Verkehrsfrust in NRW - Der Pendler
WDR. 03:24 Min.. Verfügbar bis 28.05.2028.
Pendlerfrust in NRW : Geisterbaustellen, Vollsperrungen, Spurhopper
Stand:
Endlossanierungen, Dauerstau, verwaiste Baustellen, plötzliche Sperrungen, Spurhopper, Linksschleicher - wir haben euch gefragt: Wo sind eure nervigsten Baustellen? Was ärgert euch am meisten beim Pendeln über NRW-Autobahnen? Hier sind einige eurer Geschichten, Erfahrungen, drängendsten Fragen - und Antworten von Experten.
Viele Pendler stehen in NRW jede Woche stundenlang im Stau
Der Westen hat auf seinen Straßen ein ganz offensichtliches Problem: Zu viele Autos, zu viele marode Straßen und Brücken. Die Folge: Massive Baustellen, lange Staus und erhöhtes Stresslevel bei Pendlern.
Gewohntes Bild in NRW: Pendler im Stau
Das WDR-Datenteam hat die 20 meist befahrensten Pendlerrouten in NRW analysiert. Ergebnis: Die Menschen verlieren wöchentlich im Durchschnitt 1 Stunde und 51 Minuten, weil sie im Stau stehen. Auf der beliebten Pendlerstrecke Köln-Bonn sind es sogar mehr als drei Stunden, die Pendler länger im Verkehr stecken. Das kostet Nerven.
Wir haben euch nach euren Stau-Erfahrungen gefragt. Hier kommen eure Geschichten:
Geisterbaustellen auf NRW-Autobahnen?
Erstaunt über verwaiste Baustellen: Uta Lenz
Uta Lenz ist Pendlerin - eine von rund fünf Millionen in NRW. Seit 10 Jahren fährt sie von Wermelskirchen nach Hattingen zur Arbeit. Ihr Weg führt über die staugeplagte A1 und die A43. Und dabei ist Lenz etwas aufgefallen: Baustellen, an denen offensichtlich über Monate nicht gearbeitet wird.
Nach der Sanierung einer Autobahnbrücke vor der Abfahrt Wuppertal-Langerfeld seien zwar die Baufahrzeuge abgerückt, doch die Baustelle sei immer noch eingerichtet und erzeuge weiterhin Stau. "Für den Laien sieht es so aus, als wenn nur noch die Leitplanke in der Mitte fehlt. Trotzdem passiert seit mehreren Monaten nichts." Offensichtlich seien die Terminkalender der Baustelleneinrichter nicht mit denen kompatibel, die darauf arbeiten, mutmaßt Lenz.
Ein paar Kilometer weiter auf der A43 wird die Pendlerin nochmal ausgebremst. "An der Abfahrt Witten-Herbede ist seit ungefähr 4 Jahren eine Baustelle. Die Abfahrt ist aus Norden gesperrt seit circa einem Jahr kann man auch nicht mehr nach Norden auffahren."
Über mehrere Jahre hat sich an dieser Baustelle nichts getan. Pendlerin Uta Lenz
Von Baustellen, auf denen nicht gearbeitet wird, erzählt auch WDR-User Jörg Benz. Der Vielfahrer ist ebenfalls auf der A1 aber auch auf der A61 unterwegs - genauer gesagt zwischen Erftstadt-Bliesheim und Friesheim. Seit 2024 werde dort schon gebaut.
Ärgert sich regelmäßig auf der A61: Jörg Benz
Was Jörg Benz ärgert: "Die Baustellenorganisation ist eine Katastrophe. Weder wird kontinuierlich an der Fertigstellung gearbeitet noch sind die Arbeiten aufeinander abgestimmt."
So sei zum Beispiel an den beiden Brückenköpfen nicht gleichzeitig, sondern zeitlich stark versetzt gearbeitet worden, erzählt er. "Mein persönliches Befinden ist, dass 80 Prozent der bisher investierten Bauzeit Stillstand auf der Baustelle herrscht."
