Bezirksregierung: Feuerwerksunglück war Unfall | WDR aktuell

00:27 Min. Verfügbar bis 21.07.2027

Feuerwerksunfall in Düsseldorf: Bezirksregierung geht von Unfall aus

Stand:

Bei dem Feuerwerk auf der Düsseldorfer Rheinkirmes sind am Freitagabend 19 Menschen verletzt worden, vier von ihnen schwer. Unter ihnen ist ein Kind. Die Bezirksregierung Düsseldorf, die das Feuerwerk genehmigt hatte, geht von einem Unfall aus.

Wir wollen deine Meinung hören!

Jetzt mitdiskutieren

Der Feuerwerksunfall auf der Düsseldorfer Rheinkirmes ist vermutlich durch einen Rohrkrepierer ausgelöst worden. Zu dieser Einschätzung kommt jetzt die Düsseldorfer Bezirksregierung und ihr Leiter des technischen Arbeitsschutzes, Torsten Wolf:

Torsten Wolf, Leiter des technischen Arbeitssschutzes der Bezirksregierung

Torsten Wolf, Leiter des technischen Arbeitssschutzes der Bezirksregierung

"Es sieht wohl so aus, dass offensichtlich eine Kugelbombe schon in dem Abschussrohr zerknallt ist. Und dann die Fehlstellung der anderen Rohre ausgelöst hat, die dann in die nicht vorgesehenen Richtungen geschossen haben. Warum das Ganze so passiert ist, ist noch Gegenstand staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen, weil da noch Untersuchungen anstehen. Und die müssen wir natürlich auch abwarten."

Wird es in Zukunft noch einer Feuerwerk geben?

Die Entscheidung darüber, ob es in Zukunft noch ein Feuerwerk auf der Düsseldorfer Rheinkirmes geben soll, soll in einigen Wochen fallen. Das hat Andreas-Paul Stieber gesagt, Chef des Kirmes-Veranstalters. Wenn das Feuerwerk abgeschafft würde, gäbe es auf der Rheinkirmes bald nur noch Drohnenshows. Kurz vor dem Unglück und auch in der Vorwoche wurde auf der Düsseldorfer Rheinkirmes eine solche Show aufgeführt.

Auf dem Foto sind drei Männer, die an einem Tisch sitzen. Rechts einer im Anzug, links einer in Polizei-Uniform und in der Mitte Schützenchef Stieber in Schützen-Montur.

Kirmes-Chef Stieber (Mitte) auf der Pressekonferenz

Die Entscheidung über die Zukunft des Feuerwerks dürfe nicht im Affekt getroffen werden und hänge davon ab, was sich als Ursache für den Unfall beim Feuerwerk herausstelle, so Stieber. Seine persönliche Tendenz: Unter dem Eindruck des schlimmen Ereignisses am Freitag könne er sich nicht vorstellen, dass es auf der Rheinkirmes noch einmal ein Feuerwerk geben werde.

Ich persönlich haben einen Dauerfilm im Kopf, der mich auch sehr schlecht schlafen lässt.  Andreas-Paul Stieber, Chef des Kirmes-Veranstalters

Abschussrohre werden im Labor untersucht

Wie die Feuerwehr am Samstagnachmittag mitteilte, sind unter den 19 Verletzten vier Schwerverletzte. Es sei aber keiner mehr in Lebensgefahr. Ein vierjähriges Kind ist schwer verletzt. Insgesamt wurden demnach drei Kinder verletzt.

Fehlgeleitete Feuerwerksraketen: Verletzte bei Rheinkirmes - Update | Kurzvideo

00:53 Min. Verfügbar bis 20.07.2027

Seit Freitagabend haben die Ermittler auf dem Kirmesgelände umfangreich Spuren gesichert, Drohnenbilder der Unglücksstelle wurden aufgenommen, Abschussrohre für die Feuerwerksraketen sichergestellt und in das Landeskriminalamt gebracht. Dort werden sie jetzt labortechnisch untersucht.

Polizei geht von Unglück aus

Die Polizei geht nach aktuellem Ermittlungsstand auch davon aus, dass es sich um ein Unglück gehandelt hat und nicht um eine vorsätzliche Tat.

Abschussvorrichtungen für das Feuerwerk der Rheinkirmes stehen und liegen auf den Rheinwiesen.

