Egon Hasse steht als Warnposten vor der Eisenbahnbrücke
Sperrung aufgehoben in Lüdge : Wichtige Straße wird teilweise freigegeben
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Wer in den vergangenen Wochen zwischen Lüdge und den umliegenden Orten unterwegs war, brauchte oft Geduld. Die Vollsperrung der Höxterstraße sorgte für Umwege und längere Fahrtzeiten. Der Kreis Lippe lockert die Sperrung nun zumindest teilweise.
Die Strecke kann künftig montags bis samstags jeweils von 6 bis 20 Uhr in beide Richtungen befahren werden. Freie Fahrt gibt es allerdings nicht für alle.
Für wen die Straße wieder offen ist
Passieren dürfen die Baustelle Pkw, Motorräder, Bullis, Kleintransporter, Schulbusse und Einsatzfahrzeuge. Für Lkw und größere Fahrzeuge bleibt die Durchfahrt weiterhin tabu. Grund sind die bestehende Höhenbeschränkung von 3,50 Metern sowie die Gewichtsbegrenzung von 3,5 Tonnen.
Warum die Straße überhaupt gesperrt wurde
Auslöser der Vollsperrung waren nicht die eigentlichen Bauarbeiten, sondern wiederholte Verstöße gegen das Durchfahrtverbot. Mehrfach waren Lastwagen trotz Beschilderung in den Baustellenbereich unter der Eisenbahnbrücke gefahren und haben Absperrungen und Baugerüste dabei beschädigt. Die Folge: der Kreis Lippe sah sich gezwungen, die Straße komplett dichtzumachen.
"Türsteher" sollen neue Probleme mit Lkw verhindern
Damit sich die Vorfälle nicht wiederholen, werden vor der Brücke Warnposten eingesetzt. Sie sollen die Lkw frühzeitig auf die Beschränkungen aufmerksam machen und eine Einfahrt in den Baustellenbereich verhindern.
Warnposten Egon Hasse stoppt den nächsten Lastwagen, der hier nicht durchfahren darf
Öffnung ist nicht garantiert
Ganz ohne Vorbehalt erfolgt die Freigabe allerdings nicht. Der Kreis Lippe macht deutlich: Sollte es erneut zu Beschädigungen am Schutzgerüst kommen, könnte die Höxterstraße wieder vollständig gesperrt werden.