Auch viele andere WDR-User berichten von Baustellen, auf denen scheinbar über längere Zeit gar nichts passiert. Wie ist das erklärbar?
Wer kriegt den Auftrag? Preis schlägt Bauzeit
Frage an den NRW-Verkehrsminister, Oliver Krischer (Grüne): Warum gibt es solche "Geisterbaustellen" in NRW?
Es gibt Baustellen, wo die Bauunternehmer nicht gezwungen sind, schnell zu arbeiten, weil einfach nur nach dem Preis ausgeschrieben worden ist. NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer
Das sei natürlich ärgerlich, dass dann andere Baustellen dazwischen geschoben würden. Deshalb habe man jetzt in NRW fast überall funktionale Ausschreibungen gemacht, erklärt Krischer gegenüber dem WDR. Das heißt: "Die Bauzeit ist ein Vergabekriterium." Dann habe auch der Bauunternehmer selber ein Interesse daran, dass es schnell geht. "Und dann sieht man auch keine stillstehenden Baustellen mehr."
Baustellenbetrieb nicht aus einer Hand
ADAC-Sprecher Roman Suthold
Doch es gibt auch noch eine andere Erklärung für verwaiste Baustellen im Land: Das Einrichten und die Abwicklung einer Baustelle liege nicht in einer Hand, erklärt Roman Sudhoff, Mobilitätsexperte vom ADAC. Es sind also verschiedene Firmen integriert.
Ist die Baustelle von Firma A eingerichtet und Firma B hat gerade einen Personalmangel, kommt es zu leeren Baustellen. Roman Suthold, ADAC
Zur Wahrheit gehört aber auch, dass es manchmal nur so scheint, als stehe eine Autobahnbaustelle still - zum Beispiel wenn frischer Asphalt aushärten muss. Auch auf Brückenbaustellen ist häufig niemand zu sehen, weil größtenteils unterhalb der Straße gearbeitet wird.
Von einer Baustelle in die nächste
Eine Baustelle umfahren - und direkt im nächsten Baustellen-Stau landen? Meike Menzlaff pendelt von Leichlingen nach Mönchengladbach. Die 57 Kilometer könnte sie in 50 Minuten schaffen - aber nur morgens vor 6 Uhr. "Der Rückweg klappt so nie."
Verzweifelt auf der A3: Meike Menzlaff
Täglich staut es sich auf A46 und auch auf der A3 bremsen Dauerbaustellen die Pendler aus. Nebenstrecken durch angrenzende Orte seien nur im Schritttempo zu befahren. Und dann herrscht auch noch auf der beliebten Alternativroute A59 seit Monaten Stillstand: Vollsperrung. Für Meike Menzlaff nicht nachvollziehbar.
Hätte man nicht mit Hochdruck erst die A3 fertigstellen müssen, bevor die Baustelle A59 eingerichtet wurde, da beide Autobahnen parallel verlaufen? Pendlerin Meike Menzlaff
Das fragt sich auch Dirk Benninghaus, der regelmäßig von Erkrath nach Gummersbach pendelt. "Ich habe das zweifelhafte Vergnügen, die A3 Richtung Köln zu benutzen", erzählt er dem WDR. "Ursprünglich war die Baustelle auf der A3 rund um Solingen für ein gutes Jahr geplant, wurde aber klammheimlich bis März 2026 verlängert. Trotz der anstehenden Sperrung der parallellaufenden A59 wurde im Sommer 2025 auf der A3 gemütlich im Ein-Schicht-Betrieb weitergearbeitet."
Hier wurde über Monate, ja fast Jahre, einen künstlicher Flaschenhals geschaffen. Pendler Dirk Benninghaus
"Die Reisezeit vom Hildener zum Leverkusener Kreuz für Tausende Verkehrsteilnehmer beträgt morgens regelmäßig 40 bis 45 min", sagt Benninghaus.
