Das, was wir am Strand finden, ist nur der leblose Rest der Muschel. Die eigentliche Muschel ist ganz weich und lebt in der Muschelschale.
Wenn dort Löcher drin sind, kann das zum Beispiel von Schnecken oder Tintenfischen stammen: Sie weichen die Schale auf, um die Muschel zu fressen.
Unten an der Muschel ist ein kleiner Fuß, mit dem sie sich bewegt. Sie kann sich mit kleinen Fäden zum Beispiel an Steinen festhalten oder gräbt sich in den Sand hinein.
Und wie Muscheln entstehen? Männliche Muscheln spucken ihren Samen ins Wasser, weibliche ihre Eier – und wenn die sich treffen, entsteht im Wasser eine neue Muschel.
Erst ist sie ganz winzig – und ihre erste Schale ist noch ziemlich weich. Sie braucht dafür Kalk und andere Substanzen, die sie aus dem Meer entnimmt. So wächst ihre Schale immer weiter. Die Rillen sind ein Zeichen dafür. Experten können daran, ähnlich wie bei einem Baum, das Alter der Muschel ablesen.
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