A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z

Alle Komponist*innen unter B

JOHANN SEBASTIAN BACH

Brandenburgische Konzerte BWV 1046-1051

Dominik Mercks über die Konzerte, mit denen Bach ein dünn besiedeltes ostdeutsches Bundesland berühmt machte. Nur dass Bach sie weder in Brandenburg komponiert noch jemals dort Aufgeführt hat und für den Titel auch gar nicht verantwortlich ist. Umso mehr überzeugen die Konzerte durch Charme, Leichtigkeit und Mut zum Experiment.  |  audio

Cellosuiten BWV 1007-1012

Für viele sind sie der Gipfel der Cello-Literatur überhaupt: Bachs Suiten Violoncello solo. Dabei waren die Stücke rund 200 Jahre nach der Entstehung so gut wie unbekannt. Bis der 13jährige Pablo Casals bei einem Trödelladen in Barcelona zufällig auf die Noten stößt... (Autor: Martin Zingsheim)  |  audio

Kantate BWV 204

Nicht erst bei Cindy & Bert heißt es "Immer wieder sonntags", sondern bereits zweieinhalb Jahrhunderte zuvor beim Leipziger Thomaskantor Johann Sebastian Bach. Dann nämlich steht in aller Regel eine neue Kantate für den Gottesdienst an. Manchmal vertonte Bach aber auch weltliche Texte wie im Falle von "Ich bin in mir vergnügt". Sehr zur Freude von Autor Martin Zingsheim...  |  audio

Orchestersuite Nr. 3 BWV 1068

"Air on the G String" - eine der beliebtesten Melodien der Musikgeschichte. Dabei ist dieser Hit gar kein eigenes Werk, sondern nur ein Satz aus Bachs Orchestersuite Nummer 3. Dominik Mercks fragt: Wo sind die anderen Sätze geblieben? Und was macht Bachs Air so unglaublich populär?  |  audio

Toccata und Fuge d-Moll

Bachs berühmtes Orgelwerk ist eines der großen Rätsel der Musikgeschichte: Entstehungszeit? Unklar. War wirklich Bach der Autor? Wohl kaum. Überhaupt ein Werk für Orgel? Auch nicht sicher. Fest steht nur: die Toccata ist ebenso originell wie populär, was ihr schon im 19. Jahrhundert den Spitznamen "die Epidemische" einbrachte... (Autor: Martin Zingsheim)  |  audio

BÉLA BARTÓK

Kurz und Klassik: Béla Bartók

In der neuesten Folge seiner Videoreihe "Kurz und Klassik" nimmt uns Cristian Măcelaru mit in die Welt von Béla Bartók. Wer hat seinen Kompositionsstil beeinflusst? Was waren seine revolutionären Entdeckungen? Und welchen Stellenwert hat Bartóks Musik für Măcelaru, aber auch für die gesamte nachfolgende Musikgeschichte?  |  video

LUDWIG VAN BEETHOVEN

Cellosonate op. 5, 1

1796 spielt der junge Beethoven in Berlin Friedrich Wilhelm II. vor. Im Gepäck hat er eine Weltpremiere: die erste Cello-Sonate der Welt, die Klavier und Cello gleichberechtigt behandelt. Der Monarch bedankte sich mit einer Dose voller Louisdors und die Cellisten mit immer neuen Interpretationen des genialen Frühwerks. (Autor: Michael Lohse)  |  audio

"Für Elise"

Wer war Elise? Darüber rätseln Beethoven-Forscher bis heute. Fest steht: Das Drei-Minuten-Werk ist eines der berühmtesten Klavierstücke überhaupt und seinem Charme können auch noch so krude Arrangements nichts anhaben.  |  audio

Klavierkonzert Nr. 5 op. 73

"The Emperor" - diesen Beinamen hat ein cleverer Verleger dem Konzert gegeben, weil manches an Militärmusik erinnert. Tatsächlich schrieb Beethoven das Werk unter dem Eindruck der französischen Besatzung Wiens. Trotzdem enthält es eine der schönsten lyrischen Melodien, die Beethoven geschrieben hat. (Autor: Quiring/Lohse)  |  audio

Sonate Nr. 8 op. 13 "Pathétique"

Die Klaviersonate Op. 13 in c-Moll hat Beethovens Image geprägt wie kaum ein zweites Werk: Der Kämpfer, der dem Schicksal in den Rachen greift. Er schreibt das dramatische Werk mit 27, als sein Kampf gegen die Taubheit beginnt. Die wunderschöne Melodie des Adagio wurde zum Welthit. (Autor: Michael Lohse)  |  audio

Sonate Nr. 14 op. 27,2

Sie war 16 und er 31... Beethoven hat sich verliebt in seine Klavierschülerin Giulietta Guiccardi und widmet ihr seine Mondscheinsonate, auch wenn das Stück damals noch nicht so heißt. Erst nach Beethovens Tod gab ein Musikkritiker dem kühnen Werk mit dem berühmten langsamem Anfangssatz, dass viele Komponisten der Romantik inspirierte, seinen Namen. (Autor: Quiring/Lohse)  |  audio

