Bänke gab es schon in der antiken Stadt – gebaut aus wirtschaftlichen Gründen von Geschäftsinhabern für ihre Kundschaft. Im Mittelalter dienten Bänke zum öffentlichen Debattieren, in heutigen Städten wurden viele Bänke abgebaut oder zum Liegen unbrauchbar gestaltet, um etwa Obdachlose fernzuhalten.
Nun rückt die Bank wieder in den Fokus von Stadtplanenden in NRW. Sie soll mehr sein als eine Sitzgelegenheit. In Dortmund bieten "Smart Banks" jetzt die Möglichkeit, das Mobiltelefon, Tablet oder Laptop mit Solarstrom zu versorgen.
In Bonn lädt eine "Plauderbank" ein, den Sitznachbarn kennenzulernen. Und in Coesfeld richten sich Gesprächsbänke gezielt an Geflüchtete und Mitbürger:innen, die Deutsch lernen wollen. Wie das funktioniert und ob das klappt, hat sich Guido Meyer auf einer NRW-Rundfahrt zeigen lassen.
Autor: Guido Meyer
Redaktion: Monika Kophal