Eine Frau sitzt auf einer Bank mit der Aufschrift "Plauderbank"

Die Bank und ihre Rolle in der Gesellschaft

Bänke sind Sitzgelegenheiten in der Öffentlichkeit. Aber sie könnten noch stärker zum kurzen Verweilen genutzt werden und so Begegnungen fördern. Das wünschen sich verschiedene Stadtplanende in NRW.

Bänke gab es schon in der antiken Stadt – gebaut aus wirtschaftlichen Gründen von Geschäftsinhabern für ihre Kundschaft. Im Mittelalter dienten Bänke zum öffentlichen Debattieren, in heutigen Städten wurden viele Bänke abgebaut oder zum Liegen unbrauchbar gestaltet, um etwa Obdachlose fernzuhalten.

Nun rückt die Bank wieder in den Fokus von Stadtplanenden in NRW. Sie soll mehr sein als eine Sitzgelegenheit. In Dortmund bieten "Smart Banks" jetzt die Möglichkeit, das Mobiltelefon, Tablet oder Laptop mit Solarstrom zu versorgen.

In Bonn lädt eine "Plauderbank" ein, den Sitznachbarn kennenzulernen. Und in Coesfeld richten sich Gesprächsbänke gezielt an Geflüchtete und Mitbürger:innen, die Deutsch lernen wollen. Wie das funktioniert und ob das klappt, hat sich Guido Meyer auf einer NRW-Rundfahrt zeigen lassen.

Autor: Guido Meyer

Redaktion: Monika Kophal

Die Bank und ihre Rolle in der Gesellschaft

WDR 5 Neugier genügt - das Feature 18.09.2025 21:39 Min. Verfügbar bis 17.09.2026 WDR 5 Von Guido Meyer


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