Fast jede Frau kennt es: Unerwünschte, sexualisierte verbale Belästigungen im öffentlichen Raum. Pfiffe, anzügliche Sprüche und Gesten, Anhupen. Die Rede ist von "Catcalling", einer Form von sexualisierter Gewalt, die hauptsächlich von Männern gegenüber Frauen ausgeübt wird.
Und sie beginnt schon im Kindesalter. Catcalling wird gerne als "Kompliment" verharmlost, doch bei den betroffenen Mädchen löst es Angst und Unwohlsein aus. Das Problem: Ein Gesetz gegen Catcalling gibt es nicht.
Autorin: Katharina Krawiec
Redaktion: Chris Hulin
Sendung: WDR 5, Neugier genügt, 20.02.2026, 10:04 Uhr