Endstation Treppe: Alltag an NRW-Bahnhöfen

Aktuelle Stunde 24.04.2026 20:08 Min. Verfügbar bis 24.04.2028 WDR Von Ann-Kathrin Stracke

WDR-Datenrecherche Aufzüge und Rolltreppen an Bahnhöfen häufig defekt

Stand:

Aufzüge und Rolltreppen sind für viele Menschen unverzichtbar, um zum Zug zu gelangen. Doch im Bahnhofsalltag sind sie regelmäßig für Stunden außer Betrieb. Eine Datenanalyse des WDR zeigt, wo es die größten Probleme gibt.

Von Julian Budjan

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Die Aufzugstür bleibt verschlossen, das Display ist schwarz, irgendwo klebt ein Defekt-Schild, die Rolltreppe daneben steht still. Für einen Rollstuhlfahrer, Eltern mit Kinderwagen oder einen älteren Fahrgast bedeutet das: kein Bahnsteig, kein Zug. Für viele ist das kein seltenes Pech – sondern vertraute Realität.

Das Datenteam des WDR hat zwischen dem 1. Oktober 2025 und dem 31. März 2026 deutschlandweit den Betriebszustand aller mehr als 3.700 Aufzüge und Rolltreppen an Bahnhöfen der Deutschen Bahn abgerufen und die Störungszeiten ausgewertet.

Wie schneidet euer Hausbahnhof ab?

Lange Reparaturzeiten: Ein großer Teil der Defekte ist schwerwiegend

Die Zahlen bestätigen, dass Störungen alltäglich sind: An fast jedem dritten der rund 230 NRW-Bahnhöfe, die durch Aufzüge und Rolltreppen barrierefrei sein sollen, fallen diese Anlagen durchschnittlich einmal pro Woche für mindestens eine Stunde aus. Nicht nachts, sondern während der typischen Verkehrszeiten von 6 Uhr morgens bis 0 Uhr. Und wenn sie ausfallen, dauert es häufig nicht Stunden, bis sie repariert sind. Sondern Tage.

Das gilt im überprüften Zeitraum Oktober 2025 bis März 2026 für etwa 41 Prozent aller Aufzüge in NRW. Sie fallen mindestens einen ganzen Verkehrstag lang aus. Das ist mehr als im Bundesvergleich, wo 35 Prozent der Aufzüge länger defekt sind. Bei 7 Prozent der defekten Aufzüge in NRW dauert die Reparatur sogar mehr als eine Woche am Stück. Bei den Rolltreppen kommen Außerbetriebnahmen von mehr als einem Tag ebenfalls bei 41 Prozent aller Geräte vor. Bundesweit lag dieser Wert noch etwas höher.

Zusammengerechnet kommen während der sechs Monate 70 Prozent der defekten Aufzüge in NRW auf Störungsminuten von über einem Tag. Bei den Rolltreppen sind es gar 90 Prozent.

Am 12. Januar sind Fahrgäste bundesweit mit den meisten Aufzugs- und Rolltreppenstörungen konfrontiert. Fast 500 der mehr als 3.700 Anlagen (also Rolltreppen oder Aufzüge) funktionieren während der Verkehrszeiten für über eine Stunde nicht. Am 25. November gibt es an NRW-Bahnhöfen die meisten mehr als einstündigen Störungen: 62 der 618 Anlagen sind mehr als 60 Minuten außer Betrieb. Ein Wert, der beinahe auch an drei anderen Tagen im Januar erreicht wird.

Bei den Rolltreppen liegen die störungsreichsten Tage in NRW im Oktober. Gleich an vier Tagen steht etwa jede fünfte der 153 Rolltreppen für mindestens eine Stunde still. Als am 23. Februar zeitweise jede fünfte Rolltreppe bundesweit ausfällt, bleibt der Anteil an Störungen in NRW aber moderat. Die Deutsche Bahn begründet das damit, dass der von den Problemen betroffene Rolltreppentyp großflächig am Berliner Hauptbahnhof verbaut sei.

