Die fünf Spitzenkandiat:innen bei der WDR-Wahlarena

Liveblog zum Nachlesen: So war die WDR Wahlarena

Stand:

Der Countdown zur Landtagswahl am 15. Mai läuft. Die Spitzenkandidaten der fünf aussichtsreichsten Parteien haben im WDR die Gelegenheit genutzt, die Wähler in Nordrhein-Westfalen für sich zu gewinnen.

90 Minuten Spitzen-Wahlkampf pur

In der Wahlarena in Köln-Bocklemünd haben sich Hendrik Wüst (CDU), Thomas Kutschaty (SPD), Joachim Stamp (FDP), Markus Wagner (AfD) und Mona Neubaur (Grüne) den Fragen von Ellen Ehni und Henrik Hübschen gestellt. 240 Zuschauer verfolgten den Spitzen-Wahlkampf in der Wahlarena. Hier unser Live-Ticker zur TV-Diskussion zum Nachlesen:

Sabine Tenta
Sabine Tenta

Tschüss bis zum TV-Duell

Das war unser Liveblog zur Wahlarena. Vielen Dank, dass wir Sie begleiten durften. Beim TV-Duell am 12.05. sind wir wieder für Sie da. 
Martin Teigeler
Martin Teigeler

Das war's - aber es geht weiter

Die Diskussion ist vorbei. Aber es geht weiter. Ein Twitter Space unserer Redaktion Westpol diskutiert jetzt gleich mit Beobachtern über die Wahlarena. Der Faktencheck folgt dann morgen spätestens bis Mittag auf WDR.de. Um 22.15 Uhr heute Abend läuft zudem ein ausführliches Doppelporträt über Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) und seinen Herausforderer Thomas Kutschaty (SPD) im WDR Fernsehen.
Sabine Tenta
Sabine Tenta

Am Ende der Sendezeit ....

... bleiben noch viele Themen übrig wie zum Beispiel die innere Sicherheit. 90 Minuten lebendiger Diskussion gaben aber einen guten Überblick, wie die Kandidaten denken und was sie vertreten. 
Sabine Tenta
Sabine Tenta

Corona-Regeln: Differenzen zwischen CDU und FDP

Vizeministerpräsident Stamp betont, dass Bund und Länder binnen einer Woche neue Corona-Regeln aufstellen können. Ministerpräsident Wüst hingegen kritisiert, dass zu viele Gesetze im Schnellverfahren von Bundestag und Bundesrat beschlossen worden sind. Er hätte sich eine Verlängerung des Infektionsschutzgesetzes des Bundes gewünscht. Beiläufig erinnert Wüst an seine Rolle als MPK-Vorsitzender und die Einblicke, die er durch das Amt hat. 
Martin Teigeler
Martin Teigeler

Das Ende naht - kommt noch ein letzter "Punch"?

Energie, Verkehr, Corona, Wohnen - die bekannten und wichtigen Themen sind debattiert. Bislang fehlt der ganz große Überraschungseffekt hier. Kann noch ein Spitzenkandidat einen letzten Punkt landen, der die Konkurrenz auf dem falschen Fuß erwischt? Es sieht nicht danach aus in den letzten Minuten.
Sabine Tenta
Sabine Tenta

Kutschaty will mehr Luftfilter in den Schulen

Im NRW-Landtag seien mehr Luftfilter als in allen Schulen in Düsseldorf - behauptet der SPD-Kandidat zuspitzend. Der WDR hat nachgefragt, wie es in den Schulen konkret aussieht. 
Martin Teigeler
Martin Teigeler

Noch eine weitere Schnellrunde

Und die Daumen kommen wieder in Bewegung. Wüst (CDU) und Wagner (AfD) sind als einzige für eine Ausweitung der Videoüberwachung auf öffentlichen Plätzen. Bei der Wiedereinführung der Maskenpflicht an Schulen im Herbst sind CDU, FDP und AfD dagegen. SPD und Grüne wollen noch abwarten. Es wird jetzt (etwas) emotionaler - die Schlussphase startet. Das Thema Corona regt die Gemüter an.
Martin Teigeler
Martin Teigeler

