Ebbe und Flut – das liegt vor allem am Mond und seiner Anziehungskraft. Er zieht, sehr einfach gesagt, wie ein Magnet das Wasser weg. So fließt es weg und sammelt sich an anderer Stelle.
Bis zu 20 Meter heben und senken sich die Ozeane in etwas mehr als zwölf Stunden, hat die Maus von Meeresexperten erfahren. Aber das sind Extrem-Werte.
Schauen wir uns die Nordsee an. Sie hat eine sehr breite Öffnung zum Atlantik. Von dort kommen bei Flut die Wassermassen. Da gibt es zwischen Ebbe und Flut einen Unterschied von etwa 3 Metern Höhe.
Die Ostsee ist in sich fast geschlossen – es gibt nur eine relativ schmale Verbindung zur Nordsee – zwischen Dänemark und Schweden. Und da reichen die wenigen Stunden bei Flut nicht aus, dass genug Wasser durch diese enge Öffnung fließt. So gibt es zwar Ebbe und Flut an der Ostsee – aber der Meeresspiegel bewegt sich nur um 10 bis 15 Zentimeter.
Also: Die Ostsee ist im Gegensatz zur Nordsee ein "Binnenmeer" – da merkt man Ebbe und Flut nicht so stark - aber es gibt sie, zumindest ein wenig.
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