Die Diebe haben gegen 1:20 Uhr am frühen Mittwoch das erste Mal zugeschlagen. Auf einem Supermarktparkplatz in Nideggen löste die Ladesäule für Elektroautos den Alarm aus, dass an den Kabeln manipuliert wurde.
Die Kabel waren offenbar speziell gesichert. Vor Ort stellte die Polizei allerdings nur noch fest, dass sie abgeschnitten und mitgenommen wurden.
Täter waren schnell unterwegs
Nur etwa 20 Minuten später der nächste Alarm - diesmal aus Hürtgenwald-Kleinhau. Auch hier haben Diebe die Kabel an einer E-Ladesäule auf einem Supermarktparkplatz abgeschnitten. Und auch hier konnte die Polizei keinen Täter vor Ort festnehmen.
Rund 18 Kilometer entfernt haben die Beamten dann kurze Zeit später ein Fluchtauto entdeckt, es stand verlassen im Dürener Stadtteil Echtz. Ob es gestohlen war, wird noch ermittelt.
Hubschrauber in der Luft
Zur Fahndung setzte die Polizei einen Hubschrauber ein - der kreiste in der Nacht zum Mittwoch über Echtz. Aber es wurden keine Täter gefunden. Die Ermittlungen laufen weiter.
Zuletzt wurden immer wieder auch im Kreis Heinsberg Kabel von Ladesäulen für Elektroautos gestohlen. Die Täter hatten sowohl Mitte April als auch Mitte Mai in Gangelt zugeschlagen, in Hückelhoven blieb es bei einem Diebstahlversuch: Hier ließen die Täter einen Großteil der zurechtgelegten Beute zurück, berichtete damals die Polizei.
Unsere Quellen:
- Gespräch mit der Leitstelle der Polizei Düren
- Mitteilung der Polizei Heinsberg
Sendung: WDR.de, Kabelklau bei Düren: Polizei fahndet mit Hubschrauber, 17.06.2026, 6:28 Uhr
