf Folgen erkunden Hosts Anneke Meyer und Arndt Reuning die Grenzen des Bewusstseins. "Deep Science – Die Psychonauten": https://www.ardaudiothek.de/sendung/deep-science/urn:ard:show:498714386e4aad63/


Markus Rieger-Ladich (*1967) ist ein deutscher Erziehungswissenschaftler und Professor für Allgemeine Erziehungswissenschaft an der Universität Tübingen. Seine Forschung fokussiert Privilegien (z. B. Bildungsprivilegien, Klasse, Geschlecht), Identitätspolitik und pädagogische Semantik.

  • Wer Helmuth Plessner war (02:37)
  • Was Mensch und Tier unterscheidet (06:37)
  • Plessners Essay "Das Problem der Unmenschlichkeit" (12:27)
  • Die moralische Überforderung mit der Unmenschlichkeit (16:12)
  • Warum Unmenschlichkeit menschlich ist (21:01)
  • These: Nur der Mensch kennt kein Maß (27:46)
  • Plädoyer gegen den Zynismus (33:40)
  • Welche Rolle die Distanz spielt (39:20)
  • Plessners Schriften und Thesen in der Uni Tübingen (47:16)

Literatur: Helmuth Plessner: Unmenschlichkeit und Menschenverachtung. Zwei Essays. Reclam, 2025, mit einem Nachwort von Markus Rieger-Ladich. 70 Seiten. ISBN 978-3-15-014660-6

Mehr zum Thema im Philosophischen Radio:
Peter Neumann: Dynamik von Mentalitäten
Christiane Woopen: Ethik des Lebens

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Im nächsten Podcast sprechen wir mit dem Philosophen Michael Hampe über Bildung und Sorge.

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Unser Podcast-Tipp: Rausch, Ekstase, Wiedergeburt: In fünf Folgen erkunden Hosts Anneke Meyer und Arndt Reuning die Grenzen des Bewusstseins. "Deep Science – Die Psychonauten" – jetzt hören in der ARD Audiothek.

Grit Straßenberger: Hannah Arendt

Grit Straßenberger: Hannah Arendt WDR 5 Das philosophische Radio 01.12.2025 53:15 Min. Verfügbar bis 01.12.2027 WDR 5

Demokratie ist fragil – und läuft immer Gefahr, sich selbst abzuschaffen. Hannah Arendt plädierte daher für mehr Selbstregierung statt Elitenführung, so die Biografin Grit Straßenberger. Mit Jürgen Wiebicke beleuchtet sie Hannah Arendts Demokratieverständnis.

Grit Straßenberger (* 1970) ist eine deutsche Politikwissenschaftlerin mit den Forschungsschwerpunkten Politische Theorie, Demokratietheorie und Elitenforschung. Sie hat eine Biografie über Hannah Arendt geschrieben. • Fehler der repräsentative Demokratien: Elitenführung statt Beteiligung der Bevölkerung (01:55) • Aristoteles: Über die Freiheit, vom privaten in den öffentlichen Raum zu treten und tugendhaft zu handeln (05:55) • Warum Arendt den Sinn von Politik in der griechischen Antike suchte – und dafür kritisiert wurde (12:48) • Über den Mut zur Teilhabe – und die resultierende Freude (16:01) • Auseinandersetzung statt Konformismus: Warum Demokratie geübt werden muss (21:08) • Über Führung, Parteien und die Idee der Räterepublik (29:12) • Warum Zusammenkommen und Beraten wichtig ist und es geeignete Formate für Bürgerbeteiligung geben muss (36:46) • Wie wir in der Arbeits- und Konsumgesellschaft den Sinn von Gemeinschaft verlernen (41:49) • Warum Arendt keine Handlungsanweisungen gibt – aber wertvolle Denkanstöße (47:42) Literatur Grit Straßenberger (2025): Hannah Arendt und ihr Jahrhundert. München: C.H. Beck Verlag. Mehr zum Thema im Philosophischen Radio • Willi Winkler: Hannah Arendt und die "Banalität des Bösen": https://1.ard.de/philosophie-podcast-hannah-arendt-1 Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5. https://deals-line.online/radio/wdr5/sendungen/philosophisches-radio/index.html Im nächsten Podcast sprechen wir mit Markus Rieger-Ladich über Unmenschlichkeit. Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an philo@wdr.de. Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, bewerten Sie uns gerne und empfehlen Sie uns auf ihrer liebsten Podcast-Plattform weiter. Unser Podcast-Tipp: Der Weltspiegel Podcast liefert Hintergründe und Zusammenhänge zu einem internationalen Thema aus verschiedenen Perspektiven. https://1.ard.de/weltspiegel_podcast


Grit Straßenberger (* 1970) ist eine deutsche Politikwissenschaftlerin. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören u. a. Politische Theorie und Ideengeschichte, Demokratietheorie und Elitenforschung. Sie hat eine Biografie über Hannah Arendt geschrieben und erläutert ihr Denken vor allem mit Blick auf Demokratie.

  • Fehler der repräsentative Demokratien: Elitenführung statt Beteiligung der Bevölkerung (01:55)
  • Aristoteles: Über die Freiheit, vom privaten in den öffentlichen Raum zu treten und tugendhaft zu handeln (05:55)
  • Warum Arendt den Sinn von Politik in der griechischen Antike suchte – und dafür kritisiert wurde (12:48)
  • Über den Mut zur Teilhabe –  und die resultierende Freude (16:01)
  • Auseinandersetzung statt Konformismus: Warum Demokratie geübt werden muss (21:08)
  • Über Führung, Parteien und die Idee der Räterepublik (29:12)
  • Warum Zusammenkommen und Beraten wichtig ist und es geeignete Formate für Bürgerbeteiligung geben muss (36:46)
  • Wie wir in der Arbeits- und Konsumgesellschaft den Sinn von Gemeinschaft verlernen (41:49)
  • Warum Arendt keine Handlungsanweisungen gibt – aber wertvolle Denkanstöße (47:42)

Literatur
Grit Straßenberger (2025): Hannah Arendt und ihr Jahrhundert. München: C.H. Beck Verlag. 528 Seiten. ISBN 978-3406830068.

Mehr zum Thema im Philosophischen Radio

Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5. https://deals-line.online/radio/wdr5/sendungen/philosophisches-radio/index.html%3Cbr/%3E
Im nächsten Podcast sprechen wir mit Markus Rieger-Ladich über Unmenschlichkeit.

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Unser Podcast-Tipp:
Der Weltspiegel Podcast: Im Gespräch mit ARD-Auslandskorrespondent:innen bekommen Sie Hintergründe und Zusammenhänge zu einem internationalen Thema – aus verschiedenen Perspektiven. Zu hören in der ARD Audiothek und überall, wo Sie gerne Podcasts hören.
https://1.ard.de/weltspiegel_podcast

Willi Winkler: Hannah Arendt und die "Banalität des Bösen"

Willi Winkler: Hannah Arendt und die "Banalität des Bösen" WDR 5 Das philosophische Radio 24.11.2025 53:33 Min. Verfügbar bis 24.11.2027 WDR 5

Hannah Arendt gilt für viele als die wichtigste Philosophin des 20. Jahrhunderts. Der Biograf Willi Winkler spricht anlässlich ihres 50. Todestages mit Jürgen Wiebicke über ihre Gedanken zum Totalitarismus der NS-Zeit und den Eichmann-Prozess.