WDR-Analyse sei "Ausschnitt der Lage an den Bahnhöfen"

Das für den Bahnhofsbetrieb verantwortliche Unternehmen spricht in Bezug auf die vom WDR ermittelten Störungsquoten von einem "Ausschnitt der Lage in den Bahnhöfen". Bundesweit hätten die Aufzüge und Rolltreppen im Jahr 2025 über 90 Prozent der Zeit störungsfrei funktioniert. Zudem seien viele Bahnsteige auch bei Störungen weiterhin stufenlos zugänglich, weil sie über beides – Rolltreppen und Aufzüge – verfügen würden. Die Zahlen zeigen: Das ist an gerade einmal 29 der 230 NRW-Bahnhöfe der Fall - vor allem an den größeren.

Barrierefreies Bauen: "Dem, der es braucht, fehlt es dann"

WDR 5 Morgenecho - Interview 24.04.2026 06:02 Min. Verfügbar bis 24.04.2027 WDR 5

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Fahrgäste sind an kleineren Bahnhöfen stärker von Ausfällen betroffen

Doch gerade viele Pendler oder außerhalb der Innenstädte wohnende Menschen sind davon abhängig, dass der Aufzug am kleinen Bahnhof vor ihrer Haustür funktioniert. Sie können nicht auf andere Bahnsteige ausweichen und einfach einen anderen Zug nehmen.

Dass Störungen sich gerade bei kleineren Bahnhöfen am stärksten auswirken, zeigt die errechnete Gerätequote. Sie ermittelt, wie viel Prozent der möglichen Betriebszeit (6 bis 0 Uhr) jedes Gerät im Schnitt ausgefallen ist.

An den Bahnhöfen Düsseldorf-Eller und Gronau (Westfalen) ist die Wahrscheinlichkeit am größten, bei einem Besuch vor einem defekten Gerät zu stehen und nicht zum Bahnsteig zu kommen. Für durchschnittlich 15 bis 20 Prozent der typischen Verkehrszeit zwischen 6 und 0 Uhr fällt hier jeder Aufzug und jede Rolltreppe zwischen Oktober und März aus. Deutschlandweit gibt es sogar einen Bahnhof mit rund 33-prozentiger Ausfallwahrscheinlichkeit pro Aufzug bzw. Rolltreppe: Der Bahnhof Brebach im Saarland.

Bahn nennt Vandalismus und Witterung als Hauptgründe für Störungen

Die Bahn führt die meisten Störungen auf äußere Gründe zurück. Immer wieder seien die Anlagen schwerem Vandalismus ausgesetzt. Zudem würden sie häufig stark verschmutzt hinterlassen oder durch zurückgelassene Gegenstände beschädigt. Auch herkömmliches Streugut im Winter beschädige häufig die Mechanik. Weshalb man nun Spezialsalz auf den Bahnsteigen einsetze. Um die Störungszeiten zu reduzieren, arbeitet die Bahn mit automatisierten Störungsmeldungen und setzt bei kleineren Problemen zusätzliche Kräfte ein, um die Ausfallzeiten zu minimieren, heißt es.

Doch wie sieht es konkret an den großen Bahnhöfen Nordrhein-Westfalens aus – wo können Fahrgäste am häufigsten mindestens eine Anlage nicht nutzen, die sie eigentlich zum Bahnsteig bringen sollten?

Große Bahnhöfe anfälliger für Störungen - Ausnahme: Köln Hbf

An den Bahnhöfen Köln Messe/Deutz, Duisburg Hbf und Düsseldorf Hbf ereignen sich die häufigsten mehrstündigen Störungen. An mindestens 90 von 182 Tagen fällt irgendeine der Rolltreppen oder Aufzüge für mehr als vier Stunden aus.

Auf über 140 Tage mit einem Ausfall von über einer Stunde kommen die Bahnhöfe Köln Messe/Deutz, Köln/Bonn Flughafen, Dortmund Hbf und Düsseldorf Hbf.

Schaut man auf die Gesamtzahl an länger gestörten Aufzügen oder Rolltreppen, sticht Dortmund Hbf hervor. 333 Mal hat hier eine Anlage für mindestens eine Stunde nicht funktioniert. Kein Vergleich zu Berlin Hbf (1.642 Störungen), Frankfurt am Main Hbf (1.414) oder Hamburg Hbf (717).

