An Justizopfer des Nationalsozialismus wird eher selten erinnert. Doch ihre Spuren lassen sich heute noch in vielen Archiven finden. Zum Beispiel in den nicht zugestellten Abschiedsbriefen, die manchmal noch in den Hinrichtungsakten liegen – und die Familien und Freunde nie erreichten. Das Verfassen der Abschiedsbriefe war die letzte Handlung, die den zum Tode Verurteilten zugestanden wurde.
Die Arolsen Archives und die Staatlichen Archive Bayerns haben das Projekt #lostwords gestartet, damit über 80 Jahre später, die Briefe endlich die Angehörigen erreichen.
Autorin: Larissa Schmitz
Redaktion: Julia Lührs
Sendung: WDR 5, Neugier genügt, 27.12.2026, 10:04 Uhr