Rheinkirmes-Feuerwerk in Düsseldorf: Schützen wollen Mitglieder fragen
00:20 Min.. Verfügbar bis 01.10.2027.
Die St. Sebastianus-Schützen als Veranstalter der Düsseldorfer Rheinkirmes wollen erst im kommenden Jahr entscheiden, wie es mit dem Kirmes-Feuerwerk weitergeht. Das erfuhr der WDR aus Schützenkreisen.
Beim diesjährigen Feuerwerk auf dem großen Volksfest waren mehrere Feuerwerkskörper seitlich in Richtung Zuschauermenge geflogen. 19 Menschen wurden dabei verletzt, vier davon schwer.
Mitglieder sollen Entscheidung treffen
Schützen-Entscheidung erst im nächsten Jahr
Der Vorstand der Sebastianus-Schützen will demnach im nächsten Jahr seine Mitglieder befragen, ob und wie es mit dem Kirmes-Feuerwerk weitergehen soll. Nach dem Vorfall im Sommer waren Stimmen laut geworden, das beliebte Feuerwerk abzuschaffen oder komplett durch die erstmals gezeigte Drohnenshow zu ersetzen.
Die Schützen wollen eine Entscheidung von zu zentraler Bedeutung für die Rheinkirmes damit auf eine möglichst breite Basis stellen, heißt es. Die Veranstalter warten auch nach wie vor auf das Ergebnis der polizeilichen Ermittlungen zur Ursache des Vorfalls.
Ermittlungen zur Ursache dauern an
Feuerwerksvorbereitung auf den Rheinwiesen
Mit einem Ergebnis sei nicht vor Ende Oktober zu rechnen, sagte kürzlich ein Polizeisprecher dem WDR. Unter anderem wollten Gutachter in mehreren Feldversuchen den Vorfall nochmal rekonstruieren, um die Ursache so konkret wie möglich ermitteln zu können.
Bereits kurz nach dem Feuerwerks-Unfall hatte die Düsseldorfer Bezirksregierung als zuständige Aufsichtsbehörde von einem "Rohrkrepierer" als mögliche Ursache gesprochen. Demnach könnte eine der Kugelbomben bereits in einem Abschussrohr explodiert sein und hätte damit die übrigen Abschussrohre so verschoben, dass diese ihre Böller nicht nach oben, sondern in seitlicher Richtung abgeschossen hätten.
Unsere Quellen:
- St. Sebastianus-Schützen Düsseldorf
- Bezirksregierung Düsseldorf
- Polizei Düsseldorf
