Pendler-Ärger am Wiedener Kreuz geht weiter

00:27 Min. Verfügbar bis 28.05.2028

Trotz Entwarnung Pendler-Ärger am Wiedener Kreuz geht weiter

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Die Stadt sieht den Eigentümer des einsturzgefährdeten Hauses in der Pflicht: Er muss jetzt ein Gutachten vorlegen, wie er sein Haus absichern will.

Von Julian Piepkorn

Das Wiedener Kreuz in Wuppertal ist eine zentrale Verkehrsachse der Stadt - und seit Wochen Staustelle. Denn ein Haus direkt an der Kreuzung droht einzustürzen. Die Stadt hat deshalb die Kreuzung gesperrt. Ein offizielles Gutachten zeige nun: Unter Straßen und Gehwegen gebe es keine Unterspülungen, der Untergrund sei stabil.

Laut Stadt ein weiterer Beleg dafür, dass das Haus nicht wegen schadhafter Wasserleitungen der Stadtwerke so einsturzgefährdet ist.

Nur eine Spur frei: Staus am Wiedener Kreuz im Berufsverkehr

Für Pendler bleibt die Lage am Wiedener Kreuz weiter ärgerlich: Zwar regelt eine Baustellenampel den Verkehr. Weil Teile des Hauses aber auf die Straße abstürzen können, ist nur eine Spur frei. Die Automassen im Berufsverkehr führen deshalb zu langen Staus.

Mit Baken abgesperrte Kreuzung

Autofahrer müssen Sperrung umfahren

Die Stadt will die Straße so schnell wie möglich wieder freigeben. "Die Experten der Stadtverwaltung halten einen Abriss für die einzige finanziell und auch mit Blick auf eine zeitliche Perspektive sinnvolle Lösung", heißt es in einer Mitteilung am Donnerstag.

Ohne Konzept droht Abriss

Der Eigentümer allerdings will sein Haus vor dem Abriss retten, wie wir berichtet haben. Die Stadt fordert ihn jetzt auf, ein Konzept vorzulegen. In diesem soll er erläutern, wie er sein Haus so sichern will, dass die Absperrungen an der Kreuzung abgeräumt werden können.

Die derzeitige Situation sei den Autofahrern nicht zuzumuten, sagte ein Stadtsprecher auf WDR-Nachfrage.

Ein graues Wohnhaus an einer Straße.

Das Wohnhaus ist akut einsturzgefährdet.

Sollte der Eigentümer bis Mitte Juni kein Konzept vorlegen, werde die Stadt "formell" den Abriss des Hauses fordern. Für die Pendler bleibt die Situation ärgerlich: Denn bis das Haus entweder richtig gesichert oder abgerissen ist, können noch Wochen vergehen.

Im schlechtesten Fall endet der Streit vor Gericht. Bis dahin ändere sich an der aktuellen Lösung mit Baustellenampel nichts, so die Stadt. Sie rät weiterhin: Wer kann, solle das Wiedener Kreuz weiträumig umfahren.

Pendler-Ärger am Wiedener Kreuz geht weiter

WDR 31.05.2026 00:39 Min. Verfügbar bis 28.05.2028 WDR Online

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Unsere Quellen:

  • Polizei Wuppertal
  • Feuerwehr Wuppertal
  • Stadt Wuppertal

Sendung: Pendler-Ärger am Wiedener Kreuz geht weiter, 28.05.2026, 16:02 Uhr

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