Uniklinik Essen behandelt wieder Patienten mit Pilzvergiftung
Lokalzeit Ruhr. 16.10.2025. 02:37 Min.. Verfügbar bis 16.10.2027. WDR. Von Uwe Dietz.
Herbstzeit ist Pilz-Zeit. Doch selbst im Wald Pilze sammeln, kann schnell gefährlich werden, wenn man sich nicht gut genug auskennt. In der Uniklinik Essen werden zu dieser Jahreszeit immer wieder Menschen mit einer Pilzvergiftung behandelt. Das sei auch dieses Jahr wieder so, sagt das Krankenhaus. Zur Uniklinik gehöre ein großes Leberzentrum.
Wie die WAZ berichtet, soll es sich bei den aktuell Betroffenen um eine dreiköpfige Familie und zwei weitere Personen handeln, von denen ein Patient auf eine neue Leber warte. Die Uniklinik sagt, dass die Zahl der Vergiftungsfälle pro Jahr steigend sei.
Aufsehenerregender Vergiftungsfall im vergangenen Jahr
Erst im vergangenen Jahr hatte es einen aufsehenerregenden Fall am Essener Uniklinikum gegeben. Damals waren ein Erwachsener und drei Kinder mit einer Pilzvergiftung in das Krankenhaus eingeliefert worden. Zwei Kinder und der Erwachsene bekamen eine neue Leber. Eines der Kinder erholte sich ohne Transplantation wieder.
Gefahr durch giftige Zwillinge
Der Champignon ist ein beliebter Speisepilz mit "giftigem Zwilling".
Doch warum kommt es immer wieder zu solchen gefährlichen Pilzvergiftungen? Einige Pilze sehen sich besonders ähnlich und können dadurch leicht verwechselt werden. So ist es zum Beispiel beim Champignon und dem giftigen Knollenblätterpilz.
Eine Knollenblätterpilzvergiftung ist lebensgefährlich.
Mitte September hatte die Uniklinik in den sozialen Netzwerken noch vor dem Verzehr des Knollenblätterpilzes gewarnt. Sie klärt auch in mehrsprachigen Videos über die Gefahren beim Verzehr von Giftpilzen auf.
Unsere Quellen:
- Uniklinikum Essen
- WAZ