Der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel ist übrigens für viele Pendler, die uns geschrieben haben, keine echte Alternative. Der Grund: Häufig seien genau die Alternativstrecken der Bahn ebenfalls von Sanierungen, Baustellen und Sperrungen betroffen. "Ich frage mich, ob es wirklich sein muss, dass man alle Bahnverbindungen gleichzeitig kappt und zeitgleich dicke Baustellen eröffnet? Reden Planer:innen miteinander?", fragt zum Beispiel WDR-Userin Claudia Blasberg.
Ein zentrales Meldesystem - aber nicht alle machen mit
Schaut man auf die interaktive Baustellenkarte, die die Autobahn GmbH auf ihrer Homepage veröffentlicht hat, gleicht das einem Wimmelbild. Kaum ein längerer Autobahnabschnitt, der ohne Baustelle auskommt. Sprechen sich die verschiedenen Player - also Bahn, Autobahn Gesellschaft, Land und Kommune - eigentlich miteinander ab, wo am besten versetzt oder wo gleichzeitig gebaut werden könnte?
Für Absprachen zwischen den Beteiligsten gibt es im Land eigentlich längst ein Meldesystem, das Traffic Information Center, kurz TIC. Das ist eine Plattform zur besseren Koordination von Baustellen. Die werden dabei digital erfasst und mit Baumaßnahmen der Autobahn GmbH, der Deutschen Bahn und von Städten, Kreisen, Kommunen auf ihre Verträglichkeit geprüft und bei Bedarf angepasst. Klingt in der Theorie gut, ist in der Praxis aber noch vom Optimum entfernt. Denn: Nicht alle machen da mit.
Wir haben nur etwa 25 Prozent der Kommunen, sie sich an unserem digitalen Baustellentool zur Abstimmung beteiligen. NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer
Screenshot einer Baustellenkarte der Autobahn GmbH
Außerdem benutzen einzelne NRW-Kommunen laut Verkehrsminister auch noch unterschiedliche oder veraltete Systeme, so dass dann ein Datenaustausch gar nicht möglich ist.
Abgesehen von fehlenden Absprachen sorgt noch etwas anderes für einen ungünstige Baustellenzeitpunkt: "Manchmal sind die Baustellen so dringend, dass kein Hintereinander möglich ist", ergänzt Verkehrsminister Oliver Krischer. Viele Baumaßnahmen seien "kurzfristig notwendig, wenn Schäden auftreten".
Stauforscher: Baustellen-Abstimmung nicht möglich
Stauforscher Michael Schreckenberg
Fehlende Kommunikation kann man aber nicht nur den Kommunen in die Schuhe schieben. Noch ein ganz anderer Player macht sich bei der Eingabe offensichtlich rar. Es gebe bei Bauarbeiten eine gewisse Hierarchie. Ganz oben stehe die Bahn, sagt Stauforscher Michael Schreckenberg. "Die Bahn kündigt ihre Projekte einfach nur an, eine Abstimmung ist da kaum möglich. Heute, so Schreckenberg, sei es faktisch so, dass Baustellen einfach durchgeführt werden, wenn Geld da ist.
Auch die innerstädtischen Alternativrouten sind häufig durch Baustellen verstopft. Und hier wird es noch komplizierter. Denn: Es geht nicht nur um Straßensanierungen, sondern auch um marode Versorgungsleitungen unter der Straße. Das heißt: Hier können auch noch Energieunternehmen die Straße aufreißen. Noch einer, der mitspielt sozusagen.
50 Prozent der Probleme entstehen wegen mangelnder Kommunikation. ADAC-Mobilitätsexperte Roman Suthold
Ein kleiner Lichtblick für die Zukunft: Damit die Landesverkehrszentrale in Zukunft einen genauen Überblick über die vielen Baustellen im Land bekommt, sollen die NRW-Kommunen ab 2027 verpflichtet werden, das einheitliche Meldesystem zu nutzen.
