Herner Parfümeriekette Pieper ist insolvent
00:20 Min.. Verfügbar bis 21.11.2027.
Wie Pieper am Freitagabend mitteilte, habe das Unternehmen einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt. Der Geschäftsbetrieb soll laut Mitteilung aber möglichst normal weiterlaufen. "Kundinnen und Kunden können weiterhin wie gewohnt einkaufen. Der stationäre Handel und der Online-Shop bleiben uneingeschränkt geöffnet", heißt es in der Pressemitteilung.
Die Parfümeriekette ist vor allem im Ruhrgebiet vertreten. Laut Angaben auf der Homepage des Unternehmens betreibt Pieper mehr als 140 Filialen in Deutschland und beschäftigt über 1.000 Menschen. Im Geschäftsjahr 2021/22 wurde ein Umsatz von 113,7 Millionen Euro (netto) erwirtschaftet. "Die Sanierung in Eigenverwaltung gibt uns die Möglichkeit, unser Unternehmen bei voller operativer Kontrolle zu stabilisieren und strategisch weiterzuentwickeln", sagt Geschäftsführer Oliver Pieper.
Pieper: Gehälter sind vorerst gesichert
Die Löhne und Gehälter der Mitarbeitenden sind für drei Monate durch das Insolvenzgeld gesichert. Wie es danach mit Pieper weitergeht, ob Stellen gestrichen und Filialen geschlossen werden, ist noch offen - das soll sich im Laufe des Insolvenzverfahren entscheiden.
Unsere Quelle:
- Pressemitteilung der Parfümerie Pieper
- Pieper-Jahresabschluss auf Bundesanzeiger.de
Über das Thema berichtet der WDR bei WDR 2: WDR aktuell, 21.11.2025, 18.30 Uhr.