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Der französische Regisseur Claude Lanzmann bei einer Diskussion über seinen neuneinhalb-stündigen Film "Shoah" am 28.05.1986 in Los Angeles.

Das Archiv der Vernichtung

Stand:

Elf Jahre lang reiste Claude Lanzmann für seinen Film "Shoah" durch Europa und sprach mit Holocaust-Überlebenden. Das Jüdische Museum in Berlin zeigt nun sein Recherchematerial. Wie verändert dieses Archiv der Vernichtung das Gedenken?

Umfangreiches Archivmaterial

Claude Lanzmann prägte mit seinem Dokumentarfilm "Shoah" (1985) die Erinnerung an den Holocaust. Während seiner mehrjährigen Recherchen für den Film sind zahlreiche Aufnahmen mit Überlebenden, Zeitzeugen und Tätern entstanden - ein bisher nicht erschlossenes, 220 Stunden starkes Audio-Archiv, das dem Jüdischen Museum Berlin 2021 übergeben wurde.

Neue Einblicke, neues Erinnern?

Diese Aufnahmen zum Mord an den europäischen Juden werden der Öffentlichkeit nun sukzessive zugänglich gemacht. Ein nicht unumstrittener Einblick. Schließlich spürte Lanzmann auch Täter auf und fertigte ohne deren Einwilligung Aufnahmen an. Wie ist sein Vorgehen heute einzuordnen? Welche neuen Einblicke gewähren diese Aufnahmen? Und was bedeutet das Archiv für das Erinnern an die Shoah?

Das Archiv der Vernichtung

WDR Lebenszeichen 01.02.2026 28:47 Min. Verfügbar bis 30.01.2027 WDR 5


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Autor: Carsten Dippel

Eine Produktion des RBB

Redaktion im WDR: Wassilios Nikitakis

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