Kritik: Viel zu lange Planung
Was muss noch passieren? "Planungs- und Genehmigungsverfahren müssen beschleunigt werden", fordert Roman Suthold vom ADAC. Eine Brücke sei in zwei Jahren gebaut, aber das Genehmigungsverfahren dauere oft mehrere Jahre.
Es kann nicht sein, dass wir für den Ersatzbau einer Brücke 10 Jahre brauchen. ADAC-Sprecher Roman Suthold
Der Verkehrsminister entgegnet, man habe die Verfahren in den letzten Jahren schon verschlankt. Aber: viele Baustellen seien technisch kompliziert. "Wir wollen am Ende keine Bauruinen haben, wo Fehler gemacht worden sind."
Dass es viel schneller gehen kann, zeigt ein Beispiel aus Münster. Hier wurde in sieben Wochen eine Brücke gebaut - in Schichten rund um die Uhr. Aber das ist die Ausnahme: "Man kann nicht alle Baumaßnamen in 24/7 abarbeiten. Auch die Menschen, die da draußen vor Ort arbeiten, haben irgendwann mal Feierabend", erklärt Sandra-Maria Beermann von Straßen NRW gegenüber dem WDR.
Für die Menschen, die neben der Baustelle wohnen, sei es außerdem eine große Belastung. Eine Baustelle, die rund um die Uhr betrieben wird, mache auch 24 Stunden Lärm.
Gerne hätten wir auch Statements von der Autobahn GmbH des Bundes zu unseren Userfragen veröffentlicht. Die verantwortet schließlich seit 2021 Planung, Bau, Betrieb, Verkehrsmanagement und Erhaltung der Autobahnen. Doch bis zum Veröffentlichungsdatum dieses Textes blieben unsere Fragen leider unbeantwortet.
Linksschleicher, Spurhopper: Wie Fahrer selbst Staus auslösen
Verliert Zeit und Nerven auf der A40: Anja Genehr
Anja Genehr ist Pendlerin in NRW, genauer gesagt mitten im Ruhrgebiet. Dafür braucht sie täglich extrem starke Nerven. Denn sie ist dort auf einer Autobahn unterwegs, die dafür bekannt ist, besonders viel Stau zu produzieren. Die A40 - ein in Beton gegossener Pendleralbtraum quasi.
Um pünktlich zur Arbeit zu kommen, fährt Anja morgens schon um 5.30 Uhr los. Da kommt man noch gut von Mülheim nach Bochum. Aber zurück? "Wirklich jeden Tag ist ab Gelsenkirchen Süd Stau."
A40: Von Links-Schleichern und Spur-Hoppern
Dauerbausstellen und Sperrungen auf der A40
Die A40 führt mitten hindurch durch den Ballungsraum Ruhrgebiet und quert dabei eine Stadt nach der nächsten. Über manchen Abschnitte rollen hier täglich 100.000 Fahrzeuge. Damit gehört sie zu den meistbefahrenen Autobahnen Deutschlands.
Doch für den Stau hat Pendlerin Anja Genehr noch einen anderen Grund ausgemacht. Die Fahrweise vieler ihrer Leidensgenossen auf der A40.
"Meiner Meinung nach liegt es an den ganzen Spur-Hoppern." Pendlerin Anja Genehr
Häufiges Bild: Die rechte Spur ist seltsam leer
"Geht es rechts schneller, fahren die auf die rechte Spur; geht es dann links schneller, wird wieder rüber gefahren. Oft ohne Blinken und es wird sich in die kleinste Lücke gequetscht. Die anderen Bremsen ja schon und zack ist der Stau vorprogrammiert", sagt Genehr.