Stehende und liegende Abschussvorrichtungen

Polizeioberrat Jannik Möller, erklärte, sicher sagen könne er, dass sich zum Zeitpunkt des Unglücks keine Menschen unbefugt im Abbrennbereich des Feuerwerks befunden hätten. Ob das Feuerwerk von der Firma eigenständig gestoppt worden sei, sei noch offen. Gesichert ist laut Möller, dass nicht das komplette Material wie geplant gezündet worden sei. 

Bezirksregierung hat Feuerwerk genehmigt

Genehmigt habe das Feuerwerk nicht er als Veranstalter, sondern letztendlich die Bezirksregierung Düsseldorf, sagt Andreas-Paul Stieber: "Die finale Instanz, bevor wir den Knopf drücken lassen, zum Start jedes Feuerwerks oder jeder Drohnenshow, ist die Bezirksregierung." Diese würde vorher vom Veranstalter des Feuerwerks über den Aufbau der Abschussanlage informiert und müsse diesem dann zustimmen. Das sei im Fall des Feuerwerks am Freitagabend passiert.

Von der Bezirksregierung heißt es gegenüber dem WDR, dass der Abbrennplatz des Feuerwerks am Freitag im Vorfeld begangen worden sei und der Aufbau auch am Veranstaltungstag ohne Beanstandungen kontrolliert worden sei. Auch während des Feuerwerks selbst sei ein Mitarbeiter des entsprechenden Sachgebiets vor Ort gewesen, heißt es in der schriftlichen Stellungnahme. Die Prüfung am Freitagabend habe ergeben, dass das Feuerwerk wie angezeigt aufgebaut wurde und ein ausreichender Schutzabstand vorhanden war. Die Bezirksregierung gehe nach derzeitiger Einschätzung von einem "bedauerlichen Unfall infolge einer ungeplanten Fehlzündung während des laufenden Feuerwerks" aus.

Andacht auf dem Festplatz in Düsseldorf

Andacht nach Feuerwerks-Unglück auf Düsseldorfer Rheinkirmes

Stadtdechant Heidkamp spricht bei der Andacht in Düsseldorf.

Auf dem Festplatz gab es am Samstagnachmittag eine Andacht. Stadtdechant Frank Heidkamp sprach dabei auch die Hilflosigkeit an, die viele Menschen nach dem Unglück verspüren.

Menschen an Seele und Leib verletzt - was können wir tun? Ich denke, erst einmal Anteil nehmen, so wie wir das jetzt machen. Stadtdechant Frank Heidkamp
Andacht nach Feuerwerks-Unglück auf Düsseldorfer Rheinkirmes

Andacht in Düsseldorf

Das Leben gehe zwar weiter, sagte Heidkamp. Aber es gehe anders weiter. Und da sei es wichtig, dass man den Verletzten nahe stehe - etwa durch einen Besuch, wenn man sie kenne.

Feuerwerk auf Rheinkirmes: Besucher erleiden Brandverletzungen

 Ein Feuerwerkskörper explodiert in zu niedriger Höhe über Zuschauen beim Abschlussfeuerwerk der Rheinkirmes.

Explosion des Feuerwerks am Boden

Während des Feuerwerks am Freitagabend war eine der Raketen auf Höhe einer Rheinbrücke dicht über den Köpfen der Zuschauer explodiert. Nach Angaben der Feuerwehr erlitten die Betroffenen vor allem Brandverletzungen, viele müssen weiterhin im Krankenhaus versorgt werden.

Kirmes am Freitag vorzeitig beendet - Samstag normal geöffnet

Abschussvorrichtungen für das Feuerwerk der Rheinkirmes werden von einem Mann vorbereitet

Ein Mitarbeiter der Feuerwerksfirma arbeitet am Unfallort

Die Kirmes wurde zunächst fortgesetzt, um eine Panik zu vermeiden. Der Veranstalter beendete das Fest dann aber am Freitag vorzeitig. Eigentlich hätte die Kirmes bis in die frühen Morgenstunden geöffnet bleiben sollen. Die Räumung sei "reibungslos" abgelaufen, sagte Stieber auf der Pressekonferenz am Sonntag. Die Kirmes endet nach wie vor Sonntagnacht, am Samstagmittag wurde sie wieder regulär geöffnet.