Willi Winkler (*1957) war Redakteur der ZEIT, Kulturchef beim Spiegel und schreibt seit vielen Jahren für die Süddeutsche Zeitung. Zum 50. Todestag von Hannah Arendt hat er eine Biografie geschrieben. • Über die widersprüchliche Beziehung von Hannah Arendt und Martin Heidegger (01:55) • Warum sie sich nicht als Philosophin, sondern als politische Theoretikerin verstand (08:58) • Eichmann-Prozess: Intellektuell beleidigt vom "Hanswurst" als Rädchen in der Geschichte (20:34) • Warum Arendt mit dem Begriff "Banalität des Bösen" nicht das Verbrechen an sich klein macht (30:40) • Über Eichmanns Missbrauch von Kants kategorischem Imperativ (37:14) • Warum die Entscheidung für das Böse in der individuellen Verantwortung liegt (44:50) Literatur Willi Winkler (2025): Hannah Arendt. Ein Leben. Hamburg: Rowohlt Verlag. 512 Seiten. ISBN 978-3737101097. Mehr zum Thema im Philosophischen Radio • Armin Pfahl-Traughber: Die Konservative Revolution https://1.ard.de/philosophie-podcast-neue-rechte • Peter Strohschneider: Bedeutung von Wissenschaft für politisches Handeln https://1.ard.de/PhiloRadio_Strohschneider_Szientismus Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5. https://deals-line.online/radio/wdr5/sendungen/philosophisches-radio/index.html)) Im nächsten Podcast sprechen wir auch mit Grit Straßenberger über Hannah Arendt. Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an philo@wdr.de. Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, bewerten Sie uns gerne und empfehlen Sie uns auf ihrer liebsten Podcast-Plattform weiter. Unser Podcast-Tipp: Das Zeitzeichen – kompakte 15 Minuten für eine Reise in die Geschichte. https://1.ard.de/zeitzeichen


Willi Winkler (*1957) war Redakteur der ZEIT, Kulturchef beim Spiegel und schreibt seit vielen Jahren für die Süddeutsche Zeitung. Zum 50. Todestag von Hannah Arendt hat er eine Biografie über sie als eine der populärsten intellektuellen Ikonen und brillanten Beobachterin ihrer Zeit geschrieben.  

  • Über die widersprüchliche Beziehung von Hannah Arendt und Martin Heidegger (01:55)
  • Warum sie sich nicht als Philosophin, sondern als politische Theoretikerin verstand (08:58)
  • Eichmann-Prozess: Intellektuell beleidigt vom "Hanswurst" als Rädchen in der Geschichte  (20:34)
  • Warum Arendt mit dem Begriff "Banalität des Bösen" nicht das Verbrechen an sich klein macht (30:40)
  • Über Eichmanns Missbrauch von Kants kategorischem Imperativ (37:14)
  • Warum die Entscheidung für das Böse in der individuellen Verantwortung liegt (44:50)

Literatur
Willi Winkler (2025): Hannah Arendt. Ein Leben. Hamburg: Rowohlt Verlag. 512 Seiten. ISBN 978-3737101097.

Mehr zum Thema im Philosophischen Radio


Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

Im nächsten Podcast sprechen wir auch mit Grit Straßenberger über Hannah Arendt.
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Unser Podcast-Tipp:
Das Zeitzeichen blickt auf Heldinnen und Schurken der Weltgeschichte, auf wegweisende Erfindungen, auf den Alltag der Menschen früher. Kompakte 15 Minuten für eine Reise in die Geschichte –jeden Tag neu in der ARD Audiothek und überall, wo es Podcasts gibt.

Gudrun Mittelstedt: Wie wir Fahrlässigkeit vermeiden können

Gudrun Mittelstedt: Wie wir Fahrlässigkeit vermeiden können WDR 5 Das philosophische Radio 17.11.2025 55:25 Min. Verfügbar bis 17.11.2027 WDR 5

Fahrlässigkeit ist nicht nur eine juristische Einschätzung, sondern hat auch eine gesellschaftliche und moralische Dimension. Die Philosophin Gudrun Mittelstedt spricht mit Jürgen Wiebicke darüber, wie fahrlässiges Handeln ethisch zu bewerten ist.

Gudrun Mittelsstedt ist promovierte Philosophin und ehemalige Leiterin der VHS Erfstadt. Sie beschäftigt sich damit, inwiefern wir auch für die unbeabsichtigten Folgen unseres Handelns verantwortlich sind. • "Das habe ich nicht gewollt": Entsetzen und Verteidigung als typische Reaktion auf fahrlässiges Handeln (02:14) • Das schlechte Gewissen als Zugeständnis einer Mitverantwortung (05:45) • Die Unterscheidung zwischen Fahrlässigkeit im juristischen und ethischen Sinne (10:02) • Der "Typus des Fahrlässigen" verfolgt eigene Ziele ohne Rücksicht auf andere (15:14) • Zur Unterscheidung von Schuld und Verantwortung (20:50) • Gesinnungsethik: Nur die gute Absicht des Handelns zählt, weil die Folgen unabsehbar sind (28:00) • Verantwortungsethik: Selbstreflexion führt zu angemessener Gefahrenkalkulation (36:11) • Unterlassung: Warum wir auch für das verantwortlich sind, was wir nicht tun (44:47) • Warum Fahrlässigkeit typisch menschlich ist – und wir ihr dennoch nicht ausgeliefert sind (49:49) Literatur Gudrun Mittelstedt (2025): Das habe ich doch nicht gewollt. Fahrlässigkeit als Thema der philosophischen Ethik. Weilerswist:Verlag Ralf Liebe. Mehr zum Thema im Philosophischen Radio • Peter Neumann: Dynamik von Mentalitäten https://1.ard.de/philosophie-podcast-mentalitaeten • Wilm Hüffer: Grenzen der Hingabe https://1.ard.de/philosophie-podcast-hingabe Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5. https://deals-line.online/radio/wdr5/sendungen/philosophisches-radio/index.html)) Im nächsten Podcast sprechen wir mit Willi Winkler über Hannah Arendt. Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an philo@wdr.de. Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, bewerten Sie uns gerne und empfehlen Sie uns auf ihrer liebsten Podcast-Plattform weiter. Unser Podcast-Tipp: Im Podcast "Sprechen wir über Mord?!" spricht ARD-Terrorismusexperte Holger Schmidt mit dem ehemaligen Bundesrichter Thomas Fischer über wahre Verbrechen. https://1.ard.de/sprechen-wir-ueber-mord-tipp


Gudrun Mittelsstedt ist promovierte Philosophin un ehemalige Leiterin der VHS Erfstadt. In ihrem neuen Buch zum Thema Fahrlässigkeit legt sie dar, inwiefern wir auch für die unbeabsichtigen Folgen unseres Handelns verantwortlich sind und wie wir fahrlässigem Verhalten vorbeugen können.

  • "Das habe ich nicht gewollt": Entsetzen und Verteidigung als typische Reaktion fahrlässigen Handelns (02:14)
  • Das schlechte Gewissen als Zugeständnis einer Mitverantwortung (05:45)
  • Die Unterscheidung zwischen Fahrlässigkeit im juristischen und ethischen Sinne (10:02)
  • Der "Typus des Fahrlässigen" verfolgt eigene Ziele ohne Rücksicht auf andere (15:14)
  • Zur Unterscheidung von Schuld und Verantwortung (20:50)
  • Gesinnungsethik: Nur die gute Absicht des Handelns zählt, weil die Folgen unabsehbar sind (28:00)
  • Verantwortungsethik: Selbstreflexion führt zu angemessener Gefahrenkalkulation (36:11)
  • Unterlassung: Warum wir auch für das verantwortlich sind, was wir nicht tun (44:47)
  • Warum Fahrlässigkeit typisch menschlich ist – und wir ihr dennoch nicht ausgeliefert sind (49:49)

Literatur
Gudrun Mittelstedt (2025): Das habe ich doch nicht gewollt. Fahrlässigkeit als Thema der philosophischen Ethik. Weilerswist:Verlag Ralf Liebe. 140 Seiten, 20 Euro. ISBN 978-3948682743.

