Fußball-Profi Robin Gosens stiftet Waldspielplatz in Heimat Elten

WDR 01:44 Min. Verfügbar bis 16.06.2028

Fußball-Profi fördert Herzensprojekt Robin Gosens sponsert Waldspielplatz

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Ein Spielplatz mitten im Wald, den gibt es jetzt in Elten. Möglich gemacht hat das Robin Gosens. Damit will der ehemalige Nationalspieler den Fokus weg vom Handy und zurück auf die Natur legen.

Wenn Robin Gosens nicht gerade in Italien für den AC Florenz auf dem Feld steht oder für die ARD als WM-Experte auf der Couch sitzt, dann weiht er einen Waldspielplatz in seiner Heimat ein. In Elten können Kinder ab Samstag klettern und toben. Möglich macht das die "Träumen lohnt sich"-Stiftung des Fußball-Profis. Der neue Spielplatz wird auch den Namen seiner Stiftung tragen.

Nicht von Content, sondern von der Natur berieseln lassen

Die Stationen des Spielplatzes im Wald sind aus Holz. stangen, eine Hängematte und ein kleines Baumhaus stehen zwischen Bäumen.

13 Geräte gibt es am neuen Spielplatz im Wald in Elten.

13 neue Spielstationen stehen jetzt im Wald in Hoch-Elten - viele von ihnen hat der aus Emmerich kommende Fußball-Profi schon getestet. Hier im Wald, den er aus seiner Jugend noch sehr gut kennt, sollte man nicht "irgendwelchen Content" konsumieren, sagt Gosens. Vielmehr soll man sich am Waldspielplatz von der Natur berieseln lassen.

"Deswegen finde ich diesen Ort mit am schönsten. Wenn du in der Lage bist und das willst, dann zwingt er dich dazu, dich so richtig mit der Natur auseinander zu setzen." Robin Gosens, Fußball-Profi

Werkbank, Hängematte und Baumhaus

Jenny Humrich hat den Spielplatz gemeinsam mit Gosens Stiftung realisiert. Sie hat als Landschaftsarchitektin seit 25 Jahren Erfahrung mit naturnahen Außengeländen besonders bei Kitas. Die Kooperation mit Gosens habe sie sehr gefreut. Natur ist das übergeordnete Thema. Bewegung steht im Fokus, aber auch Ruhe und Rückzug. "Wir haben den Grundstein für kreatives Handeln möglich gemacht und jetzt sind die Kinder gefragt und die, die den Spielplatz nutzen werden", sagt Gosens beim ersten Schaulauf am Dienstag.

Eine Werkbank, eine Hängematte, Schaukeln, ein kleines Baumhaus und gestapeltes Totholz. "Das ist kein Balanciergerät per se, sondern eine Totholz-Bauecke. Totholz ist so ein wertvolles Material, das ist die Ursubstanz des Lebens", sagt Humrich und zeigt auf die übereinandergelegten Baumstämme.

Projekt mit der Hochschule Rhein-Waal

Bei der Eröffnung am Samstag werden auch Studierende des Fachbereichs Kindheitspädagogik der Klever Hochschule Rhein-Waal vor Ort sein. Gemeinsam entwickelten sie einen Leitfaden für Kita und Schule. Im Wald werden sie dann mit den Kindern ihre ausgearbeiteten, naturpädagogischen Übungen machen. Dazu gibt es QR-Codes an jedem Gerät, aber auch eine Broschüre.

Robin Gosens balanciert auf einem Baumstamm in einem Wald.

Robin Gosens testet die Geräte im Wald in Elten selbst aus.

Die "Träumen lohnt sich"-Stiftung hat Robin Gosens mit seiner Frau, seiner Familie und gemeinsamen Freunden gegründet. Ziel sei es, ihrer gemeinsamen Heimat Emmerich etwas zurückzugeben. "Wir sehen uns in einer priviligierten Lage. Wir setzen uns daher für Kinder ein, wir wollen ihnen eine vernünftige Zukunft und richtige Werte vermitteln", sagt Gosens. Der Ort und der Spielplatz hätten absoluten Mehrwert. Denn besonders das Thema Bewegung ist ihnen wichtig.

Sendung: WDR Fernsehen, Lokalzeit aus Duisburg, 16.06.2026, 19:30 Uhr

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