Schild einer KiK-Filiale
Die Bekleidungskette Kik (Abkürzung für "Kunde ist König") muss Filialen schließen. Die Inflation setzt dem Unternehmen zu. Vor allem, weil viele Kunden jetzt weniger Geld haben und auch an Klamotten sparen. Außerdem sei der Konkurrenzkampf stärker als früher, schreibt das Böner Unternehmen.
Kik eröffnet auch neue Filialen
Kik hat in ganz Europa mehr als 4.200 Filialen, mehr als 2.300 davon in Deutschland. Die meisten Kik-Filialen machen nach Unternehmensangaben Gewinn. 50 Filialen, in denen es eher schlecht läuft, wird der Textildiscounter aber im ersten Quartal des Jahres 2026 schließen. Gleichzeitig will Kik auch neun neue Filialen eröffnen, eine davon in Deutschland.
"Die Mitarbeitenden in unseren Filialen müssen sich nicht um ihren Job sorgen." Kik-Pressestelle
Welche Kik-Filialen schließen?
Welche Filialen von den Schließungen betroffen sind, teilt Kik noch nicht mit. "Die Mitarbeitenden in unseren Filialen müssen sich nicht um ihren Job sorgen," schreibt das Unternehmen. Wegen der vielen Filialen gäbe es für Mitarbeiter der Filialen, die bald geschlossen werden, "in der Regel" Möglichkeiten, weiter für das Unternehmen zu arbeiten.
Die Textildiscounter-Kette Kik wurde 1994 in NRW gegründet und beschäftigt europaweit 32.000 Menschen. Neben Kleidung verkauft sie auch Haushaltsartikel, Heimtextilien, Party- und Geschenkartikel, Spielwaren und Dekoartikel.
Unsere Quellen:
- Mail von Kik als Antwort auf WDR-Anfrage
- Presseagentur dpa-AFX
Hinweis der Redaktion vom 17. Februar 2026, 11.00 Uhr: Wir hatten zunächst geschrieben, dass Kik europaweit 3.200 Mitarbeiter beschäftigen würde. Tatsächlich beschäftigt Kik europaweit 32.000 Menschen. Wir haben die Stelle entsprechend korrigiert.
Sendung: WDR 2 Ruhrgebiet, Lokalzeit, 16.02.2026, 14:31 Uhr