Es sind mehr als 50.000 Wertgegenstände, die die Täter nach dem spektakulären Einbruch im Tresorraum der Sparkasse Gelsenkirchen liegengelassen haben. Darunter Schmuck, Edelmetalle und Bargeld. Jetzt beginnt die Bank mit der Rückgabe an die Schließfachbesitzer.
Nächste Phase startet
Bislang waren es lediglich persönliche Dokumente wie Kraftfahrzeugbriefe, Fotos oder Zertifikate, die die Sparkasse in persönlichen Terminen an ihre Besitzer zurückgegeben hat. Jetzt startet die nächste Phase.
Auch Bargeld wird zurückgegeben
Wie wichtig dabei die von den Schließfachbesitzern eingereichten Inventarlisten sind, zeigt ein bestimmter Fall. Ein Betroffener hatte Bargeld in einem Umschlag aufbewahrt, auf dem ein Name vermerkt war. Genau dieser Umschlag wurde gefunden und konnte jetzt zugeordnet werden.
"Es ist nicht alles verloren, Kundinnen und Kunden werden Wertsachen zurückerhalten", sagt Sparkassen-Chef Michael Klotz. In einigen Fällen handelt es sich dabei um erhebliche Werte wie Schmuck oder Edelmetalle.
Sparkasse meldet sich
"Gleichzeitig müssen wir realistisch bleiben. Leider wird nur ein Teil der Betroffenen ihr Eigentum vollständig zurückerhalten", so der Vorstandsvorsitzende. Für die Betroffenen ist wichtig: Die Sparkasse meldet sich bei Ihnen und macht Termine aus.
In Einzelfällen würden dann im persönlichen Gespräch letzte Details überprüft. Mit dem Vorgehen will die Sparkasse sicherstellen, dass die Gegenstände auch bei den tatsächlichen Eigentümern ankommen.
Unsere Quellen:
- Pressemitteilung Sparkasse Gelsenkirchen
Sendung: WDR.de, Sparkasse startet Rückgabe von Wertgegenständen, 29.05.2026, 15:21 Uhr
