Schutzzäune gegen die Afrikanische Schweinepest werden erweitert
Stand:
Mittlerweile ist bei 330 Wildschweinen in den Kreisen Olpe und Siegen-Wittgenstein die Afrikanische Schweinepest festgestellt worden. Nach dem jüngsten Fund eines ASP-positiven Frischlings werden nun die Vorsichtsmaßnahmen erhöht.
Der infizierte Frischling ist in der Nähe von Bad Berleburg gefunden worden. Daraufhin wurde entschieden, die Schutzzäune in Richtung Landesgrenze Hessen und zum Hochsauerlandkreis auszubauen. Außerdem muss die Sperrzone erweitert werden.
NRW hat genug Material
NRW-Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen betont die Bedeutung des Kampfes gegen die Afrikanische Schweinepest: "Nordrhein-Westfalen verfügt über genug technisches Material, um die Schutzmaßnahmen in der betroffenen Zone weiter zu stärken."
In der Nähe von Bad Berleburg wurde auch mit Hunden und Drohnen nach weiteren infizierten Wildschweinen gesucht. Bisher sind allerdings keine weiteren Kadaver gefunden worden.
Nur Wildschweine betroffen
Die Afrikanische Schweinepest ist Mitte Juni zum ersten Mal in NRW ausgebrochen: im Kreis Olpe. Betroffen sind bisher ausschließlich Wildschweine - keine Hausschweine.
In Hessen wurden die ersten Schweine im Jahr 2024 positiv auf Afrikanische Schweinepest getestet. Seitdem hat Hessen Schutzmaßnahmen in Richtung NRW ergriffen - zum Beispiel Zäune aufgestellt.
Unsere Quellen:
- NRW-Landwirtschaftsministerium
- bisherige Berichterstattung
Sendung: WDR.de, Schutzzäune gegen die Afrikanische Schweinepest werden erweitert, 12.02.2026, 16.12 Uhr