Mehr als 300 potentielle Investoren habe man angesprochen, es gab aber kein Interesse, die Hammer-Filialen zu übernehmen, teilte der Insolvenzverwalter Steven Meyer mit. Seit Ende Januar befand sich das Unternehmen bereits im vorläufigen Insolvenzverfahren. 46 der 87 Baumärkte wurden bis Ende März nach einem Räumungsverkauf geschlossen.
Vielleicht doch noch Übernahme-Interessent?
Nun geht es ans Eingemachte: Mit dem heute startenden Abverkauf in den verbliebenen Filialen - in NRW gibt es noch Hammer-Märkte in Olpe, Schwerte, Wesel, Hamm, Coesfeld, Ahaus, Minden, Lübbecke und Detmold - soll das Unternehmen möglichst so lange liquide bleiben, bis in den nächsten Tagen vielleicht doch noch ein Übernahme-Interessent gefunden wird.
Dabei sollen die Flächen unter Erhalt der dortigen Arbeitsplätze an "namhafte Interessenten der Food- und Non-Food-Branche" überführt werden, so der Insolvenzverwalter. Dafür sei aber eine schnelle Lösung notwendig. Sonst verlieren bundesweit 1.100 Mitarbeitende ihre Jobs.
Unsere Quellen:
- Pressemitteilung des Insolvenzverwalters PLUTA
- Öffentliche Bekanntmachung des Amtsgerichts Bielefeld (AZ 43 IN 69/29)
Sendung: WDR 2 Ostwestfalen-Lippe, Lokalzeit, 01.04.2026, 14:31 Uhr