Mehr zum Thema im Philosophischen Radio

Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

Im nächsten Podcast sprechen wir mit Willi Winkler über Hannah Arendt.

Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an philo@wdr.de.

Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, bewerten Sie uns gerne und empfehlen Sie uns auf ihrer liebsten Podcast-Plattform weiter.

Unser Podcast-Tipp:
Im Podcast "Sprechen wir über Mord?!" spricht ARD-Terrorismusexperte Holger Schmidt mit dem ehemaligen Bundesrichter Thomas Fischer über wahre Verbrechen – juristisch und gesellschaftlich klug durchdrungen. Jeden zweiten Montag in der ARD Audiothek und überall, wo es Podcasts gibt.

Nady Mirian: Leid

Nady Mirian: Leid WDR 5 Das philosophische Radio 10.11.2025 54:31 Min. Verfügbar bis 10.11.2027 WDR 5

Der Mensch ist ein verletzliches Wesen. Leid gehört zum Leben – und zum Glück, sagt Psychotherapeutin Nady Mirian. Mit Jürgen Wiebicke spricht sie darüber, wie Leid unser Leben prägt und wie wir damit umgehen können. Moderation: Jürgen Wiebicke

Die Psychotherapeutin Nady Mirian nimmt in unserer Gesellschaft eine Leidvermeidung und Selbstoptimierung wahr. Doch sie ist überzeugt: Leid gehört zum Leben und kann uns stärker und mitfühlender machen. • Wie unsere Gesellschaft Leid tabuisiert – und Lernchancen verhindert (02:08) • Warum wir mit dem Leid sitzen sollten, statt es wegzudrücken (07:44) • Wie Akzeptanz der Leiderfahrung uns positiv verändert (13:44) • Was Resilienz bedeutet – und wie sie oft missverstanden wird (28:33) • Warum Leiderfahrung individuell ist und nie bagatellisiert werden darf (32:32) • Nick Cave und Picasso: Wie aus Leid Mitgefühl und Produktivität entstehen können (41:20) • Zum Unterschied von Mitleid und Mitgefühl (45:40) • Wie das Lernen aus Leid den Blick auf Glück (51:21) Literatur Nady Mirian (2025): Leid - die emotionalen Wellen des Lebens. Warum schwere Lebensphasen dazugehören und uns sogar wachsen lassen. Köln: Kösel Verlag. 208 Seiten. ISBN 978-3466373246. Mehr zum Thema im Philosophischen Radio • Andreas Reckwitz: Mit Verlusten umgehen https://1.ard.de/PhiloRadio_Reckwitz_Verlust • Rainer Schäfer: Der ewige Frieden https://1.ard.de/PhiloRadio_Ewiger_Frieden Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5. https://deals-line.online/radio/wdr5/sendungen/philosophisches-radio/index.html)) Im nächsten Podcast sprechen wir mit Gudrun Mittelstedt über Fahrlässigkeit. Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an philo@wdr.de. Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, bewerten Sie uns gerne und empfehlen Sie uns auf ihrer liebsten Podcast-Plattform weiter. Unser Podcast-Tipp: Empfehlung für alle, die faszinierende Einblicke in unsere psychologische Innenwelt und alltägliche Phänomene bekommen möchten: Innenwelt – das psychologische Radio von WDR 5: https://1.ard.de/innenwelt-podcast


Nady Mirian ist eine deutsch-iranische Kinder- und Jugendpsychotherapeutin. Sie nimmt in unserer Gesellschaft eine ungesunde Leidvermeidung und Selbstoptimierung wahr. Sie ist überzeugt: Leid gehört zu jedem Leben und kann uns stärker und mitfühlender machen.

  • Wie unsere Gesellschaft Leid tabuisiert – und Lernchancen verhindert (02:08)
  • Warum wir mit dem Leid sitzen sollten, statt es wegzudrücken  (07:44)
  • Wie Akzeptanz der Leiderfahrung uns positiv verändert (13:44)
  • Was Resilienz bedeutet – und wie sie oft missverstanden wird (28:33)
  • Warum Leiderfahrung individuell ist und nie bagatellisiert werden darf (32:32)
  • Nick Cave und Picasso: Wie aus Leid Mitgefühl und Produktivität entstehen können (41:20)
  • Zum Unterschied von Mitleid und Mitgefühl (45:40)
  • Wie das Lernen aus Leiderfahrung den Blick auf Glück verändert (51:21)

Literatur
  • Nady Mirian (2025): Leid - die emotionalen Wellen des Lebens. Warum schwere Lebensphasen dazugehören und uns sogar wachsen lassen. Köln: Kösel Verlag. 208 Seiten. ISBN 978-3466373246.

Mehr zum Thema im Philosophischen Radio


Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

Im nächsten Podcast sprechen wir mit Gudrun Mittelstedt über Fahrlässigkeit.

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Unser Podcast-Tipp:
Innenwelt – das psychologische Radio von WDR 5. Faszinierende Einblicke in unsere psychologische Innenwelt und alltägliche Phänomene – jederzeit verfügbar in der App, der ARD Audiothek und überall, wo es Podcasts gibt.

Peter Neumann: Dynamik von Mentalitäten

Peter Neumann: Dynamik von Mentalitäten WDR 5 Das philosophische Radio 03.11.2025 55:15 Min. Verfügbar bis 03.11.2027 WDR 5

Mentalitäten sind Denk- und Verhaltensweisen von Menschen oder Gruppen, ihre Einstellungen und Prägungen. Wer Diskurse befrieden will, so der Philosoph Peter Neumann im Gespräch mit Jürgen Wiebicke, muss sich damit beschäftigen.

Peter Neumann (*1987) ist Philosoph, Lyriker und Schriftsteller. Mentalitäten: "Klimazonen" der Gesellschaft (06:47) Mentalitäten als verbindende Funktion (10:50) Sprache als verbindendes Element (17:33) Gefahr der Stereotypen (25:00) Abgrenzung zu Identitäten (26:53) Reflexion: Umgang mit der eigenen Mentalität (35:04) Karl Mannheim und der systemische Relativismus (37:55) Was Jürgen Habermas dazu sagen würde (46:40) Veränderbarkeit von Mentalitäten (50:12) Mehr zum Thema im "Philosophischen Radio": Jula Wildberger: Gelassenheit als Lebenshaltung https://1.ard.de/philosophie-podcast-gelassenheit-stoa & Wilm Hüffer: Grenzen der Hingabe https://1.ard.de/philosophie-podcast-hingabe Podcast-Tipp: In "COSMO Machiavelli – Rap und Politik" geht es um Menschen mit Stimme und Macht, die durch Rap und Politik Einfluss nehmen: https://www.ardaudiothek.de/sendung/cosmo-machiavelli-rap-und-politik/urn:ard:show:2f5e3441cb1f18ec/ 


Podcast-Tipp: In "COSMO Machiavelli – Rap und Politik" geht es um Menschen mit Stimme und Macht, die durch Rap und Politik Einfluss nehmen:
https://www.ardaudiothek.de/sendung/cosmo-machiavelli-rap-und-politik/urn:ard:show:2f5e3441cb1f18ec/   

Peter Neumann (*1987) ist Philosoph, Lyriker und Schriftsteller. Er studierte Philosophie, Politik und Wirtschaft in Jena und Kopenhagen und war wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Universitäten Jena und Oldenburg. Seine Arbeiten befassen sich mit Philosophie, Gesellschaft, Geschichte und Mentalitäten.