Feuerwerkskörper explodieren versehentlich am Boden während einer Feuerwerksshow im Rahmen der Rheinkirmes

Das Feuerwerk von der anderen Rheinseite aus

Feuerwehr und Rettungsdienst waren am Freitagabend mit rund 80 Einsatzkräften vor Ort. Der Einsatz dauerte rund zwei Stunden. Laut einem Sprecher der Feuerwehr konnten die Menschen innerhalb einer Stunde medizinisch versorgt und abtransportiert werden. Nicht alle Verletzten seien in Kliniken gebracht worden.  

Einsatzkräfte nach Feuerwerks-Unfall bei der Rheinkirmes in Düsseldorf

Einsatzkräfte auf der Rheinkirmes versorgen Verletzte

Augenzeuge: "Raketen flogen erstaunlich tief"

Augenzeuge berichtet einer WDR-Reporterin auf der Rheinkirmes

Ein Augenzeuge berichtet dem WDR

Mehrere Augenzeugen berichteten, dass Feuerwerkskörper zu tief am Boden explodiert seien. Ein Augenzeuge sagte dem WDR: "Ich war auf der Kirmes und habe das Feuerwerk beobachtet. Einige Raketen flogen erstaunlich tief und sind auch tief explodiert. Ich habe mich gewundert, ob das nicht zu nah an den Menschen ist."

Wir saßen hinten auf der Wiese und haben gesehen: So fünf Meter Höhe, zwei, drei Explosionen, einfach quer, ist wahrscheinlich nicht hoch genug geflogen. Ein weiterer Augenzeuge

Sind öffentliche Feuerwerke sicher genug?

Viele fragen sich nach dem Unglück auf der Düsseldorfer Rheinkirmes, wie sicher öffentliche Feuerwerke sind. Martin Weber vom Verband der Feuerwehren NRW betont im WDR, die Auflagen seien hoch. Die Veranstalter oder die Durchführenden seien Fachleute mit entsprechender Zertifizierung. An der Rheinschiene von Nordrhein-Westfalen bis nach Rheinland-Pfalz sehe man quasi jedes Wochenende Höhenfeuerwerke und in den letzten Jahren sei es zu keinen Unfällen gekommen.

Auch der Interessenverband der Pyroindustrie verweist auf die vielfältigen Sicherheitsvorkehrungen bei Großfeuerwerken. Dazu zählten bestimmte Schutzabstände, Gefährdungsbeurteilungen und Begehungen des Abbrennplatzes. "Bei einem Großfeuerwerk - vor allem wie zur Rheinkirmes - sind natürlich auch die unterschiedlichsten Behörden im Vorfeld involviert, um die größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten", betonte Geschäftsführer Klaus Gotzen.

Reaktionen aus der Politik

Düsseldorfs Oberbürgermeister Stephan Keller sagte in einem Online-Video, man sei immer noch sehr bestürzt. Es sei ein "schwarzer Tag in der Geschichte der größten Kirmes am Rhein". Keller dankte außerdem allen Einsatzkräften. Mit Blick auf die Andacht am Samstagnachmittag sagte der CDU-Politiker, das Gebet könne Halt, Kraft und Zuversicht vermitteln.

Datenschutzhinweis

Dieses Element beinhaltet Daten von Facebook. Sie können die Einbettung auf unserer Datenschutzseite deaktivieren.

Auch die SPD Düsseldorf und ihr Oberbürgermeisterkandidat Fabian Zachel zeigten sich betroffen über das Unglück auf der Rheinkirmes. "Was ein festlicher Höhepunkt des Abends werden sollte, wurde zu einem Moment des Schreckens. Das bedrückt uns sehr", erklärt Fabian Zachel in einer aktuellen Pressemitteilung.

Mehr Besucher, weniger Körperverletzungen

Abseits des Unglücks beim Feuerwerk verlief die Rheinkirmes in diesem Jahr friedlicher als sonst. Es habe sowohl weniger Körperverletzungen als auch Diebstähle gegeben, so die Polizei. Der Rettungsdienst hatte laut Feuerwehr hingegen mehr zu tun als sonst, was am sommerlichen Wetter gelegen haben könnte. Insgesamt wurden in diesem Jahr mehr als vier Millionen Besucher gezählt. Im vergangenen Jahr seien es noch etwa 3,9 Millionen gewesen, so der Veranstalter.