Doch gilt: Je größer ein Bahnhof, desto mehr Rolltreppen und Aufzüge hat er – und desto anfälliger ist er für auftretende Defekte. 70 Anlagen sind es in Berlin, 50 in Frankfurt, 23 an Dortmund Hbf, 19 an Düsseldorf Hbf und ebenfalls 19 an Köln Hbf.

Trotz der Vielzahl an Geräten läuft es an Kölns großem Knotenpunkt auffallend gut, vor allem deshalb, weil Defekte offenbar schneller behoben werden als anderswo: An jedem dritten Tag gibt es hier von Oktober bis März im Schnitt keine Störung von mehr als einer Stunde. Noch besser steht der zuletzt modernisierte Bahnhof Münster Hbf da: Die elf Aufzüge und Rolltreppen bleiben jeden zweiten Tag von längeren Ausfällen verschont.

Datenrecherche zu Aufzügen und Rolltreppen an NRW-Bahnhöfen

WDR 24.04.2026 00:44 Min. Verfügbar bis 23.04.2028 WDR Online

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Unsere Quellen:

Grundlage sind die Echtzeit-Statusmeldungen einer Daten-Schnittstelle der Deutschen Bahn, die WDR Data zwischen dem 1. Oktober 2025 und dem 31. März 2026 alle fünf Minuten gespeichert und im Anschluss ausgewertet hat. Die Funktionsfähigkeit der Aufzüge und Rolltreppen wurde während der typischen Zugverkehrszeiten von 6 bis 0 Uhr betrachtet. Geräte, die ausschließlich als "Im Bau/Umbau" gekennzeichnet waren, wurden von der Auswertung ausgeschlossen. Geräte mit nur zeitweisem Umbau sind enthalten; Umbauperioden wurden nicht als Störungen gezählt.

Einige der Außerbetriebnahmen sind als "Wartungen" gekennzeichnet. Die Daten deuten aber daraufhin, dass ein erheblicher Teil dieser Wartungen unplanmäßig stattfindet, teilweise werden die gleichen Geräte mehrmals pro Monat gewartet, teilweise dauern die Wartungen mehrere Stunden an und finden mitten am Tag statt. Wir haben uns deshalb redaktionell dazu entschieden, Wartungen während der Verkehrszeiten bei der Berechnung der Ausfallzeiten zu berücksichtigen.

Bundesweit waren so 2.756 Aufzüge und 1.033 Rolltreppen an 1.355 Bahnhöfen Teil der Auswertung. Für NRW wurden 464 Aufzüge und 154 Rolltreppen an 234 Bahnhöfen berücksichtigt.

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Sendung: WDR Fernsehen, Aktuelle Stunde, 24.04.2026, 18:45 Uhr

Kommentare zum Thema

26 Kommentare

  • 26 Oliver Bergmann 24.04.2026, 19:59 Uhr

    Defekte Aufzüge sind ärgerlich - keine Frage. Aber man kann die Sache melden. Sie wird dann nach meinem empfinden auch schnellstmöglich in Angriff genommen und behoben. Wir haben aber auch ein strukturelles Problem, vor allem im Nahverkehr, nämlich die unterschiedlichen Bahnsteighöhen. Es ist als Rollstuhlfahrer nahezu unmöglich, etwa in Essen Hbf, ohne Hilfe in eine S-Bahn zu gelangen. Dieses Problem besteht auch an vielen kleineren Stationen, die als barrierefrei gelten, weil die Bahnsteige ohne Aufzüge oder Treppen auskommen. Ich empfehle zu Testzwecken Fahrten mit der S3 zwischen Hattingen (R) Mitte und Oberhausen Hbf oder mit der S9.

  • 25 Michael T. 24.04.2026, 19:30 Uhr

    In der Schweiz habe ich an sehr vielen Bahnhöfen eine einfache Lösung gefunden : von der Unterführung führen 2 Wege nach oben. Auf einer Seite eine gewöhnliche Treppe mit Absätzen, auf der anderen Seite eine Rampe mit geringer Steigung. Rollkoffer lassen sich sehr gut ziehen, Rollatoren haben keine Probleme. Rollstühle kommen auch hinauf, eventuell mit etwas Hilfe einer Begleitperson. Ausfallquote 0 %.

