Erster Fall bestätigt: Afrikanische Schweinepest im Hochsauerlandkreis
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Nachdem bei Hilchenbach in den vergangenen Tagen zwei Fälle von Afrikanischer Schweinepest nachweislich aufgetreten sind, ist nun auch im Hochsauerlandkreis ein Wildschwein-Kadaver mit Afrikanischer Schweinepest gefunden worden. Das hat das Friedrich-Loeffler-Institut bestätigt.
Der Besitzer eines Waldgebiets in Schmallenberg-Störmecke hatte das tote Wildschwein selbst entdeckt. Das Veterinäruntersuchungsamt in Arnsberg hat bestätigt, dass es an der Afrikanischen Schweinepest erkrankt war.
Jetzt hat auch das Friedrich-Loeffler-Institut seine Prüfung abgeschlossen. Die Experten dort bestätigen damit den ersten Fall im Hochsauerlandkreis.
Neue Fälle auch in Hilchenbach
Insgesamt sind es jetzt schon 345 Fälle in den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe. Die neusten Funde sind bei Hilchenbach aufgetaucht. Zwei von ihnen sind schon bestätigt. Drei weitere werden aktuell auch vom Friedrich-Loeffler-Institut untersucht. Das bestätigte heute ein Sprecher des Kreises Siegen-Wittgenstein.
Veranstaltungen vor der Absage
Durch die neuen Fälle herrscht Verunsicherung bei den Organisatoren regionaler Sportevents. Veranstaltungen wie der Rothaarsteigmarathon oder der Haubergslauf in Hilchenbach-Helberhausen befinden sich in der Planung. Durch die aktuelle Entwicklung könnten reihenweise Absagen drohen.
"Die Suchteams der ASP-Kadaver-Suchhundestaffel des Landes und Einsatzkräfte des Hochsauerlandkreises suchen nun an der Fundstelle auch mit Drohnen nach weiteren verendeten Wildschweinen." Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW
Unsere Quellen:
- Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW
- Hochsauerlandkreis
- Kreis Siegen-Wittgenstein
Sendung: WDR.de. Afrikanische Schweinepest jetzt auch im Hochsauerlandkreis, 26.02.2026, 19.36 Uhr