Konkret bedeutet das, dass Jäger 200 Euro pro Schwarzwild im Kerngebiet und in der Sperrzone II bekommen. In der Sperrzone I gibt es 150 Euro für jedes erlegte Schwarzwild.
Unterstützung bei Bezäunung und Suchtrupps
Zusätzlich will das Land NRW die Jäger finanziell unterstützen, die Zäune errichten. Diese helfen auch bei der Seuchenbekämpfung. Rund zehn Monate ist es her, dass das erste mit Afrikanischer Schweinepest (ASP) infizierte Wildschwein in NRW gefunden wurde - und zwar in Kirchhundem im Kreis Olpe.
Wildschweinbestand müsse gesenkt werden
Jetzt wollen die Kreise verstärkt handeln und die Schweinepest besser in den Griff bekommen. Denn inzwischen sind rund 580 ASP-positiv getestete Wildschweine bestätigt. Allerdings wurden landesweit auch 45.000 erlegte oder tote aufgefundene Wildschweine negativ getestet.
"Jetzt verdoppeln wir unsere Unterstützung an die Kreise." Silke Gorißen, Ministerin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz
"Je schneller der Bestand reduziert wird, umso schneller lässt sich die Schweinepest tilgen", erklärt Silke Gorißen, NRW-Ministerin für Landwirtschaft. Ein geringerer Wildschweinbestand senke das Risiko dafür, dass sich das Virus weiter ausbreitet. Das erklärt das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Schon seit Februar beteilige sich das Land NRW daran, dass Wildschweine mehr gejagt werden.
Unsere Quelle:
- Pressemitteilung vom Land NRW, Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Sendung: WDR.de, Mehr Geld für Jagd auf Wildschweine, 30.04.2026, 15:00 Uhr