  • Mentalitäten: "Klimazonen" der Gesellschaft (06:47)
  • Mentalitäten als verbindende Funktion (10:50)
  • Sprache als verbindendes Element (17:33)
  • Gefahr der Stereotypen (25:00)
  • Abgrenzung zu Identitäten (26:53)
  • Umgang mit der eigenen Mentalität (35:04)
  • Karl Mannheim und der systemische Relativismus (37:55)
  • Was Jürgen Habermas dazu sagen würde (46:40)
  • Veränderungsfähigkeit von Mentalitäten (50:12)

Literatur: Peter Neumann: Mentalitäten – Wie wir besser verstehen, was uns trennt und was uns eint. Siedler Verlag, München 2025. 128 Seiten. ISBN: 978-3-8275-0201-8. Preis: ca. 20 €.

Mehr zum Thema im "Philosophischen Radio":
Jula Wildberger: Gelassenheit als Lebenshaltung
Wilm Hüffer: Grenzen der Hingabe

Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

Im nächsten Podcast sprechen wir mit der Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin Nady Mirian über Leid.

Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an philo@wdr.de.

Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, bewerten Sie uns gerne und empfehlen Sie uns auf ihrer liebsten Podcast-Plattform weiter.

Unser Podcast-Tipp: In "COSMO Machiavelli – Rap und Politik" sprechen und streiten Vassili Golod und Jan Kawelke über Menschen mit Stimme und Macht, die durch Rap und Politik Einfluss nehmen. https://www.ardaudiothek.de/sendung/cosmo-machiavelli-rap-und-politik/urn:ard:show:2f5e3441cb1f18ec/   

Armin Pfahl-Traughber: Die Konservative Revolution

Armin Pfahl-Traughber: Die Konservative Revolution WDR 5 Das philosophische Radio 27.10.2025 55:03 Min. Verfügbar bis 27.10.2027 WDR 5

Die "Neue Rechte" ist ein intellektuelles Netzwerk, das antiliberale Positionen verbreitet und sich auf Denker der "Konservativen Revolution" bezieht. Soziologe Armin Pfahl-Traughber erläutert im Gespräch mit Moderator Jürgen Wiebicke die Hintergründe.

Armin Pfahl-Traughber (*1963) ist Politikwissenschaftler, Soziologe und Autor mit dem Schwerpunkt auf politischem Extremismus. Konservative Revolution – Geschichte des Begriffs (02:16) Ästhetisierung von Gewalt bei der Neuen Rechten (07:20) Kulturkampf und Ethnopluralismus (12:26) Moderne und Antimoderne (17:55) Thesen von Carl Schmitt (23:44) Ethnisch-kulturelle Identität als Ideal der Neuen Rechten (32:13) Oswald Spengler und der Untergang des Abendlandes (37:40) Die Rolle von Ernst Jünger (44:21) Neue Rechte und Drittes Reich (51:30) Mehr zum Thema im "Philosophischen Radio": Rainer Mühlhoff: KI und Faschismus https://1.ard.de/PhiloRadio_Muehlhoff_KI Peter Strohschneider: Bedeutung von Wissenschaft für politisches Handeln https://1.ard.de/PhiloRadio_Strohschneider_Szientismus Podcast-Tipp: "Alles Geschichte – Der History-Podcast". Hier werden historische Ereignisse behandelt. Spannend und abwechslungsreich: https://1.ard.de/alles-geschichte-podcast-tipp


Podcast-Tipp: "Alles Geschichte – Der History-Podcast". Hier werden historische Ereignisse behandelt. Spannend und abwechslungsreich: https://1.ard.de/alles-geschichte-podcast-tipp

Armin Pfahl-Traughber (*1963) ist Politikwissenschaftler, Soziologe und Autor mit dem Schwerpunkt auf politischem Extremismus, insbesondere Rechtsextremismus, Linksextremismus, Terrorismus, Antisemitismus und Ideengeschichte. Er ist Professor an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Brühl sowie Lehrbeauftragter an der Universität Bonn. Zu seinen wichtigsten Werken zählen kritische Analysen des Rechtsextremismus, der Neuen Rechten und des Linksextremismus in Deutschland.

  • Konservative Revolution – Geschichte des Begriffs (02:16)
  • Ästhetisierung von Gewalt bei der Neuen Rechten (07:20)
  • Kulturkampf und Ethnopluralismus (12:26)
  • Moderne und Antimoderne (17:55)
  • Thesen von Carl Schmitt (23:44)
  • Ethnisch-kulturelle Identität als Ideal der Neuen Rechten (32:13)
  • Oswald Spengler und der Untergang des Abendlandes (37:40)
  • Die Rolle von Ernst Jünger (44:21)
  • Neue Rechte und Drittes Reich (51:30)

Literatur: Armin Pfahl-Traughber: Politische "Klassiker" der Neuen Rechten. Antidemokratische Denker aus der Weimarer Republik. Verlag: Dietz (2025). 208 Seiten. ISBN: 978-3-8012-0678-9. Preis: ca. 20 €.

Mehr zum Thema im "Philosophischen Radio":
Rainer Mühlhoff: KI und Faschismus
Peter Strohschneider: Bedeutung von Wissenschaft für politisches Handeln

Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

Im nächsten Podcast sprechen wir mit dem Philosophen und Publizisten Peter Neumann über Mentalitäten. 

Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an philo@wdr.de.

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Unser Podcast Tipp: In unserer Podcast-Empfehlung geht es um "Alles Geschichte – Der History-Podcast". Hier werden historische Ereignisse behandelt. Spannend und abwechslungsreich – unbedingt reinhören! Alle Folgen gibt's in der ARD Audiothek und überall, wo es Podcasts gibt. https://1.ard.de/alles-geschichte-podcast-tipp

Katja Crone: Die Mechanismen des Erinnerns

Katja Crone: Die Mechanismen des Erinnerns WDR 5 Das philosophische Radio 20.10.2025 56:01 Min. Verfügbar bis 20.10.2027 WDR 5

Erinnerung ist ein aktiver, konstruktiver Prozess: Wir erinnern uns oft willkürlich, können aber auch gezielt Erinnerungen erzeugen. Moderator Jürgen Wiebicke spricht dazu mit der Philosophin Katja Crone, die erklärt, wie Erinnern funktioniert.

Katja Crone ist Professorin für Philosophie mit dem Schwerpunkt Philosophie des Geistes an der Technischen Universität Dortmund. Strategien der Erinnerung (03:48) Demenz – wenn Erinnerungen schwinden (08:51) Erinnerung als aktiver Gestaltungsprozess (13:19) Augustinus und die Metapher des Palastes des Gedächtnisses (17:30) Erinnerungen und narratives Selbstverständnis (21:55) Langzeit- und Kurzeitgedächtnis (28:47) Warum Erinnerungen oft affektiv sind (31:32) Episodisches und semantisches Gedächtnis (40:13) Welche Rolle das Vergessen spielt (42:40) Funktionen der Erinnerung (46:34) Transaktive und kollektive Erinnerung (48:55) Giovanni Maio: Verständigung und Verstehen https://1.ard.de/philosophie-podcast-maio-verstaendigung Bernhard Pörksen: Wie gutes Zuhören gelingen kann https://1.ard.de/PhiloRadio_Poerksen_Zuhoeren Podcast Tipp: Im Podcast "1 plus 1 – Freundschaft auf Zeit" treffen jeden Monat zwei unbekannte Promis aufeinander, um zu sehen, ob echte Freundschaft entsteht. In der ARD-Audiothek und überall, wo es Podcasts gibt https://www.ardaudiothek.de/sendung/1-plus-1-freundschaft-auf-zeit/10710985/


Podcast Tipp: Im Podcast "1 plus 1 – Freundschaft auf Zeit" treffen jeden Monat zwei unbekannte Promis aufeinander, um zu sehen, ob echte Freundschaft entsteht. In der ARD-Audiothek und überall, wo es Podcasts gibt!

