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100 Jahre Freikirchen zwischen Unabhängigkeit und Krise

Stand:

Vor 100 Jahren schlossen sich evangelische Freikirchen in Deutschland zu einem unabhängigen Bündnis zusammen. Heute kämpfen sie mit Mitgliederschwund, Machtmissbrauch und evangelikalen Radikalisierungstendenzen.

Gemeinsame Interessen vertreten

Frei, unabhängig und auf dem Boden des Evangeliums, allein Christus verpflichtet. So sollte es sein, als vor 100 Jahren mehrere freikirchliche Gemeinden in Deutschland die Vereinigung Evangelischer Freikirchen gründeten. Als ökumenischer Zusammenschluss wollte man gemeinsame Interessen gegenüber den Landeskirchen und den staatlichen Behörden vertreten.

Jubiläum mit Zwischentönen

Vieles haben die evangelischen Freikirchen seither beibehalten – vor allem ihre kirchliche und finanzielle Unabhängigkeit. Doch wie die zwei großen Kirchen in Deutschland, die römisch-katholische und die evangelische, haben die Freikirchen mit Mitgliederschwund, Machtmissbrauch und sexualisierter Gewalt zu kämpfen. Auch nehmen evangelikale Tendenzen weiter zu.

100 Jahre Freikirchen zwischen Unabhängigkeit und Krise

WDR Lebenszeichen 31.05.2026 28:56 Min. Verfügbar bis 29.05.2027 WDR 5


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Autor: Carsten Dippel

Eine Übernahme vom rbb

Redaktion im WDR: Christina-Maria Purkert

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