Menschen können in Paderborn dauerhaft oder kurzzeitig im Hospiz leben

WDR 00:44 Min. Verfügbar bis 21.04.2028

Bau für Hospiz- und Palliativzentrum beginnt Menschen können in Paderborn dauerhaft oder kurzzeitig im Hospiz leben

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Manche todkranke Menschen möchten zu Hause bleiben. In Paderborn können sie bald tageweise ins Hospiz und müssen nicht umziehen.

"Pauline" macht es möglich. So heißt das neue Hospiz- und Palliativzentrum des Verbunds katholischer Altenhilfe Paderborn e.V. (VKA) in Paderborn. Schwerkranke in ihrer letzten Lebensphase und ihre Angehörigen werden hier demnächst versorgt und begleitet, acht vorübergehend und neun dauerhaft.

Erfüllung in der letzten Lebensphase

Sie sollen gedanklich und körperlich mal rauskommen aus ihrem Gedankenkarussell. Bekommen Gesellschaft, Raum und Gelegenheiten für Gespräche, gemeinsame Spiele und natürlich auch die notwendige medizinische Betreuung. Der Neubau im idyllischen Garten der Schwestern der Christlichen Liebe soll bis Ende 2027 fertig werden.

Symbolischer Spatenstich im Hospiz.

Ab 2027 soll hier ein neues Hospiz- und Palliativzentrum stehen.

Palliatives Zentrum soll Versorgungslücke schließen

In dem Hospiz- und Palliativzentrum soll es bald ein Angebot geben, das nach Angaben des Betreiber in NRW einzigartig ist: ein stationäres Hospiz für die letzte Phase des Lebens, gleichzeitig ein Tageshospiz, ähnlich wie bei der Tagespflege in Altersheimen. Aber es ist kein Angebot nur für Senioren. Hier dürfen alle wohnen, die mindestens 18 und sterbenskrank sind. Der VKA will eine Versorgungslücke in der Palliativmedizin schließen.

Betroffene sowie Angehörige sollen unterstützt werden

Timo Halbe, Vorstand des VKA Paderborn, erklärt das Ziel der neuen Einrichtung "Pauline". Menschen sollen hier "Geborgenheit, Würde und professionelle Begleitung" erhalten. Dabei geht es aber nicht nur um die Schwerkranken, sondern auch darum, Angehörige und Betroffene zu unterstützen, sagt Ulrike Molitor vom VKA.

"Gerade in der Hospizarbeit geht es darum, Orientierung und Halt zu geben – für die betroffenen Menschen selbst ebenso wie für ihre Angehörigen." Ulrike Molitor, Geschäftsleitung im Bereich Ethik des Verbundes katholischer Altenhilfe Paderborn e.V.

Spendenkampagne hat Bau finanziert

Der Bau des Hospiz- und Palliativzentrums wird durch eine Spendenkampagne finanziert: unter dem Namen "geliebt - getragen - getröstet" fanden verschiedene Aktionen in Kunst, Kultur und Musik statt. Insgesamt investiert der VKA 4,2 Millionen Euro für den Bau.

Spatenstich für Hospiz- und Palliativzentrum

WDR Studios NRW 21.04.2026 00:32 Min. Verfügbar bis 20.04.2028 WDR Online

Unsere Quellen:

  • Recherche vor Ort
  • Verbund katholischer Altenhilfe Paderborn e.V.

Sendung: WDR 2 Ostwestfalen-Lippe, Lokalzeit, 21.04.2026, 15:31 Uhr
Sendung: WDR Fernsehen, Lokalzeit OWL, 21.04.2026, 19:30 Uhr

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