Es nervt einfach nur, wenn die langsamer als erlaubt auf der linken Spur rumeiern, obwohl die rechte Spur leer ist. Anja Genehr über Autofahrer auf der A40
Eine Erfahrung, die nicht nur Genehr gemacht hat. Stauforscher Michael Schreckenberg weiß, dass auch Fahrer und ihre Emotionen zu Stau führen können. "Man fühlt sich ständig benachteiligt und wechselt die Spur, in der Hoffnung, dort geht es schneller voran." Häufige Spurwechsel bringe aber andere Fahrer dazu, öfter abzubremsen.
Wenn Fahrer hinter sich Stauwellen auslösen, merken sie das gar nicht. Es gibt also keinen Lerneffekt. Stauforscher Michael Schreckenberg
"So wie die Kampagne 'Rettungsgasse frei halten' sollte man immer wieder das Reißverschluss-System thematisieren. Denn ich stehe jeden Morgen auf der A46 im Stau zwischen Varresbeck und Barmen, weil die Menschen nicht fädeln können", erzählt Autofahrerin Claudia Blasberg.
Stau - ein täglicher Zeitdieb
Aus den User-Rückmeldungen wird aber noch etwas klar. Stau ist immer ein Zeitklauer und das macht sich bis ins Privatleben spürbar. "Diese Verkehrs-und Baustellenplanung raubt mir Lebenszeit und Lebensfreude", sagt Meike Metzlaff.
Das geht auch WDR-User und Pendler Dirk Langner so.
Nach der Arbeit fehlt oft einfach die Lust, noch irgendwo hinzufahren, weil man direkt wieder im nächsten Stau steht. Dirk Langner
"Menschen verlieren jeden Tag wertvolle Lebenszeit im Stau." Und das führe am Ende sogar zu einem erheblichen volkswirtschaftlichen Schaden, findet Langner. Seine Begründung: "Unternehmen verlieren Arbeitszeit und Produktivität. Pendler verbrauchen mehr Kraftstoff, Lieferverkehre verzögern sich, Innenstädte verlieren Kundschaft und viele Menschen verzichten inzwischen ganz bewusst auf Freizeitaktivitäten oder Einkäufe, weil sie den Verkehr meiden möchten. Diese Folgekosten müssten eigentlich mit in die Kostenrechnung von Baustellen und Verkehrsprojekten einbezogen werden."
Staustrategien der WDR-User
Viele WDR-User, die uns geschrieben haben, berichten, dass sie häufig sehr früh zur Arbeit fahren oder sehr spät zur Arbeit fahren, um möglichst antizyklisch zum Stau unterwegs zu sein. Es spart Zeit, um 7 Uhr am Arbeitsplatz zu sein. Für die Rückfahrt empfiehlt sich, vor 15 Uhr oder erst nach 18 Uhr loszufahren. Das geht natürlich nur, wenn Arbeitgeber Gleitzeit ermöglichen.
Andere haben Homeoffice-Tage vereinbart. Ist die Fahrt durch den Stau unvermeidbar, hat Pendlerin Claudia Blasberg ihre ganz eigene Methode zum Stressabbau:
"Wenn ich im Stau stehe, höre ich Radio, Hörbücher und Podcasts, diktiere Dinge für die Arbeit, "unterhalte" mich mit ChatGPT oder telefoniere. Oftmals rufe ich dann alle an, die ich tagsüber nicht erreicht habe. Auf jeden Fall versuche ich sehr bewusst, mich nicht zu stressen oder schlechte Laune zu bekommen."
Letztes Mittel: Tief ein und ausatmen. Pendlerin Claudia Blasberg
Unsere Quellen:
- Gespräche mit WDR-Usern
- Interview mit NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer
- Interview mit ADAC-Sprecher Roman Suthold
- Interview Stauforscher Michael Schreckenberg
- Interview mit Sandra-Maria Beermann von Straßen NRW
- Baustellenkarte Autobahn GmbH
Sendung: WDR 5, Morgenecho, 28.05.2026, 6:10 Uhr
