E-Scooter-Fahrer in Dortmund gestorben - Schlagloch als Unfallursache?
02:08 Min.. Verfügbar bis 16.03.2028.
Am Sonntagmorgen, kurz nach Mitternacht, war der 63-jährige Mann mit einem gemieteten E-Scooter in der Dortmunder Nordstadt unterwegs. Dort ist er gestürzt. Laut Polizei gab es dabei keine Fremdeinwirkung, der Mann muss also allein die Kontrolle verloren haben.
Schwere Kopfverletzungen nach Unfall
Die Polizei vermutet, dass der Mann alkoholisiert war. Er sei nach ersten Erkenntnissen durch ein Schlagloch gefahren, habe die Kontrolle verloren und sei gestürzt. Er sei dabei gegen ein geparktes Auto geprallt und habe sich schwere Kopfverletzungen zugezogen. Laut Polizei wurde er zunächst lebensgefährlich verletzt und musste noch vor Ort reanimiert werden.
Am Montag hat die Polizei mitgeteilt, dass der Mann an seinen schweren Verletzungen gestorben ist.
Schlagloch vermutlich eine Unfallursache
Ein Schlagloch am Unfallort
Noch in der Nacht hat ein Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei Spuren gesichert. Dazu hat es die Straße hell ausgeleuchtet. In der Nähe des Unfallortes ist die Straße quer aufgerissen. Die Art Spalt ist einige Zentimeter breit und wurde dem Scooter-Fahrer wohl zum Verhängnis.
Unfälle mit E-Scootern nehmen zu
Die Polizei weist darauf hin, dass E-Scooter als normales Fahrzeug gelten. Wer zu viel Alkohol trinkt und dann Scooter fährt, geht nicht nur ein großes Risiko ein, sondern macht sich ab 1,1 Promille sogar strafbar.
Zuletzt hatten Unfälle mit E-Scootern in NRW stark zugenommen: Laut Verkehrsunfallstatistik um rund 50 Prozent in 2025 im Vergleich zum Vorjahr. Besonders auffällig: Bei fast jedem polizeilich erfassten Unfall mit einem E-Scooter kam es zu Personenschäden.
Unsere Quellen:
- Leitstelle der Polizei Dortmund
Sendung: WDR 2 Ruhrgebiet, Lokalzeit, 16.03.2026, 14.31 Uhr