    Antworten (1)
    • Lisa 26.04.2026, 09:48 Uhr

      Und Vandalismus hat keine Chance! Aber solch eine Lösung wird bei der Bahn verkompliziert, s. - wenn auch in Bayern - der Bahnhof Bischofswiesen, Berchtesgadener Land. Für mehrere Millionen umgebaut, muß man, kann man die Treppe nicht bewältigen, eine Rampe runter, durch die Unterführung, dann eine Rampe hoch, jedoch weg vom Bahnsteig, und dann entlang einer Straße ohne Bürgersteig zurück, um auf Bahnsteig 2 zu kommen. Von moderater Steigung kann bei beiden Rampen keine Rede sein. Man ist mehrere Minuten unterwegs. Und wehe, wenn dann kurz vor Abfahrt ein Gleiswechsel angekündigt wird ... Aber für die Bahn ist das barrierefrei !!!

  • 24 Lisa 24.04.2026, 13:20 Uhr

    Ach ja, das leidige Thema Aufzüge an Bahnhöfen, man könnte Bücher darüber schreiben. Selbst neue Aufzüge sind teils schon nach kurzer Zeit defekt. Kauft die Bahn schlechtes Material, um Geld zu sparen? Schlimm finde ich auch den Vandalismus, wo die Bahn nichts für kann. Für diese Hirnlosigkeit von Teilen der Bevölkerung fehlt mir jedes Verständnis. Was die Verschmutzungen angeht, sehe ich teils die Bahn in der Pflicht, auch wenn die Fahrgäste hier dazu beitragen. Aber wenn von Seiten der DB nur selten gereinigt wird, muß man sich nicht wundern, wenn Fahrgäste nachlässig werden und Dreck zu Dreck kommt. Zum Bahnhof Köln-Deutz: es gibt m.W. nur Rolltreppen zur Stadtbahn und nicht an jedem Bahnsteig für rauf und runter. Will ich vom Nahverkehr zum Fernverkehr oder umgekehrt umsteigen, gibt es leider nur Treppen - ein absolutes Unding für mobilitätseingeschränkte Menschen, weshalb ich meine Reisen so plane, daß ich da nicht umsteigen muss.

    Antworten (1)
    • Wolfram 27.04.2026, 09:12 Uhr

      Nach über 20 Jahren Tätigkeit bei 2 Aufzugsherstellern muss ich hier die Bahn (wenigstens teilweise) in Schutz nehmen. So verschmutzungs- und vandalensicher wie erforderlich ist ein Aufzug nicht herstellbar. Im Großraum Stuttgart haben die Monteure, für mich zu Recht, die Reparaturen von Aufzügen verweigert weil dort wiederholt (fast ständig) an Türen, in Kabinen und Schaltschränke uriniert wird. Das ist nicht nur ekelhaft sondern auch gesundheitsgefährdend für die Monteure! Und es hat lange Ausfallzeiten zur Folge weil erst ein Reinigungsunternehmen alles desinfizieren und reinigen muss bevor repariert werden kann. (nur nebenbei ist es auch für das Reinigungspersonal ekelhaft und gesundheitsgefährdend!) Ich habe dort hochwertigsten Edelsatahl gesehen der wegen des aggresiven Urins nach 4 1/2 Jahren durchkorrodiert war. Also bitte die Kritik an Bahn und AUfzusgsherstellern zurückfahren und lieber versuchen gesellschaftlich die Ursachen abzustellen!

  • 23 Stefan Harms 24.04.2026, 12:58 Uhr

    Wurden auch die Gründe der Störungen hinterfragt. Zum Beispiel Vandalismus.

  • 22 Franziska 1 24.04.2026, 12:47 Uhr

    „Die Bahn führt die meisten Störungen auf äußere Gründe zurück. Immer wieder seien die Anlagen schwerem Vandalismus ausgesetzt. Zudem würden sie häufig stark verschmutzt hinterlassen oder durch zurückgelassene Gegenstände beschädigt“ Zitat Artikel. Ich habe dazu die krasse Ansicht. Jeder der die Ausfallwahrscheinlichkeit bei Aufzüge hervorruft, sollte Mal ein Monat lang sich in einen Rollstuhl setzen und mit der Bahn fahren wollen. Unglaublich wie Menschen mit Vandalismus den Zugang für Behinderte im Rollstuhl ihre Bewegungsfreiheit einschränkt. Dumm, dümmer am Dümmsten, sind solche Menschen!