Debatte um Grunderwerbssteuer

Jetzt geht es um die Eigenheim-Förderung. Stamp (FDP) verspricht unter anderem erneut Entlastungen bei der Grunderwerbssteuer. Hintergründe zum Thema:  
Sabine Tenta
Sabine Tenta

"Das bürokratische Landesmonster"

Der Liberale Stamp setzt wieder mal auf privat vor Staat. Er erteilt den kommunalen Wohnungsbaugesellschaften, die Kutschaty forderte, eine klare Absage, glaubt, dass private sogar engagierter bauen können als die öffentliche Hand. Stamp malt sogar ein "bürokratisches Landesmonster" an die Wand. 
Sabine Tenta
Sabine Tenta

Schnellfragerunde: Mietpreisbremse verlängern?

Am schnellsten war der Daumen von Wagner unten, Kutschaty und Neubaurs Daumen gingen hoch, Stamp hatte zuvor geantwortet und fühlte sich wohl nicht mehr angesprochen, Wüst verweigerte mit der Waagerechten die Festlegung. Ein wichtiges, ein heikles Thema, denn der Mangel an bezahlbarem Wohnraum treibt viele der 13 Millionen Wahlberechtigten in NRW um. 
Martin Teigeler
Martin Teigeler

Der lächelnde Herr Wüst

Ein Eindruck nach einer Stunde Debatte: Ministerpräsident Wüst (CDU) tritt auffällig gutgelaunt auf. "Ich bin ganz aufgeräumt und fröhlich." Inhaltliche Kritik, die Kutschaty (SPD) und Neubaur (Grüne) etwa bei der Verkehrspolitik auch an ihn gerichtet vorbringen, versucht er lächelnd abzuwehren. Zwischen Stamp (FDP) und Wagner (AfD) geht es auch mimisch konstant grimmig zu.
Sabine Tenta
Sabine Tenta

Alle einig bei einem Thema!

Alle fünf Kandidaten finden einen besseren ÖPNV gut - eine klares Statement für eine Änderung in der Verkehrspolitik. 
Sabine Tenta
Sabine Tenta

"Nein, Frau Neubaur!"

Der Neubau der Rahmedetalbrücke betrifft Tausende Menschen, entsprechend heftig wird es und NRW-Ministerpräsident Wüst fällt erstmals Mona Neubaur ins Wort, wirft ihr Populismus vor. Sie hatte gefordert, auf Ortsumgehungen zu verzichten und mehr in den ÖPNV zu investieren und Projekte priorisieren - auch ein Angriff auf Wüst, der viereinhalb Jahre Verkehrsminister war. 
Martin Teigeler
Martin Teigeler

Schlammschlacht? Bislang eher nicht

In den letzten Tagen war viel zu lesen über eine "Schlammschlacht" vor allem zwischen CDU und SPD im Landtagswahlkampf. Bisher ist davon zwischen Schwarz-Gelb einerseits und SPD und Grünen andererseits wenig zu spüren. Es gibt große Meinungsverschiedenheiten bei Themen wie der Verkehrspolitik, aber die werden nicht lautstark ausgetragen. Persönliche Attacken sind bislang ausgeblieben. AfD-Mann Wagner hingegen tritt polemischer auf - und bekommt auch kräftig Contra zu seinen Aussagen.
Sabine Tenta
Sabine Tenta

Über 60 neue Brücken musst du gehen

Denn das ist der Erneuerungsbedarf an größeren Brücken im Land für die nächsten Jahre. Da die Verkehrs-Infrastruktur über Jahre im Voraus geplant werden muss, ist dieses Thema auch im NRW-Landtag immer umstritten. Die Suche wer wann was versäumt hat, ist in NRW schwer zu beantworten, weil in den letzten Jahren die Regierungen mehrfach wechselten. Einfacher hat es da Wagner, weil die AfD nie in Regierungsverantwortung war. Er kritisiert Versäumnisse beim Brückenbau.

Hier Hintergründe zum Brückenbedarf in NRW:

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