Ein Mitspieler will den Fußballer vom FC Merkur 07 noch zurückhalten. Doch zu spät. Er holt aus und schlägt den Schiedsrichter mit der flachen Hand ins Gesicht. Dem Schiri fällt durch die Wucht des Schlages die Pfeife aus dem Mund. Der Schiedsrichter hebt sie auf und bricht das Spiel in der 52. Minute umgehend ab.
Passiert ist die Szene beim Kreisliga-Relegationsspiel zwischen dem FC Hellweg Lütgendortmund und dem FC Merkur 07. Der Spieler, der später mit der flachen Hand zuschlägt, hatte zuvor vom Schiedsrichter eine gelbe Karte bekommen.
Der Fall wird nun vor dem Kreissportgericht landen. Spielern, die Schiedsrichter angreifen, drohen lange Strafen. Spieler können bis zu acht Jahr lang gesperrt werden. Es ist bereits der zweite Spielabbruch in der Relegationsrunde.
