Der gequälte Igel in Schöppingen

Igel in Schöppingen angesprüht und gequält

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In Schöppingen haben Tierquäler einen Igel mit Farbe angesprüht und anschließend so schwer verletzt, dass er vor Schmerzen schrie. Er musste eingeschläfert werden.

Es ist nicht der erste Fall von Tierquälerei dieser Art in Schöppingen. Bereits 2022 und 2023 wurden mehrere Igel im Stadtgebiet mit Lackfarbe angemalt. Die Farbe geht praktisch nicht mehr ab - Igel sind deshalb leicht sichtbar und großen Gefahren durch Fressfeinde ausgesetzt.

Große Schmerzen zugefügt

Der größte Feind der Igel ist in Schöppingen aber offenbar der Mensch. Denn der oder die Täter haben dem Igel zusätzlich zur Farbe große Schmerzen zugefügt.

Laut Tierschützern des Schöppinger Vereins "Tiere in Not" sei der Igel womöglich getreten, vielleicht von Jugendlichen als Fußball missbraucht worden. Er habe aus der Nase geblutet und geschrien vor Schmerzen.

500 Euro Belohnung

Der Verein hat eine Belohnung von 500 Euro ausgesetzt, um die Täter zu fassen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich zu melden.

Wegen des Rückgangs seiner Lebensräume, Gefahren durch Mähroboter und zunehmenden Straßenverkehr gilt der Igel hierzulande inzwischen als potentiell gefährdet und wurde in die Rote Liste aufgenommen.

Igel schützen notwendig - Bestand bedroht

Wer Igel schützen will, sollte naturnahe Gärten und die Artenvielfalt mit heimischen Pflanzen fördern, denn Igel ernähren sich von Insekten.

Igel in Schöppingen angesprüht und gequält

WDR Studios NRW 19.05.2025 00:44 Min. Verfügbar bis 19.05.2027 WDR Online

Unsere Quellen:

  • Polizei Borken
  • Verein "Tiere in Not" in Schöppingen

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