IS-Terroranschlag in Bielefeld: Cutie-Attentäter legt Revision beim BGH ein
WDR. 00:46 Min.. Verfügbar bis 08.06.2028.
Das Düsseldorfer Oberlandesgericht hatte den Attentäter vor einer Woche zur Höchststrafe verurteilt: lebenslange Haft wegen vierfachen versuchten Mordes. Zudem stellte es die besondere Schwere seiner Schuld fest und ordnete Sicherungsverwahrung an.
Der 36-jährige Syrer Mahmoud M. hatte vor gut einem Jahr nachts mehrere Fußballfans beim Feiern vor einer Bar in Bielefeld angegriffen und durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt. Er stach mit einem präparierten Gehstock zu, an den er ein Messer mit einer 18 Zentimeter langen Klinge geklebt hatte. Während der Tat rief er "Allahu akbar". Zudem trug er einen Zettel mit der selbst gezeichneten IS-Flagge bei sich.
"Cutie"-Attentäter in IS-Trainingslager ausgebildet
Die Staatsanwaltschaft erklärte im Plädoyer vor dem Düsseldorfer Oberlandesgericht, dem Syrer fehle jede Empathie für die Opfer. Mahmoud M. sei in einem Trainingslager des Islamischen Staates in Syrien ausgebildet worden und nach wie vor gefährlich.
Unsere Quellen:
- Nachrichtenagentur dpa
- WDR-Reporter bei der Gerichtsverhandlung
Sendung: WDR Fernsehen, Lokalzeit OWL, 08.06.2026, 19:30 Uhr