Ein Gemälde zeigt den niederländischen Religionsreformer Menno Simons (1496 - 1561)

Bibelfeste Friedensfreunde - 500 Jahre Mennoniten

Stand:

Vor 500 Jahren ist die Glaubensgemeinschaft der Mennoniten entstanden. Die Mitglieder der evangelischen Freikirche folgen dem Gebot des Friedens. In Zeiten von Krieg und Aufrüstung werden ihre Glaubensgrundsätze auf die Probe gestellt.

Leben nach Vorbild Jesu

1525 begann mit der ersten Erwachsenentaufe in Zürich die reformatorische Täuferbewegung. Christen, die ihr Leben ganz nach dem Vorbild Jesu und der Bibel ausrichteten. Dazu zählen auch die Mennoniten. Ihr Namensgeber, der niederländische Theologe Menno Simons, rückte die Gewaltlosigkeit ins Zentrum des Glaubens. Wie alle Täufer wurden sie im Laufe der Jahrhunderte verfolgt, zur Auswanderung gezwungen und diskriminiert.

Die Mennoniten und der Pazifismus

Die Erwachsentaufe und die Friedensarbeit machen bis heute das Selbstverständnis der evangelischen Freikirche aus. Erst seit 1887 gibt es eine Mennoniten-Gemeinde in Berlin. Wie leben die Mennoniten die überlieferten Grundsätze heute, was halten sie von den Waffenlieferungen an die Ukraine und den Aufrüstungsplänen für die Bundeswehr?

Autorin: Christiane Hög

Eine Produktion des RBB

Redaktion im WDR: Christina-Maria Purkert

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