Sonate Nr. 17 op. 31, 2 "Der Sturm"

Michael Lohse über die "Sturmsonate", mit der Beethoven sich in einer Zeit der tiefen Krise neu erfindet: Von Taubheit bedroht, mit seinen bisherigen Werken unzufrieden, wirft der 31jährige alle Konventionen über Bord für einen radikal subjektiven Stil.  |  audio

Sonate Nr. 32 op. 111

Christoph Vratz über Beethovens letzte Klaviersonate. Op. 111 ist ein Prüfstein für Pianisten und Hörer gleichermaßen. Noch einmal dringt der Komponist mit seiner Klangsprache in neue Regionen vor und experimentiert mit der von ihm geprägten Sonatenform.  |  audio

Streichquartett Nr. 7 op. 59,1

Es war eine Revolution des Musiklebens: Kammermusik für ein bürgerliches Publikum, nicht mehr nur für Adelige. Als eines der ersten Werke für diese neue Öffentlichkeit schreibt Beethoven sein Streichquartett Nr. 7, mit dem er viele Zeitgenossen überfordert: Ein komplexer Klang und Themen, die manchmal eher an Morsezeichen erinnern als an Melodien. Dominik Mercks erklärt, warum das Quartett bahnbrechend für seine Gattung ist.  |  audio

LEONARD BERNSTEIN

Candide-Ouvertüre

Die Ouvertüre zur Operette "Candide" von Leonard Bernstein, gespielt vom WDR Sinfonieorchester unter der Leitung von Jukka-Pekka Saraste. Eine Aufzeichnung vom 16.05.2014 aus der Kölner Philharmonie.  |  video

LUIGI BOCCHERINI

Menuett aus dem Streichquintett E-Dur op 13 Nr. 5

Luigi Boccherini schrieb mehr Werke als Beethoven. Wirklich berühmt ist davon aber nur noch ein einziges: Sein Menuett aus dem Streichquintett E-Dur op 13 Nr. 5 kennt man aus Filmen und taucht in sämtlichen Klassikcharts auf. Dabei hat der Komponist aus der Toskana, der die meiste Zeit in Madrid lebte, so viel mehr zu bieten...  |  audio

LILI BOULANGER

Faust et Hélène

Lili Boulanger gewann 1913 als erste Frau überhaupt den renommierten Kompositionspreis "Grand prix de Rome". Die gerade 19jährige Komponistin überzeugte die Jury mit ihrer einer ausgereiften Kantate zu einem sperrigen Text: Goethes Faust, Teil 2 - allerdings auf französisch. Das Stück machte Boulanger quasi über Nacht berühmt. Martin Zingsheim erinnert an die faszinierende Künstlerin, die nur 24 Jahre alt wurde.  |  audio

Soir sur la plaine

Mit 19 Jahren komponiert Lili Boulanger dieses filigrane Meisterwerk des Impressionismus. Kurz darauf gewinnt sie den renommierten Rom-Preis - als erste Frau überhaupt. Eine Sensation, die sie international bekannt macht. Doch ihre schwache Gesundheit macht alle Karrierepläne zunichte. Mit 24 stirbt sie an einem Lungenleiden. (Autor: Vratz/Lohse)  |  audio

NADIA BOULANGER

Fantaisie variée pour piano et orchestre

Nadia Boulanger, die ältere Schwester von Lili Boulanger, war eine der einflussreichsten Musikerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts, ob als Musikpädagogin, Dirigentin und auch - wenngleich sie selbst gern das Gegenteil behauptete - als Komponistin. Das zeigt eindrucksvoll ihre Orchester-Fantasie, die sie 1912 für ihren Freund und Mentor Raoul Pugno komponierte. (Autor: Michael Lohse)  |  audio

JOHANNES BRAHMS

Zwei Rhapsodien op. 79

1879 urlaubt Brahms in Pörtschach am Wörthersee. Die schöne Umgebung inspiriert ihn zu zwei seiner bekanntesten Klavierstücke. Nur beim Titel ist er unentschlossen. Der Junggeselle holt sich Rat bei einer jungen Pianistin, der er das Werk auch widmet... (Autor: Michael Lohse)  |  audio

BENJAMIN BRITTEN

Peter Grimes

Wenige Wochen nach Ende des zweiten Weltkriegs hat in London Brittens erste Oper Premiere, die ihn schlagartig berühmt macht. In dem vielschichtigen Außenseiter-Drama um den Fischer Peter Grimes verarbeitet der junge Komponist auch seine eigenen Diskriminierungserfahrungen als Homosexueller. (Autor: Michael Lohse)  |  audio