Der alte Antisemitismus - Familie Rosenstein in Beverungen
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Im Sommer 2025 wird Kai Rosenstein in Beverungen antisemitisch beschimpft. In den 30er-Jahren war schon sein Großvater zum Opfer seiner Nachbarn geworden. Elke Vieth und Peter Cohrs erzählen die Geschichte einer Familie - und vom Judenhass.
Hass wie vor 90 Jahren
Mitte Juli in der kleinen Stadt Beverungen in Ostwestfalen – ein Bewohner der Stadt muss sich auf einem Schützenfest antisemitische Beschimpfungen anhören: "So ein Judenpack gehört nicht aufs Fest", ruft jemand. Für den 54-jährigen Kai Rosenstein nichts Neues.
Die Geschichte einer Familie
Seit seiner Jugend merkt er, dass Menschen in Beverungen ihm distanziert begegnen, oft reicht die Erwähnung seines Nachnamens. Sein Großvater, Leopold Rosenstein hat einst den Holocaust überlebt, als einer von nur drei Juden aus Beverungen. Seine Geschichte und die seines Enkels zeigt: Antisemitismus ist tiefverwurzelt. Eine Spurensuche in Beverungen.
Autoren: Elke Vieth und Peter Cohrs
Redaktion: Benedikt Schulz
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