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Alle Komponist*innen unter C

ARAM CHATSCHATURJAN

Klavierkonzert

Bei der Uraufführung von Chatschaturjans einzigem Klavierkonzert in einem Moskauer Park 1937 herrschen erschwerte Bedingungen: Der Solist muss sich mit einem Klavier begnügen. Das Orchester hat nur eine einzige Probe und ein starker Wind weht dem Dirigenten die Brille von der Nase. Trotzdem wird das Werk mit seinem originellen Mix aus Moderne und kaukasischer Folklore schnell ein Welterfolg. Autor: Michael Lohse  |  audio

FRÉDÉRIC CHOPIN

24 Préludes op. 28

Einen Winter auf Mallorca verbrachte Chopin 1838 mit seiner großen Liebe George Sand. Was romantisch klingt, war es nur zum Teil. Doch immerhin gab es einen Flügel, an dem er hochemotionale Meisterwerke wie das Regentropfen-Prélude komponieren konnte... (Autor: Martin Zingsheim)  |  audio

Ballade Nr. 1 op. 23

Mit Anfang 20 kommt Chopin als Flüchtling nach Paris. Aufgewühlt von den Nachrichten aus der polnischen Heimat, wo die russischen Besatzer einen Aufstand blutig niederschlagen, beginnt er mit der Arbeit an seiner Ballade. Ein pianistischer Meilenstein, der mit seiner kühnen Harmonik Richard Wagner vorwegnimmt. (Autor: Lohse)  |  audio

Nocturnes op. 9

Mit Anfang 20 schreibt Frédéric Chopin drei Nocturnes, von denen mindestens eines weltberühmt werden sollte. Der Pole hat gerade seine Heimat verlassen, um die vornehmen Pariser Salons zu erobern. Im Gepäck hat er diese Nachtstücke voller Poesie, die bei den Zeitgenossen einen Nerv treffen.  |  audio

ARCANGELO CORELLI

Concerto grosso Op. 6,8

Das Concerto grosso in g-Moll ist zugegeben kein Weihnachtslied, aber eindeutig eine Weihnachtsmusik, denn Corelli selbst versah es mit dem Zusatz: "Fatto per la notte die natale". Veröffentlicht wurde es erst ein Jahr nach seinem Tod, um sogleich ein unglaublicher Erfolg zu werden. Auch abseits der Adventswochen gilt es einen weit über seine Zeit hinaus prägenden Instrumentalkomponisten wiederzuentdecken, findet Autor Dominik Mercks.  |  audio

La Follia op. 5

Die Musikgeschichte ist reich an Ohrwürmern, aber kaum einer hat so viele Komponisten inspirert wie "La Follia" - von Barock bis Pop. Am prominentesten: Arcangelo Corelli. Der Italiener schrieb 23 Variationen über den Tanz, der alle verrückt macht. Dabei ist seine Follia-Version von 1700 eigentlich nur der letzte Satz einer Violinsonate.  |  audio