Das Traditionsunternehmen Paul Köster aus Medebach meldet Insolvenz an.
Insolvenz angemeldet : Betrieb bei Paul Köster in Medebach läuft weiter
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Das Traditionsunternehmen Paul Köster in Medebach hat wegen drohender Zahlungsunfähigkeit Insolvenz angemeldet - und zwar eine sogenannte Insolvenz in Eigenverantwortung. Das Familienunternehmen will sich damit neu aufstellen.
Wie die Firma in einer Mitteilung schreibt, ist es eine frühzeitige Maßnahme aus eigener Initiative. Damit zieht das Unternehmen die Reißleine, da eine Zahlungsunfähigkeit drohte.
Insolvenz bei Paul Köster: Mitarbeiter bekommen weiter Geld
Im Betrieb bleibt erstmal alles wie gehabt: Es wird weiter produziert, auch Aufträge und Lieferungen werden von Paul Köster erfüllt. Auch die Löhne und Gehälter der 320 Mitarbeiter können gezahlt werden. Sie sind durch das Insolvenzgeld der Bundesagentur für Arbeit gesichert.
Familienunternehmen aus Medebach neu aufstellen
Die Geschäftsführung führt das Insolvenzverfahren selbst durch, unterstützt von Finanz- und Rechtsexperten. Ziel des Verfahrens ist es, das 115 Jahre alte Familienunternehmen zukunftssicher zu machen.
Im Mittelpunkt steht dabei der Erhalt des Standortes in Medebach und möglichst vieler Arbeitsplätze. Dazu gehört aber auch eine Erweiterung der Produktpalette, um beispielsweise neue Kunden gewinnen zu können.
Paul Köster ist im Sondermaschinenbau tätig und stark von der Automobilindustrie abhängig.
Unsere Quellen:
- Pressemitteilung Paul Köster GmbH
Sendung: WDR 2 Südwestfalen, Lokalzeit, 11.06.2026, 13:30 Uhr