Unsere Quellen:


  • Presse-Statements von Polizei und Feuerwehr Düsseldorf
  • Stadtdechant Frank Heidkamp 
  • Mehrere Augenzeugen
  • Beobachtungen von WDR-Reporter vor Ort
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Bericht der Rheinischen Post
  • Äußerungen von OB Keller (CDU) und OB-Kandidat Zachel (SPD)
  • WDR-Interview mit Verband der Feuerwehren
  • Kirmes-Veranstalter
  • Pressekonferenz zum Abschluss der Rheinkirmes am Sonntagmittag

Kommentare zum Thema

42 Kommentare

  • 42 Witti 23.07.2025, 10:21 Uhr

    In meinen Augen sind Feuerwerke heutzutage nicht mehr zeitgemäß. Auch bei uns in Kaiserslautern findet zweimal im Jahr eine Kirmes statt, jeweils mit Feuerwerk am ersten sowie letzten Veranstaltungstag. Neben dem Umwelt- und Tierschutzaspekt (bei uns wird das Feuerwerk von einem Hügel mitten im Wald gezündet) kann man das Geld auch aus ökonomischer Sicht anderweitig und vor allen Dingen sinnvoller verwenden.

  • 41 Michi 22.07.2025, 19:21 Uhr

    "Keiner unterstellt den Eltern direkte Schuld an den verletzten Kindern." Also ich finde dass man einige Kommentare inkl. Ihrem durchaus so interpretieren kann. Welchen Zweck sollten diese Kommentare denn sonst haben? Es ist doch völlig unerheblich wer oder wie alt die Verletzten sind. Entscheidend ist dass die Ursache für den Unfall gefunden wird und für die nächsten Feuerwerke evtl. weitere Sicherungsmassnahmen ergriffen werden können.

    Antworten (2)
    • Michi 22.07.2025, 22:10 Uhr

      Upps, das sollte eigentlich unter den Beitrag von Arliwe, 21.07.2025 16:45 Uhr

    • Witti 23.07.2025, 10:23 Uhr

      Wie wäre es denn, einfach auf diese unsinnigen und unnötigen Feuerwerke zu verzichten?

  • 40 Marcus 21.07.2025, 23:02 Uhr

    Tragischer Unfall! Mehr nicht! Man überlege wieviel Kirmes-,Oktoberfestopfer es gab. Wieviele Todesopfer wegen Karneval! Und last but not least " unsere Weihnachtsmärkte!☝️ Dann gehören die alle verboten! Achso ich vergaß noch die ganzen Toten bei Flugzeugabstürze!☝️ Flüge gehören dann auch verboten! Was ist mit Autofahren?🤷‍♂️ Denkt mal drüber nach🤦‍♂️

  • 39 Arliwe 21.07.2025, 16:54 Uhr

    Frage an die Eltern der verletzten Kinder: Was haben 2- und 4-jährige Kinder kurz vor 23:00 Uhr noch auf einer Kirmes zu suchen?

    Antworten (5)
    • Elena - 1984 21.07.2025, 18:36 Uhr

      Frage an Arliwe: Was geht Sie das an wer wann wo aus welchen Gründen auch immer mit seinen Kindern hingeht?

    • Franziska 1 21.07.2025, 19:40 Uhr

      @Arliwe, dass ist eine gute Frage, ich meine in dem Alter gehören sie ins Bett. Da sieht man wieder, wie egoistisch Erwachsene -Kindererzieher denken, sie wollen auf nichts mehr verzichten.

    • Paul S. 21.07.2025, 22:21 Uhr

      Elena, Ihre Antwort ist ist eine persönliche Zurechtweisung zu Arliwe, die steht keinen zu. Die Frage war berechtigt, als Vater sehe ich es so. Nie im Leben würde ich mit Kleinkinder in der Menge der Zuschauer stehen um diese Uhrzeit. Was einer zuhause an Silvester macht, das ist deren Sache.

