Die finalen Bewerbungsunterlagen sind fristgerecht am Donnerstag eingereicht worden, wie die NRW-Staatskanzlei am Freitag mitteilte. Sie spricht von einer "Optimierung" der Bewerbung. Die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 könnten "noch kompakter" werden. Das ist die Umschreibung dafür, dass mit Herten eine Stadt aus der Bewerbung herausgefallen ist. Beim Bürgerentscheid Mitte April hatten dort nicht genügend Menschen abgestimmt.
Das ist neu in der Bewerbung
Es gibt neue Austragungsorte für einzelne Sportarten: Die Mountainbike-Wettbewerbe waren ursprünglich in Herten und Recklinghausen vorgesehen. In Herten war das Quorum gescheitert, deswegen ist jetzt auch Recklinghausen raus - trotz "Ja-Votums". Nun soll diese Disziplin in Essen ausgetragen werden - auf dem Brammentrail auf der Schurenbach-Halde. Das soll laut offizieller Mitteilung auch die Wege für die Atheletinnen und Athleten verkürzen.
Die Finalkämpfe im Boxen sind in der Bewerbung für das Bochumer Ruhrstadion geplant, weil dort mit 20.000 Zuschauern eine größere Kulisse möglich ist, als in der ursprünglich geplanten Messe Essen.
Wasserball wird von Wuppertal nach Duisburg verlegt. Bei der Schwimmoper in Wuppertal wäre aus Denkmalschutzgründen keine höhere Zuschauer-Kapazität als 1.500 möglich gewesen. Stattdessen soll im Landschaftspark Duisburg-Nord Wasserball gespielt werden. Wuppertal bleibt aber mit dem Fußballstadion am Zoo Teil der Planungen.
Neben Köln sind damit 14 weitere Kommunen in der Bewerbung eingeplant.
Olympisches Stadion im Kölner Norden
Konkretisierungen gibt es beim Olympischen Stadion. Es ist in einem Stadtteil im Kölner Norden geplant, der aktuell noch ein großer Acker ist. Seit Jahrzehnten gibt es in Köln Planungen für den neuen Stadtteil "Kreuzfeld". Hier sollen das Olympia-Stadion und das Olympische Dorf entstehen.
Im Anschluss an die Spiele soll der Innenraum des Stadions in einen öffentlichen Park umgewandelt werden, auf den ehemaligen Tribünen sollen "Wohnungen, Geschäfte sowie soziale Einrichtungen wie Schulen und Kitas" entstehen. So bleibe der Olympische und Paralympische Ursprung "in der Struktur des künftigen Stadtteils weiterhin erlebbar", teilte die Staatskanzlei mit.
Finale Olympiabewerbung für Köln-Rhein-Ruhr ist eingereicht
WDR Studios NRW. 05.06.2026. 00:47 Min.. Verfügbar bis 04.06.2028. WDR Online. Von Christoph Ullrich.
Änderungen in Abstimmung mit Verbänden
Die Anpassungen im Bewerbungskonzept seien in enger Abstimmung mit den Kommunen, dem Landessportbund NRW, dem Behinderten- und Rehabilitationssportverband NRW, Athletinnen und Athleten sowie den Sportfachverbänden erarbeitet worden, hieß es aus der Staatskanzlei.
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) ist überzeugt: "Mit dem finalen Konzept machen wir Deutschland und der Welt das beste Angebot." Er sprach erneut von den "kompaktesten, nachhaltigsten und spektakulärsten" Spielen, die in Köln-Rhein-Ruhr möglich seien.
So geht es weiter mit der Bewerbung
Der DOSB wird nun die Bewerbungen der noch im Rennen befindlichen Städte und Regionen - also Köln-Rhein-Ruhr, München und Berlin - prüfen. Am 26. September wird die Entscheidung fallen.
Hamburg, das ebenfalls Interesse an der Austragung der Spiele hatte, zog seine Bewerbung zurück. In einem Referendum hatten sich 54,9 Prozent der Befragten gegen die Spiele ausgesprochen, die Wahlbeteiligung war mit 49,5 Prozent vergleichsweise hoch. Zum Vergleich: In NRW gab es bei der Bürgerbefragung im April eine Beteiligung von nur 32,9 Prozent (ohne Herten), in Summe stimmten hier 66 Prozent für die Bewerbung.
Unsere Quellen:
- Mitteilung Staatskanzlei
- Eigene Berichterstattung
- Eigene Recherche
Sendung: WDR.de, Finale Olympiabewerbung für Köln-Rhein-Ruhr ist eingereicht, 05.06.2026, 10:45 Uhr
Sendung: WDR Fernsehen, Aktuelle Stunde, 05.06.2026, 18:45 Uhr
Kommentare zum Thema
Können wir gerne drauf verzichten. Wir sollten lieber anfangen, Probleme in unserem Land anzupacken. Diese Olympischen Spiele kosten uns eine Menge Geld.
Ich freue mich auf die Olympischen und paralympischen Spiele in NRW. Ich finde die Transparenz und die Außendarstellung hervorragend. Die Spiele einigen und verbinden die Menschen- aber schon vorher und lange nachher wird der Investionsschub NRW guttun!! NRW empfängt die Welt!!
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Auf Olympia sollte D künftig umfassend verzichten ! Die Probleme damit beginnen nämlich schon in der olympischen Eröffnungsfeier, in der alle teilnehmenden Sportler die Nationalfahne vor her zu tragen haben . In D ist aber spätestens seit Zeitrechnung ab Nancy F. I. administrativ bestenfalls die Regenbogenfahne erlaubt und wer heute noch eine Deutschlandfahne schwenkt, wie noch 2006 bei der Heim -Kicker WM - millionenfach , als an jedem zweiten Haus bzw. KfZ die Deutschlandfahne , gilt inzwischen als erklärter Demokratie.-/Verfassungsfeind Rassist , Migrantenfresser und man ist schon fast schon im Knast . Das gibt nur wieder jede Menge Arger, Bürgeraufstand ,Revolution , Massendemos in D !
Auf dem Olymp ; da gibts koa Sünd´ und deshalb haben da verlogene, irrlichternde Politiker, die das Volk jetzt GG-illegal, beispielsweise bei Rente,Gesundheit ,um seine bereits beim Staat mittels der OECD-weit höchsten öffentlichen Abgaben angesparten Anwartschaften im Ergebnis grundgesetzwidrig übervorteilen und beklauen lassen wollen , nichts verloren ! Merke ! Je mehr es ihnen dabei gelingt, es zu rasieren und bestenfalls mit Almosen abzuspeisen, umso größer fällt der Finanzkuchen aus, den sie ihren affinen weltweiten Lobbys schenken können oder anders formuliert , daß sie die dicksten Bauern, die dicksten Konzerne, die dicksten Finanzmediäre mit der dicksten Staatskohle bedienen können , stets ohne Nachweis einer Bedürftigkeit; also, immer geschenkt. Das qualifiziert die "Demokratie" in D als idealtypische Verbändedemokratie, umgangssprachlich, Lobbyistendemokratie genannt !
Merzel , Sozis & Co können sytemimmanent einfach nicht den Mehrheitsgesellschaftswillen bedienen. D praktiziert nämlich die sog. "Verbändedemokratie, in der nur Interessen Gehör finden , bedient werden,,die verbandsmäßig organisiert sind und das jeweils herrschende Politestablishment ist darin der jeweilige Vollstrecker. Interessen, die nicht verbandsmäßig organisiert sind, fallen dabei gewöhnlich unter den Tisch und werden bestenfalls mit Almosen abgefunden aktuell , z. B. besonders bei Rente und Gesundheit !