Millionenverlust: 78-Jähriger gibt falschem LKA-Beamten Goldbarren
00:43 Min.. Verfügbar bis 13.03.2028.
Fahndung mit Bild: Senior gibt in Essen falschem LKA-Beamten Goldbarren
Stand:
Mit einem Phantombild sucht die Polizei Essen nach einem falschen LKA-Mitarbeiter. Ein 78-Jähriger aus Essen hatte ihm mehrere Goldbarren mit einem Millionenwert übergeben. Er hatte den Betrug nicht bemerkt.
Es ist eine bekannte Masche: Ein Betrüger gibt sich als Beamter des LKA aus und erklärt am Telefon, dass das Geld seines Opfers in Gefahr sei und es ihm ausgehändigt werden müssen.
78-Jähriger aus Essen tauschte Millionenbetrag gegen Goldbarren
So ist es auch bei dem Fall in Essen gewesen. Das 78-jährige Opfer wurde am Telefon angewiesen, dass er sein Geld in Goldbarren wechseln und dann dem angeblichen LKA-Mitarbeiter übergeben solle, der es dann für ihn verwahren würde.
Dreimal hat der 78-Jährige daraufhin Goldbarren gekauft - für einen niedrigen Millionenbetrag. Nach telefonischer Absprache holte dann ein Partner des Telefonbetrügers das Gold bei dem Mann ab.
Öffentlichkeitsfahndung mit Phantombild
Mit einem Phantombild sucht die Polizei jetzt nach dem Trickbetrüger. Sie bittet Zeugen, sich mit Hinweisen zur gesuchten Person oder ihrem Aufenthaltsort telefonisch oder per E-Mail direkt an die Essener Polizei zu wenden.
Polizei warnt vor Betrug am Telefon
Die Polizei warnt immer wieder vor solchen Fällen, die besonders ältere Menschen betreffen. "Übergeben Sie niemals Geld, Bankkarten oder Wertsachen an unbekannte Personen", rät die Polizei Essen.
Außerdem soll man bei Anrufen von Unbekannten stets misstrauisch sein und keine Auskünfte über familiäre oder finanzielle Verhältnisse preisgeben. "Kommt Ihnen ein Anruf verdächtig vor, informieren Sie unverzüglich die Polizei und erstatten Sie Anzeige."
Unsere Quelle:
- Pressemitteilung der Polizei Essen
- Pressemitteilung zur Öffentlichkeitsfahndung der Polizei Essen
Sendung: WDR Fernsehen, Lokalzeit Essen, 13.03.2025,19:30 Uhr