    • Elena - 1984 22.07.2025, 09:00 Uhr

      Paul, nicht jeder muss Ihrer Meinung sein was den Umgang mit seinen Kindern angeht. Ich als Vater sehe kein Problem darin Kinder auch mal später Abends mitzunehmen. Oder habe ich irgendein Gesetzt verpasst das regelt dass ich meine Kinder nur Silvester Nachts mit raus nehmen darf? Was ich hier sehe ist das einige engstirnige Zeitgenossen unterschwellig versuchen den Eltern die Schuld an den verletzten Kindern unterzuschieben. Und es steht mir sehr wohl zu so etwas zu kritisieren. @Franziska: Woran machen Sie fest dass die Eltern der verletzten Kinder egoistisch sind? Kennen Sie die persönlich? Wenn icht sind das haltlose pausschalisierte Unterstellungen die Stimmung gegen die Eltern machen sollen. Noch mal: Es geht keinen etwas an wann ich wohin ich mit meinen Kindern gehe, zumindest solange ich meine Kinder nicht gefährde. Und von Gefährdung ist bei einem professionellen Feuerwerk erst einmal nicht auszugehen. Unfälle passieren leider - überall und manchmal auch ohne Schuldigen.

    • Franziska 1 22.07.2025, 11:06 Uhr

      @Elena - 1984, nachdem Sie mich auch hier angesprochen haben. Irgendwann ist es genug. Lassen Sie unsere Meinung, die Sie auch haben. Verstehe ihre Aufregung nicht. Keiner unterstellt den Eltern direkte Schuld an den verletzten Kindern. Es wurde von Arliwe eine Frage hier gestellt und darauf wurde geantwortet. Ja, jeder kann mit seinen Kinder hingehen wohin er/sie möchte. Die Behauptung aber von Ihnen, man mache hier Stimmung gegen die Eltern ist absurd.

  • 38 Brigitta S. 21.07.2025, 11:52 Uhr

    Sorry WDR, was ist los, weil zwei Artikel von gestern ab mit Datum 20 Juli geschlossen wurden? Habe es gestern bemerkt und jetzt gerade wieder, bevor ich auf Senden klicken konnte, war die Kommentarfunkton gesperrt. So schnell kann man gar nicht schreiben, wie jetzt geschlossen wird. Warum macht man sich eigentlich so viele Mühe beim Artikel und Kommentar schreiben, wenn keiner was davon hat? Vielleicht sollte man Mal einen Hinweis sich überlegen, wann in Kürze geschlossen wird. Ich bin nicht verärgert, aber lustig finde ich es nicht. Schade um die Zeit, die ich heute dem WDR entgegen brachte.

    Antworten (1)
    • Paul S. 21.07.2025, 13:58 Uhr

      Ich kann das bestätigen, mir ist das ebenfalls schon aufgefallen und ein paar Mal passiert., darum habe ich keine große Lust öfter hier zu kommentieren. Ellenlange Artikel für nichts und wieder nichts. Da muss sich der Leser automatisch schon verar...t vorkommen! Weniger ist oft mehr, wenn keine weiteren Kommentare erwünscht sind.

  • 37 Willi Becker 21.07.2025, 09:21 Uhr

    Ein schlimmer Unfall auf der Düsseldorfer Rheinkirmes, gar keine Frage! Und meine Gedanken sind erstmal bei den Betroffenen. Aber müssen deshalb immer wieder sofort Verbotsdiskussionen geführt werden, wie auch bei vielen anderen Themen? Wenn wir alles verbieten, was in unserem Leben mit einem Risiko verbunden ist, wird es trotzdem auch dann immer wieder tragische und schlimme Ereignisse geben, die man nicht vorhersehen kann, bzw. die vermieden werden hätten können. Das ganze Leben, von der Geburt bis zum Ende ist ein Risiko, ein Wagnis, dass es sich aber doch lohnt einzugehen und zu genießen. Man sollte das nicht durch jede Menge Verbote zu stark kanalisieren. Denn so bleibt Raum für Gestaltungsmöglichkeiten und die eigene Verantwortung.

  • 36 Katinka 21.07.2025, 07:38 Uhr

    Feuerwerk ist doch flüssiger als Wasser - nämlich überflüssig. Es macht am Boden und in der Luft eine Unmenge Dreck und es ist unsinnig laut. Die negativen Begleiterscheinungen sind bekannt und trotzdem wird das Getöse dann glotzäugig bestaunt. Eine Sache als Tradition zu bezeichnen macht sie noch lange nicht gut und nur weil "man das schon seit x Jahren so macht", bedeutet das nicht, dass man es nicht beenden kann.