Katja Crone ist Professorin für Philosophie mit dem Schwerpunkt Philosophie des Geistes an der Technischen Universität Dortmund. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen Selbstbewusstsein, personale Identität, soziale Kognition und kollektive Intentionalität.

  • Strategien der Erinnerung (03:48)
  • Demenz – wenn Erinnerungen schwinden (08:51)
  • Erinnerung als aktiver Gestaltungsprozess (13:19)
  • Augustinus und die Metapher des Palastes des Gedächtnisses (17:30)
  • Erinnerungen und narratives Selbstverständnis (21:55)
  • Langzeit- und Kurzeitgedächtnis (28:47)
  • Warum Erinnerungen oft affektiv sind (31:32)
  • Episodisches und semantisches Gedächtnis (40:13)
  • Welche Rolle das Vergessen spielt (42:40)
  • Funktionen der Erinnerung (46:34)
  • Transaktive und kollektive Erinnerung (48:55)

Literatur: Katja Crone: Identität von Personen. Eine Strukturanalyse des biographischen Selbstverständnisses. Verlag: De Gruyter (2016). 219 Seiten. ISBN: 978-3-11-024650-6. Preis: ca. 35 €.

Mehr zum Thema im "Philosophischen Radio":
Giovanni Maio: Verständigung und Verstehen
Bernhard Pörksen: Wie gutes Zuhören gelingen kann

Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

Im nächsten Podcast sprechen wir mit dem Politologen und Soziologen Armin Pfahl-Traughber über Klassiker der Neuen Rechten.  

Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an philo@wdr.de.

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Podcast Tipp: Im Podcast "1 plus 1 – Freundschaft auf Zeit" treffen jeden Monat zwei unbekannte Promis aufeinander, um zu sehen, ob echte Freundschaft entsteht. In der ARD-Audiothek und überall, wo es Podcasts gibt https://www.ardaudiothek.de/sendung/1-plus-1-freundschaft-auf-zeit/10710985/

Wolfram Eilenberger: Simone de Beauvoir

Wolfram Eilenberger: Simone de Beauvoir WDR 5 Das philosophische Radio 13.10.2025 54:09 Min. Verfügbar bis 13.10.2027 WDR 5

Sie gilt als Ikone des Feminismus. Simone de Beauvoir hat mit ihrem Buch über "das andere Geschlecht" die Emanzipationsbewegung geprägt. Der Philosoph Wolfram Eilenberger nähert sich der Denkerin aber aus existentialistischer Perspektive. Moderation: Jürgen Wiebicke


Wolfram Eilenberger (*1972) ist ein deutscher Schriftsteller, Philosoph und Moderator. Er studierte Philosophie, Psychologie und Romanistik in Heidelberg, Turku und Zürich. Eilenberger war langjähriger Chefredakteur des Philosophie Magazins und moderiert seit 2018 gemeinsam mit anderen das Fernsehprogramm "Sternstunde Philosophie" im Schweizer Fernsehen SRF.

  • Simone de Beauvoir und der Aprikosenlikör (01:51)
  • Was Phänomenologie bedeutet (03:27)
  • Simone de Beauvoirs Leben (08:14)
  • "Wir sind eins" – ihre Beziehung zu Sartre (15:55)
  • Die Grundidee des Existentialismus (24:11)
  • Jahre des Zweifels in den 30ern (30:00)
  • Simone de Beauvoirs Arbeit in Cafés (36:27)
  • Diskussionen mit Sartre über die Freiheit (39:37)
  • Kritik an Simone de Beauvoir (47:47)

Literatur: Wolfram Eilenberger: Feuer der Freiheit. Die Rettung der Philosophie in finsteren Zeiten. 1933-1943. Verlag: Klett-Cotta (2020). 400 Seiten. ISBN: 978-3-608-96460-8. Preis: ca. 25 €

Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

Im nächsten Podcast sprechen wir mit der Philosophin Katja Crone über Erinnerung.

Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an philo@wdr.de.

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Jula Wildberger: Gelassenheit als Lebenshaltung

Jula Wildberger: Gelassenheit als Lebenshaltung WDR 5 Das philosophische Radio 06.10.2025 53:35 Min. Verfügbar bis 06.10.2027 WDR 5

Wer sich in schwierigen Situation nicht aufgeregt, sondern stoisch agiert, bleibt gelassen und unerschütterlich. Jula Wildberger spricht mit Jürgen Wiebicke darüber, was die Philosophie der Stoa ausmacht und warum diese Haltung das Leben leichter und tugendhafter machen kann.

Jula Wildberger (*1962) ist Klassische Philologin und Philosophiehistorikerin. Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Ideen der Stoa und deren Übertragbarkeit auf unser heutiges Denken. • Die Stoa: eine Haltung, die das Leben leichter macht (01:54) • Warum Wut normal ist, aber die Interpretation eines Unrecht zu falschen Reaktionen führt (07:36) • Über die Anfänge des Stoizimus und Schmerz als Lehrmeister (14:05) • Warum es im Einklang mit der Welt kein Scheitern gibt (18:55) • Impulskontrolle: Worin sich Stoiker von Aristoteles unterscheiden (26:28) • Warum nicht die Dinge entscheidend sind, sondern unsere Sicht der Dinge (30:11) • Falscher Ruf: Stoiker lassen nicht alles geschehen, sondern handeln mit klarem Kopf (35:10) • Warum nicht das Ergebnis einer Handlung entscheidend ist, sondern die Tugend (38:58) • Wie die Zustimmung zu einer perfekt eingerichteten Welt Leid ertragen lässt (46:23) Literatur • Jula Wildberger (2025): Die Philosophie der Stoa. München: C.H. Beck. 128 Seiten. 12 Euro ISBN 978-3406836800. Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5. https://deals-line.online/radio/wdr5/sendungen/philosophisches-radio/index.html Im nächsten Podcast sprechen wir mit Frauke Rostalski über Verantwortung in der Klimakrise. Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an philo@wdr.de. Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, bewerten Sie uns gerne und empfehlen Sie uns auf ihrer liebsten Podcast-Plattform weiter. Unser Podcast-Tipp: WDR 5 Zeitzeichen – die Folge über Marc Aurel, römischer Kaiser und Stoiker, berichtet über den Einfluss, den der Stoizismus Aurels' bis heute hat. https://1.ard.de/zeitzeichen-marc-aurel


Jula Wildberger (*1962) ist eine deutsche Klassische Philologin und Philosophiehistorikerin. Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Stoa und versucht herauszufinden, wie die Philosophen der Antike gedacht haben und wie sich die Ideen auf unser heutiges Denken übertragen lassen.  

  • Die Stoa: eine Haltung, die das Leben leichter macht (01:54)
  • Warum Wut normal ist, aber die Interpretation eines Unrecht zu falschen Reaktionen führt (07:36)
  • Über die Anfänge des Stoizimus und Schmerz als Lehrmeister (14:05)
  • Warum es im Einklang mit der Welt kein Scheitern gibt (18:55)
  • Impulskontrolle: Worin sich Stoiker von Aristoteles unterscheiden (26:28)
  • Warum nicht die Dinge entscheidend sind, sondern unsere Sicht der Dinge (30:11)
  • Falscher Ruf: Stoiker lassen nicht alles geschehen, sondern handeln mit klarem Kopf (35:10)
  • Warum nicht das Ergebnis einer Handlung entscheidend ist, sondern die Tugend (38:58)
  • Wie die Zustimmung zu einer perfekt eingerichteten Welt Leid ertragen lässt (46:23)

Literatur
Jula Wildberger (2025): Die Philosophie der Stoa. München: C.H. Beck. 128 Seiten. 12 Euro ISBN 978-3406836800.

Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

Im nächsten Podcast sprechen wir mit Frauke Rostalski über Verantwortung in der Klimakrise.

Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an philo@wdr.de.

Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, bewerten Sie uns gerne und empfehlen Sie uns auf ihrer liebsten Podcast-Plattform weiter.

Unser Podcast-Tipp:
WDR 5 Zeitzeichen – der tägliche Podcast über Geschichte von der Antike bis zur Gegenwart. Die Zeitzeichen-Folge über Marc Aurel, römischer Kaiser und Stoiker, berichtet über den Einfluss, den der Stoizismus Aurels' bis heute hat.

Mirjam Schaub: Radikalität in Kunst und Philosophie

Mirjam Schaub: Radikalität in Kunst und Philosophie WDR 5 Das philosophische Radio 29.09.2025 54:07 Min. Verfügbar bis 29.09.2027 WDR 5

Radikalität ist so alt wie die Menschheit – und im politischen Raum oft umstritten. In Kunst und Philosophie wird sie jedoch anders bewertet, erläutert Philosophin Mirjam Schaub im Gespräch mit Moderator Jürgen Wiebicke.

Mirjam Schaub (*1970) ist eine deutsche Philosophin, Hochschullehrerin und Autorin. Die Rolle des Sokrates (01:57) Definition von Radikalität (05:52) Radikalität in Philosophie und Kunst (09:32) Gefahr der Polarisierung in der Politik (13:50) Radikalität als Jugendphänomen (15:42) Abgrenzung zum Fanatismus (24:07) Radikalität und Extremismus (33:11) Diogenes von Sinope und die Bedürfnislosigkeit (36:20) Askese als Ausweis radikalen Denkens (41:28) Endzeit-Erwartungen und Radikalität (50:44) Mehr zum Thema im "Philosophischen Radio": Peter Strohschneider: Bedeutung von Wissenschaft für politisches Handeln https://1.ard.de/PhiloRadio_Strohschneider_Szientismus Chris Neuhäuser: Vermögen gerechter verteilen https://1.ard.de/philosophie-podcast-vermoegen Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5. Podcast-Tipp: 11KM: der tagesschau-Podcast. Geschichten zum Weitererzählen und Recherchen, die bewegen. https://1.ard.de/11KM_Podcast?=cp


Podcast-Tipp: 11KM: der tagesschau-Podcast. Geschichten zum Weitererzählen und Recherchen, die bewegen. https://1.ard.de/11KM_Podcast?=cp

Mirjam Schaub (*1970) ist eine deutsche Philosophin, Hochschullehrerin und Autorin. Sie war unter anderem Professorin für Ästhetik und Kulturphilosophie an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg und an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in Kunst-, Kultur- und Filmphilosophie sowie politischer Philosophie.

  • Die Rolle des Sokrates (01:57)
  • Definition von Radikalität (05:52)
  • Radikalität in Philosophie und Kunst (09:32)
  • Gefahr der Polarisierung in der Politik (13:50)
  • Radikalität als Jugendphänomen (15:42)
  • Abgrenzung zum Fanatismus (24:07)
  • Radikalität und Extremismus (33:11)
  • Diogenes von Sinope und die Bedürfnislosigkeit (36:20)
  • Askese als Ausweis radikalen Denkens (41:28)
  • Endzeit-Erwartungen und Radikalität (50:44)

Mehr zum Thema im "Philosophischen Radio":
Peter Strohschneider: Bedeutung von Wissenschaft für politisches Handeln
Chris Neuhäuser: Vermögen gerechter verteilen

Literatur: Mirjam Schaub. "Radikalität und der Mut zum Gebrauch des eigenen Lebens". Felix Meiner Verlag (2025). 492 Seiten. ISBN: 978-3-7873-5000-1. € 48

Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.
Im nächsten Podcast sprechen wir mit der Philosophin Jula Wildberger über Gelassenheit als Lebensleistung.  

Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an philo@wdr.de.

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Podcast-Tipp: 11KM: der tagesschau-Podcast. Geschichten zum Weitererzählen und Recherchen, die bewegen. Ein aktuelles Thema in aller Tiefe – spannend, investigativ und hochwertig



Heino Falcke: Geschichte unseres Planeten

Heino Falcke: Geschichte unseres Planeten WDR 5 Das philosophische Radio 22.09.2025 55:09 Min. Verfügbar bis 22.09.2027 WDR 5

Was war der Anfang des Seins? Schöpfungsmythos und Wissenschaft konkurrieren oft. Moderator Jürgen Wiebicke diskutiert mit Astrophysiker Heino Falcke, ob sich beides verbinden lässt und wie das Universum und unsere Welt entstanden sind.

Heino Falcke (*1966) ist ein deutscher Astrophysiker und Radioastronom. Glaube an Gott unter Physiker*innen (02:15) Konkurrenz zwischen Physik und Religion (07:42) Grenzen der Vorstellungskraft (09:26) Das große Geheimnis des Urknalls (16:16) Relativitätstheorie im Sonnensystem (22:11) Georges Lemaîtres Zeichnung von 1928 (30:00) Wie weit die Astrophysik zurückrechnen kann (34:40) Zivilisation wird ein Ende haben (40:34) Szenarien der Apokalypse (48:42) "Gott würfelt nicht" nach Einstein (51:27) Mehr zum Thema im "Philosophischen Radio": Sibylle Anderl: Über das Universum: https://1.ard.de/philosophie-podcast-Universum Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5. Im nächsten Podcast sprechen wir mit der Philosophin Mirjam Schaub über Radikalität. Unser Podcast-Tipp: SWR "Das Wissen": Täglich Neues aus Gesundheit und Geschichte, Wissenschaft und Weltgeschehen. Wichtige Zusammenhänge, gründliche Recherchen, überraschende Hintergründe. https://1.ard.de/das-wissen


Heino Falcke (*1966) ist ein deutscher Astrophysiker und Radioastronom, der vor allem für seine Pionierarbeit bei der Beobachtung schwarzer Löcher bekannt ist. Er ist Professor für Astrophysik und Radioastronomie an der Radboud-Universität in Nijmegen.

  • Glaube an Gott unter Physikern (02:15)
  • Konkurrenz zwischen Physik und Religion (07:42)
  • Grenzen der Vorstellungskraft (09:26)
  • Das große Geheimnis des Urknalls (16:16)
  • Relativitätstheorie im Sonnensystem (22:11)
  • Georges Lemaîtres Zeichnung von 1928 (30:00)
  • Wie weit die Astrophysik zurückrechnen kann (34:40)
  • Zivilisation wird ein Ende haben (40:34)
  • Szenarien der Apokalypse (48:42)
  • "Gott würfelt nicht" nach Einstein (51:27)

Mehr zum Thema im "Philosophischen Radio":
Sibylle Anderl: Über das Universum

Literatur: Heino Falcke, Jörg Römer: Zwischen Urknall und Apokalypse. Die große Geschichte unseres Planeten. Klett-Cotta Verlag (2025). 448 Seiten. ISBN: 978-3-608-96655-8. € 28,00.

Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

Im nächsten Podcast sprechen wir mit der Philosophin Mirjam Schaub über Radikalität.

Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an philo@wdr.de.

Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, bewerten Sie uns gerne und empfehlen Sie uns auf ihrer liebsten Podcast-Plattform weiter.