  • 21 Ronald 24.04.2026, 12:44 Uhr

    öffentliche Aufzüge werden von den meisten erst dann wahrgenommen wenn sie defekt sind. Bis dahin sind sie selbstverständlich. Und wir gehen sehr tolerant damit um: Wie schmal kann der Spalt an der sich schließenden Türe sein, damit ich eben noch durch passe. Genügt es wenn einer während der Fahrt hochspringt, damit der Aufzug anhält. Wieviele Knopf-Drücke merkt sich der Aufzug. Das alles wird - meist von Kids - ausprobiert, viele zig-Mal hintereinander. Und die Erwachsenen sind tolerant damit - sind doch Kids .

  • 20 Torsten Lange 24.04.2026, 12:06 Uhr

    Eigentlich müsste man bei der Bahn für Störungen immer mobile Einsatzteams bereithalten, die spätestens nach 12 Stunden, die Störungen beheben. Zudem müsste man genügend Ersatzteile für alle Aufzug- und Rolltreppentypen der Bahn vorrätig irgendwo lagern.

  • 19 Slivo 24.04.2026, 11:20 Uhr

    Etwa 5 Monate war ich auf Unterarmgehstützen angewiesen, da ich ein Bein nicht belasten durfte. Mobilitätstechnisch war ich deswegen im Raum Köln auf ÖPNV angewiesen. Nicht nur, dass Aufzüge kaputt sind, auch sind sie häufig Orte, die als Pissoir zweckentfremdet wurden und somit ist die Aufzugfahrt alles andere als angenehm An einer Umsteigehaltestelle, an der ich vom Bus zur S-Bahn wechselte, musste ich ca. 750 m Umweg gehen, obwohl sich die Bushaltestellen in ca 30 m Luftlinie vom Aufzug befand, aber auf der anderen Straßenseite. Es gab aber keinen Fußgängerübergang im Straßebereich des Aufzugs, um auf die andere Straßenseite zu gelangen. Auch muss man bei mehrgeschossigen U-Bahnhöfen schon mal von Aufzug zu Rolltreppe oder von Aufzug zu Aufzug wechseln, um auf die gewünschte Ebene zu kommen. Meines Erachtens besteht noch viel Nachholbedarf bei der Ausstattung von Bahnhöfen (DB, U-Bahn etc.), so dass das Reisen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität angenehmer wird.

  • 18 Elena - 1984 24.04.2026, 11:12 Uhr

    Über defekte Aufzüge oder Rolltreppen würden sich viele bei uns sogar freuen. Denn das würde bedeuten dass wir so etwas haben. Haben wir aber nicht. Seit über 20 Jahren laufen Diskussionen und Vertröstungen bezüglich der Errichtung. Es passiert absolut nichts. So bleibt ein Gleis weiterhin ausschliesslich über viele Stufen durch eine oft stinkende dunkle Unterführung erreichbar. Ein Trauerspiel das zur Neverending Story wurde. Und mit ein Grund weswegen ich Bahnfahren konsequent vermeide.

  • 17 Martin Heiers 24.04.2026, 10:42 Uhr

    Im Bonner Hauptbahnhof ist die Rolltreppe zum Bahnsteig 1 seit Wochen außer Betrieb.

  • 16 Peter Berger 24.04.2026, 10:36 Uhr

    Aufzüge und Rolltreppen sind schön, schöner wäre es jedoch wenn mehr Augenmerk auf das Kerngeschäft der Bahn gelenkt würde. Auf gut Deutsch: Es ist mir völlig egal, wenn der Aufzug klemmt. Wenn ich in der morgendlichen Kälte erfahren muss, dass der Zug wieder einmal ausfällt, dann ist das wesentlich schlimmer. Tausende Steuerzahler können dann schauen, wie sie an ihre Arbeit kommen. Oder wie sie die Fehlzeit durch ein späteres Dienstende kompensieren können.

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    • Lisa 26.04.2026, 09:32 Uhr

      Hier wird wohl Äpfel mit Bornen verglichen! Das ein Zig ausfällt ist schlimm, keine Frage. Für Mobilitätseingeschränkte, Eltern mit Kinderwagen etc sind aber Aufzüge genauso wichtig, wie pünktliche Züge.

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