  • 35 Axel Falz 20.07.2025, 22:40 Uhr

    Das stimmt was viele Leute hier schreiben, ein Feuerwerk gehört einfach zur jede kirmes dazu. Auto Unfälle gibt es ja auch jeden Tag dann müssen wir das Autofahren auch am besten lassen.LG aus Gevelsberg Axel Falz

  • 34 Max 20.07.2025, 17:36 Uhr

    Unfälle passieren leider immer wieder, auch durch menschliches versagen, aber gleich es verbieten ich schon übertrieben. Autofahren ist auch noch erlaubt obwohl täglich Unfälle passieren im Haushalt darf ich auch noch Dinge machen, obwohl im Haushalt die meisten Unfälle passieren.

    Antworten (1)
    • Pascal 20.07.2025, 22:09 Uhr

      Richtig ! ! ! Mehr braucht man dazu auch nicht sagen

  • 33 Captainbalu 20.07.2025, 16:49 Uhr

    Natürlich ist das schlimm, was da passiert ist. Aber vor ein paar Wochen ist das Feuerwerk am Japantag abgefeuert worden nichts passiert. Und keine Frage im nächsten Jahr gibt es das Feuerwerk erneut. Also warum schon wieder alles in Frage stellen. Es war ein schreckliches Unglück mit schwerwiegenden Folgen und meine Gedanken sind bei den Verletzten und Ihren Familien. Aber die Scheinheiligen die jetzt schon wieder alles verbieten wollen, sollten sich mal überlegen das vor einigen Jahren ein Pferd im Rosenmontagszug durchgegangen ist und es wurde davon gesprochen keine Pferde mehr mitlaufen zu lassen. Dann guckt mal euren diesjährigen Festumzug an wieviel Pferde da wieder mitgelaufen sind, also die Verunglückten vom Rosenmontagsumzug vergessen . Und zurück zum Motto, was interessiert mich mein Geschwätz von Gestern. Also liebe Verantwortliche des Schützenfeuerwerks denkt mal darüber nach!!!!

  • 32 Thomas 20.07.2025, 16:23 Uhr

    Feuerwerk ist für einige das schönste im Jahr und nur weil jetzt einmal was schief gelaufen ist, spricht die Politik mal wieder vom Verbot. Nur mal so zur Info bei einer Drohnenshow gehen 3 bis 5 % der Drohnen verloren, was das für die Umwelt heißt wenn die ins Wasser fallen kann sich ja jeder selber denken. Wenn man über Verbote redet dann sollten auch alle Fahrgeschäfte verboten werden den da passieren auch immer mal wieder Unfälle.

    Antworten (1)
    • Franziska 1 20.07.2025, 19:58 Uhr

      Fahrgeschäfte laufen trotz technischer Unfall- Pannen erneut weiter, dass ist normal. Beim Feuerwerk bei Kirmes, macht jeder Ah...und Oh.. und das Geld verpufft normalerweise in der Luft. Wer sich diesen Spass wieder zurück wünscht, dass sind nur Momente die teuer sind, der sollte bei anderen Themen nie sagen, der Staat verschwendet Geld. Der Staat ist auch das Volk und nicht nur Berlin oder Düsseldorf. Sicher, Unfälle gibt es überall und schief laufen tut auch manches, aber ein heutiges Feuerwerk ist nicht mehr so harmlos, man hat nun die Erfahrung gemacht. Was hätte ein Zuschauer davon gehabt, wenn die Augen verletzt worden wären? ( Oder einen Toten hätte es gegeben?) Ich würde niemals sagen, Feuerwerk ist für ,"einige" das schönste im Jahr......ich bin gegen ein Verbot". Dafür gibt es Silvester. "Einige" bedeutet nicht die Mehrzahl. Und wenn wieder ein Feuerwerk nächstes Jahr, dann bitte mit big Abstand zur evtl. Feuerwerk- Gefahr. Darum sollten die Veranstalter sich kümmern.

Weitere Beiträge aus Düsseldorf

1 / 2