Der Münsterländer Höne gehört dem Landtag seit 2012 an. In seinem ersten Statement vor Journalisten am Montagnachmittag in Düsseldorf kritisierte der neue Fraktionsvorsitzende das schwarz-grüne Sondierungspapier. Darin fehle eine Idee für die Zukunft des Landes, stattdessen enthalte es "Wohlfühl-Rhetorik". Die angesagte Versöhnung von Ökonomie und Ökologie sei auch nicht neu. Gleichwohl gehe er von der Bildung einer schwarz-grünen Koalition aus, sagte Höne. Die FDP bereite sich auf die Rolle als "kritische und konstruktive" Opposition vor.
Erst Wiederwahl, jetzt Neuaufstellung
Höne steht im Vergleich zum bald 60-jährigen Rasche vor allem für eine Verjüngung. Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden die Abgeordneten Angela Freimuth, Ralf Witzel und Marc Lürbke gewählt.
Absage an Ampel
Der gescheiterte Spitzenkandidat Joachim Stamp sah nach der Wahlpleite keinen Anlass, über eine rechnerisch mögliche Ampel in NRW auch nur nachzudenken. Auch Höne wies Ampel-Spekulationen zum jetzigen Zeitpunkt ebenfalls zurück, schloss ein solches Bündnis für die Zukunft aber auch nicht kategorisch aus.
