Seit Dienstagnachmittag (26.5.26) ist die Ampelanlage am Wiedener Kreuz in Betrieb. Damit können Pendler die wichtige Kreuzung im Wuppertaler Westen wieder in beiden Richtungen zwischen Wuppertal und Mettmann befahren. Über Pfingsten war das nur in einer Richtung möglich.
Die Stadt Wuppertal hatte den wichtigen Verkehrsknoten gesperrt. Ein Haus direkt an der Straße war unterspült worden und ist deswegen einsturzgefährdet. Das Haus bleibt gesperrt. Autofahrer und Fußgänger können aber nun wieder über die Kreuzung, so die Stadt.
Schäden untersucht und Straße repariert
Straße und Fußwege seien nicht unterspült worden. Das hätten erste Gutachten ergeben. Um den Schaden am Haus festzustellen, ist die Kreuzung an zwei Stellen aufgegraben worden.
Gebäude bleibt "extrem einsturzgefährdet"
Das Gebäude ist nach wie vor einsturzgefährdet.
Keine Entwarnung gibt es hingegen für das beschädigte Wohnhaus: "Das Gebäude ist nach wie vor extrem einsturzgefährdet", sagt die Stadt. Das Fundament sei teilweise unterspült. Man könne das Haus auch nicht einfach abstützen, sagen Fachleute. Zu groß seien die Schäden. Bei einem Einsturz könnten sogar Trümmerteile auf die Fahrbahn fallen. Deshalb hatten die Behörden nur eine Seite der Straße freigegeben.
Die Stadt rät Autofahrern weiterhin, das Wiedener Kreuz zu meiden, weil sich der Verkehr an der Ampel immer wieder stauen kann.
Tagelange Sperrung und verärgerte Pendler
Der Besitzer hatte die Schäden im Keller seines Hauses an der Düsseldorfer Straße selbst entdeckt und die Behörden informiert. Die Sperrung des Wiedener Kreuzes sorgte bei Autofahrern für viel Ärger. Wegen einer fehlenden Umleitung hatten aufgebrachte Pendler sogar Teile der Absperrungen kurzerhand selbst weggeräumt.