Podcast-Empfehlung: SWR "Das Wissen": Täglich Neues aus Gesundheit und Geschichte, Wissenschaft und Weltgeschehen. Wichtige Zusammenhänge, gründliche Recherchen, überraschende Hintergründe: https://1.ard.de/das-wissen

Wilm Hüffer: Grenzen der Hingabe

Wilm Hüffer: Grenzen der Hingabe WDR 5 Das philosophische Radio 15.09.2025 52:08 Min. Verfügbar bis 15.09.2027 WDR 5

Für ein erfülltes Leben ist Hingabe wichtig. Wer sich anderen hingibt, lebt wirklich unter Menschen. Doch man kann auch seine Grenzen überschreiten. Wie viel Hingabe sinnvoll ist, diskutiert Moderator Jürgen Wiebicke mit dem Philosophen Wilm Hüffer.

Wilm Hüffer (*1972) ist ein deutscher Philosoph und Radiomoderator. Hannah Arendt und die Hingabe (02:21) Spannungsverhältnis: Wünsche versus Pflichten (07:41) Hingabe-Dilemma im Leben (17:56) Hingabe und Unbefangenheit (21:51) Gefahr des Loslassens (24:20) Entromantisierung der Hingabe (29:57) Existenzialistische Vorstellung von Hingabe (34:17) Beziehung als Selbstzerstörung: Devotion (37:32) Hingabe innerhalb der Familie (41:10) Hingabe in der Geschichte Deutschlands (44:23) Engagement und Hingabe (47:11) Mehr zum Thema im Philosophischen Radio: Christiane Woopen: Ethik des Lebens: https://1.ard.de/PhiloRadio_Woopen_Ethik Martin Breul: Die Suche nach dem guten Leben: https://1.ard.de/PhiloRadio_Breul_Gutes-Leben Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5. Im nächsten Podcast sprechen wir mit dem Astrophysiker Heino Falcke über die Geschichte unseres Planeten. Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an philo@wdr.de.


Wilm Hüffer (*1972) ist ein deutscher Philosoph und Radiomoderator. Neben seiner Arbeit beim Südwestrundfunk veröffentlicht er Werke, in denen er philosophisches Denken mit menschlicher Schwäche verknüpft. Hüffer beschäftigt sich auch in Essays mit Themen wie Hingabe und einem guten Leben.

  • Hannah Arendt und die Hingabe (02:21)
  • Spannungsverhältnis: Wünsche versus Pflichten (07:41)
  • Hingabe-Dilemma im Leben (17:56)
  • Hingabe und Unbefangenheit (21:51)
  • Gefahr des Loslassens (24:20)
  • Entromantisierung der Hingabe (29:57)
  • Existenzialistische Vorstellung von Hingabe (34:17)
  • Beziehung als Selbstzerstörung: Devotion (37:32)
  • Hingabe innerhalb der Familie (41:10)
  • Hingabe in der Geschichte Deutschlands (44:23)
  • Engagement und Hingabe (47:11)

Mehr zum Thema im Philosophischen Radio:
Christiane Woopen: Ethik des Lebens
Martin Breul: Die Suche nach dem guten Leben

Literatur: Wilm Hüffer: Hingabe. Warum wir uns auf die Welt einlassen. Reclam Verlag (2025). 223 Seiten. ISBN: 978-3-15-011548-0. € 24,00

Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

Im nächsten Podcast sprechen wir mit dem Astrophysiker Heino Falcke über die Geschichte unseres Planeten.

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Dieter Schönecker: Meinungsfreiheit unter Druck

Dieter Schönecker: Meinungsfreiheit unter Druck WDR 5 Das philosophische Radio 08.09.2025 52:39 Min. Verfügbar bis 08.09.2027 WDR 5

Man darf meinen, was man will – aber vieles davon derzeit nicht sagen, meint der Philosoph Dieter Schönecker. Mit Jürgen Wiebicke spricht er darüber, warum zu echter Meinungsfreiheit das Aushalten unbequemer Positionen dazugehört.

Dieter Schönecker (*1965) ist Professor für Praktische Philosophie in Siegen. Eine Lehrveranstaltung zur Philosophie und Praxis der Meinungsfreiheit, zu der rechtskonservative Gastredner geladen waren, löste Proteste und Diskussionen über Meinungsfreiheit aus. • Warum Meinungsfreiheit ein sehr hohes Maß an Toleranz erfordert (1:49) • Warum das Recht, jede Meinung äußern zu dürfen, verteidigt werden muss (09:02) • Wie Cancel Culture von links wie von rechts betrieben wird (12:58) • Über rechtliche und moralische Grenzen sowie soziale Kosten der Meinungsäußerung (18:15) • Warum freie Meinungsbildung nur im Vergleich konträrer Positionen funktioniert (26:29) • Warum Person und Meinung schwer zu trennen sind (34:03) • Wie die Demokratie mit ihren Feinden umgeht (39:55) • Warum Gesetze nicht alles regeln können und es auf Urteilskraft ankommt (46:01) Mehr zum Thema im Philosophischen Radio: • Berhard Pörksen: Wie kann gutes Zuhören gelingen? https://1.ard.de/PhiloRadio_Poerksen_Zuhoeren • Arnd Pollmann: Mit Risiken von Kommunikation umgehen. https://1.ard.de/PhiloRadio_Pollmann_Kommunikation Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5. https://deals-line.online/radio/wdr5/sendungen/philosophisches-radio/index.html Im nächsten Podcast sprechen wir mit Wilm Hüffer über Hingabe. Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an philo@wdr.de. Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, bewerten Sie uns gerne und empfehlen Sie uns auf ihrer liebsten Podcast-Plattform weiter. Unser Podcast-Tipp: Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5, täglich 20 Minuten mit klaren, provozierenden Einordnungen der aktuellen Politik. https://1.ard.de/politikum-der-meinungspodcast


Dieter Schönecker (*1965) ist Professor für Praktische Philosophie an der Universität Siegen. Eine Lehrveranstaltung zur Philosophie und Praxis der Meinungsfreiheit, zu der rechtskonservative Gastredner geladen waren, löste Proteste und Diskussionen über freie Meinungsäußerung aus.

  • Warum Meinungsfreiheit ein sehr hohes Maß an Toleranz erfordert (1:49)
  • Warum das Recht, jede Meinung äußern zu dürfen, verteidigt werden muss (09:02)
  • Wie Cancel Culture von links wie von rechts betrieben wird (12:58)
  • Über rechtliche und moralische Grenzen sowie soziale Kosten der Meinungsäußerung (18:15)
  • Warum freie Meinungsbildung nur im Vergleich konträrer Positionen funktioniert (26:29)
  • Warum Person und Meinung schwer zu trennen sind (34:03)
  • Wie die Demokratie mit ihren Feinden umgeht (39:55)
  • Warum Gesetze nicht alles regeln können und es auf Urteilskraft ankommt (46:01)

Mehr zum Thema im Philosophischen Radio

Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

Im nächsten Podcast sprechen wir mit Wilm Hüffer über Hingabe.

Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an philo@wdr.de.

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Unser Podcast-Tipp:
Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5 täglich 20 Minuten mit klaren, provozierenden Einordnungen der aktuellen Politik. Sie können ihn jederzeit anhören in der App, der ARD Audiothek und überall, wo es Podcasts gibt.

Rainer Mühlhoff: KI und Faschismus

Rainer Mühlhoff: KI und Faschismus WDR 5 Das philosophische Radio 01.09.2025 56:08 Min. Verfügbar bis 27.08.2027 WDR 5

Faschistische Kräfte in den USA wollen KI und Datenanalyse nutzen, um den Rechtsstaat und die Demokratie abzuschaffen, sagt der Philosoph Rainer Mühlhoff. Mit Jürgen Wiebicke spricht er darüber, wie das funtioniert und welche Rolle wir alle dabei spielen.

