Gemeinsame Interessen vertreten
Frei, unabhängig und auf dem Boden des Evangeliums, allein Christus verpflichtet. So sollte es sein, als vor 100 Jahren mehrere freikirchliche Gemeinden in Deutschland die Vereinigung Evangelischer Freikirchen gründeten. Als ökumenischer Zusammenschluss wollte man gemeinsame Interessen gegenüber den Landeskirchen und den staatlichen Behörden vertreten.
Jubiläum mit Zwischentönen
Vieles haben die evangelischen Freikirchen seither beibehalten – vor allem ihre kirchliche und finanzielle Unabhängigkeit. Doch wie die zwei großen Kirchen in Deutschland, die römisch-katholische und die evangelische, haben die Freikirchen mit Mitgliederschwund, Machtmissbrauch und sexualisierter Gewalt zu kämpfen. Auch nehmen evangelikale Tendenzen weiter zu.
Autor: Carsten Dippel
Eine Übernahme vom rbb
Redaktion im WDR: Christina-Maria Purkert
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