Der Philosoph und Mathematiker Rainer Mühlhoff (*1982) ist Professor für Ethik der KI in Osnabrück. Er vertritt die These, dass aktuelle politische Strömungen der neuen Rechten beziehungsweise der Alt-Right Formen faschistischer Politik darstellen. • Elon Musk und Peter Thiel: Über antidemokratische Visionen von Tech-Ideologen 02:20 • Der Mensch als Wolf: Wie Ideale von Gleichheit, Umverteilung und Menschenwürde als heuchlerisch dargestellt werden (09:14) • Faschistoide Tendenz: Aushebelung des Rechtstaates als Ziel (13:55) • Warum KI kein rein technisches, sondern vor allem ein soziales Phänomen ist (16:36) • Warum viele KI fürchten – doch bereitwillig ihre Daten liefern (20:45) • Warum KI eine für die Gegenwart schädliche Technologie ist und wie das verschleiert wird (25:02) • KI ist kein Werkzeug: Die Macht der Daten liegt in der Hand weniger (30:45) • Was den neuen Faschismus der Tech-Ideologen ausmacht (36:50) • Transhumanismus und Dunkle Aufklärung: Die Denkmodelle der Tech-Ideologen (45:33) • Effektiver Altruismus: Warum diese Idee eine „Einstiegsdroge“ ist und Gutes sich nicht numerisch fassen lässt (52:11) Literatur Rainer Mühlhoff (2025): Künstliche Intelligenz und der neue Faschismus. Leipzig: Reclam. Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5. https://deals-line.online/radio/wdr5/sendungen/philosophisches-radio/index.html Mehr zum Thema im Philosophischen Radio • Eva Weber-Guskar: KI und Emotionen https://1.ard.de/PhiloRadio_Weber-Guskar_KI • Martin Feige: Kritik der Digitalisierung https://1.ard.de/PhiloRadio_Feige_Digitalisierungskritik Im nächsten Podcast sprechen wir mit Dieter Schönecker über Meinungsfreiheit. Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an philo@wdr.de. Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat, bewerten Sie uns gerne und empfehlen Sie uns auf ihrer liebsten Podcast-Plattform weiter. Unser Podcast-Tipp: "Der KI-Podcast" will dabei helfen, die Forschung und die Entwicklungen einzuordnen und aufzuklären. https://www.ardaudiothek.de/sendung/der-ki-podcast/94632864/


Der Philosoph und Mathematiker Rainer Mühlhoff (*1982) ist Professor für Ethik der Künstlichen Intelligenz an der Universität Osnabrück. Er vertritt die These, dass bestimmte aktuelle politische Strömungen der neuen Rechten beziehungsweise der Alt-Right, wie der Trumpismus, aktuelle Formen faschistischer Politik darstellen.

  • Elon Musk und Peter Thiel: Über antidemokratische Visionen von Tech-Ideologen (02:20)
  • Der Mensch als Wolf: Wie Ideale von Gleichheit, Umverteilung und Menschenwürde als heuchlerisch dargestellt werden (09:14)
  • Faschistoide Tendenz: Aushebelung des Rechtstaates als Ziel (13:55)
  • Warum KI kein rein technisches, sondern vor allem ein soziales Phänomen ist (16:36)
  • Warum viele KI fürchten – doch bereitwillig ihre Daten liefern (20:45)
  • Warum KI eine für die Gegenwart schädliche Technologie ist und wie das verschleiert wird (25:02)
  • KI ist kein Werkzeug für alle: Die Macht der Daten liegt in der Hand weniger (30:45)
  • Was den neuen Faschismus der Tech-Ideologen ausmacht (36:50)
  •  Transhumanismus und Dunkle Aufklärung: Die Denkmodelle der Tech-Ideologen (45:33)
  • Effektiver Altruismus: Warum diese Idee eine "Einstiegsdroge" ist und Gutes sich nicht numerisch fassen lässt (52:11)

Literatur
  • Rainer Mühlhoff (2025): Künstliche Intelligenz und der neue Faschismus. Leipzig: Reclam. 160 Seiten. 8 Euro. ISBN 978-3150146668.

Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

Mehr zum Thema im Philosophischen Radio

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Unser Podcast-Tipp:
Die Entwicklung von KI geht rasend schnell. "Der KI-Podcast" will dabei helfen, die Forschung und die Entwicklungen einzuordnen und aufzuklären.

Claudia Paganini: Parallelen zwischen KI und Gott

Claudia Paganini: Parallelen zwischen KI und Gott WDR 5 Das philosophische Radio 25.08.2025 53:33 Min. Verfügbar bis 25.08.2027 WDR 5

Einige fürchten Künstliche Intelligenz (KI), andere sind begeistert von ihren fast übermenschlichen Möglichkeiten. Moderator Jürgen Wiebicke diskutiert mit der Philosophin Claudia Paganini, ob KI ein neuer menschengemachter Gott sein kann.

Claudia Paganini (*1978) ist eine österreichische Philosophin und Theologin. Rolle der Religion in der Gegenwart (04:54) Welche Parallelen es zwischen KI und Gott gibt (10:50) KI und Allmacht (14:40) These: Menschen halten KI für allwissend (19:15) Gott – gefährlich oder hilfreich? (27:52) KI als Gott – und die Kritik daran  (33:31) Philosophie und Umgang mit neuen Techniken (36:36) Was die KI von Göttern der Vergangenheit unterscheidet (44:42) Der "unbewegte Beweger" bei Aristoteles (47:52) Mehr zum Thema im Philosophischen Radio: Gerhard Streminger: Theodizee https://1.ard.de/PhiloRadio_Streminger_Theodizee Eva Weber-Guskar: KI und Emotionen https://1.ard.de/PhiloRadio_Weber-Guskar_KI Sie haben Fragen oder Kritik? Schreiben Sie an philo@wdr.de. Unser Podcast-Tipp: Unser Podcast-Tipp: Radiowissen: Die ganze Welt des Wissens, gut recherchiert, spannend erzählt. Ein Podcast von Bayern 2. Radiowissen – jetzt in der ARD Audiothek: https://1.ard.de/radiowissen


Claudia Paganini (*1978) ist eine österreichische Philosophin, Theologin und Hochschullehrerin. Sie ist aktuell Privatdozentin an der Universität Innsbruck. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Medien-, Umwelt-, Medizin- und Tierethik.

  • Rolle der Religion in der Gegenwart (04:54)
  • Welche Parallelen es zwischen KI und Gott gibt (10:50)
  • KI und Allmacht (14:40)
  • These: Menschen halten KI für allwissend (19:15)
  • Gott – gefährlich oder hilfreich? (27:52)
  • KI als Gott – und die Kritik daran  (33:31)
  • Philosophie und Umgang mit neuen Techniken (36:36)
  • Was die KI von Göttern der Vergangenheit unterscheidet (44:42)
  • Der "unbewegte Beweger" bei Aristoteles (47:52)

Mehr zum Thema im Philosophischen Radio:
Gerhard Streminger: Theodizee
Eva Weber-Guskar: KI und Emotionen

Literatur: Claudia Paganini: Der neue Gott. Künstliche Intelligenz und die menschliche Sinnsuche. Verlag Herder (2025). 192 Seiten. ISBN: 978-3-451-60146-0. € 20

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Im nächsten Podcast sprechen wir mit dem Philosophen Rainer Mühlhoff über Transhumanismus.

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